Beiträge von dermuthige

    In der Industrie kommen Schulterpolster in die Schultergurte und Stretch-Tasche in die Nähte der Schultergurte.

    Trotzdem kannst du beides nachträglich an deinem Rucksack aufbringen. Je nach Dicke des Schaumstoffes kann es mit einer regulären Nähmaschine eng werden. Aber z.B. die 4mm-Evazote von Extremtextil sollte auf jeden Fall gehen. Ich würde es in dem Fall auf die Breite des Schultergurts zuschneiden und je links und rechts mit dem Einfassband des Schultergurts vernähen (also außen, da wo keine Löcher sind).

    Im gleichen Zuge könntest du eine Stretch-Tasche anbringen. Ist dann natürlich mehr zu handhaben, aber man könnte die Enden sauber zwischen dem Schaumstoff und dem Schultergurt vernähen.

    Die Polsterung könntest du alternativ auch versuchen aufzukleben. Kontaktkleber hält an der genannten Evazote sehr, sehr gut.

    Demnach kann man die normalen Ebooks, die man mal gekauft hat, gar nicht auf dem Gerät lesen? Das ist ja totaler Mist!

    Vielleicht konkreter formuliert: Nicht das Gerät ist Mist, sondern eine Sperre auf gekauften Dateien. :S

    Was kann man dann damit überhaupt noch lesen?

    Immer noch genug. Zum Beispiel viele lizenzfreie Klassiker über Projekt Gutenberg. Jeden Blog oder Artikel, den du dir in .epub umwandelst und aufs Gerät schickst. Auch sonst hat nicht jedes eBook eine Sperre.

    Technoforce Steel wäre ein weiteres UHMWPE-Gewebe, sowohl mit als auch ohne Beschichtung. Erfahrungsbericht mit: r/ultralight; und ohne: r/myog.

    Wenn ich richtig erinnere und verstehe, ist das Problem von UHMWPE-Geweben, dass sie zur Stabilität und um Nähte gut zu halten eine Beschichtung oder ein Laminat wie bei Ultra/DCF benötigen. Reine UHMWPE-Gewebe sind wohl recht lose. Vermutlich, weil die Fasern so glatt sind und nicht "ineinandergreifen"?

    Zu Technoforce Steel hatte ich hier ein paar Infos gesammelt:

    dermuthige
    8. November 2024 um 09:32

    Ich hab mir den Xteink X3 über Kleinanzeigen gekauft und verwende ihn mit Crosspoint.

    Super cooles Teil! Hab den Reader im Alltag jetzt immer dabei, da er magnetisch hinten am iPhone klebt. Passt super in eine Hand, ist leicht, nicht ermüdend. Mir ist der Bildschirm ausreichend groß zum Lesen. Hab den jetzt seit ein paar Tagen in Verwendung und erst wenige Prozente Akku verbraucht. Hält locker mehrere Wochen auf Tour.

    USB-C wäre praktisch, aber da der Akku so lange hält, ist das meiner Meinung nach für das eine Mal aufladen vor der Tour zu vernachlässigen. Für Monate unterwegs vielleicht eine andere Sache.

    Meiner wiegt inkl. Displayschutzfolie 59,9g.

    Was natürlich fehlt ist die Hintergrundbeleuchtung. Im Zelt müsste man sich also irgendeine Lichtquelle schaffen. Das nimmt den Akku-Vorteil natürlich wieder weg. Meine Kopflampe auf schwächster Stufe ist auch eher noch zu hell dafür. Also Bruff drüber oder so.

    Aber: In zwei Tagen wird wohl der X4 Pro veröffentlicht, mit Backlight. Vielleicht spannend? Ist dann natürlich das "größere" Modell (immer noch klein). Der aktuelle X4 wiegt 74g. Bin gespannt, was der X4 Pro wiegt.

    Ich werd aber bei dem X3 bleiben. Macht irgendwie richtig Spaß damit zu lesen :)

    Die Berghaus Hyper 100 atmet durchaus mehr als andere Regenjacken, wenn auch natürlich weniger als übliche Windjacken. Ich selbst hab auf Tour deshalb schon die Windjacke zurückgelassen und hab das auch in anderen Berichten (noch damals im blauen Forum) gelesen. Hab damit aber aufgehört, um die Regenjacke mehr zu schonen. ^^

    selber noch nicht in der Hand gehalten, aber wie wäre es mit dieser? ggf auch in custom Größe & Material? :)

    Als Mensch dahinter hatte ich dafür aber wohl schon einige in der Hand ^^

    Hab ich letztes Jahr auch mal beim Wintertreffen gezeigt. Bei Fragen immer gern melden! Bin auch immer für individuelle Ideen/Anpassungen offen :)

    Eingefasste Nähte kannst du nicht tapen. Mit Seamseal hab ich keine Erfahrung. Wirkt auf mich nach mehr Aufwand, als dass es sich lohnen würde. Die Hüftgurttaschennähte könntest du tapen, aber bringt dir wenig, da vermutlich über den RV trotzdem noch ein paar Tropfen reinkommen, die dann nicht mehr rausfließen können. Da du ja eh einen Liner verwendest und die Pfütze das Hauptproblem ist, würde ich bei deiner Idee mit dem gestanzten Loch bleiben. Es gibt doch diese Ösen, die man in das Loch setzen kann, damit der Stoff von da nicht weiter aufgeht.

    Hat schon jemand versucht die Nähte selbst abzudichten oder eine andere Lösung parat? Habe schon überlegt ein Loch in den Boden zu stanzen aber das wäre eher der letzte Ausweg.

    Idealerweise würde man den Rucksack schon während der Konstruktion tapen. Einen fertigen Rucksack nachträglich zu tapen ist weitaus schwieriger: Man bekommt den Stoff praktisch nicht mehr flach und ungeknickt hingelegt, um das Tape sauber aufzutragen, und vermutlich ist die Konstruktion auch gar nicht für zuverlässiges Tapen ausgelegt – sonst hätten sie ihn ja getaped ... aber wer weiß: Mach doch mal ein paar Bilder vom umgestülpten Rucksack, dann können wir das besser einschätzen!

    Ansonsten finde ich die Idee mit dem gestanzten Loch eigentlich ziemlich gut.

    Mein Cumulus X-Lite 300 mit hydrophober Daune hat eine Menge Loft verloren und dringend eine Wäsche nötig. Da 1) ich keinen Trockner habe und mich an das Selberwaschen von hydropher Daune nicht herantraue und 2) das OST Berichten zufolge keine hydrophobe Daune annimmt, habe ich nun bei Cumulus direkt nachgefragt:

    Waschen und Kontrolle kosten weiterhin 39 € und sie melden sich, falls extra Daunenfüllung notwendig wird.

    Ich werde meinen Schlafsack einschicken und melde mich gern mit Updates.

    Wenn das System Hüfttasche funktioniert und an sich nur leichter werden soll, würde ich über MYOG oder Auftragsfertigung nachdenken. Da könnte man aus zwei Taschen schonmal eine machen und leichtere Materialien verwenden.

    Was Balance angeht, vielleicht könnte man dann auch vorne ein klein wenig Gewicht unterbringen? Eine große Tasche kommt natürlich in die Quere der Beinbewegung, aber eine kleine an den Körper gerundete Rolle auf Hüfthöhe könnte vielleicht Platz für Essen bieten, oder auch etwas leichtes wie eine Puffy.

    Dann würde man die Hüfttasche vielleicht nicht vorne, sondern seitlich fest schnallen.

    Keine fertige Idee, aber vielleicht food for thought. :)

    Der Text ergibt im Kontext schon Sinn: "mit ausreichen Dehnungsvermögen für die Belüftung deiner Unterarme" gehört zusammen, nicht bloß "Gummizug [...] für die Belüftung", wie nats bereits sagte. Das ändert durchaus den Kontext, insbesondere im Zusammenspiel mit dem Bild: Ja, ein enges Bündchen verhindert die Belüftung – und genau deshalb machen sie den Gummizug dehnbarer. So ist das Bündchen einfacher und weiter mit den Fingern zu öffnen, was dann ein wenig Belüftung ermöglicht. Ob das nun zu ausreichender Belüftung führt, ist eine andere Frage. Aber ich finde schon, dass sich die werbetextende Person da Gedanken gemacht hat. :)

    Das Argument mit den sich vielleicht dehnenden Nähten finde ich deshalb durchaus bedenkenswert.

    Nun ja, das bezieht allerdings auf Ziehen mit ganzer Kraft. Bloß einen Rucksack vollzustopfen ist noch was anderes 😄

    So ganz abweichend find ich meine Meinung aber nicht? Dan Durston z.B. meinte doch auch, gut für Rolltops und Packsäcke, aber vielleicht nicht Rucksack-Hauptmaterial.

    Allerdings: Mein Gefühl sagt, Dan spricht ebenso wie ich eher von größeren Rucksäcken, wo z.B. die Nähte der Hüftgurte auch eine große Last abkönnen müssen. Der kleine Nero Classic ist da vielleicht nicht so fordernd.

    (Auch wenn dieses genauere Einordnen dir vermutlich auch nicht viel hilft. 😄)

    Nimm Ultra 100 X.

    Zu Ultra TenX gibt es bisher erstaunlich wenig Informationen und auch wenig Erfahrungsberichte. Es sieht optisch sehr aus wie ein Rebranding von Ultra 80 X (wenn auch etwas stärker der Grammatur nach). Ultra 80 X habe ich für meine Kamerataschen getestet und mich erstmal dagegen entschieden, es in mein Sortiment aufzunehmen – die Nähte lassen sich durch Zug deutlich einfacher weiten als bei Ultra (100 X, 200 X, etc).

    Ultra 100 X hingegen hat sich mittlerweile bewährt. Das Grau (ich vermute Glacier Grey) finde ich wirklich schön, ist eine meiner liebsten Ultra-Varianten. Persönlich würde ich für einen Rucksack schon auf 200 X setzen, 100 X ist da schon eher das Mindeste. TenX sehe ich eher für Outdoor-Accessoires. Falls es wirklich stärker als das 80 X ist, vielleicht ein passender Stoff für meine Kamerataschen, mit der man ja eh eher pfleglich umgeht. Aber nicht für den Rucksack, den ich eher durch die Welt werfe, zerre und schleife.

    Edit: Mehr zu TenX von Reddit, mit Input von Zpacks und Durston
    Edit: Hier im letzten Bild das Datasheet zu TenX