Beiträge von Lumberjack

    Ich habe als Base Layer immer ein Synthetik Longsleeve gegen Sonne und Mücken. Leider habe ich keine Ahnung, was das ist weil ich die Etiketten rausgeschnitten habe. War auf jeden Fall günstig. Wichtig ist mir dabei dass ich die Ärmel hochschieben kann ohne dass sie wieder runterfallen oder drücken. Das zusammen mit Buff, Mütze und Handschuhen deckt schon sehr viel ab. Kann dauernd gewechselt und angepasst werden ohne langsamer laufen zu müssen oder sogar den Rucki abzunehmen. Find ich gut, besonders bei dauerndem Wechsel von Wind oder Schatten z.B. bei langen Gratwanderungen.

    Dazu kommt eine EE Visp als Wind- und Regenschutz.

    Außerdem habe ich Alpha Hoodies in 60, 90 und 120. Da kommt dann das mit, was ich an Temperatur erwarte und das deckt für mich alles zwischen -10 Grad (Kombi 90er und 120er) bis Wüste ab. Gepennt wird im Alpha. Daunenjacke brauche ich nur wenn es noch kälter wird.

    Das ist nicht das allerleichteste aber für mich sehr vielseitig und idiotensicher. Damit verschwitze ich mir meine warmen Layer nie und verschwende keine Energie durch Auskühlen. Und muss nicht so drauf aufpassen wie auf Daune. Nur wenn es zu technisch oder zu buschig wird, ist das nicht stabil genug.

    Ich hatte mal ein Tencel/Merino Blend kurzarm Shirt für den Zweck. So um die 80g. Fand ich angenehm. Hab mich dann aber davon verabschiedet weil ich es nicht wirklich brauche.

    Ich habe fast immer mein Alpha60 hoodie dabei. Wenn mein Laufshirt verschwitzt ist, nehme ich den zum Schlafen. Der ist eigentlich nie schweißnass.

    Liebe Leute,

    postet eure Play-Lists. Welche Musik begleitet euch beim Wandern? Gerne auch inhatlich mit Lauf- und Natur-Bezug, ist aber kein Muss. Dieser Thread soll keine Diskussion um das Für und Wider von Ohrstöpseln in der Natur sein, sondern nur ein freundlicher Austausch von geiler Mukke. Das ist natürlich sehr subjektiv, muss also nicht unbedingt von anderen bewertet werden 😆

    Ich mache mal den Anfang mit einer Liste von Songs, die mich 2024 über den CDT getragen haben. Überwiegend ländliche US-amerikanische Singer-Songwriter mit extra-Meilen-Potenzial.

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    Essen im NoaksXL am Rücken. Klamotten in einem alten S2S Stuffsack, der als Kopfkissen dient. Kleinkram und Powerbank in nem DCF Ditty Bag. Dazu noch ein Nylofume Liner. Das Zelt hat den DCF Sack, in dem es kam, dann kann es zur Not außen an den Rucksack wenn ich sehr lange food carries (7Tage+) habe.

    Wenn ich richtig dauerhaft klitschnasses Wetter erwarte oder tiefe Flussquerungen habe, bei denen ich möglicherweise reinfallen könnte, kommt der Schlafsack noch in nen S2S Ultrasil Rolltop Packsack. Mag ich aber nicht, weil alles dann nicht gut in den Rucksack passt und mir dann eigentlich der Platz fehlt. Aber hier trage ich meine Ängste.

    Gemessen daran waren meine Erfahrungen (für mich) eher positiv.

    Das waren meine ja auch. Ich bin so krass auf Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit getroffen, das hat mich immer wieder überwältigt. Leute waren immer wieder so offen und neugierig und lieb zu mir.

    Es bildet sich hat der schale Geschmack im Mund bei der Frage: ist das weil ich so bin wie ich bin? Und würde ich das auch so kriegen wenn ich nicht so Mainstream-anschlussfähig wäre in meinem Aussehen und dem was ich ausstrahle? Oder müsste ich dann vor den Leuten Angst haben, die mich so gut behandelt haben?

    Ich hab da keine gute Antwort drauf, was ich damit anfangen soll.

    Saß gerade beim Tippen im Flugzeug. Krass, wie viel ich in 2 Stunden verpasst habe...

    ...

    Auch ich gehöre fast überall auf der Welt zu den Privilegierten (Cis-Mann, Weiß, deutscher Pass, mehrsprachig, Christ, körperlich weitgehend fit, nicht mehr "jung" und auch nicht "alt" ...). Ich muss mir auf jeden Fall ziemlich wenig Bullshit über mich anhören.

    Auf meiner letztjährigen CDT-Wanderung habe ich viel darüber nachdenken können, was das für eine Freiheit bedeutet, das zu machen zu können - und wie viel Mut eine für mich völlig unproblematische Situation anderen Menschen abverlangen muss.

    Ich bin viele Meilen mit jemandem mit Bart und einem Ananas-bedruckten Kleidchen gelaufen. Habe jemanden mit "Make America Gay Again" Cappie getroffen. Habe einige wenige PoC-Hiker getroffen.

    Ich kann mir nicht annähernd vorstellen, wie die sich gefühlt haben müssen auf Hitches in Trump-Country und in den erzkonservativen Kleinstädten des Westens. Ich konnte selbst bei dem schlimmsten Hitch noch darüber reden, wie schön die Landschaft ist und war damit anschlussfähig. Das war bei zwei Besoffenen in einem alten SUV in Montana, die mir stolz ihre Hakenkreuz-Tattoos gezeigt haben, als ich gesagt hab, dass ich aus Deutschland komme. Oder die krasse, herzliche (christliche? Western Settler?) Hilfsbereitschaft von den Leuten in dem Laden in Leadore, Idaho. Hinter dem Ladentisch waren lauter "lustige" Schilder über MAGA und Waffenbesitz und die Rolle von Frauen im Haushalt. Waren die auch zu meinen Mitwandernden so freundlich?

    Mein Weg hat immer wieder den von zwei Frauen gekreuzt, die on-Trail von anderen Hikern sexualisierte Gewalt und Stalking erfahren haben. Die haben ihre Alternates nach anderen Gesichtspunkten wählen müssen als ich.

    Scheiße, das macht mich traurig und wütend. Meine völlig naive "Auf-dem-Trail-wollen-wir-ja-alle-das-Selbe-Annahme" hat Schiffbruch erlitten. Ich war auch kurz angepisst, dass meine heile Welt in Scherben geht und ich mich jetzt auch bei meinem so mühsam erarbeiteten Sabbatical wieder um so einen anstrengenden Mist kümmern muss. "Ich will doch einfach nur in der Natur wandern!" Habe dann aber auch schnell gemerkt, dass meine Angepisstheit vor Allem den Betroffenen schadet weil ich durch Nichtstun und Schweigen dabei helfe, den Raum für den nächsten Übergriff zu öffnen.

    Und es lässt mich fragen, was meine Verantwortung ist, zumindest auf den Trails, wo sich Hiker auch als Teil einer Community verstehen. Das ist ein Feld, auf dem sich sicher noch einiges machen lässt. Klar steht da wohl am Anfang die Herausforderung, sensibel, kritisch und freundlich - oder zumindest kein Arschloch - zu sein, um den weniger Privilegierten die Möglichkeit zu bieten, irgendwie an meinen Privilegien teilzuhaben. Z.B. zusammen ein Stück gehen, wo ein Stalker möglicherweise auftauchen könnte - trotz unterschiedlicher Pace. Oder gemeinsam Hitchen für Sicherheit - obwohl das meist schwieriger ist. Und (am schwierigsten): dabei nicht Gönnerhaft rüberkommen.

    Es gibt aber auch Möglichkeiten für kollektives Handeln. Da sehe ich besonders die Internet-Orte (beim CDT FarOut, Facebook- und Reddit-Gruppe) als wichtig. Eine der Betroffenen Personen vom Stalking hat versucht, über FarOut-Kommentare rauszubekommen, wo der Stalker ist, um bessere Entscheidungen über ihre Route treffen zu können und ihm nicht in die Arme zu laufen. Statt Solidarität und hilfreichen Kommentaren, wollten einige Leute da erstmal so eine Art Online-Gerichtsverfahren mit Beweisen uns sowas. Offensichtlich jede Menge Leute ohne das geringste Verständnis von Trauma und Retraumatisierung. Vielleicht könnten wir in diesem Forum mal überlegen, was in so einem Fall eigentlich ein gutes Vorgehen wäre und was nicht hilfreich ist. Dann gäbe eine Blaupause für Andere (ich denke da auch an HexaTrek und NST und so) und auf jeden Fall schon mal mehr Leute auf den Trails, die sich damit schon mal beschäftigt haben, bevor sie aus Unwissen retraumatisierende Kommentare posten.

    Die oben zitierte Umfrage von Halfwayanywhere finde ich deshalb so gut, weil sie der Problematik zumindest teilweise erstmal Sichtbarkeit verleiht.

    Ein anderes - für mich - wichtiges Thema betrifft uns als Touristen allgemein. Welche Message senden wir mit unserem Trip - auch ungewollt? Klar unterstützen wir auf Touren meistens vor Allem lokale Geschäfte in entlegenen Regionen. Aber ist es OK, den Lykischen Weg in der Türkei Erdogans zu wandern? Oder in den USA unter Trump? Oder den EB durch Orbans Ungarn? Ungarn find ich gerade ein ganz gutes Beispiel: wenn queere Leute da gerade nicht (easy) hingehen können weil die Gefahr von Übergriffen krass hoch ist, kann ich das dann guten Gewissens machen? Macht mir auf jeden Fall ein blödes Bauchgefühl. Was denkt ihr? Gibts für Entscheidungen hilfreiche Erfahrungen oder Haltungen?

    Wenn Menschen aufgrund von irgendwelchen Merkmalen, seien sie nun eigene Entscheidungen über Identität oder Zuschreibungen von außen (Hautfarbe o.Ä.), ausgelöscht werden sollen, hört für mich Diskussion auf. Dann hilft nur noch Militanz oder solidarischer, gemeinsam trauernder Zynismus wenn Aktion nicht möglich ist.

    Auslöschungs-Phantasien sind elementarer Bestandteil des Begriffs "Nazi". Da ist es egal, ob alt oder neu. Die feste, identitäre Konstruktion eines völkischen Innenraums (z.B. "Deutscher" sein) durch den gewalttätigen Ausschluss des Außens (egal ob "Jude" oder "Migrant" oder "Transgender") ist immer wieder der selbe Move. Und nur diejenigen, die nicht in diesem Außen-Sein alltäglicher Gewalt ausgesetzt sind, haben den Luxus akademischer Diskussion um Spitzfindigkeiten. Hier zählt nicht Analyse, sondern aktiver Schutz.

    So einen solidarischen Schutz wünsche ich mir hier, damit zumindest in diesem Forum niemand Angst davor haben muss, Gewalt zu erfahren, nur indem wir wir-selber sind.

    Vielleicht wäre ein Tread gut: "Wie und ob gehen wir wandern, wo es politisch schwierig wird?" Das würde mich interessieren. Welche Risiken gehen wir ein und wie können wir die abschätzen? Wen Unterstützen wir vielleicht ohne es zu wollen durch unseren Tourismus? Die Statistik über Rassismus und Sexismus bei Tru Hikes von Halfwayanywhere haut mich in diesem Kontext immer wieder um.

    Ich habe 2024 sowohl in Glacier NP als auch in Yellowstone NP Ranger getroffen, die Permits kontrolliert haben. Im Park drin, an den Campsites. Rocky Mountain National Park hab ich den Cutoff genommen und keine Ranger gesehen.

    Ohne Permit würde ich nicht in den Parks pennen.

    Für Glacier gibts eine Blaupause, wie man ohne Permit durchkommt, indem man jede Nacht rausläuft. Für Yellowstone nicht.

    Pack Mule - GUIDES | Guides

    Trump hat Fußgänger explizit erwähnt. Denke, die Gebühr wird im nächsten Jahr auch für Thru Hiker fällig. Wahrscheinlich so, wie von Lampenschirm beschrieben über recreation.gov

    Irgendwie hat niemand eine echt zufriedenstellende Lösung für anhaltend richtig schlechtes Wetter wenn es auch gleichzeitig kalt und stürmsch ist aber was auch funktioniert wenn geschwitzt wird. Im amerikanischen Westen kann man nass werden, man trocknet ja wieder, da ist es ein bischen egal. Wenn es nicht windet gehen Poncho und Regenschirm. Wenn es zuverlässig unter null Grad ist, sind die Anforderungen auch anders weil es eine andere Nässe ist. Aber bei nasskalten Bedingungen geht die Stimmung irgendwann mit der zunehmenden Nässe in den Keller.

    Hier mal meine in langen Stunden im Regen ersonnenen Aspekte zur Frage der Regensachen:

    Bei der Arbeit (Landwirt) trage ich einen Mantel von Helly Hansen. Der ist ein guter Kompromiss zum Poncho. Absolut dicht und von untern gut belüftet und weil es über die Gummistiefel geht ist keine Regenhose nötig. Und trotzdem windstabil und ich kann die Arme benutzen. Wiegt aber leider 1000 Tonnen.

    Auf dem CDT bin ich dem Rat von einem Briten gefolgt nachdem ich bei Regen immer von den Händen her ausgekühlt bin, mir eine Jacke mit längeren Ärmeln zu kaufen. Wasserdichte Handschuhe funktionieren bei mir nämlich auch nicht wirklich. Bei Regen laufe ich jetzt ohne Stöcke und mache die Hände in die Ärmel. Das funktioniert super. Ist auch nicht gefährlich bei Stürzen. Bei technischen Passagen, wo ich Hände benutze gehts halt nicht. Aber die sind bei Schlechtwetter eh superscheiße, da kommts dann auch nicht mehr drauf an dass mir die Hände frieren und die Suppe in die Ärmel läuft. So habe ich die EE Visp in XL (185cm, 85kg). Ist sackig und sieht nicht besonders aus. Könnte enger geschnitten sein, selbst dann würde die Puffy immernoch drunter passen. Das minimalistische Design gefällt mir aber sehr (UL Membran, keine Taschen, kein Kragen, dünne Reißverschlüsse, sparsame Gummis an Kapuze und Saum, leichter Klett an Ärmeln, Pitzips als einziger Luxus). Doof finde ich neben der Sackigkeit die zu geringe Materialstärke an den Schultern. Und - das ist bisher an allen meinen Regenjacken passiert - dass das Material am Ende der Ärmel schnell durchsuppt. Ich denke, das liegt an meinen Fettflossen, die die Membran viel berühren und zerstören.

    Ich habe leider gar keine Skills mit der Nähmaschine. Ich würde mir sooo sehr wünschen dass jemand folgendes Produkt anbietet:

    . Design und Material der EE Visp. Das ist grundsätzlich eine wirklich gute UL Regenjacke.

    . Schultern und Ärmel aus etwas stärkerem Silpoly oder Silnylon (was da besser ist, weiß ich nicht, soll halt die Wasserdichtigkeit nicht so schnell verlieren). Beim Rücken bin ich eigentlich ganz zufrieden mit dünner Membran.

    . Länge von Ärmeln und Rücken und Körperbreite unanhängig voneinander wählbar. Für Ärmel-Trick und optionaler Mantel-Belüftung wenn ohne Hüftgurt unterwegs.

    Will das nicht vielleicht mal jemand entwickeln? Oder was habt ihr bisher an langen, verregneten Wandertagen im Fjäll für Wünsche entwickelt?

    Ich bin den Kungsleden in der zweiten Augusthälfte 2003 gelaufen. Mit Hilleberg Akto 😀. Und einen (fast vollen!) Arcterix Bora 80l Rucksack, allerdings war die aufgerollte Isomatte da auch drin. Und mit großem Trangia für mich alleine. Und Angelausrüstung und allem drum und dran. Uiuiui, das war ein geschleppe. Was für ein Glück, dass ich da Fortschritte gemacht habe!

    Ich hatte super viel Regen, wie es im Fjäll halt mal sein kann. Ich würde die Montebell Klamotten hinterfragen. Halten die bei tagelangem Dauerregen die Stimmung gut? Hast du da gute Erfahrungen gemacht? Da gibts ja immer wieder geteilte Meinungen zu.

    Ich fahre mit EE Visp und OMM Halo Pants auch gut, obwohl die bei vielen Leuten durchsuppen. Mir scheinen die ganz dünnen Regenklamotten sehr unterschiedlich - nach Tagesform der Produktion?

    Meine Faustformel ist 1l/10km. Wird dann nach Wetter, Tagesform und Höhenmetern grob angepasst. Zusätzliche Leitlinie ist: Lieber 5km mit etwas Durst als zu viel geschleppt. Wenn ich mit Wasser zur nächsten Wasserstelle komme, ärgert mich das.

    Nächste Wasserstelle ist auf machen Trails sehr komfortabel über FarOut oder Wanderfreund zu sehen, ansonsten halt mit OSMand und Optimismus dass der Bach Wasser hat.

    Wenn ich in einer Gegend mit vielen Wasserstellen bin (mehr als eine alle zwei Stunden), trage ich kein Wasser (außer auf den letzten Metern zum Camp). Wenn gefiltert werden muss, dann habe ich eine 0,75l Flasche mit Sawyer drauf und trinke durch den Sawyer, der Rest wird dann weggekippt. Ansonsten nur den Coldsoak Jar griffbreit zum Dipp in die Quelle und Trinken beim Gehen.

    Wenn es weniger Stellen gibt, gehe ich nach der o.g. Faustformel und Camel-Up. Dann filter ich an der Wasserstelle mit CNOC Vecto 2l Beutel, der ist dann auch die Extra-Drycamp-Kapazität. Wie viele Liter an Flaschen ich trage, entscheide ich jeweils beim Resupply Einkauf. In der Wüste in New Mexico waren das auch schon mal 6l extra für 30 Meilen in der Knallehitze zwischen Silver City und Lordsburg. Mehr habe ich noch nicht geschleppt. Da war ich dankbar für meinen Hüftgurt.

    Ich trinke eigentlich fast alles durch den Sawyer, zur Not halt durch ein Tuch vorgefiltert und bei blödem Geschmack kräftig Eistee-Granulat rein (leichter als Brausetabletten und schmeckt stärker), dann gehts irgendwie. Wenn nötig auch mit Tierexkrementen oder am Ausfluss einer Kläranlage. Bisher keine Probleme gekriegt solange ich den Filter gut pflege. Aber beim GR221 auf Mallorca ging das für mich nicht. Zu krass gechlort. Schlimmer als Freibad. Da konnte ich nur gekauftes Mineralwasser trinken. Als ich aus dem Wasserhahn trinken wollte, fanden das die Locals auch voll pervers. Zum Glück gabs da viele Ortschaften mit kleinen Läden, die irgendwie immer auf haben.

    Für kurze Trails von ein paar Tagen finde ich das mit dem Anti-Chlor-Chemie-Zeug voll die gute Idee. Danke für den Tip. Aber länger würde ich das nicht nehmen wollen. Macht mir kein gutes Gefühl. Darum filter ich auch lieber als Aquamira zu benutzen.

    Hmm, vielleicht hatte ich einfach nur Glück, bei mir tuns Mini-Groundhogs völlig ausreichend für mein Tarptent Notch. Und ich kloppe die auch richtig wuchtig mit Steinen in den Boden rein.

    Die reflektierende Schnur finde ich super, muss man nur beim Steine-Kloppen aufpassen dass man sie nicht kaputt schlägt. Habe beim Aufbau einen verloren. Bin nachts mit Stirnlampe ums Zelt gelaufen und hab ihn wegen Reflektor-Bändel wiedergefunden.

    Bin mit 6 auf den CDT, habe alle wieder mitgebracht. Sind jetzt 5mm kürzer wegen Abnutzung aber sonst noch super.

    Bei weichem Boden (Humus oder Sand) oder dollem Wind lege ich große Steine auf den im Boden versenkten Hering. Im Wald auf weichem Fichtenbett grabe ich mit Kloschaufel ein kleines Loch und steck sie dann da rein oder veranker sie hinter Wurzeln.

    Bei Schnee grabe ich auch bis zum Boden.

    Hab mich bisher immer sicher gefühlt.