Ich hab zwar gerade keine Formel parat. Was ich dir aber aus meiner Kufa-Quilt-Näh-Erfahrung sehr empfehlen kann, wenn es um die Festlegung der Maße geht:
1. Wenn du nicht das allerletzte Gramm sparen willst, dann besser etwas breiter und länger dimensionieren. Ich würde mich mehr darüber ärgern, dass in der Breite und Länge jeweils 5 cm für eine komfortable Quiltnutzung fehlen, als ich mich über ein paar eingesparte Gramm mehr freuen würde.
2. Verlass dich nicht zu sehr auf deine Rechnerei. Besorg dir eine nicht ganz so dicke, aber dennoch stabile Plastikplane. Zur Not Müllsäcke zusammenkleben. Aber nicht die gelben Säcke, die sind zu dünn. Wenn du dich drehst uns wendest, die Beine und Arme anwinkelst, sollte die Folie nicht nachgeben.
Auf die Folie zeichnest du dann mit Filzstift deine Maße drauf. Gerne auch in ca. 5cm Schritten größere und kleinere Abmessungen. Die Folie kannst du dann seitlich mit Klebeband entsprechend so festkleben, dass dein Folienquilt die gewünschte Maße hat.
Die Fußbox bindest du mit einem Stück Schnur oder einem Gummi zu.
Dann leg dich drunter, und schau, ob es passt. Mit den Maßen kannst du dann so lange spielen, bis es sich für dich gut anfühlt.
Ich bin mir jetzt nicht mehr sicher, ob Ray Jardine dann noch eine Stoffzugabe draufpackt (die Nahtzugabe auf jeden Fall). Aber das ist dann schon ein guter Eindruck, ob der Quilt von den Maßen her passt. Einen Unterschied von Innen- und Außenmaßen würde ich nicht machen.
Aus dem Kopf heraus kann ich aber auch nicht mehr sagen, wie es bei Ray Jardine war und auf die Unterlagen habe ich gerade keinen Zugriff.