Liebes Forum,
ich bin auch noch kein alter Hase im UL, aber ich lese schon seit Jahren. Und klar auch viele Packlisten. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber während ich auf der einen Seite die skurrilsten Ideen finde, um hier und dort nochmal 1 deka (10g) zu sparen, (die Big 4 dürfen NICHT über 3 kg wiegen!!!) scheint es nichts außergewöhnliches zu sein, im Elektronikbereich mal 1kg mit zu nehmen, Tendenz subjektiv war genommen steigend.
Ich habe neulich mal einen Thread gelesen, indem der TO (mit einem für die Tour echt respektablen Baseweight um die 5kg) in die Runde frägt, ob man den Pullover in den Bergen nicht doch zu Hause lassen könnte oder ob man wirklich einen Topfdeckel um die 17g braucht -- aber die Smartwatch + Infrastruktur war nicht diskutabel.
Ich möchte niemanden zu nahe treten, ich habe sicher auch meine Luxus Items und es steht MIR sicher NICHT zu irgendjemanden zu erzählen was nun UL ist oder nicht.
Aber wie kam das? Früher hatte man ne Taschenlampe dabei. Ich hätte damals sicher keine Analogkammera mit geschleppt. Jetzt habe ich ein Handy dabei um Fotos zu machen die eh keiner sehen will (ok, von euch bekomme ich Herzchen 😘) Bei mir liegen aktuell grob 550g Elektronik im Rucksack (Handy, PB, Netzteil, Kabel, Hirnbirn, inReach) die ich essenziell bis auf die 26g Taschenlampe mit einer 40g Papierkarte ersetzten könnte. Wieso spare ich 70g an meiner Isomatte und schlafe Nacht um Nacht selbstverständlich auf 50 statt 60cm Breite, aber die 500g Elektronik scheinen alternativlos?
Klar ist so ein Handy manigfaltig praktisch, nichtsdestotrotz - ich denke schon dass das sehr viel mit "wenn man kein Foto macht und es irgendwo hoch lädt, war man quasi eh nicht dort" zu tun..
Oder wie seht ihr das?