PCT 2027 Vorbereitung

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  • Super. Freut mich zu lesen. Wie lange musstest du auf deinen Termin warten?

    Sehr durchdachte Packliste. Meinen Lederhut (Barmah Sundowner) nehme ich auch mit auf den PCT.

    Ist der Bushbuddy auf dem PCT wirklich empfehlenswert? Funktioniert tut er natürlich, aber gerade wegen der Fire Restrictions stelle ich mir das schwierig vor.

    Über deine Kamera als Luxusartikel musste ich schmunzeln :D Ich werde ebenfalls meine Fujifilm mitnehmen - zum Glück wiegt die "nur" 521 g. Die Kamera muss einfach mit, bin leidenschaftlicher Hobbyfotograf... Die Speicherlösung habe ich allerdings noch nicht ganz gelöst. Im Moment überlege ich, die RAW - Dateien regelmäßig direkt in die Cloud hochzuladen und mir dadurch eine externe SSD zu sparen.


  • Super. Freut mich zu lesen. Wie lange musstest du auf deinen Termin warten?

    Sehr durchdachte Packliste. Meinen Lederhut (Barmah Sundowner) nehme ich auch mit auf den PCT.

    Ist der Bushbuddy auf dem PCT wirklich empfehlenswert? Funktioniert tut er natürlich, aber gerade wegen der Fire Restrictions stelle ich mir das schwierig vor.

    Über deine Kamera als Luxusartikel musste ich schmunzeln :D Ich werde ebenfalls meine Fujifilm mitnehmen - zum Glück wiegt die "nur" 521 g. Die Kamera muss einfach mit, bin leidenschaftlicher Hobbyfotograf... Die Speicherlösung habe ich allerdings noch nicht ganz gelöst. Im Moment überlege ich, die RAW - Dateien regelmäßig direkt in die Cloud hochzuladen und mir dadurch eine externe SSD zu sparen.

    Termin konnte ich online für mich passend aussuchen, ich glaube 2 Wochen, weil die früheren haben mir nicht so gepasst. Das Mühsame ist eigentlich der ganze Prozess davor, incl. Überweisung wo meine Kreditkarte nicht angenommen wurde. Dann hiess es, wenn die Überweisung da ist, bekomme ich ein Mail mit dem Online Termintool - das kam nicht, habe ich dann aber selber gefunden. Auf den Terminplan hat man nämlich erst Zugriff, wenn die Zahlung bestätigt ist.
    Ich weiss nicht, wie das an anderen Konsulaten geregelt ist, in Wien war es einfach, schnell und sehr freundlich mit geradezu Begeisterung über den PCT.

    Fire Restrictions sind natürlich situations- und regionsabhängig - das war 2012-2014 auch so. Da bin ich flexibel und wechsel im Falle halt zu KV. Für mich überwiegen die Vorteile die Nachteile.

    Kamera MUSS! Einer der Gründe, warum ich den Weg noch einmal gehe - habe die ganzen Bilder von WA verloren ;(.
    Cloud habe ich mir auch überlegt, aber physisch auf der SSD, die so gross wie ein USBStick ist, erschien mir sympathischer. Da brauche ich nur den Cardreader und die SSD am Handy zusammenstöpseln, das macht mir den Transfer. Ziemlich flink sogar nach den ersten Tests. Im Prinzip ginge sogar Kamera > Handy per Bluetooth, aber da gehen nur jpgs durch, keine raws.

    Und Lederhut ist unschlagbar! Sonnenschutz, Regenschutz (incl. Brille), Klimaanlage mit feuchtem Bandana und Fliegenschutz mit paar Schnüren. Nachts Kopfpolster oder Aufbewahrung für heikle Sachen...

    Und noch so viel zu tun und zu trainieren :):D8)

  • Ganz anderer Bereich: Wie sieht das jetzt eigentlich mit den Essenscontainern aus? Früher waren sie nur in wenigen Teilstücken notwendig (Sierra, und die paarundzwanzig Meilen Lassen, die man in einem Rutsch gehen konnte und deswegen doch nichts brauchte - und das wars). Viele haben ihn von KM South bis KM North gemietet. Aber inzwischen ist ja doch einiges dazugekommen.

    Zitat PCTA:

    Zitat

    Food storage canisters are required in parts of Sequoia and Kings Canyon National Parks, Inyo, Sierra and Humboldt-Toiyabe National Forests, and in all of Yosemite, Lake Tahoe Basin, Desolation Wilderness, Lassen Volcanic National Parks and are necessary in Mt. Baker-Snoqualmie and Okanogan-Wenatchee National Forests. We also strongly recommend carrying a canister for your entire trip. ALL of your food and scented items must be in the canister once you make camp. We encourage you to carry them in places that they’re not required.

    Unabhängig davon, ob man dieser Empfehlung der PCTA für den ganzen Trip nun aus voller Überzeugung folgen möchte oder nicht, für unsereins als europäische Wanderer ist dieses On-Off mit dem Kanister nicht einfach zu realisieren.

    Deshalb stelle ich mir jetzt die Frage, ob es für den PCT nicht sinnvoller ist, sich gleich einen Rucksack zu suchen, in den der Kanister vernünftig hineinpasst, als ihn über wirklich weite Strecken oben auf dem Rucksack mit Y-Straps zu befestigen und allabendlich mit dem tagsüber im Rucksack transportierten Essen zu befüllen.

    Zur Erklärung meines Engagements in diesem Thread: Da ich auch im nächsten Jahr ab Anfang Juli für ein Jahr frei habe, ist eine meiner Optionen, noch einmal den PCT zu besuchen (nach 2019 alles südlich von Mount Hood als FlipFlop und 2022 alles nördlich von Mount Hood, außer die 30 von Bränden eingeschlossenen Meilen nördlich vom Harts Pass). Die Idee wäre dabei, mit diesem letzten Stück anzufangen und dann sobo zu gehen, unter Auslassung all dessen was nervt - insbesondere habe ich keine Lust mich von Feuer nerven zu lassen. Den ganzen PCT sobo würde ich sowieso nicht schaffen - und vor allem würde mir die notwendige Eile den Spaß verderben.

    Eine andere Option ist, mich irgendwie - ebenso unter Auslassung einiger Teile - auf den CDT zu begeben, aber das ist eine Diskussion, die woanders laufen sollte, nicht hier.

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Wasabi hat Recht. Die Bear Can kann ohne weitere Verpackung aufgegeben und verschickt werden. Ich hab damals in Lake Tahoe die Bear Can mit einigen Dingen, die ich nicht mehr brauchte nach Deutschland geschickt. Für die Sierra kann man bei TCO in Kennedy Meadows (South) auch Bear Cans mieten. Ich selbst habe meine Bear Can zudem immer im Rucksack getragen, weil die Gewichtsverteilung zur Katastrophe wird, wenn das Ding vollbeladen oben auf dem Rucksack getragen wird.

  • Guten Morgen in die Runde,

    seit meiner letzten Nachricht hat sich die Welt wieder mal gedreht und im Großen und Kleinen ist einiges passiert. So bin ich im Sinne der Vorbereitung im Šumava gewandert, weil es die bayerische Seite leider nicht auf die Reihe bekommt, Notbiwakplätze am Goldsteig einzurichten. Am Ende waren es 175 Kilometer und 5.120 HM in 6 Tagen.

    Klingt erstmal nach Erfolg. Leider war ich teilweise wie ein Geisteskranker unterwegs und bin die Hänge derart heftig hochgepaced, dass ich mir wohl eine Reizung der Plantarfaszie plus des Tibialis posterior (bitte korrigiert mich gerne) zugezogen habe. Interessant ist ja, dass ich auf dem Trail selbst keine Schmerzen hatte bzw. das Ganze als Lappalie abgetan haben muss, aber mit zunehmenden Radkilometern und Höhenmetern in den Tagen danach wohl zu sehr gereizt habe. Vllt bin ich auch zu intensiv gestartet. Eine genaue Erklärung dafür habe ich leider nicht.

    Für die weitere Vorbereitung ist das natürlich erstmal ein Schlag in die Magengrube. Arzt und Physio sagen: 3-6 Monate. Schlimmstenfalls! Davon gehen wir jetzt aber mal nicht aus ;)

    Ab auf den Indoor-Cycler, weiter Kraft aufbauen und ab November/Dezember wieder mit leichten Wanderungen beginnen. Joggen ist leider erstmal raus.

    Anyway. Back to topic.

    Für den PCT habe ich mir schon mal die Altra HiLo 275 geholt. Mit Einlagen werde ich die jetzt bald beginnen einzulaufen. Die 0-mm-Sprengung reizt mich - hoffentlich nur nicht meine Bänder ;) Also konservativ einlaufen wenn es soweit ist.

    Die Registrierung bei der PCTA beginnt ja Mitte Oktober. Da wir zu zweit starten wollen, bin ich mal sehr gespannt, ob es uns gelingt, im Zeitraum vom 13.04. bis 02.05. zwei Startplätze zu ergattern.

    Mein Termin beim Konsularbeamten ist Anfang November in München.

    Anbei auch meine Packliste. Die Fujifilm werde ich tatsächlich aussortieren, weil sie mit Befestigungsgerüst 850 Gramm auf die Waage bringt. Das ist mir leider zu viel. Deswegen wird es eine Ricoh GR IV. Klar, ich verzichte auf 35 mm und 42 MP für mehr Crop, spare mir dafür aber auch über 500 g.

    Die Ricoh ist zwar nicht wetterfest, aber mit der Bonfus Hip Belt Pocket passt sie perfekt in die Hüfttasche. Anbei auch ein Link aus Reddit - der Typ ist damit den kompletten Thru-Hike gelaufen.

    https://lighterpack.com/r/hjvasl

    wasabi was macht die Vorbereitung bei dir? Alles im grünen Bereich?

    Einmal editiert, zuletzt von Wanderhirsch (15. September 2026 um 06:16)

  • Meine Proteinquellen:

    • dehydrated refried beans (geht nur mit Paketen)
    • jerky (das von TJ, via Paket)
    • summer sausage (nicht im kleinen General Store)
    • Babybel (viel Verpackungsgewicht, auch nicht überall)
    • und natürlich die town days
  • Ganz anderer Bereich: Wie sieht das jetzt eigentlich mit den Essenscontainern aus?

    (...)

    Zitat PCTA:

    Zitat

    Food storage canisters are required in parts of Sequoia and Kings Canyon National Parks, Inyo, Sierra and Humboldt-Toiyabe National Forests, and in all of Yosemite, Lake Tahoe Basin, Desolation Wilderness, Lassen Volcanic National Parks and are necessary in Mt. Baker-Snoqualmie and Okanogan-Wenatchee National Forests. We also strongly recommend carrying a canister for your entire trip. ALL of your food and scented items must be in the canister once you make camp. We encourage you to carry them in places that they’re not required.

    Mein Ansatz lässt sich nicht unbedingt übertragen, da aus dem thruhike ein LASH geworden ist und ich außerdem lokal Unterstützung hatte.

    Die BV500 habe ich getragen von KMS bis Norden Lake Tahoe. In der High Sierra, weil vorgeschrieben; um Lake Tahoe, weil ich dort die höchste Notwendigkeit sehe. Tatsächlich habe ich sie erst in Sierra City weggeschickt, weil ich nicht nach Truckee rein bin. Mit einem 70-l-Pack immer alles drinnen.

    Im Lassen Volcanic NP brauchst Du eigentlich nichts; wenn Du die 22 Meilen nicht am Stück laufen willst, gibt es nahe der Drakesbad Guest Ranch den Warner Valley Campground mit Bear Boxes.

    In WA ist ein bear hang zulässig. Ich hatte die IGBC-zertifizierte Adotec bear bag als Alibi dabei; die wiegt ca. 200 g, ist damit eine relativ schwere Foodbag, aber kein Vergleich mit einem hard-sided container. Ich habe dort in diesem Sommer nur wenige Hiker mit bear can gesehen.

    Und Null Bären auf 2575 Meilen.

  • "Lokale" Unterstützung hatte ich auch. Eine Freundin aus Seattle hat mein Zeug verwaltet. Das war wirklich von unschätzbarem Wert. Ich konnte iht Sachen schicken, die ich gerade nicht brauche und später hat sie die teilweise zurück an mich geschickt als ich sie wieder gebraucht habe.

    Kann ich absolut empfehlen! Und viel komfortabler und günstiger als eine Bounce Box. Wenn man keinen in den USA kennt, kann man auf der Facebook Gruppe der Trailangels fragen, da findet sich bestimmt jemand, der das macht.

  • wasabi was macht die Vorbereitung bei dir? Alles im grünen Bereich?

    Danke der Nachfrage und bei mir läuft alles sehr gut! Training - im Gegensatz zu dir ;) - nur moderat, +/-150km/Monat mit 8kg derzeit, aber konstant. Bergauf-Teststrecke letzte Woche war grossartig - bin zufrieden mit meiner Kondi und Stabilität. Krafttraining, Vertikaltraining und recht viel banded exercise für die Beine und Hüftstabililtät.
    Keine flare ups mehr und Regeneration auch erfreulich gut.

    Im Moment tendiere ich dazu, den Exodus durch den ULA Catalyst zu ersetzen - 500g mehr und viel mehr Luft nach oben und Tragekomfort.

    Gute Besserung und moderates Training!:thumbup:

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