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  • Leichter als das TNF bestimmt. Stellt man das TNF mit dem Eingang in den Wind?

    Ich habe in so eine "Billig-Kuppel" (Jurek AT 1.5) mal ein 10,25 mm DAC NSL-Gestänge gebaut. Nicht mal das Dach vom Hilleberg Soulo RL war so belastbar. Das war echt irre.

    Unabhängig vom Jurek: Nach Stunden des Rütteln und Flatterns wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Ich denke dann arbeiten sich die Schnüre durch, Nähte lockern sich, Gewebe fransen aus und Einfassbänder verabschieden sich.

    Ich habe in den Kommentaren zum Video mal gefragt, was den vom Durston übrig ist, aber noch keine Antwort erhalten. Für mich sieht das völlig zerstört aus. Herr Durston ist aber schon sehr zufrieden mit seinen "60 mph" ;). Ich denke es hat Gründe warum das Zelt nicht mehr nach dem Test gezeigt wird. Gestänge war das Carbon, wie im Video genannt.

    Aber das X-Dome würde ich auch nicht für solche Bedingungen einplanen.

    Ich wusste nicht, dass die Black-Label Zelte von Hilleberg oben auch noch mal eine Sicherung für den Reißverschluss haben. Also doch was gelernt. 8)

    3 Mal editiert, zuletzt von Carsten K. (31. Oktober 2025 um 14:05)

  • Ich finde das Video richtig gelungen und den Test auch informativ und unterhaltsam. Ist doch ne mega Idee mit dem Flieger 😀 Der Kerl hatte offensichtlich auch gehörig Spaß.

    Es bestätigt sich doch alles wie zu erwarten: wichtigster Faktor um UL zu bleiben ist ein niedriger schmaler Aufbau. Große Fläche benötigt Kompensation über schweres Gestänge. Dann sinnvolle Anspannungen. Und wenn das alles gegeben ist, entscheiden die Verarbeitungsqualität und Materialeigenschaften darüber, ob das auch die ganze Nacht durchhält. Der Punkt ist natürlich am schwierigsten zu überprüfen.

  • Ich folge dem Mann schon länger auf YT und er ist ein richtiger Macher! Seinen Daunenschlafsacktest (u.a schläft er in einem komplett durchnässten Daunenschlafsack) ist genauso krass.

    Ich finde, in Anbetracht von Preis und Gewicht, schlägt sich das Durston nicht so schlecht. Das dagegen teurere Zpacks hat sich für das Mininalgewicht auch gut gehalten.

    Einmal editiert, zuletzt von Sevenfifty (31. Oktober 2025 um 07:38)

  • Das ist jetzt wirklich ot, lieber PositivDenken , und nicht UL, sorry, liebe Mods, aber aufgrund der Vielen Fragezeichen ;) mag ich‘s kurz beantworten: Gemeint ist die Zeltart mit aufblasbaren Luftschläuchen statt Gestänge. (Wobei, wäre vielleicht durchaus mal eine Anregung für die UL-Industrie, in extrem abgespeckter und verkleinerter Variante! Ich glaube, ich habe da gerade eine Geschäftsidee! ;) Nix mehr broken carbon tent poles, Herr Durston!)

    Ohne Gestänge bricht da eben auch nichts, und das Zelt steht wie ein Bunker. Die prall gefüllten „Airbeams“ drücken sich höchstens mal minimal weg im Wind, aber stellen sich dann eben wieder auf. Ist in Verbindung mit Technical Cotton meine Wahl für den längeren, stationären Campingplatzaufenthalt. Wo alles andere wegfliegt, die Luftschlauchzelte stehen unbeeindruckt.

    P.S., Edit: Ha! ;) Wobei mir die Luftschläuche hier nichtmal optimal befüllt scheinen (zu wenig steif), und das Ganze ist auch noch Plastik. Mit einem technischen Baumwollstoff drumherum stehen die Airbeams wie Beton. (insbesondere auch bei noch mehr Umfang, habe ein Dometic).

    Back to UL, da täte sich die mitgeführte Flextail endlich mal richtig lohnen! ;)

    Einmal editiert, zuletzt von GirlOnTrail (31. Oktober 2025 um 08:54)

  • Ach, guck an! Wusste ich gar nicht.

    Am Gewicht für die atmungsaktive TC-Variante meines Markenfavoriten müsste man noch etwas optimieren… Aber Footprintgröße ist schonmal gut…

    Heimplanet war da ne ganze Weile dran. Ul funktioniert das nicht, das bekommt man nicht stabil genug hin.

    Aufblasbare Zelte - HEIMPLANET
    Der aufblasbare Rahmen, Innen- und Außenzelt funktionieren als eine Einheit und müssen nur beim ersten Aufbau zusammengesetzt werden - nach dem ersten Aufbau…
    heimplanet.com
  • Meta-Exkurs*:
    Ich liebe ja diesen Thread und seine Schleifen in andere Gebiete. Was hier an grundsätzlichem Wissen über Zeltkonstruktionen, Klebetechniken- und Materialien drinsteckt, wenn man sich mal die Zeit für bisher dreiundzwanzig!!! Seiten nähme, jetzt auch noch UH-Luft"gestänge" - das Ganze bisweilen präsentiert wie die Kommentare der vier Alten in Asterix auf Korsika, fantastisch! Allerdings - wer hat Zeit für dreiundzwanzig Seiten, wenn er nicht gerade Magen-Darm hat?

    Vielleicht wären gerade die Klebe-Exkurse etwas, was jemand fürs Wiki aufbereiten mag:*?

    *im ursprünglichen Sinne, nicht dem von Zuckerberg gekaperten

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Das ist jetzt wirklich ot, lieber PositivDenken , und nicht UL, sorry, liebe Mods, aber aufgrund der Vielen Fragezeichen ;) mag ich‘s kurz beantworten: Gemeint ist die Zeltart mit aufblasbaren Luftschläuchen statt Gestänge. (Wobei, wäre vielleicht durchaus mal eine Anregung für die UL-Industrie, in extrem abgespeckter und verkleinerter Variante! Ich glaube, ich habe da gerade eine Geschäftsidee! ;) Nix mehr broken carbon tent poles, Herr Durston!)

    Ohne Gestänge bricht da eben auch nichts, und das Zelt steht wie ein Bunker. Die prall gefüllten „Airbeams“ drücken sich höchstens mal minimal weg im Wind, aber stellen sich dann eben wieder auf. Ist in Verbindung mit Technical Cotton meine Wahl für den längeren, stationären Campingplatzaufenthalt. Wo alles andere wegfliegt, die Luftschlauchzelte stehen unbeeindruckt.

    P.S., Edit: Ha! ;) Wobei mir die Luftschläuche hier nichtmal optimal befüllt scheinen (zu wenig steif), und das Ganze ist auch noch Plastik. Mit einem technischen Baumwollstoff drumherum stehen die Airbeams wie Beton. (insbesondere auch bei noch mehr Umfang, habe ein Dometic).

    Back to UL, da täte sich die mitgeführte Flextail endlich mal richtig lohnen! ;)


    Zu dem Einbogen- 1P- Vango Zelt gibt es Videos. Der Bogen lässt sich viel zu leicht verformen. Windstabilität ist quasi nicht vorhanden.

    Die Idee dahinter war wohl, sich die Gestänge fürs Bikepacking zu sparen. Leichter wird das sicher nicht. Ein DAC NFL-Gestänge wäre vermutlich sogar leichter.

    Und man braucht eine Luftpumpe soweit ich weiss. Der Druck der Lunge dürfte nicht ausreichen. Und eigentlich braucht man auch noch Flickzeug.

  • Und man braucht eine Luftpumpe soweit ich weiss. Der Druck der Lunge dürfte nicht ausreichen.

    Der Druck der Lunge reicht allerdings für die Reifen auch nicht, daher würde ich das beim Bikepacking als Problem vernachlässigen :D

    Ja, ja, so lange es hier um Bikepacking geht. Das dürfte hier wohl eher die Minderheit sein, bzw. wer kauft sich ein Zelt das er nur dafür verwenden kann. Für 700 Euro? Edit 800.

  • Und man braucht eine Luftpumpe soweit ich weiss. Der Druck der Lunge dürfte nicht ausreichen.

    Der Druck der Lunge reicht allerdings für die Reifen auch nicht, daher würde ich das beim Bikepacking als Problem vernachlässigen :D

    Ja, ja, so lange es hier um Bikepacking geht. Das dürfte hier wohl eher die Minderheit sein, bzw. wer kauft sich ein Zelt das er nur dafür verwenden kann. Für 700 Euro? Edit 800.

    Ja stimmt schon. Wobei der Hauptgrund dagegen für mich eher wäre, dass es eben nicht funktioniert. Ansonsten wäre es zwar ein eher nischiges, aber trotzdem u.U. vlt interessantes Produkt.

  • Man kann von den Videos halten was man will.

    Noch mal zurück zu diesem Video: Vielleicht denke ich ja falsch, aber das Nallo hätte man doch nicht mit den Türen in Richtung Wind aufgestellt, wenn man alle Tassen im Schrank hat (oder wir haben das immer falsch gemacht).
    Bei dem Geodät von TNF weiß ich auch nicht so recht, ob man dem bzw. sich einen Gefallen tut, wenn man es mit dem Eingang / Vorzelt / Apsis / und insbesondere dem Extrabogen in den Wind stellt. Ich würde jetzt erst mal denken, es genau andersherum aufzubauen. Auch mit der Zeltform haben wir eine gewisse Erfahrung (auf dem einen Zeltplatz standen am Morgen nur noch unser Zelt und ein Akto).

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Man kann von den Videos halten was man will.

    Noch mal zurück zu diesem Video: Vielleicht denke ich ja falsch, aber das Nallo hätte man doch nicht mit den Türen in Richtung Wind aufgestellt, wenn man alle Tassen im Schrank hat (oder wir haben das immer falsch gemacht).
    Bei dem Geodät von TNF weiß ich auch nicht so recht, ob man dem bzw. sich einen Gefallen tut, wenn man es mit dem Eingang / Vorzelt / Apsis / und insbesondere dem Extrabogen in den Wind stellt. Ich würde jetzt erst mal denken, es genau andersherum aufzubauen. Auch mit der Zeltform haben wir eine gewisse Erfahrung (auf dem einen Zeltplatz standen am Morgen nur noch unser Zelt und ein Akto).

    Tatsächlich empfiehlt Hilleberg den Eingang in den Wind zu stellen!

    Ob das auch die "GT" Variante betrifft kann ich nicht sagen.

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    wilbo

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