Das sieht richtig toll aus
Pfälzer Waldpfad?
Beiträge von Wanderhirsch
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Wanderhirsch Visum ganz problemlos, einen Tag später ist der Pass schon wieder unterwegs zu mir

next stop: PCTA am 15.10.
und hier einmal ein kleiner Überblick auf meine vorläufig endgültige Packliste: https://lighterpack.com/r/qf3isv
Ich versuche so weit wie möglich analog und low tech unterwegs zu sein mit einigen Luxuselementen
Als Rucksack habe ich den MLD Exodus 448g - den habe ich schon durch WA getragen. Dazu kommen noch extra Hüftgurttaschen und ein, zwei Packsäcke für innen - Quilt + Kleidung, Food.
Shelter: BPL Spinaker Tarp mit knapp 200g + 78g Moskitoinner + Bivy 202g. Unterlage ist eine Kombi aus Kaira (ähnlich wie ZRest) und XMat - die müssen noch passend zugeschnitten werden. Mein Daunenquilt ist sehr grosszügig dimensioniert - auch für die ganz kalten Nächte immer ausreichend. Da kommt es vorher kalt von unten ...
Küche: ich kann mit KV auskommen, aber nicht mit Coldsoak
. Mein bewährter Bushbuddy Ultra macht mich - mit wenigen Ausnahmen wie Dauerregen in WA - brennstoffunabhängig, liefert Lagerfeuerfeeling und viel Rauch gegen Moskitos. Der passt perfekt in den 800ml Titantopf mit PotCozy gegen den unvermeidlichen Russ. Ein MSR Löffel und eine STS Faltschüssel, die meine Teekanne ersetzen wird - mein Erholungsluxus für die Siesta. Ein kleines Puukko für Parmesan und Salami, ev. kommt noch eine kleine Schneidunterlage dazu.
Wasser: 3l CNOCs, 2,4l Platypus, 600ml Gatorade Flasche + Sawyer Filter.Technik: so wenig wie möglich ausser einer ordentlichen Kamera mit 18-150, immer griffbereit. Dazu ein (oder 2TB) SSD Speicher und SDKartenAdapter. Damit gehen die Bilder von der SDKarte direkt auf die SSD mit Hilfe des Smartphones. Ladekabel für Handy und Enegon Akkus.
Taschenlampe Nitecore 21 mit deutlich dünnerem Gummiband. Xteink4 ist meine Zwischendurchbelohnung. Smartphone kommt nur mit, um in town Internetzugang, für Bestellungen, Kontakte zu haben. Es war schon 2012 sehr schwierig öffentliche Rechner zu finden. Farout habe ich drauf, aber nur als backup, ebenso wie alle digitalisierten Papierkarten.
Notfallsender wird sehr wahrscheinlich nicht mitkommen.
Navigation mache ich ganz oldschool nur mit Papierkarten von Postholer (und Kompass falls erforderlich). Das klingt zwar nach viel Gewicht, aber das wichtigste Navigationstool trage ich im Kopf
.Kleidung: noname Short und Decathlon KA Shirt, Railrider LA Shirt, OR Windshirt und gramexpert Windpant wird grade genäht. Mein alte Haglöf Oz habe ich nachgetaped - muss aber noch Dichtheitstest bestehen. Alternativ order ich die Leve. Untenrum abgeschnittene Froggtoggs Hose. Als Isoschicht kommen noch Alpha Pullover, Hose und Socks, und eine PHD Daunenjacke mit Kapuze. Die üblichen Kleinigkeiten wie 2 P Darntough Socken, 2 Unterhosen, Merino Buff und mein PCT Bandana von 2012. Bei den Schuhen teste ich grade die Altra Timp6 und bin begeistert - vermutlich werden sie die Salomon XApro3D ersetzen.
Hygiene: kleines Handtuch, Zahnbürstenkopf für Monatge am MSRLöffel, Nagelzwicker, Mikrofaser Peerag, Culoclean, kleine Zerstäuberflasche zur Kühlung in der Wüste.
Diverses: Blackroll Ball und Rolle, Fizanstöcke, Notizbuch und Bleistift, clipon Sonnenbrille, Dokumente, Geld. Bearcanister natürlich für die Sierra.
Bis jetzt bin ich bei geschätzt 4,5kg mit allem, was noch fehlt/kein bekanntes Gewicht.
Super. Freut mich zu lesen. Wie lange musstest du auf deinen Termin warten?Sehr durchdachte Packliste. Meinen Lederhut (Barmah Sundowner) nehme ich auch mit auf den PCT.
Ist der Bushbuddy auf dem PCT wirklich empfehlenswert? Funktioniert tut er natürlich, aber gerade wegen der Fire Restrictions stelle ich mir das schwierig vor.
Über deine Kamera als Luxusartikel musste ich schmunzeln
Ich werde ebenfalls meine Fujifilm mitnehmen - zum Glück wiegt die "nur" 521 g. Die Kamera muss einfach mit, bin leidenschaftlicher Hobbyfotograf... Die Speicherlösung habe ich allerdings noch nicht ganz gelöst. Im Moment überlege ich, die RAW - Dateien regelmäßig direkt in die Cloud hochzuladen und mir dadurch eine externe SSD zu sparen. -
Trailkilometer 25–61.
Spät morgens starteten wir am Campingplatz in Vila Nova de Milfontes. Nach einem standesgemäßen Frühstück bestehend aus Sandwich und Pastel de Nata ging es weiter Richtung Almograve. Vorbei an bunten Häusern, durch kleine Waldstücke und über den Rio Mira führte uns der Weg zurück an die Küste. Bereits am Vorabend hatten wir erfahren, dass sich ein Teil der Strecke mit einer Fähre abkürzen lässt - eine Information, die offenbar nicht geheim geblieben war. Der Großteil der Tageswanderer entschied sich für die komfortable Variante. Wir nicht.
Dank GPS fanden wir stattdessen immer wieder kleine Pfade direkt an der Küste, während sich die Schwarmintelligenz wenige Meter weiter auf breiten Feldwegen Richtung Süden bewegte. So hatten wir den Trail über längere Zeit fast für uns allein. Wir vermuteten, dass die alternativen Wege bewusst angelegt wurden, um die empfindlichen Küstenabschnitte zu entlasten - und vermutlich auch, um den einen oder anderen vor einem unfreiwilligen Kuss mit dem Atlantik zu bewahren.
Almograve erreichten wir bereits gegen 14 Uhr. Schnell wurde klar, dass wir für eine zweite Etappe an diesem Tag etwas zu motiviert unterwegs gewesen waren. Also ließen wir uns nieder, gönnten uns den „Catch of the Day“ (Dorade, lecker) und begegneten dort der wohl zweitgrößten Bevölkerungsgruppe Portugals: Deutschen. Überall Deutsche. Unfassbar. Wir sind halt doch eine Wandernation.
Da Almograve keinen Campingplatz besitzt, suchten wir uns am Abend ein ruhiges Plätzchen etwas außerhalb des Ortes.
Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Zambujeira do Mar. Wieder rauf und runter, brütend in der Hitze und immer auf der Suche nach alternativen Pfaden direkt an der Küste, genossen wir die Zeit für uns allein sehr. Trotz des Ameisenhaufens ist der Fischerpfad ein wunderschöner Wanderweg - und immer dann am schönsten, wenn man ihn für einen Moment ganz für sich hat.
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Arber - Enzian ist die falsche richtung. wenn dann ohne osser von kötzding aus übern kaitersberg
zwecheck zum arber einfach über hindenburgkanzel und brennes dann an der skipiste rauf nicht super aussicht aber ok
reinbauen könntest du zwischen falkenstein und rachel den polednik mit notübernachtungsplatz.
es gibt den grenzsteig als inoffiziellen weg von polednik bis verlorenersschachten nicht zu empfehlen ab schachten bis rachel und weiter zum lusen sehr schön und spart höhenmeter. aber die zeiten beachten wann man ihn gehen darf goaub von mitte juni bis mitte November
übernachten evlt tolleriert parkplatz scheuereck (gibts n womo stellplatz jetz) und talsperre frauenau. falkenstein und lusen schutzhaus ist unter der woche oft auch nen tag vorher was frei.
waldhäuser hat ne jugendherberge
Du scheinst die Gegend gut zu kennen. Bist du die komplette Strecke Osser - Dreisessel gelaufen oder nur einzelne Abschnitte?
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Guten Morgen zusammen 🙂
Nach dem Fischerpfad juckt es mich schon wieder in den Beinen. Ich würde die zweite Augustwoche gerne im Bayerischen Wald verbringen und plane eine Kammüberschreitung - allerdings nicht den klassischen Goldsteig Meine Idee ist, vom Großen Osser bis zum Dreisessel möglichst konsequent auf dem Grenzkamm bzw. den Kammwegen zu wandern. Dafür möchte ich mir eine eigene Route zusammenstellen. Leider finde ich dazu kaum belastbare Informationen oder GPX-Tracks.
Daher meine Frage: Hat jemand diese Variante schon einmal gemacht oder kennt gute Wegkombinationen? Mich würden vor allem Tipps zur GPX-Erstellung bzw. zur Routenführung zwischen Osser und Arber sowie weiter bis zum Dreisessel interessieren.
Außerdem interessiert mich:
- Wie sieht es unterwegs mit der Versorgung (Wasser, Einkehr, Einkaufsmöglichkeiten) aus?
- Gibt es Hütten, Schutzunterstände oder andere sinnvolle Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecke?
- Hat jemand Erfahrungen mit einer möglichst autarken Tour auf dieser Route? Ich würde gerne Hütten und - wo rechtlich möglich
- Biwak kombinieren und mich ungern schon im Vorfeld auf feste Unterkünfte festlegen.
Ich freue mich über jeden Erfahrungsbericht oder GPX-Tipp. Vielen Dank!
Tag Strecke ca. km 1 Großer Osser → Zwercheck → Scheiben → Arber 22–25 2 Arber → Enzian → Falkenstein 22–25 3 Falkenstein → Zwieseler Waldhaus → Rachel 20–23 4 Rachel → Lusen → Waldhäuser 18–22 5 Waldhäuser → Mauth → Haidel/Philippsreut (je nach gewählter Linie) 22–25 6 Philippsreut → Dreisesselgebiet 20–24 7 Dreisessel 10–20 -
Vielen Dank für die Nachricht. 15 Kilometer pro Laufeinheit sind natürlich auch nicht verkehrt. Um meine Ausdauer mache ich mir tatsächlich keine Sorgen, aber mit dem Argument, dass man dadurch seinen Stützapparat stärkt, hast du mich überzeugt. Da ist auf jeden Fall etwas dran.
Ein bis zwei Laufeinheiten pro Woche ziehe ich ohnehin schon durch. 2024 bin ich ja auch einen Ultra gelaufen. Bis dahin möchte ich den Fokus aber erst einmal darauf legen, meine Mobilität zu verbessern. In den letzten Monaten vor dem Trail werde ich das Thema längere Läufe dann wahrscheinlich wieder etwas gezielter angehen.
Tatsächlich habe ich meinen Trainingsplan gemeinsam mit einer KI erstellt. Dabei habe ich sie unter anderem immer wieder mit Fragen gefüttert wie: Warum schaffen Menschen den PCT nicht bis zum Ende? Was sind die häufigsten Gründe für einen Abbruch? Solche Erkenntnisse habe ich dann in die Trainingsplanung einfließen lassen und mit einem befreundeten Physio abgesprochen. Ich denke, ich fahr mit dem Plan erstmal ganz gut. Werde aber bald die Krafteinheiten verstärken.
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Trailkilometer 0–24.
Wir sind im Mai den Fischerpfad gelaufen, von Porto Covo bis Lagos. Hier mein kleiner - aber hoffentlich feiner - Reisebericht

Vor uns erstreckten sich die ersten Kilometer des Fischerpfades. Ein wenig demütig blickten wir dem salzigen und - wie sich später herausstellen sollte - überaus sandigen Küstenpfad entgegen, gleichzeitig aber voller Vorfreude auf die kommenden Herausforderungen und Entbehrungen, die das Wandern mit sich bringt.
Vorbei an malerischen Klippen, immer am azurblauen Atlantik entlang, war eine der größten Herausforderungen auf diesem Trail tatsächlich der Sand. Jeder Weitwanderweg bringt schließlich seine eigenen Besonderheiten mit sich: im Epirus-Gebirge an der albanischen Grenze war es die knackige Hitze, die mich zum Schattenspringer werden ließ, in Schottland der schmatzende Torfboden und in Irland der meist vergebliche Versuch, dem schottischen Regen zu entkommen (was natürlich nur bedingt klappt 😉).
Hier aber war es der Sand, der Timo und mir das Leben schwer machte. Die Adduktoren arbeiteten zwar zuverlässig mit, forderten aber auch ihre Pausen - meist in Form von Schuhe ausschütteln. Mit der Zeit bekamen wir jedoch ein Gefühl dafür, wo man weniger tief einsinkt und damit erstaunlich viel Energie spart.
Und trotzdem: die salzige Luft, der Wind auf den Wangen und das Donnern der Brandung fühlten sich vom ersten Kilometer an nach Freiheit an. Zumindest so lange, bis hinter der nächsten Düne wieder der übliche Ameisenhaufen auftauchte 😉 Ganz so allein hat man die portugiesische Atlantikküste dann eben doch nicht.
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Servus Wasabi,
sehr gute Idee mit dem Thread. Wir starten auch nächstes Jahr. Ich für meinen Teil befinde mich mitten in der Trainingsvorbereitung. Ein Termin beim Konsularbeamten steht noch aus. Dann heißt es hoffen, hoffen, hoffen, dass Körper, Geist und Gesundheit mitspielen und wir bestenfalls im nächsten April starten können.
Wasabi, wann wäre denn dein Wunschtermin? Magst du dann auch berichten, wie es beim Konsularbeamten gelaufen ist?
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Sonntag ist bewusst mein Rest Day. Tatsächlich wirkt der Trainingsplan auf den ersten Blick deutlich anspruchsvoller, als er sich in der Praxis anfühlt. Bis auf Dienstag, Donnerstag und Samstag bewege ich mich überwiegend im regenerativen Bereich.
Mein übergeordnetes Ziel ist es, eine möglichst hohe Gewebebelastbarkeit aufzubauen - also Sehnen, Bänder, Muskeln und Knochen Schritt für Schritt widerstandsfähiger zu machen. Ab Oktober folgt dann mehr Krafttraining, auch mit Rucksack. Natürlich lässt sich eine monatelange Weitwanderung wie der PCT nicht vollständig simulieren, aber ich arbeite daran

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Stark! Viel Spaß, Christian

Bei uns ist es - wenn es die Permitlotterie gut mit uns meint - nächstes Jahr soweit.
Ich bin auch schon im Training für 2027 - PCT, do it again
. Bin schon neugierig auf erste Berichte von Christian!wasabi, wie läuft die Vorbereitung?
Wo liegt der Schwerpunkt? Ist ja super individuell. Im Anhang mal mein Trainingsplan.
Visum wollen wir im August beantragen. Sicher ist sicher. Oder ist später auch noch machbar? -
Stark! Viel Spaß, Christian

Bei uns ist es - wenn es die Permitlotterie gut mit uns meint - nächstes Jahr soweit.
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Eine Frage zur Permit-Lotterie. Wie stehen die Chancen allgemein? Gibt es da Erfahrungswerte?
Gruß
Philip -
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Servus, ich bin neu im Forum und möchte mich direkt mal mit einbringen.
So wie ich das verstehe, wurden die Schnallen des Framus überarbeitet. Kann das jemand bestätigen? Gibt es mit den neuen Schnallen noch Probleme? Stehe kurz vor dem Kauf.
Gruß aus Franken.Ich glaube ich habe hier im Beitrag die neuen Schnallen eingestellt. Kopier dir das Bild ruhig und frag direkt bei Bonfus.
Gruß aus OBERfranken!

Merci für die prompte Rückmeldung, Carsten. Sehr cool. Bin auch ein gebürtiger Oberfranke

Wenn ich die Schnallen mit deinem Post auf der vorherigen Seite vergleiche, scheint Bonfus tatsächlich nachgearbeitet zu haben.
Bist du mit dem Maxus 80 zufrieden?
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Servus, ich bin neu im Forum und möchte mich direkt mal mit einbringen.
So wie ich das verstehe, wurden die Schnallen des Framus überarbeitet. Kann das jemand bestätigen? Gibt es mit den neuen Schnallen noch Probleme? Stehe kurz vor dem Kauf.
Gruß aus Franken.