Beiträge von whr

    Der Rothirsch ist ja auch näher mit dem elk (Wapiti) verwandt; aber in Südkalifornien gibt es halt nur deer (Weisswedelhirsch), die wiederum unserem Reh näher stehen. Man nimmt halt, was man hat.

    PCT mile 2467 - 2575

    Dem Bayerisch-Disneyland namens Leavenworth entkommen - man beachte die "typischen" Alphoerner und Nussknacker - und mit zwei Tagen Pause, um Regen auszusitzen, ging es am Stevens Pass auf den Trail zurück.

    Leider hatte der Kälteeinbruch das Little Giant Fire etwa 20 Meilen nordöstlich angefacht und auch Qualm zum PCT transportiert, daher anfangs gar keine und später schlechte Fernsicht; hier der Glacier Peak. Macht auch "romantische" Sonnenuntergänge.

    Und dann ein Meilenstein, ganz ohne Meilen:

    Es müssen wohl noch mehr Europäer/Kanadier/Australier/... unterwegs sein; da schaut auch das Reh erstaunt.

    Vor Benutzung dieser Brücke sollte man ganz sicher sein, dass man kein Pferd ist; die dürfen das nicht.

    So mühsam müssen dort die Blowdowns beseitigt werden, mit der Säge von Hand, motorisierte Werkzeuge verboten. Es warten noch >500 alleine in diesem Abschnitt. Bis dahin heißt es klettern, kriechen oder balancieren, teilweise alle 20 m.

    Es ist insgesamt der härteste Abschnitt des PCT.

    Dafür hat es immerhin regelmäßig diese praktischen Einrichtungen - happy brown blazing!

    Zwischendurch war der Rauch fast verschwunden

    und dann doch wieder:

    Da die letzten 50 Meilen zur kanadischen Grenze wegen des Ptarmigan Fire ohnehin gesperrt sind, ist für mich der Trail bei Stehekin zu Ende. Auf dessen nicht an das US-Straßennetz angebundenen Straßen findet man noch Fahrzeuge im Alltagsgebrauch, die aussehen, wie einem Film der 1960er oder 1970er entsprungen.

    Und mit der Fähre ging es dann über den sehr langen, aber nur wenige Hundert Meter breiten Lake Chelan zurück in die Zivilisation. Man fährt quasi auf dem Wasser durch evakuiertes Waldbrandgebiet.

    Gruß aus Wenatchee vom Hotelpool 😉

    2575 von 2656 Meilen sind fast 97%, das soll erst einmal reichen.

    Ohne Rückspülen, natürlich nicht mit irgendwelchem Spritzen, sondern dem blauen Adapter und einer Flasche (plus Klopfen), wäre der Durchfluss des Sawyer auf meiner aktuellen Tour nicht mehr schön. Alle Woche sollte ich das machen.

    Die Argumentation mit den PET-Flaschen verstehe ich nicht, es geht ja um das Gewinde, Sawyer passt auf die gängigen Flaschen in EU. In USA haben die Flaschen meist steilere Gewinde und passen dann nicht.

    PCT mile 2298 - 2467

    Mt Rainier ist noch sehr präsent.

    Manchmal sieht der Trail auch so aus:

    Oder so:

    Oder auch so:

    Die Mike Ulrich Cabin

    Nachmittags-Stimmung:

    Am Snoqualmie-Pass betreibt der Washington Alpine Club eine rustikale Skihütte, die er im Sommer für Hiker öffnet:

    Mithilfe in der Küche wird erwartet:

    Danach geht es vom Snoqualmie Pass weiter zum Stevens Pass; das Teilstück des PCT mit den meisten Höhenmetern pro Kilometer. Am Kendall Katwalk leider alles in Wolken.

    Aber nach den Wolken kommt auch wieder Sonne.

    Mt Baker zeigt sich zum ersten Mal am Horizont:

    Einfache und weniger einfache Flussquerungen:

    (da bin ich abgerutscht und hatte nasse Füße, natürlich am Abend)

    Eine letzte Nacht am Mig Lake

    und dann kam schon der Stevens Pass.

    Aber wo bin ich denn da gelandet??

    Noch zur allgemeinen Info: ich wollte bei T mobile (US) zu einem prepaid plan die Sat-Option (SMS via Starlink Direct2cell) dazu buchen: gibt es nicht, nur zu postpaid-Vertraegen, und die gibt es wiederum nicht für Besucher. Das Sat-Symbol sehe ich aber fast immer draußen im off; und für Notrufe könnte ich das auch ohne Vertrag nutzen. Insofern halt doch wieder inReach, um Kontakt zu halten.

    Ich sitze gerade in der Mt Adams Pizzeria in Trout Lake, off trail mile 2232. Morgen geht es weiter, hoffe das Northern Monument Anfangs der zweiten Augusthälfte zu erreichen.

    Bist Du sobo oder nobo unterwegs?

    Nach ersten groben Nachforschungen hatte ich mir die RX100 VII mal näher angeschaut um festzustellen, dass sie nicht über USB C (whatyearisit.gif) verfügt und die eigentlich vorhandene Ladefunktion über micro USB deaktiviert ist in der EU.

    Meine RX100 VII lädt noch über Mikro-USB.

    Zitat

    Das klart immer noch nicht die Frage, was eingefüllt werden soll, dass es einen weiten Verschluss braucht?

    Ich denke die meisten hier brauchen so etwas nicht.

    Ich würde wetten, die Füllung erfolgt nachts im Zelt. :)

    Bei Vergleichen sollte man immer auch das Delay beachten. Christian ist am 7. 4. gestartet, das letzte Video beschreibt also den Zeitraum 20. - 22. 5.; er hat jetzt noch eine Woche Vorlauf.

    Guido ist am 13. 4 gestartet und lädt so schnell wie möglich hoch, er ist heute von Kennedy Meadows los, sein letztes Video beschreibt den gestrigen Tag. Die nächsten werden voraussichtlich in knapp einer Woche kommen, wenn er in Bishop ist.

    Salawander: Start am 20. 4., das letzte Video also vom 19. 5., 10 Tage Vorlauf. Sie waren am 18. 5. auf Baden-Powell, Christian und Birgit am 13. 5., Guido am 8. 5.

    Als ich am 11. 5. 2024 oben war, lag noch fast 1 m Schnee ;)

    Oder wäre es dann nicht sinnvoller, ein UK-Netzteil mit USB-Anschlüssen zu kaufen?

    Native Ladegeräte sind immer am sinnvollsten - leichter, kleiner, weniger wackelig.

    Bin ich aber auch schon drauf reingefallen, hatte für Tansania eines mit UK-Stecker beschafft, und dann im Land festgestellt, dass es defekt war.