Beiträge von whr

    Ganz anderer Bereich: Wie sieht das jetzt eigentlich mit den Essenscontainern aus?

    (...)

    Zitat PCTA:

    Zitat

    Food storage canisters are required in parts of Sequoia and Kings Canyon National Parks, Inyo, Sierra and Humboldt-Toiyabe National Forests, and in all of Yosemite, Lake Tahoe Basin, Desolation Wilderness, Lassen Volcanic National Parks and are necessary in Mt. Baker-Snoqualmie and Okanogan-Wenatchee National Forests. We also strongly recommend carrying a canister for your entire trip. ALL of your food and scented items must be in the canister once you make camp. We encourage you to carry them in places that they’re not required.

    Mein Ansatz lässt sich nicht unbedingt übertragen, da aus dem thruhike ein LASH geworden ist und ich außerdem lokal Unterstützung hatte.

    Die BV500 habe ich getragen von KMS bis Norden Lake Tahoe. In der High Sierra, weil vorgeschrieben; um Lake Tahoe, weil ich dort die höchste Notwendigkeit sehe. Tatsächlich habe ich sie erst in Sierra City weggeschickt, weil ich nicht nach Truckee rein bin. Mit einem 70-l-Pack immer alles drinnen.

    Im Lassen Volcanic NP brauchst Du eigentlich nichts; wenn Du die 22 Meilen nicht am Stück laufen willst, gibt es nahe der Drakesbad Guest Ranch den Warner Valley Campground mit Bear Boxes.

    In WA ist ein bear hang zulässig. Ich hatte die IGBC-zertifizierte Adotec bear bag als Alibi dabei; die wiegt ca. 200 g, ist damit eine relativ schwere Foodbag, aber kein Vergleich mit einem hard-sided container. Ich habe dort in diesem Sommer nur wenige Hiker mit bear can gesehen.

    Und Null Bären auf 2575 Meilen.

    Meine Proteinquellen:

    • dehydrated refried beans (geht nur mit Paketen)
    • jerky (das von TJ, via Paket)
    • summer sausage (nicht im kleinen General Store)
    • Babybel (viel Verpackungsgewicht, auch nicht überall)
    • und natürlich die town days

    Es gibt mehrere Szenarien mit Security beim Layover:

    • Gepäck wird nicht durchgecheckt
    • großer Flughafen mit mehreren Terminals ohne Querverbindung
    • Anschlußflug mit speziellen Sicherheitsanforderungen (zusätzliche Security)

    Gardermoen hat m. W. nur einen gemeinsamen Sicherheitsbereich, insofern hängt es an der Frage, ob das Gepäck durchgecheckt wird (und ob ihr überhaupt Aufgabegepäck mitnehmt).

    Der Rothirsch ist ja auch näher mit dem elk (Wapiti) verwandt; aber in Südkalifornien gibt es halt nur deer (Weisswedelhirsch), die wiederum unserem Reh näher stehen. Man nimmt halt, was man hat.

    PCT mile 2467 - 2575

    Dem Bayerisch-Disneyland namens Leavenworth entkommen - man beachte die "typischen" Alphoerner und Nussknacker - und mit zwei Tagen Pause, um Regen auszusitzen, ging es am Stevens Pass auf den Trail zurück.

    Leider hatte der Kälteeinbruch das Little Giant Fire etwa 20 Meilen nordöstlich angefacht und auch Qualm zum PCT transportiert, daher anfangs gar keine und später schlechte Fernsicht; hier der Glacier Peak. Macht auch "romantische" Sonnenuntergänge.

    Und dann ein Meilenstein, ganz ohne Meilen:

    Es müssen wohl noch mehr Europäer/Kanadier/Australier/... unterwegs sein; da schaut auch das Reh erstaunt.

    Vor Benutzung dieser Brücke sollte man ganz sicher sein, dass man kein Pferd ist; die dürfen das nicht.

    So mühsam müssen dort die Blowdowns beseitigt werden, mit der Säge von Hand, motorisierte Werkzeuge verboten. Es warten noch >500 alleine in diesem Abschnitt. Bis dahin heißt es klettern, kriechen oder balancieren, teilweise alle 20 m.

    Es ist insgesamt der härteste Abschnitt des PCT.

    Dafür hat es immerhin regelmäßig diese praktischen Einrichtungen - happy brown blazing!

    Zwischendurch war der Rauch fast verschwunden

    und dann doch wieder:

    Da die letzten 50 Meilen zur kanadischen Grenze wegen des Ptarmigan Fire ohnehin gesperrt sind, ist für mich der Trail bei Stehekin zu Ende. Auf dessen nicht an das US-Straßennetz angebundenen Straßen findet man noch Fahrzeuge im Alltagsgebrauch, die aussehen, wie einem Film der 1960er oder 1970er entsprungen.

    Und mit der Fähre ging es dann über den sehr langen, aber nur wenige Hundert Meter breiten Lake Chelan zurück in die Zivilisation. Man fährt quasi auf dem Wasser durch evakuiertes Waldbrandgebiet.

    Gruß aus Wenatchee vom Hotelpool 😉

    2575 von 2656 Meilen sind fast 97%, das soll erst einmal reichen.

    Ohne Rückspülen, natürlich nicht mit irgendwelchem Spritzen, sondern dem blauen Adapter und einer Flasche (plus Klopfen), wäre der Durchfluss des Sawyer auf meiner aktuellen Tour nicht mehr schön. Alle Woche sollte ich das machen.

    Die Argumentation mit den PET-Flaschen verstehe ich nicht, es geht ja um das Gewinde, Sawyer passt auf die gängigen Flaschen in EU. In USA haben die Flaschen meist steilere Gewinde und passen dann nicht.

    PCT mile 2298 - 2467

    Mt Rainier ist noch sehr präsent.

    Manchmal sieht der Trail auch so aus:

    Oder so:

    Oder auch so:

    Die Mike Ulrich Cabin

    Nachmittags-Stimmung:

    Am Snoqualmie-Pass betreibt der Washington Alpine Club eine rustikale Skihütte, die er im Sommer für Hiker öffnet:

    Mithilfe in der Küche wird erwartet:

    Danach geht es vom Snoqualmie Pass weiter zum Stevens Pass; das Teilstück des PCT mit den meisten Höhenmetern pro Kilometer. Am Kendall Katwalk leider alles in Wolken.

    Aber nach den Wolken kommt auch wieder Sonne.

    Mt Baker zeigt sich zum ersten Mal am Horizont:

    Einfache und weniger einfache Flussquerungen:

    (da bin ich abgerutscht und hatte nasse Füße, natürlich am Abend)

    Eine letzte Nacht am Mig Lake

    und dann kam schon der Stevens Pass.

    Aber wo bin ich denn da gelandet??

    Noch zur allgemeinen Info: ich wollte bei T mobile (US) zu einem prepaid plan die Sat-Option (SMS via Starlink Direct2cell) dazu buchen: gibt es nicht, nur zu postpaid-Vertraegen, und die gibt es wiederum nicht für Besucher. Das Sat-Symbol sehe ich aber fast immer draußen im off; und für Notrufe könnte ich das auch ohne Vertrag nutzen. Insofern halt doch wieder inReach, um Kontakt zu halten.

    Ich sitze gerade in der Mt Adams Pizzeria in Trout Lake, off trail mile 2232. Morgen geht es weiter, hoffe das Northern Monument Anfangs der zweiten Augusthälfte zu erreichen.

    Bist Du sobo oder nobo unterwegs?

    Nach ersten groben Nachforschungen hatte ich mir die RX100 VII mal näher angeschaut um festzustellen, dass sie nicht über USB C (whatyearisit.gif) verfügt und die eigentlich vorhandene Ladefunktion über micro USB deaktiviert ist in der EU.

    Meine RX100 VII lädt noch über Mikro-USB.

    Zitat

    Das klart immer noch nicht die Frage, was eingefüllt werden soll, dass es einen weiten Verschluss braucht?

    Ich denke die meisten hier brauchen so etwas nicht.

    Ich würde wetten, die Füllung erfolgt nachts im Zelt. :)

    Bei Vergleichen sollte man immer auch das Delay beachten. Christian ist am 7. 4. gestartet, das letzte Video beschreibt also den Zeitraum 20. - 22. 5.; er hat jetzt noch eine Woche Vorlauf.

    Guido ist am 13. 4 gestartet und lädt so schnell wie möglich hoch, er ist heute von Kennedy Meadows los, sein letztes Video beschreibt den gestrigen Tag. Die nächsten werden voraussichtlich in knapp einer Woche kommen, wenn er in Bishop ist.

    Salawander: Start am 20. 4., das letzte Video also vom 19. 5., 10 Tage Vorlauf. Sie waren am 18. 5. auf Baden-Powell, Christian und Birgit am 13. 5., Guido am 8. 5.

    Als ich am 11. 5. 2024 oben war, lag noch fast 1 m Schnee ;)