PCT 2027 Vorbereitung

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  • Habe auch schon ein bisschen mit dem Training begonnen (Wandern + Laufen). Ab November will ich mich im Gym anmelden und möglichst gut vorbereitet zu sein. (Keine Schlechtwetter ausreden / Krafttraining)

    Für Krafttraining reichen paar Therabänder, Loops und bisschen Gewichte und eine Isomatte :) (also eine vernünftige - nicht diese Chipsackerlrascheldinger :D) - dann kannst du das Geld für den PCT sparen ;)
    Core, Unterbau und Vertikaltraining braucht gar nichts ausser eigenes Gewicht (+ dann den Rucksack am Rücken).

    Ja, du hast völlig recht. Aber die letzten 10 Jahre auf Arbeit haben mich irgendwie nicht mehr motiviert aktiver sport zu betreiben... also neben der Arbeit. Dann wird man älter usw... keine Ahnung. Hab mein leben lang immer einen bogen um ein Fitnessstudio gemacht weil ich der Meinung bin man kann sich auch ohne fit halten. Ich hoffe es motiviert mich mehr... im schlimmsten Fall kann man immer noch Kündigen. Aber gerade über den Winter könnte das schon gut passen. Bin mal gespannt wie teuer der PCT wird... habe aber ein wirklich komfortables polster aufgebaut. Es ist ja alles sehr individuell... aber wieviel plant ihr so ein ohne Flug und Ausrüstung? Um auf Nummer sicher zu gehen, denke ich werden mir 2,5K pro Monat schon ausreichen? Also ca. 10K auf 4 Monate? (Verischerungen, USMobil, Unterkünfte, Essen im Restaurant, Resupply, Uber usw.)

  • Aber gerade über den Winter könnte das schon gut passen.

    Auch wenn man die Geräte im Studio nicht unbedingt braucht, kann es für regelmäßiges Training extrem hilfreich sein sich einfach feste Termine zu setzen und z.B. 2-3 mal die Woche vor/nach der Arbeit zu trainieren. Ich hatte das auch im letzten Winter und mir hat es extrem geholfen dranzubleiben.

  • Das mit dem Schnee ist ja so eine Lotterie für sich. So richtig sagen kann man es erst im April?... aber bis dahin habe ich eh schon alles gebucht (Starttag + Flug). Macht ihr hier wirklich noch kurzfristige Änderungen oder nehmen wie es kommt?

    Nein, so kurzfristig nicht mehr. Ich wollte 2024 einen Starttermin Anfang April, hab den an beiden Permit Days nicht bekommen, und mir dann mit viel Geduld im Laufe des Februar per Cancellation erarbeitet. Und hatte Glück, das Startdatum 6. 4. hat für mich perfekt gepasst. Der PCTA permit ist ohnehin 3 Wochen vor dem Startdatum nicht mehr veränderlich. Den Flug musst Du nicht unbedingt Monate im voraus buchen. Was Dein persönliches Zeitbudget angeht, musst Du Dich natürlich oft sehr frühzeitig entscheiden.

    Insofern versuchen, an den Permit Days einen Wohlfühltermin zu bekommen; und wenn dann der Winter ganz extrem wird und die persönliche Situation es erlaubt, kann man ja ev. im Februar oder gar März noch umplanen. Es gibt auch nicht einfach "viel Schnee" oder "wenig Schnee", sondern das kann regional unterschiedlich sein. 2024 und 2025 hatten durchschnittlich Schnee in der High Sierra, aber in San Jacinto war 2024 viel und 2025 wenig, in Nordkalifornien und Oregon war 2025 viel.

    Bin mal gespannt wie teuer der PCT wird... habe aber ein wirklich komfortables polster aufgebaut. Es ist ja alles sehr individuell... aber wieviel plant ihr so ein ohne Flug und Ausrüstung? Um auf Nummer sicher zu gehen, denke ich werden mir 2,5K pro Monat schon ausreichen? Also ca. 10K auf 4 Monate? (Verischerungen, USMobil, Unterkünfte, Essen im Restaurant, Resupply, Uber usw.)

    KV (ich nehme an, "84" hat eine Bedeutung bezüglich Alter) und Telefon kosten sehr wenig. Ein Paar Schuhe pro Monat ist da schon mehr. Unterkunft, Restaurant, Resupply ist das, was die Kosten dominiert, und kann je nach Situation und Verhalten sehr unterschiedlich ausfallen. 1k pro Monat geht mit entsprechenden Einschränkungen, 1,5-2k ist komfortabel.

    Einmal editiert, zuletzt von whr (30. September 2026 um 15:48)

  • Aber gerade über den Winter könnte das schon gut passen.

    Auch wenn man die Geräte im Studio nicht unbedingt braucht, kann es für regelmäßiges Training extrem hilfreich sein sich einfach feste Termine zu setzen und z.B. 2-3 mal die Woche vor/nach der Arbeit zu trainieren. Ich hatte das auch im letzten Winter und mir hat es extrem geholfen dranzubleiben.

    Exceltabelle anlegen, jeden 2. Tag zuhause im Wohnzimmer 2 Sätze von was auch immer, Balkontür auf, gleich nachher unter die Dusche - es geht eigentlich kaum einfacher und PCT Fitness sollte Motivation genug sein. Auch die Perspektive mit noch mehr Jahren fit und mobil zu bleiben ist eine ziemlich gute Motivation finde ich :).

    Das macht 6 Sätze in der Woche und der Effekt ist innerhalb von Wochen sicht- und spürbar

  • Das FInanzielle ist ausgesprochen individuell.
    Geld kostet fast nur die "Town", da ist alles nach oben offen. Wenn man sparen möchte, hält man die town stops kurz. Aber auch in manchen Towns gibt es wirklich preisgünstige Möglichkeiten: mal ein Restaurant, das Zeltmöglichkeiten hintem Haus anbietet (in der Erwartung, dass man bei ihnen speist), mal Trail Angels, denen man dann auch was zur Kostendeckung in eine Box wirft (nicht zu knapp; schon 2019 empfahl "Scout" 20 Dollar pro Nacht, damit die Trail angel nicht draufzahlen müssen).

    Übrigens kann man Pausentage (oder halbe Pausentage) auch an wunderschönen Bergseen machen, ein Konzept, das nicht verbreitet zu sein scheint, aber besser ist als mit ner Büchse Bier aufm Zeltplatz oder in der Bar zu hocken.

    Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich damals, 2019, (also noch zu anderen Zeiten) mir eine "Anschubfinanzierung" von 2000 aufs Reisekonto gepackt, dann kamen monatlich 800 aufs Reisekonto, und zum Schluss habe ich mir noch ein BigAgnes-Zelt vom Übriggebliebenen mitgebracht. Versicherung, Anreise und Mobiltelefon nicht miteinberechnet. Ich habe verhältnismäßig viele Pausenstops eingelegt, habe dabei aber mit dem mir bisweilen eigenen Hang zum Geiz solche Zeltmöglichkeiten wahrgenommen, wenn ich sie mitbekommen habe, und mir auch gelegentlich Hotelzimmer geteilt. Ach ja: Bier habe ich nur selten getrunken, im Restaurant eigentlich nie, wenn ich es recht überlege.
    Ausrüstung: Schuhe sind Verbrauchsmaterial - ich habe großzügig 1 Paar pro Monat kalkuliert.

    Auf meinen Amiland-Touren habe ich nur 2022 in Washington mal Uber in Anspruch nehmen müssen, alles andere ging auch per Hitch, bzw. auf Spendenbasis (was dann nicht unbedingt viel billiger ist als Uber, aber wenigstens der Fahrer das ganze Geld bekommt)

    Im kommenden Jahr werde ich erst mal so mit 1500 pro Monat kalkulieren, kann aber auch nachsteuern.

    Gibt es hier eigentlich auch jemanden, der Sobo starten möchte? Ich kann erst Anfang Juli weg, und wenn ich mich (wieder) für den PCT entscheiden sollte, hieße das dann im Norden starten (und zwischendurch von mir einkalkulierte Brandgebiete oder Nerviges einfach überspringen, weil, kenn ich ja schon).

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Vielen Dank schon mal für soviel hilfreichen input :)

    Ein paar fragen mit denen ich mich gerade beschäftige:

    Denkt ihr im einem Jahr mit weniger Schnee ist es möglich durch die Sierra mit einem Bearikade Scout zu kommen?

    Er könnte klein genug sein in meine Rucksack Cutaway 30L innen zu verstauen... aber den Bärenkanister aussen zu befestigen ist jetzt auch nicht schlimm. Die Weekender Größe scheint ja beliebt zu sein und wird auf jedenfall die option sein wenn viel Schnee liegt und man langsamer voran kommt und einfach mehr Proviant braucht.

    Aus dem "alten" thread von ChristianS habe ich auch schon erfahren was manche von euch bzgl. der Mobilnummer in den USA besorgt haben. Hat jemand Erfahrung mit USMobile? Da gibt es wohl einen Abo mit dem man einfach zwischen At&T und. Verzion wechseln kann... was eben gerade bessere Abdeckung hat. (25$ pro Monat unlimited + 10$ add on Multi-Network) anglich sollen Visa/Debit Karten aus dem Ausland gehen aber kein Paypal...

  • Was die Sierra angeht, ist das eine Frage Deiner Route. In den letzten Jahren gab es zeitweise Trailsperrungen, und Tuolumne Meadows war 24/25 außer Betrieb; derzeit könnte das allenfalls noch die Straße zwischen Red's Meadow und Mammoth Lakes betreffen. "Standard" für schnellere Hiker wäre somit von Kearsarge Pass bis Mammoth Lakes, 129 Trail- + 11 Bonusmeilen über 7 Pässe. Mit einem Abstecher nach VVR kannst Du um gute 25 Meilen verkürzen zu Lasten von Bonusmeilen, ev. statt dessen der Fähre nehmen (2026 außer Betrieb, und bei wenig Schnee = Niedrigwasser Lake Edison auch nicht).

    Ich schick Dir mal via direkt eine Kopie dessen, was ich Christian geschrieben hatte, als er - allerdings mit der Intention möglichst kurzer Abschnitte - die Sierra planen wollte.

  • Aber gerade über den Winter könnte das schon gut passen.

    Auch wenn man die Geräte im Studio nicht unbedingt braucht, kann es für regelmäßiges Training extrem hilfreich sein sich einfach feste Termine zu setzen und z.B. 2-3 mal die Woche vor/nach der Arbeit zu trainieren. Ich hatte das auch im letzten Winter und mir hat es extrem geholfen dranzubleiben.

    Exceltabelle anlegen, jeden 2. Tag zuhause im Wohnzimmer 2 Sätze von was auch immer, Balkontür auf, gleich nachher unter die Dusche - es geht eigentlich kaum einfacher und PCT Fitness sollte Motivation genug sein. Auch die Perspektive mit noch mehr Jahren fit und mobil zu bleiben ist eine ziemlich gute Motivation finde ich :).

    Das macht 6 Sätze in der Woche und der Effekt ist innerhalb von Wochen sicht- und spürbar

    Sehe ich, aber zuhause gibts halt viele viele andere DInge zu tun... Schon im Studium habe ich in der Bibliothek viel besser gelernt als am heimischen Schreibtisch. I guess jede*r muss da für sich selbst schauen, was funktioniert.

  • Ich bin 2012 die Sierra von Kennedy Meadows bis Mammoth Lakes via Reds Meadow mit dem BV 500 in einem Rutsch gegangen und habe das auch diesmal vor - mal sehen ...

    Also machbar ist es :)

  • Dacat84 - Willkommen in der PCT Class 27! Ich gehe jetzt einfach mal sehr stark davon aus, dass wir alle ein Permit bekommen. Fingers crossed! 🤞

    Jedenfalls kann ich dir wirklich ans Herz legen, einfach viel mit Therabändern zu machen: Step Downs, Reverse Step Downs, Clamshells, Wadentraining, Hüftstabilisation, Schultertraining und natürlich Squats, Walking Lunges und generell alles mit deinem geplanten Base Weight auf dem Rücken usw. Das hat mir in der Vorbereitung bisher echt geholfen. Isoliertes Krafttraining ist kein Muss, aber natürlich auch besser als nichts. Ich bin mehr der Fan von Kraftausdauertraining, bisschen Hypertrophie geht aber auch immer klar.

    Ich bin nach wie vor auch gut im Training - aktuell weniger Joggen, dafür viel Fahrrad und Krafttraining. Wandern und Joggen dann hoffentlich wieder ab November/Dezember.

    Ansonsten verfahre ich auch nach dem Motto: einfach mal schauen, wie es kommt. Wird schon alles irgendwie klappen. Die äußeren Gegebenheiten hat man ja sowieso nicht vollständig unter Kontrolle.

    Finanziell plane ich mit etwa 1–1,5k im Monat, das sollte passen. Ich möchte aber auch eher etwas sparsamer unterwegs sein und nicht unnötig viel Geld auf dem Trail lassen.

  • Danke für die Tipps... immer interessant zu hören/lesen was die anderen so treiben. Die ganzen Übungen muss ich erstmal googeln haha.

    Kann man hier an der stelle sich auch über Ausrüstung unterhalten oder ist man da in einem anderen Faden besser aufgehoben. Bin mir unsicher was man hier alles austauschen darf und Vorbereitung?

    Ich schreib mal kurz was mir noch so durch den Kopf geht und falls es hier nicht richtig ist könnte es ja ein Mod verschieben?

    Socken: Hatte mein ganzes Leben nie solche Zehensocken... hab mir aber jetzt mal welche zugelegt da sie so oft gelobt werden. Von Tragegefühl im Alltag/Joggen kann ich nichts schlechtes berichten. Das Anziehen finde ich aber sehr nervig. Wenn man sonst nie extreme Probleme mit Blasen hatte... ist das nötig? Wie gesagt habe aber auch nie eine Thru-hike hinter mir und könnte mir vorstellen das nach mehreren Wochen täglich Wandern die Füße doch ein größeres Thema werden könnten. Momentan plane ich sie fest ein aber eher aus dem Grund um nichts zu riskieren... klar blasen können deshalb trotzdem kommen.

    Hinzu kommt das ich das erste mal in einem Bivy & Tarp setup schlafen möchte wo ich noch weniger platz habe als in einem Zelt und an meinen Füßen rumzufummeln.

    Rucksack wird Frameless aber mit der Option mit shockcord eine GG Thinlight als Rückenpolsterung zu befestigen. Darüber hinaus soll es auch als Sitzkissen dienen und Unterlage für die Luftisomatte. Aus UL Sicht ist das natürlich Zusatzgewicht und da frage ich mich brauch ich es wirklich? Alle anderen Wanderungen habe ich immer ohne Sitzkissen gemacht... unterscheidet sich das bei einem Thru-Hike.... nach vielen Wochen draussen wünscht man sich dann ein Sitzkissen?

    Am Ende regelt sich das eh vor Ort aber würde mich über einen Austausch/Meinungen/Erfahrungen freuen.

  • Wie macht ihr es vorbereitend eigentlich mit der Ernährung? Fresst ihr euch prophylaktisch schon mal eine Wampe an?

    Haha... dann könnte ich das Training auslassen ;). Ich habe von Haus aus momentan 10kg zuviel... die dürfen gerne bis zum Start weg sein.

    Ich hoffe vor Ort wird es sich einpendeln... gibt es Wagen unterwegs wo man sein eigenes gewicht im Auge behalten kann?

  • Sitzkissen: habe ich geliebt, nachdem ich mir die Hose mal mit sap (frischem Harz) versaut hatte und sie tagelang klebte.
    Zehensocken: Habe ich nie probiert und nie gebraucht. Andere aber schon. Wenn du bisher keine gebraucht hast auf Dreiwochenwanderungen - wozu ändern? Was aber wirklich anders ist als auf Dreiwochenwanderungen: man braucht ne Schuhgröße größer. Mindestens. Und vorne viel Platz in die Breite im Schuh für die Zehen. Und ich würde eine gute Fett-Fußcreme mitnehmen (und Fußpilzsalbe, falls man damit öfter mal zu tun hat - in amiland für "sporting foot", gibt es in klein in diesen Großdrogerien in der Medikamenten-SB-Abteilung).

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Wie macht ihr es vorbereitend eigentlich mit der Ernährung? Fresst ihr euch prophylaktisch schon mal eine Wampe an?

    Haha... dann könnte ich das Training auslassen ;). Ich habe von Haus aus momentan 10kg zuviel... die dürfen gerne bis zum Start weg sein.

    Ich hoffe vor Ort wird es sich einpendeln... gibt es Wagen unterwegs wo man sein eigenes gewicht im Auge behalten kann?

    Ich mein ja nur. Auf den meisten vorher/nachher Fotos die ich so kenne sehen die alle am Anfang recht pummelig aus. Und zum Schluss recht dürr. Dachte immer ersteres sei Absicht in Anbetracht des zu erwartenden Kalorienverbrauchs...

    Also abnehmen vorher würde ich sicher nicht. Du kannst Dir ja mal ausrechnen was du an sich so an Kalorien verbrauchst, täglich, und bei nem Weekender mal versuchen das zu tragen und auch noch zu futtern....

    Die leichteste und zuverlässigste Waage ist btw Dein Gürtel, da reicht auch ne Schnur...

  • Du kannst Dir ja mal ausrechnen was du an sich so an Kalorien verbrauchst, täglich,

    Und je nach täglich gelaufenen Meilen auch noch bis zu 2g pro kg Körpergewicht gutes Protein dazu ...

    Der Kalorien verbraucht lässt sich leicht essen.

    Ein billiges Nuss Nougat Croissant von der convinience Bäckerei hat etwa fast 500 KKalorien. 10 Stück über den Tag verteilt ist doch kein Problem. ( Ca 40 Kohlenhydrate/ 30g Fett pro Stück) .

    Diese große Menge an Protein hat schon ein ganz anderes Volumen, oder wenn aus Konzentrat mit höchst wahrscheinlichen Darmproblemen, denn Ballaststoffe bei hohen benötigten Kalorien Mengen sind ebenso schwierig auf Tour zu konsumieren

    Skills are cheap - Passion is priceless

  • Sitzkissen: habe ich geliebt, nachdem ich mir die Hose mal mit sap (frischem Harz) versaut hatte und sie tagelang klebte.
    Zehensocken: Habe ich nie probiert und nie gebraucht. Andere aber schon. Wenn du bisher keine gebraucht hast auf Dreiwochenwanderungen - wozu ändern? Was aber wirklich anders ist als auf Dreiwochenwanderungen: man braucht ne Schuhgröße größer. Mindestens. Und vorne viel Platz in die Breite im Schuh für die Zehen. Und ich würde eine gute Fett-Fußcreme mitnehmen (und Fußpilzsalbe, falls man damit öfter mal zu tun hat - in amiland für "sporting foot", gibt es in klein in diesen Großdrogerien in der Medikamenten-SB-Abteilung).


    Genau deswegen habe ich die Altras auch eine Nummer größer genommen. Mit der breiten Zehenbox laufen die sich auch sehr gut. Für alle Franken im Forum kann ich hier echt den Run and Hike in Erlangen empfehlen - sehr fundierte Beratung, man merkt einfach, dass die Typen vom Fach sind. Soll aber keine Schleichwerbung sein :D Wie sich das am Ende auf dem Trail auswirkt, bleibt mal abzuwarten.

    Tendenziell merke ich für mich, dass ich sensibler gegenüber meinem Körper geworden bin. Ich bin jetzt 37 und vor 10 Jahren war mir das alles absolut schnuppe. Da bin ich einfach aus der Kalten auf den Cape Wrath Trail und habe den auch ohne körperliche Wehwehchen geschafft. Ein Jahr später dann den Great Glen Way und West Highland Way an einem Stück in 10 Tagen mit 300 Kilometern.

    Heute zerdenke ich alles im Mü-Mü und achte auf sämtliche Variablen - die Leichtigkeit ist mir da einfach abhandengekommen. Liegt wohl echt am Alter. Long story short: Fragen über Zehenboxen, ausgiebige Therabandvorbereitung, Proteinaufnahme usw. habe ich mir damals überhaupt nicht gestellt - und dennoch hat alles geklappt :D

    Dacat84 post gerne auch Ausrüstung etc. Hast du schon einen groben Plan?

  • Dachte immer ersteres sei Absicht in Anbetracht des zu erwartenden Kalorienverbrauchs...

    ja das kann glaub sinnvoll sein bei manchen touren...

    bin leicht übergewichtig geworden über die Jahre und 10 kilo bringen mich dann in den oberen "Normalbereich". (Gerade Bergauf spüre ich fast jedes Kilo weniger extrem)

    Das Thema Essen ist für mich ziemlich erschlagend.

    Hab mich damit nie groß beschäftigt. Früher konnte ich essen was ich wollte und die vielen Aktivitäten haben dafür gesorgt das ich immer schlank/sportlich war. Jetzt mir vorlaufendem Alter bin ich etwas bequemer geworden und bewege mich leider nach der Arbeit viel zu wenig... das möchte ich gerne ändern auf lange Sicht.

    Kalorien, Fett, Proteine, Ballaststoffe usw. alles schon mal gehört aber hab dazu überhaupt kein Wissen um mich mit jemanden fachlich zu unterhalten. Aber das ist ja das schöne das man seine Erfahrung teilen kann, hier werde ich 100% vom Wissen der Anderen profitieren.

  • Heute zerdenke ich alles im Mü-Mü und achte auf sämtliche Variablen - die Leichtigkeit ist mir da einfach abhandengekommen. Liegt wohl echt am Alter. Long story short: Fragen über Zehenboxen, ausgiebige Therabandvorbereitung, Proteinaufnahme usw. habe ich mir damals überhaupt nicht gestellt - und dennoch hat alles geklappt :D

    Du sprichst mir aus der Seele... ich vermisse die alten Zeiten sehr im bezug auf den Körper. Jetzt Anfang der 40er möchte ich mir gerne wieder mein jugendhaftes zurückholen. (Midlife-Crisis?)

    Letztes Jahr über dieses Buch gespolpter: Die with Zero von Bill Perkins (deutscher titel: „Lebe ein reiches Leben, statt reich zu sterben“)

    Nach dem Buch wäre im liebsten dieses Jahr schon auf den PCT gegangen... aber Familiär und bei der Arbeit wäre zu kurzfristig gewesen.

    Danach folgte dann Ultralight Backpacking Tips von Mike Clelland und jetzt bin ich gerade an The Comfort Crisis von Michael Easter danach möchte ich noch Deep Survival von Laurence Gonzales lesen.

    Viel Youtube geschaut... vll etwas zuviel haha. Hängen geblieben ist mir unter anderem der Sebastian "Hauptsache Wandern" fand ich super.

    In der zwischenzeit schon drei beliebte Hiker Schuhe getestet und bin bei den Altra LP9+ hängen geblieben. Ich trage mittlerweile keine anderen meiner Schuhe mehr da ich so zufrieden bin.

    Um im Kontakt mit Familie & Freunde zu bleiben habe ich was gebastelt was für mich so wenig aufwand wie möglich haben soll. Meine Uhr lädt meine Strecke automatisch hoch, sobald ich Netz hab, dazu kommen ab und zu ein paar Zeilen und Fotos vom Trail. https://dacat84.github.io/pct-tracker/

    LP: https://lighterpack.com/r/qr1evs (nicht final)

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