Beiträge von Mr.Tidy

    Bin jetzt durch das Great Basin durch. 2-300km ohne einzigen Baum. Bis zu 100F (=37 Celsius) und ohne Wolken. Meist komplett gerade aus, recht flach. Das war ne gehörige Anstrengung.

    Jetzt freue ich mich aber auf die Wind River Range und wieder kühlere Temperaturen aber vorallem Bäume und Wasser.

    AVML oder GEA sollte im Oktober noch drin sein, is aber dann schon recht Herbstfarben, denke ich

    Herbstfarben haben ja was an sich. Ich würde bei AVML und/oder GEA jedenfalls noch die langjährigen Klimadaten gegenchecken. Ich bin beides zu Randzeiten gewandert (einmal später Frühling, einmal September) und selbst da kann es garstiger sein als man denken mag. Ende Oktober denke ich muss man in manchen (höheren) Abschnitten mit allem rechnen, vermute ich zumindest. Von super toll, bis heftiger Regen oder tiefe Temps ist da vermutlich alles möglich.

    Wenn du Inseln magst:

    - Der GR131 führt ja über mehrere Inseln, da könntest du jene wandern die du noch nicht kennst oder jene die dir zusagen.

    - Sardinien, z.B. den dortigen Sentiero Italia, vielleicht? Kenne ich selbst nicht (nur andere Teile des SI) und kann dir nichts zu wildzelten dort sagen. Aber es gibt im Forum Sentiero Threads und User die schon dort waren afaik.

    - Keine Insel aber der südliche Teil Frankreichs (Provence, Luberon, Alpillen, etc.) könnte ggf auch eine Tour hergeben. Das biwakieren ist dort in der Regel kein Problem. Je nach Strecke/Verlauf ist es halt in den Bergen mitunter schon stark herbstlich Ende Oktober. Ich würde mal auf https://gr-infos.com nachschauen, vielleicht reizt dich da was, ggf. Eine eigene Kombi aus Wegen im Süden. Sollte es Ende Oktober doch zu kalt in den niedrigeren Gebirgen sein, kann man vermutlich auch recht easy eine tiefere Variante entwerfen.

    Plant ihr auch Alpha Direct Camp Hosen?

    Geplant ist ab Herbst die Produktpalette zu erweitern. Das wird aber etwas dauern. Alpha Direct ist aktuell sehr schwer oder gar nicht zu beziehen. Läuft also auf verfügbaren Restposten und die reichen dann leider nicht mal wirklich für ausreichend Bestandsprodukte.

    Bis Herbst sollte die Verfügbarkeit des Stoffes hoffentlich wieder besser sein. Erst dann macht die Erweiterung Sinn. Dazu kommt, dass ich den Sommer über auf dem CDT bin. Der Shop und das nötige läuft weiter aber Produktentwicklung und anderes stehen in der Zeit still.

    Ab Herbst fließen dann aber wieder meine Ressourcen in die Produktentwicklung und sofern alles nach Plan läuft, sollte es dann auch Stück für Stück 1. ausreichend Produkte und 2. mehr Produkte geben als aktuell. Hosen und anderes sind angedacht.

    Was ich nicht ganz verstehe, ist die Tatsache, das du in Portugal bei Lidl einkaufen gehst, oder Hamburger ist.

    Es gibt in quasi jedem Ort, Lagos und ähnliche Tourihotspots mal außen vor gelassen, die Gelegentlich, exzellent Fish essen zu gehen.

    Kostet Maximal 15€, häufig auch günstiger.

    Dir obligatorische RaulDuke "Essensstandpauke" an alle FT Hiker_innen die andere Essensgewohnheiten pflegen, darf natürlich in keinem FT Thread fehlen 8o

    Meiner Erfahrung nach schwankt Alpha Direct extrem von Rolle zu Rolle.

    Ich produziere/vertreibe jetzt noch nicht so lange Alpha-Produkte, als dass ich mich als Profi sehen würde aber an den bisherigen Chargen Alpha Direct die ich bisher in den Händen hatte kann ich das bestätigen. Auch das dünner werden über die Nutzungsdauer ist real.

    Vielleicht wurde vom Vorbesitzer des Burgeon auch einfach nur die Nutzungsdauer schöngeredet? Vielleicht ist es eine Kombination aus Faktoren? Schlechtere Charge und Vorbelastung durch Vorbesitzer?

    Danke mal wieder für den Bericht. Danke auch für's "relativieren" der Herausforderungen des CDT. Gerade gestern erst habe ich eine neue CDT YT "Doku" eines alten PCT Bekannten von mir gestartet. So kurz vor meinem eigenen Start weckt das mal wieder Zweifel ob man denn selbst "stark" genug für dieses Abenteuer ist. Da wird immer in Extremen gesprochen und gefilmt... und eigentlich kenne ich die Herausforderungen eines langen Hikes, von Wüsten, ich habe CO bereits durchquert, usw. Also alles Puzzleteile der Herausforderungen des CDT bereits erfolgreich gemeistert aber trotzdem kommen dann Zweifel auf. Von dem her danke, dass du schreibst wie es ist. Eine Herausforderzng aber nicht zwingend eine Grenz- oder Nahtoderfahrung.

    Bei mir ist ein UV Sun Hoodie bzw seit 2025 mein eigenes UV Trail Shirt üblicherweise das "Workhorse" auf Touren im 3-Season-Bereich. Ich habe es nur unter Tags an und wenn dann direkt auf der Haut. Zu ca. 95% der Zeit unter Tags trage ich es und dementsprechend ist es neben Boxershorts, Laufshorts und Socken das schmutzigste Kleidungsstück. Das ist der Grund wieso ich es nachts nicht trage. Vom Körpergefühl finde ich es angenehmer in etwas halbwegs frischem zu schlafen. Dementsprechend ist in der Nacht zumindest ein Liod PP TShirt angezogen. Dieses ist übrigens in den restlichen ca. 5% unter Tags ebenfalls direkt auf der Haut (meist in der Früh direkt nach dem Aufstehen wenn es noch kühl ist und ich losmarschiere oder wenn es unter Tags mal wirklich kalt ist). Sun Hoodies haben genau 0 "Wärmeeffekt". Deshalb kombiniere ich sie eigentlich kaum in Lagen mit Ausnahme von Windjacke wenn es windig ist oder eben nur minimal zu kühl für Sun Hoodies. Sollte es noch kühler sein, greife ich eher auf das PP Liod Tshirt zurück und kombiniere es mit Alpha, Windjacke, ggf. Regenjacke.

    Wie gesagt sind Gründe gegen das Layern von Sun Hoodies bei mir 1. Hygienegründe (andere Kleidung möglichst sauber halten), 2. Der geringe Wärmeeffekt von Sun Hoodies.

    Natürlich kommt es mal vor, dass es irgendwo im Layering angewendet wird (zB wenn ich zu faul bin um mich entsprechend umzuziehen) aber in der Regel eher weniger.

    zwei Tipps für diese Gegend, direkt bei Grand Lake: wenn du die RMNP Loop machst, ist wohl fast alles burn zone und nicht so toll. Insgesamt ist der Park wohl super, aber halt nicnt dort, wo der CDT durchläuft. Aber: Ganz oben an der Loop gibt es einen Abstecher zu Flattop Mountain und die Möglichkeit eines kurzen Ridgewalks mit Sicht auf die andere Seite der Divide. Ist laut eines Sobos, der dort wohnt, eine der besten Aussichten des ganzen Parks.

    Danke für die Tipps. RMNP Loop werde ich auslassen, das ist schon fix. Ich starte dann gerade und möchte es halbwegs ruhig angehen, ohne die 40km des Loops zwingend am ersten Tag machen zu müssen (Permit, Bear Can bei Übernachtung im Park). Ich komme von 400m über Meer und bin heuer nicht so fit wie gewünscht. Deshalb einfach mal easy ankommen und losgehen. Ggf. kann ich den Loop nächstes Jahr nachholen, wenn ich ab Grand Lake Sobo den Rest des CDT mache, wenn alles nach Plan läuft.

    Ab Grand Lake starte ich bald Nobo. Schön zu sehen was mich auf der ersten Etappe in etwa erwartet. Genial. Danke für den Bericht und die Bilder. Ich will endlich los ||

    Was mich momentan noch zögern lässt ist die offizielle Angabe zur Passform (Standard - wie der Timp/ nicht Original wie LP) - beim Timp weiß ich dass er mir nicht passt

    Meine ketzten Erfahrungen mit LPs liegen 9 Jahre zurück. Ich war nie Fan der LPs und hatte die nie in Verwendung, kann deshalb dazu nichts sagen. In den letzten Jahren hatte ich immer wieder Olympus im Einsatz, bis der mit dem Heel Pad verhunzt wurden. Persönlich finde ich die Form des Wild 3+ ideal. Der Rimp hat übrigens für mich auch noch nie funktioniert. Die letzten Iterationen hatten mir zu wenig Volumen in der Toe Box (zu flach) und der Oberstoff war nicht nach meinem Geschmack, zu steif, overbuilt, usw.

    Der Wild 3+ gefällt mir genau wegen seiner "Einfachheit" aber mit etwas Drop und mehr Dämpfung als LP.

    Ich wollte mich nochmal zu meinen LP 9+ zurückmelden. Das Paar hat jetzt über 2.000km auf dem Buckel und sich bis dahin echt gut gemacht.

    Wow, das finde ich sehr beeindruckend. Generell für Trailrunner und speziell für Altras. Mein letzter Olympus (5!) War nach 1000 km sowas von platt, Obermaterial und alles hätte länger gehalten aber Zwischensohle war gefühlt nur mehr 1/3 von Originaldicke.

    Habe seit dieser Saison den Experience Wild 3+ und er ist aktuell für mich der Lieblings-Altra. Vibramsohle, aber durchgehend und nicht teils exponierte Zwischensohle wie beim Olympus (was schneller verschleißt). Gutes Maß an Dämpfung, mehr als Lone Peak, weniger als Olympus. Und der bessere Preis im Vergleich zum Olympus machen ihn budgetfreundlicher. Er ist kein "overbuilt" Schuh wie es heute viele Hersteller haben. Ich mag klassische, gepolsterte Zunge (keine dünnen "Performancezungen" wie zB beim Speedgoat), gut gepolsterte, klassische Heel cup, usw. Hab damit bisher ca. 500km runter, wie er sich darüberhinaus schlägt wird sich zeigen. 2000km wird er für mich aber sicher nicht halten, davor ist er platt.

    Parallel wollte ich einen Topo Vista testen. Da mag ich die Zunge aber gar nicht, zu kurz, zu dünn, drückt ins Bein. Außerdem ist das Gewölbe stark ausgeprägt, das muss man mögen. Habe ihn deshalb erst auch ca 30km probiert...

    - Long sleeve Button Down Shirt mit Kapuze von Jolly Gear (UPF 30, 240g, ~82€+Versand)

    Coole Farben bzw. Muster, Brusttasche, Daumenschlaufen. Leider kein Langarmshirt mit abnehmbarer Kapuze :rolleyes: , sonst hätte ich schon längst zugeschlagen.

    Eine in Europa verfügbare Alternative dazu, seit gestern verfügbar, das Tidy Gear Above & Beyond Trail Shirt . Zusätzlich zu Features wie Kapuze, Daumenschlafen, 2 x Brusttaschen außerdem extra lange Ärmel, Roll-Up-Sleeves mit Laschenfixierung, stehender Mao-Kragen. Gewicht +/- 200g je nach Größe bzw Modell (Damen/Herren), UPF30+ (konservativ angegeben). Thruhike getestet.

    Allerdings ebenfalls ohne abnehmbare Kapuze. Bei entsprechendem Erfolg der Shirts sind aber auch Iterationen mit abnehmbarer Kapuze und Kurzarmversion angedacht.

    Disclaimer: es handelt sich um meinen eigenen Webshop

    LEKI Neotrail Pro FX.One Superlite Trailrunningstöcke grau

    https://www.sport-bittl.com/de/leki-neotra…121_1_4297.html

    98,- € in 125 und 130 cm

    Irgendwie wirkt das günstig ...

    Finde sie zwar nur mehr in bright red und 120cm aber ja, das ist günstig. Habe die Stöcke selbst seit Ende 2022 und ich liebe sie. Im Vergleich zu meinen BD Distance Carbon Fixlänge 120cm mag ich die Leki deutlich lieber. Sie sind leichter, die Griffe finde ich sehe angenehm und das "Handling" ist spitze. Sie lassen sich agil verwenden und gut setzen, sind sehr klein faltbar. Extrem leicht. Sie wirken fast beängstigend dünn aber können einiges ab. Einzig die Schlaufe rutscht durch die Fixierung, hier musste ich die Schlaufe knoten, dass sie in der Länge bleibt wie sie soll. Verwende sie nebst Trailrunning auch auf Weitwanderungen. Da haben sie schon ein paar 1000km mitgemacht ohne das ich was zu beanstanden hätte.

    Für den Preis ein Schnäppchen. Wer mit Fixlänge kann und neue ultraleichte Stöcke sucht, sollte zuschlagen (und nicht mit dem Gedanken an irgendwelche Fizan Compact spielen 8o).

    outdoorrama

    Falls es dir hilft: ich habe gemessenen Handumfang von 22cm und Gr. XL der Akjuk sind für mich perfekt. Gemessen Umfang mit Maßband, fest anliegend.

    Ich habe außerdem noch ein Paar in XXL, das ich über das Paar XL ziehen kann um quasi 2 Liner zu einem wärmeren Handschuh zu layern. Diese Kombi wiegt dann 55g gesamt und somit nur minimal mehr als meine sonstigen Fleecehandschuhe (die ewig nicht trocknen wenn sie feucht werden). Nur ist die Kombi 2er Akjuks wärmer und vielseitiger nutzbar.

    JP4 ich sehe das mit gemischten Gefühlen. Persönlich finde ich neue Trails immer spannend und eine Bereicherung. Meist sind sie Quelle der Inspiration für Touren die man sonst vielleicht nie gemacht hätte. Ich kenne den exakten Verlauf des Wolf Trails nicht aber es ist wohl eine Aneinanderreihung existierender Trails. Ich sehe da Durchaus Parallelen zum Hexatrek und zwar in Mehrerlei hinsicht. Auch beim Hexatrek wird irgendwie die Arbei anderer geschickt weiterverwertet und mit Erfolg ausgeschlachtet. Bei beiden Trails passt der kommerzielle, marketingtechnische Hintergedanke nicht mit meinem Trailverständnis zusammen. Aber die Zeit wird zeigen wie sich das entwickelt.

    Ich habe allerdings das Gefühl, dass mit JW sich hier ein "Weltkonzern" sehr stark versucht in die Szene einzukaufen. Das sieht man imho auch an den Trail Days, wo JW ja ein Hauptsponsor ist. Ich, aus der UL-Szene kommend, habe eigentlich gar kein Interesse daran, auf solchen Veranstaltungen Big Player bzw. deren Stände zu sehen. Sofern das ganze erfolgreich verläuft wird sich zeigen wie positiv sich das auf die Szene auswirken wird und ob z.B. die doch sehr kleine Cottage "Industrie" in Europa dann davon negativ beeinflusst wird oder gar ganz abgewürgt wird. Mit Decathlon gibt es ja auch einen anderen Giganten der aggresiv in den Markt drängt. Andere werden folgen. Das killt dann Innovation und Fokus auf das Wesentliche und im Endeffekt drehen einem die Großen dann wieder ihren unausgereiften Mist an, nachdem sie die Innovationen von den anderen (dann vom Markt verschwundenen) übernommen haben und selbst nicht mehr weiterkommen.

    Ich beobachte für mich selbst dzt. eine sehr starke Kommerzialisierung des Thruhiking-Marktes in allen Bereichen, die von Jahr zu Jahr zunimmt. UL ist ja schon länger ein Thema und das Wörtchen "ultraleicht" prangert ja schon länger selbst bei Aldi und Konsorten auf Sportbekleidung. Als nächstes gibt's dann aber eben Thruhiking-"Zelte" bei Lidl. Ob man das nun gut oder schlecht findet, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil werde mich in ein paar Jahren gerne an die "guten alten Zeiten" zurückerinnern.

    Aber jetzt bin ich etwas vom Wolf Trail abgeschweift. Aber ich glaube es erklärt bei manchen, wieso ein Thema wie ein scheinbar "simpler Trail" eben emotionaler ist als nur eine einfache Route auf einer Karte.