Sitzkissen: habe ich geliebt, nachdem ich mir die Hose mal mit sap (frischem Harz) versaut hatte und sie tagelang klebte.
Zehensocken: Habe ich nie probiert und nie gebraucht. Andere aber schon. Wenn du bisher keine gebraucht hast auf Dreiwochenwanderungen - wozu ändern? Was aber wirklich anders ist als auf Dreiwochenwanderungen: man braucht ne Schuhgröße größer. Mindestens. Und vorne viel Platz in die Breite im Schuh für die Zehen. Und ich würde eine gute Fett-Fußcreme mitnehmen (und Fußpilzsalbe, falls man damit öfter mal zu tun hat - in amiland für "sporting foot", gibt es in klein in diesen Großdrogerien in der Medikamenten-SB-Abteilung).
Genau deswegen habe ich die Altras auch eine Nummer größer genommen. Mit der breiten Zehenbox laufen die sich auch sehr gut. Für alle Franken im Forum kann ich hier echt den Run and Hike in Erlangen empfehlen - sehr fundierte Beratung, man merkt einfach, dass die Typen vom Fach sind. Soll aber keine Schleichwerbung sein
Wie sich das am Ende auf dem Trail auswirkt, bleibt mal abzuwarten.
Tendenziell merke ich für mich, dass ich sensibler gegenüber meinem Körper geworden bin. Ich bin jetzt 37 und vor 10 Jahren war mir das alles absolut schnuppe. Da bin ich einfach aus der Kalten auf den Cape Wrath Trail und habe den auch ohne körperliche Wehwehchen geschafft. Ein Jahr später dann den Great Glen Way und West Highland Way an einem Stück in 10 Tagen mit 300 Kilometern.
Heute zerdenke ich alles im Mü-Mü und achte auf sämtliche Variablen - die Leichtigkeit ist mir da einfach abhandengekommen. Liegt wohl echt am Alter. Long story short: Fragen über Zehenboxen, ausgiebige Therabandvorbereitung, Proteinaufnahme usw. habe ich mir damals überhaupt nicht gestellt - und dennoch hat alles geklappt ![]()
Dacat84 post gerne auch Ausrüstung etc. Hast du schon einen groben Plan?