Beiträge von whr

    Da wäre ich aber nicht sicher - Blockierung schließt meinem Verständnis nach keine Krankheitsereignisse ein.

    "Blockierung: Körperlich unversehrt, aber dennoch in Bergnot? – Bei einer sogenannten Blockierung sind die Betroffenen nicht mehr in der Lage, die Tour aus eigener Kraft fortzusetzen und kommen weder vor noch zurück. In den meisten Fällen kommt es zu einer Verkettung von Fehleinschätzungen, -entscheidungen und Ereignissen, die zu Überforderung und letztlich in eine Sackgasse führen. Kommen vielleicht noch schlechte Verhältnisse oder ein rascher Wetterumschwung hinzu, bleibt als einziger Ausweg häufig nur mehr der Notruf."

    Glossar BergwanderCheck
    Wie ging das gleich mit dem Gehzeitrechner? Und was genau sind noch mal "Stumme Zeugen"? – Werde souverän(er) im Umgang mit den verschiedensten…
    www.alpenverein.de

    Bei Notlage/Bergnot bin ich mit Dir konform (das schliesst der ASS des DAV ein), aber eben nicht eine Unfallversicherung.

    Als jemand, der mit seinem Körpergewicht eher im UH-Bereich rangiert und etwas über Durchschnitt lang ist, fände ich eine prozentuale Grenze sinnvoller. Aber ich habe mit der 10-lbs-Definition auch kein Problem; mir genügt es halt, wenn mein Basisgewicht "lightweight" (<20 lbs) ist. (Er hat Jehova gesagt!) - Auch hier ist der Weg (zu weniger) das Ziel.

    Zur Frage der zusätzlichen Pfunde durch Nahrung und Wasser: Teil der UL-Idee ist es ja, durch weniger Rucksackgewicht schneller und länger am Tag unterwegs sein zu können, so dass eine Mehrtagestour weniger Nahrung und die Strecke zwischen zwei Wasserquellen weniger Wasser benötigt, so dass auch dieser Gewichtsanteil schrumpft.

    Eine kleine Lücke ist noch bei anderen medizinischen Ereignissen; der Unfall setzt immer eine äußere Einwirkung voraus. Sowas wie Herz-/Kreislaufprobleme, Höhenkrankheit (nicht hierzulande) u. ä. dürfte in einer Unfall-Bergeversicherung nicht versichert sein.

    Wehrpflichtgesetz: Bis auf Weiteres einverstanden
    Wer braucht eine Genehmigung der Bundeswehr, um ins Ausland zu reisen? Wer ist zuständig? Was steckt dahinter? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
    www.zeit.de

    "Gerade würden, so der Sprecher des Ministeriums, konkretere Regelungen für Ausnahmen von der Genehmigungspflicht erarbeitet. Man werde außerdem "durch Verwaltungsvorschriften klarstellen, dass die Genehmigung als erteilt gilt, solange der Wehrdienst freiwillig ist". Dies ist jedoch noch nicht geschehen."

    Einfach ein FAX an die Hardthöhe schicken, sollte man tatsächlich noch jünger als 45 sein. :P

    In was für einen Packsack wurde ein 2024er Durston Xmid Pro geliefert? DCF? War der bedruckt? Ein eingenähtes Label?

    Xmid-1pro mit DCF-Boden Anfang 2024: der Packsack war aus dem gleichen DCF wie das Zelt selbst. Ziemlich doof, wie ich fand, beim Einpacken sieht man nicht, was Zelt ist und was Packsack. Er hat auch schnell begonnen zu delaminieren durch die Belastung beim Stopfen. Ich habe ihn durch einen etwas größeren aus Nylon ersetzt; das Packen geht damit sehr viel schneller.

    Meinem Verständnis nach sind Spikes entweder in eine Kunststoffplatte eingebettete sehr kurze Nägel oder ("microspikes") mit Gummiriemen oder (besser) Stahlketten verbundene Zackenplatten mit ebenfalls ziemlich kurzen Zacken (typ. 1/2''); im deutschen wie im englischen Sprachraum. - Den Begriff Grödel kenne ich nur im deutschen Sprachraum für die mit Riemen unter dem Mittelfuß zu befestigenden einteiligen 4- oder 6-Zacker; ich weiß nicht, ob so etwas außerhalb des Alpenraums gebräuchlich war? - vermute aber, die würden im Englischen aufgrund ihrer einteiligen Konstriktion mit etwas längeren Zacken als "crampons" bezeichnet, wie alle Arten von Steigeisen.

    Ausser die (kleinerzackigen) Stahlteile von Kahtoola, denen aber zur Gleichwertigkeit mit Steigeisen die Frontalzacken und eine wirklich fest bzw gesund sitzende Bindung fehlte.

    Dann kennst Du nur die K10? - Kathoola KTS haben 1'' lange Stahlzacken (K10: 3/4''), sind 10-Zacker mit 2 Frontzacken und funktionieren mit dem Riemenkorb vorne und einer Loop um's Sprunggelenk hinten auch mit Trailrunnern sicher. Auch für Schwergewichte wie mich.

    Nur leicht sind sie nicht. ;(

    So ist es (leider), Du brauchst VPN.

    Mit einem Start in die Sierra Mitte Juni werdet ihr voraussichtlich nur noch auf der Nordseite von Forester, Glen und Mather und beidseitig Muir Pass noch Schnee haben, sonst allenfalls sehr kurze Abschnitte. - Falls nichts Unerwartetes mehr passiert.

    Der San Jacinto Snow Report lässt vermuten, dass in 5 Wochen, wenn ihr dort sein werdet, praktisch kein Schnee mehr auf dem Trail liegen wird. Ähnlich vermutlich am Mount Baden-Powell. In dem Fall braucht ihr Traction Aides wirklich erst in der Sierra, insofern am besten online kaufen und nach KMS schicken lassen.

    Wenn Du vor Ort kaufen willst: REI San Diego sollte was haben, der Outfitter in Idyllwild hat welche (selbst gesehen); ich vermute, der Mountain Hardware Store in Wrightwood auch. TCO hat in der Liste nur K-10 crampons.

    whr

    Bhutan ist teuer und auch stark reguliert.

    Was meinst Du mit stark reguliert?

    - Da es ja anscheinend doch recht schattig werden kann, wie ist das dann nachts bei den Lodges mit Bettzeug/Decken? Mein Quilt geht bis -6, aber der war in Island schon nachts an der Grenze. Und wenn es dann noch kälter wird weiß ich noch nicht so ganz was ich da noch mitnehmen sollte.

    Bhutan AFAIK (war nicht dort): derzeit 100$/Tag Tourismusabgabe; Guide-Pflicht nicht nur beim Wandern außerhalb der Städte, sondern auch bei Besichtigungen. Geführte Tour des Snowman Trek (4 Wochen im Expeditionsstil) im Bereich 10.000 $.

    Nepal Teahouses: Du hast min. eine Decke, meist kannst Du auch mehr haben. Die Räume sind praktisch immer mit zwei Betten ausgestattet, bei Einzelbelegung hast Du also automatisch eine zweite.

    Das ist für Khumbu-Verhältnisse schon ein besseres Zimmer (hatte auch ein angeschlossenes Bad - sowas nennt sich "attached room" und kostet dann typ. 9 EUR pro Nacht).

    Das ist auch nicht korrekt.

    Zitat

    Art. 70 Abs. 2 Unionszollkodex (UZK):

    "Der tatsächlich gezahlte oder zu zahlende Preis ist die vollständige Zahlung, die der Käufer an den Verkäufer oder der Käufer an einen Dritten zugunsten des Verkäufers für die eingeführten Waren leistet oder zu leisten hat, und schließt alle Zahlungen ein, die als Voraussetzung für den Verkauf der eingeführten Waren tatsächlich geleistet werden oder zu leisten sind."

    Tatsächlich gezahlter oder zu zahlender Preis

    Ein eingeräumter Rabatt auf einen Listenpreis wird bei der Ermittlung des Zollwerts berücksichtigt. Wenn Du kannst, weise dem verzollenden Unternehmen den tatsächlich gezahlten Betrag nach.

    Von Betrug ist keine Rede. - Tarptent scheint regelmäßig zu niedrige Wertangaben zu machen. Und dann gibt es halt solche Rückfragen beim Import.

    Die Abwicklung wird ein wenig dauern, wie lange, ist schwer vorhersehbar. Ich hatte mal einen Rucksack 3 Wochen in der Zollabwicklung liegen, meistens geht es aber deutlich schneller. Und Du musst dann halt Zoll + Abwicklungkosten von DHL Express und auf alles zusammen 19% MWSt. zahlen. Größenordnung 100 EUR.

    möglichst technisch einfachen Bikepacking-Route quer durch Europa sein, inspiriert vom Great divide Trail in den USA

    Der Great Divide Trail ist ein etwas anspruchsvollerer Hiking-Trail (eher eine Route) in Kanada. Es ist die nördliche Verlängerung des Continental Divide Trail in den USA.

    Du meinst vermutlich die Great Divide Mountain Bike Route, die durch beide Länder verläuft, eben auch etwa entlang der großen Wasserscheide Rocky Mountains.

    In USA kann das Pixel Starlink direct-to-cell (aktuell nur Text) nutzen. Einfach ganz normal an 911 texten. Geht nicht immer, aber immer öfter. :) - derzeit 500 niedrigfliegende Satelliten, die das können.