Beiträge von Olav

    Meine Flextail pumpt die Matte auch nicht richtig prall auf (Klymit Static V2), aber ein kräftiger Puster mit dem Mund und gut ist. Macht natürlich wieder das Problem mit der Feuchtigkeit auf, aber ist dann halt so.

    ja klar kann man so machen, geht mir halt gegen den Strich. Ich will ja gerade so eine Pumpe damit ich nicht mit dem Mund aufpusten muss, ansonsten kann ich ja auch sagen ich puste alles mit dem Mund auf wie früher bei meiner Luftmatte ohne Isolierung....

    Da es kaum (deutschsprachige) Infos zu dem Zelt gibt stell ich das Zelt hier mal zur Diskussion.

    Gekauft - das gebe ich zu - habe ich nicht weil ich UNBEDINGT eines brauchtes sondern weil es gerade mit diversen Sonderrabatten für ca 130 Euro zu bekommen war.

    Normal versuche ich solche Spontankäufe zu verhindern aber in dem Fall dachte ich, dass muss ich jetzt mal ausprobieren.

    Das erste mal dabei hatte ich das Zelt dann auf Bikepackingtour, ich kam spät in die Dunkelheit rein und hatte etwas Stress, aufbauen im dunkeln hat dann nicht so geklappt. Das lag aber nicht am Zelt sondern an meiner falschen rangehensweise beim Aufbau unter widrigen Bedingungen.

    Am Ende hab ichs dann unterm Vordach als Moskitonetz aufgestellt. Das hat soweit ganz okay gepasst, es ist ja "semifreistehend", aber mit Isomatte die das Zeltende etwas aufspannt klappt es dann.

    Jetzt war ich noch mal auf Tour und hatte keine Hektik, hab mir die Anleitung zum Aufbau genommen und siehe da, in der Reihenfolge ließ es sich dann sehr easy und sauber aufstellen. auch wenn der Vorteil des Freistehers dann weg war....

    Das Platzangebot ist sehr ordentlich, die Höhe auch. Nachts kamen dann heftige stundenlange Regengüsse mit einem Gewitter, hat das Zelt gut weggesteckt.

    Klar es ist kein Sturmbunker aber für alles was ich braucht reicht es.

    Wieder zu Hause habe ich das ganze dann mal gewogen: In meiner Konfiguration, ohne Footprint, mit allen Heringen und Packsäcken aber ohne Sturmabspannung kam ich auf 820 Gramm. Mit leichteren Heringen, weglassen der Packsäcke sind die 780 Gramm mit denen dieses Zelt beworben wird durchaus realistisch.

    Was nicht so toll ist, das ist das Packmaß: Durch die teilweise vorgebogenen Stangen ist der Stangenbeutel etwas unhandlich, das ist bei meinem Cloudup besser. Der Rest ist aber wirklich winzig klein und schon fast auf Lofoten Niveau.


    Fazit: Für den Preis (ich glaub ich hab mit Versand 128 Euro bezahlt) ein ausgezeichnetes Ein Personen Bikepacking Zelt das bestimmt auch zum Wandern gut funktioniert. Ich bin 1,77 groß, denke aber mit 1,90 würde es sich auch noch gerade so nutzen lassen...

    Hab mal ne Frage zur Flextail Zero Pump, gibt es hier jemand der diese Pumpe benutzt?

    Ich nutze eine.

    Ich habe mir eine gekauft, allerdings pumpt sie meine Matte nicht richtig voll auf. Also sie ist schon voll, aber nicht prall/fest, ist das normal? Ist das bei allen Minipumpen so? Ist meine nicht okay? Wenn ja, macht das für mich keinen Sinn und ich muss beim Pumpsack bleiben...

    Es ist ein Chinesischer Hersteller, der auch via Ali verkauft, wenn Du das meinst?

    Der Quilt den ich habe fand ich soo gut, dass ich mir noch einen zweiten bestellt habe.

    Genau den meinte ich.

    Hab einen leichten Sommer-Schlafsack von Aegismaxx, der ist bisher auch sehr gut vor allem qualitativ und bequem. ( ein anderer einer europäischen Brand ist mir schnell kaputt gegangen)

    Ich überleg gerade einen SS für den Winter zu bestellen, weiß aber noch nicht genau welcher und ob ich evt doch aufs Quilt - System umsteigen soll?

    Quilts haben mich bisher nicht so überzeugt (ohne sie jemals probiert zu haben), kann mir aber schon vorstellen dass ein gutes System mit einer gut passenden Matte funktionieren kann. Ich brauche Bewegungsfreiheit, daher mag ich auch nicht so sehr diese ganz engen Schlafsäcke (als ich früher noch Kletterer war da war mir sowas egal, da habe ich überall schlafen können)

    Da sind Befestigungspunkte für die Straps sind nicht ganz innen am Quilt, sondern etwas weiter außen, so dass man den Quilt oben auf der Matte befestigen kann, aber der Quilt geht noch etwas nach innen weiter. Das funktioniert sehr gut um Zug zu vermeiden.

    Aha das ist doch diese Ali - Firma oder gibt es da zwei namensgleiche Hersteller?

    An so einem Akkutausch wäre ich auch interessiert. Ich bin mit meinem P30 noch so zufrieden, dass ich schon die ganze Zeit überlege ob man den Akku nicht gegen die neuste Generation tauschen kann. Was muss man dafür veranschlagen? Und wer macht das vernünftig oder hat ne gute Anleitung/Austauschssatz dafür. Sprich, eine seriöse, namhafte Firma.

    Wir haben zB in der Stadt einen sehr guten Handy Reparatur Shop, gibt's ja bekanntlich wie Sand am Meer, habe nun aber schon ein paar Akkus und mal eine USB Buchse dort wechseln lassen und es verlief stets reibungslos und binnen weniger Stunden Wartezeit. Kostenmäßig waren das um die 60 Euro für ein Pixel 4a. Das Problem ist weniger der Akku selber, sondern insbesondere die dünnen OLED Displays, die teils verklebt sind und wenn man da was versemmelt, wird's richtig teuer. Nach dem Akku Tausch müssen diese dann entsprechend wieder mit dem Spezial Kleber verbastelt werden. Natürlich kann auch bei einem Profi da mal was futsch gehen. ICH selber würde das nicht machen wollen. Daher gibt es ja auch zum Glück nebenbei noch Lösungen wie ein Fairfone :)

    Benutzt Du das Google 4a denn momentan noch?

    Ich habe mal ein wenig herumgeschaut, das 4a ist bei vielen Anbietern erhältlich, bei Preisen zwischen 70 bis 130 Euro, viel auch bei gewerblichen Anbietern mit Rückgaberecht. (da könnte man ja mal testen wie lange der Akku noch läuft)

    Gewichtsmässig ist das 4a ja wirklich schön leicht, von der Größe her auch ganz okay, also denke mal das könnte ich als Alltagshandy verwenden?

    Für mein P30 Pro habe ich mich mal etwas informiert, der Akkuwechsel sieht ziemlich brachial aus, ein neues Backcover bräuchte ich da auch (leider ist eh mein Kameraglas kaputt auf der Rückseite das müsste ich eh mal richten bei der Gelegenheit) und neuer Akku plus Backcover liegen schon bei 45 Euro nur fürs Material.

    Das ist erst mal zweitrangig, wichtiger ist eine kompakte Bauweise.

    Kannst du das in Zahlen fassen?

    Wenn ja, dann kannst du diese bei Geizahls im Reiter Design eingeben: https://geizhals.de/?cat=umtsover&pagesize=30&promode=true
    Da erhälst du einen Überblick was in bei uns direkt verfügbar ist.

    Ansonsten gibt es auch noch internationalere Phone Finder wie diesen: https://www.gsmarena.com/search.php3?

    Hehe genau auf der Seite GSM - Arena war ich auch und habe nach möglichst schmalen Tefonen gesucht die nicht zuu alt sind.

    Als maximale Breite habe ich 68 mm eingegeben, so viel gibt es da nicht.

    Interessanterweise sind viele ältere 5 Zoll Telefone dann doch relativ breit wegen des breiten Displayrandes. Also es sind dann meist etwas ältere Oberklassehandys von Sony die beides erfüllen, aber mehr als 150 Euro für ein gebrauchtes älteres Handy austzgeben, das widerstrebt mir.

    Banking mache ich nicht auf dem Smartphone, von daher ist es mir relativ egal wenn nicht mehr das allerneuste Sicherheitsupdate drauf ist.

    Und nochmal zum Gewicht:

    Das ist erst mal zweitrangig, wichtiger ist eine kompakte Bauweise.

    Ich habe meinen Bikecomputer immer am Lenker und der ist immer an.

    Dazu habe ich dann eine zweite Halterung fürs Smartphone, dass ich brauche wenn ich Toiletten, Supermärkte usw finden muss.

    Aber für die aktuellen Smartphones ist da kaum Platz.

    Das Huawei P40 ohne pro scheint deutlich kleiner zu sein als mein derzeitiges Phone, aber neu gibt es das natürlich auch nicht mehr zu kaufen.

    Ich frage mich ob es in 2026 am Smartphone noch einen optischen Zoom braucht oder ob die AI in der Lage ist, den zu kompensieren?

    Wenn Du damit so viel auf dem Fahrrad navigierst vielleicht doch eines der neuen Generation mit deutlich größeren Akkus, die nur unwesentlich mehr Gewicht mitbringen? Im Thread hier ist der Trend ja schon thematisiert zur Orientierung, inzwischen gibt es etliche Modelle mit beachtlich großen Akkus bei erstaunlich wenig Gewicht im Verhältnis dazu

    Es geht mir weniger ums Gewicht (wenig Gewicht ist natürlich auch immer gut klar) als um die Größe, denn ich muss es am Lenker anbringen, in meinem Fall zwischen die Polster meines Aufliegers.

    Mein P30 ist da schon zu groß das geht da nur gequetscht rein, deswegen will ich da auch nicht mehr viel Geld in einen Akkwechsel stecken so wie Wonderbär es vorgeschlagen hat.

    Mein N6000 wäre fast perfekt, leider ist der Bildschirm sehr klein im normalen Gebrauch. Ich habs halt damals als reinen Bikecomputer gekauft, da hat es sich großartig geschlagen, aber nun habe ich einen Coros Dura und damit keine Akkusorgen mehr, aber er kann eben auch weniger als ein Smartphone beim navigieren. Deswegen brauch ich in bestimmten Situationen auf Radreisen immer auch ein Smartphone am Rad.

    Die aktuellen Smartphones haben leider fast alle sehr große Displays, es gibt nur ein paar Exoten die teiweise auch sehr günstig sind und die auch nicht alle "rugged" und dadurch schwer sind wie mein Blackview N6000.

    (BTW: Dogee hat sogar ein Satellitensmartphone rausgebracht was man auf den Chinaportalen schon für um die 400 Euro bekommt, ist vielleicht für den einen oder anderen interessant???)

    Das Cubot King Kong Mini 4 wäre evt eine Alternative zum N6000: bisschen kleiner und leichter, Display hat 4,7 statt 4,3 Zoll aber so sehr viel anders ist es dann eben auch nicht als mein jetziges...

    An was ich noch gedacht habe wären evt die älteren Google Pixel, die werden aber immer noch recht teuer gehandelt und sind dann doch schon ziemlich alt, ob die noch mithalten können mit meinem Blackview weiß ich nicht...

    Mein P30 Pro ist ja auch schon alt, hatte seinerzeit ein sehr gutes und auch helles Display. aber im Vergleich zum N6000 was man neuwertig günstiger bekommt als ein gebrauchtes Huawei ist das Display schon deutlich schlechter ablesbar in der hellen Sonne...

    Ich muss das Thema leider noch mal aufwärmen.

    Da mein Alltags P30 Pro (ein sehr gutes Phone immer noch) vom Akku immer schwächer wird brauche ich ein neues Telephon.

    Leider bringen die großen Hersteller ja keine kleineren Displays mehr raus, sind anscheinend nimmer gefragt.

    Nur bei Outdoorphones und China - Exoten scheint es noch Handys mit Diyplays zwischen 3 und 6 Zoll zu geben.

    Ich suche explizit für Bikepacking. Bisher hatte ich mein P30 und ein Blackview N6000 als reines Navi am Lenker.

    Das N6000 ist ein tolles Telephone vor allem zu dem Preis, aber mehr als 10 Stunden kann ich damit auch nur navigieren wenn ich das Display zwischendrin ausschalte. Und als alleiniges Smartphone ist mir im zunehmenden Alter das 4,3 Zoll Display doch zu klein.

    Was ich suche ist also die berühmte Wollmilchsai damit ich in Zukunft auf Reisen mit nur noch einem Relefon auskomme:

    -Display idealerweise randlos zwischen 5 und 6 Zoll

    halbwegs modernes Andoid

    Gute Akkulaufzeit

    Vernünftige Kamera

    Gewicht untger 160 Gramm

    Und das möglichst auf einer Seite auf die alle Zugriff haben und die nicht anhängig ist vom Wohlwollen eines Anbieters wie Kommot

    Willkommen bei der Open Street Map. Alle sind eingeladen, fehlendes zu ergänzen und Fehler zu berichtigen.

    Berichtige mich wenn ich falsch liege.

    Aber die "Hüttensuche" kenne ich auf Bikerouter, die ja auf den der OSM aufbaut, und ist für mich relativ nutzlos.

    90 Prozent der dort angezeigten Shelter sind Bushaltestellen. Und die machen als Übernachtungsplätze einfach wenig Sinn.

    Meines Wissens gibt es keine Möglichkeit die auszublenden, kann mich aber irren...

    So ist es leider ein Flickenteppich und ein echter Zeitkiller sich passende Hütten zu suchen, oder aber ich stelle mich zu doof an in der "neuen Technik des Internetzes..." 8o

    Wo willst du genau hin, welches Land? Ich plane meine Touren mit Mappy.com, Hütten versuche ich auf Google Maps dann nochmal fototechnisch zu verifizieren....

    Ich bin überall unterwegs, aber es geht ja nicht um mich.

    Es wäre schön wenn Infos mehr gebündelt werden würden.

    Und das möglichst auf einer Seite auf die alle Zugriff haben und die nicht anhängig ist vom Wohlwollen eines Anbieters wie Kommot

    Mir fällt noch Outdoor-karte.de ein.

    Speziell für den Nord Süd Trail (und somit allen Wanderwegen, denen der Weg folgt) gibt es eine Ressourcenkarte mit allen Schutzhütten. Diese Infos werden bald auch in der App WanderFreund verfügbar sein.

    Und auch das im Forum vorgestellte Projet longtrails.de strebt eine solche Übersicht an.

    Ansonsten kann ich mich nur meinen Vorrednern anschließen. Ich navigiere mit OSMand und lasse mit die Schutzhütten anzeigen und überprüfen dann Komoot ob es Bilder gibt. Bei Google Maps lohnt es sich nach Grillhütten zu suchen. Die sind oft mit Bildern drinnen.

    So muss das Thema hier mal wieder hochbringen.

    Für die Outdoorkarte habe ich schon einige Fotos beigefügt, leider kommen auf eine Foto - Hütte in den meisten Regionen 20 bis 50 fotolose Hütten, und ohne Foto ist eine Hütte leider relativ wertlos denke ich.

    Es gibt halt noch zig andere Seiten, auf Komoot gibt es sicherlich viele viele Bilder aber meines Wissens lässt sich da nix filtern.

    Bikerouter wiederum hat den Nachteil, das jede Bushaltestelle als "Shelter" gilt. Das macht dann die ganze Funktion relativ nutzlos, warum dann nicht gleich jedes Garagenvordach mit in die Liste nehmen?

    So ist es leider ein Flickenteppich und ein echter Zeitkiller sich passende Hütten zu suchen, oder aber ich stelle mich zu doof an in der "neuen Technik des Internetzes..." 8o

    e nach Trail kommen dann noch 5 - 10 Kilo für Wasser, Essen und Brennstpff dazu nehme ich an, und schon sind die 5 Kilo wieder "für die Katz"?

    Naja, was heisst für die Katz? Was ist denn die Alternative? Auf 15kg Baseweight 5kg Essen und Wasser drauf packen und mit 20kg los starten?

    Es ist schon so, dass man dank Gewichtsreduktion einfach bessere andere Sachen mit nehmen kann. ZB Wasser und Essen.

    Nochmal, das Ziel sind nicht die 5kg, sondern die bessere Realisierung deines Wandervorhabens indem du das Gewicht reduzierst.

    Nein meinte das anders.

    Ob Ultraleicht unterwegs oder nicht ist mindestens genau so vom Weg abhängig wie von der Ausrüstung.

    Oder anders herum: Wenn die Versorgung gut ist, müsste man weniger Kompromisse beim Material machen...

    Die 5kg/10lb kommen meines Wissens von Ray Jardine und gelten vor allem für die grossen Thruhikes in den USA in den entsprechenden Jahreszeiten. Alles, was sich dann daraus entwickelt hat, ist eine - menschentypische? - competition frei nach dem Motto: meiner ist länger :D:D.

    Manche brauchen diese extrinsische Motivation, um die Gewichtsreduktion umzusetzen, anderen reicht die intrinsische Motivation, das Wandern/Campen so zu geniessen, dass es passt.
    Mehr ist das aus meiner Sicht nicht 8):S

    Aha, dachte mir so etwas schon.

    Das ist dann aber nur das Gewicht des Rucksackes, ohne Essen und Trinken?

    Je nach Trail kommen dann noch 5 - 10 Kilo für Wasser, Essen und Brennstoff dazu nehme ich an, und schon sind die 5 Kilo wieder "für die Katz"?

    Ich bin völlig Deiner Meinung. Eine Fixierung auf 5kg kann aufgrund der oben genannten Gründe grundsätzlich kaum Sinn machen.

    Auf der anderen Seite spricht man bei Ultra-Leicht natürlich meistens von/über Gewicht. Und so kommt wohl zwangsläufig die Frage: " wie schwer ist denn nun eigentlich ultra leicht?"

    Wenn du mich frägst wo die 5kg her kommen, je weiter man mit dem Gewicht runter geht, desto schwieriger und zäher werden weitere Einsparungen. Ab einem bestimmten Gewicht wird die Frage nach dem Sinn des ganzen über den Selbstzweck UL hinaus meiner Meinung nach auch zunehmen immer relevanter. Und da bist du wohl bei der klassischen 3 Jahreszeiten Tour irgendwo bei grob 5kg, denke ich.

    Für mich persönliche ist dass kein muss, sonder eine Zielmarke, wie der Pace den ich mir zu Beginn meines Trainings vor genommen habe irgewann zu laufen. Ein Wert der hilft sich zu "disziplinieren" und den geplanten Weg weiter zu gehen. Ich breche sicher nicht in Tränen aus, wenn ich aufgrund des zu erwartenden tagelangen miserablen Wetters dann doch die 200g schwerere Regenjacke mit nehme, und nochmal 200g Regenhose hinterherschmeiße. Der Epic fail ist nicht über 5kg zu haben, sondern die Tour aufgrund unzureichendem Equipment abrechen zu müssen.

    Was nun jeweils "unzureichend" ist, hat dann sicher viel mit Erfahrung und persönlichen Vorlieben zu tun

    Klar, wiegen, Packlisten usw, will die Sinnhaftigkeit dahinter nicht abstreiten.

    Jetzt aber mein ABER:

    Sollte Ultraleicht "Selbstzweck" an sich sein und wenn (kann ja jeder machen wie er will) sollte man dann nicht ehrlich sein und dazu stehen? Oder aber erfüllt UL seinen Zweck, im extremen Fall: Mit viel Gewicht pack ich die Tour nicht oder nicht in der Zeit die ich habe, mit UL - Ausrüstung oder UL - Strategien habe ich eine Chance auf Erfolg (ist ein uraltes Prinzip beim Klettern).

    Beispiel aus einem anderen Forum:

    Es wird über Schlafmatten diskutiert, die Leute unterbieten sich gegenseitig mit leichten dünnen Matten. Als einer mit einer extrem dünnen und leichten Matte ankommt und sich Widerspruch regt meint der: Ich investiere halt sehr viel Zeit in die Präperation des Schlafplatzes, da geht alleine dafür schon manchmal eine Stunde drauf...

    Okay er hat jetzt die leichteste Matte, spart beim Wandern xy Watt.. Schneller ist er dadurch nicht, im Gegenteil, die Zeit kommt doppelt und dreifach wieder drauf...

    Wer hat diese 5 Kilo (oder 10 lbs = 4,6 Kilo in Nordamerika) festgelegt und vor allem WARUM?

    Macht für mich überhaupt keinen SInn da:

    1.Jeder Mensch anders ist (eine XL - Jacke wiegt mehr als eine XS - Damenjacke)

    2.Jede Tour ist anders, benötigt evt zwingend spezielle Ausrüstung (Bärenkiste, Steigeisen, Grödel usw...)

    Für mich ist so eine Grenze sinnlos, warum spielt sie aber in der Szene so eine große Rolle?

    Und wo bleibt die Ehrlichkeit? Ein Influencer stellt uns die neuesten Trends im UL - Bereich vor. Selber aber KANN er gar nicht UL unterwegs sein, da ja schon das Material mit dem er filmt und fotografiert enormes Gewicht erzeugt. :/:/:/