Beiträge von Lumberjack

    Verliert ihr eure Stöcke nicht?

    Ist mir genau ein Mal passiert. Das war auf meiner ersten Solo-Wanderung UH auf dem Kungsleden 2001. Da hab ich die Stöcke in dem Boot vergessen, das mich über einen See gefährt hat. Dann wollte ich mit meinem 25kg Rucksack loslaufen und es ging nicht weil ich keine Stöcke hatte 😭

    Wild winkend hab ich dem Böötchen nachgeschaut. Als der Typ zurück am anderen Ufer war, hat er die Stöcke entdeckt und ist zu mir zurückgefahren. Wollte kein Sprit-Geld und meinte, ich wäre nicht der erste gewesen.

    Das war mir trotzdem so peinlich, dass mir das nie wieder passiert ist.

    Meine Stock-Historie:

    - Selbst geschnitzte Haselnuss-Stöcke. Auf vielen Wanderungen in Schottland in meiner Jugend. Habe mit Verachtung auf Leute geschaut, die für sowas Geld ausgeben. Da kann man gleich mit Mephisto-Halbschuhen ins Altersheim. Jaja, die Arroganz der Jugend 😆

    - Von meinem Vater für den Kungsleden zweiteilige Nordic-Walking-Stöcke für den Kungsleden (die besagten von oben) aufschwätzen lassen. Erweckungserlebnis, wie geil das ist, mit richtigen Stöcken zu laufen. Bin zurück geflogen statt mit dem Zug und hab sie darum in Hermavan stehen gelassen.

    - Irgendwas von Tschibo oder so gekauft. Arettierung ließ sich 2004 auf der HRP nicht mehr lösen und sie sind trotzdem immer kürzer geworden. Kaaacke. Beim Versuch, mein Gebiss als Zange zu nutzen eine Plombe rausgebrochen. Im nächsten Talort Leki Makalu Alu-Kracher gekauft. Die haben 20 Jahre gehalten und viele Wanderungen und Bergtouren klaglos mitgemacht. Und die haben double-use als Baseball-Schläger.

    - Bei meiner CDT Vorbereitung von UL gehört und bin drauf gekommen, dass schwere Stöcke mit schweren Schuhen zu vergleichen sind weil ich sie nicht nur schleppe, sondern ständig hoch und runter bewege. Black Diamond Distance Z Karbon 125cm gekauft. Wenn die oben eingeschoben sind, haben sie die 110cm für den Aufbau von Notch. Perfekt, dachte ich. Beim Shakedown-Hike auf dem Eiffelsteig ist der kleine Knopf abgebrochen, der sie verriegelt. Garantie-Fall und neue gekriegt. Hab dann aber doch Fizan Compact gekauft. Die hab ich dann aber beim nächste Shakedown hike auf dem Rheinsteig micha90 geschenkt weil die Black Diamond halt sooo viel eleganter sind.

    - Auf dem CDT haben die BLack Diamond keine 300km gehalten, dann war wieder der Verriegelungs-Knopf abgebrochen. Habe mir mit einem Ästchen und Duckt Tape geholfen. Aber das Geklimpere von dem abgebrochenen Knopf in dem Stock hat mich in den Wahnsinn getrieben. In Helena neue Stöcke gekauft BD Alpin irgendwas. Sauteuer, sauschwer. Ich dachte, ich brauche was stabiles. Das Gewicht hat mich unglücklich gemacht. Hab mit dann mit meiner nächsten Schuhbestellung Fizan Compact mit Kork-Griffen gekauft, die mich dann schließlich happy gemacht haben. Die treffen bei mir den Sweet Spot zwischen Gewicht, Stabilität und Komfort. Musste ein mal eine Spitze tauschen, die ist auf dem Westweg im Eisstecken geblieben und abgekracht. Im Eis fand ich die nicht so überzeugend. Die Spitze ist zu labbrig, das Karbid-Teil ist über ca. 1cm nur mit Plastik mit dem eigentlichen Stock verbunden. Wenn man den Stock nicht schnell genug aus dem Eis rauskriegt, bricht das Karbid-Teil einfach ab. Ansonsten bin ich mit denen sehr zufrieden.

    schrenz Hast du deine Ski und der Bindung testen können? Ich bin auch gearde auf der Suche und würde mich über Beratung freuen.

    Einsatz auf gespurten Loipen soll möglich sein. Primärer Einsatz ungespurt auf Waldwegen mit dem Hund als Spaziergeh-Alternative. Mit dem Potential, ins Fjäll zu gehen wenn ich mich dran gewöhnt hab und es gut find.

    Was ist denn bei solchen Ski die Meinung zu Gore Tex o.Ä. in den Schuhen? Im Winter fänd ich das schon sinnvoll, auch bei Mehrtagestouren.

    Was muss man denn beachten wenn man auch mit Rucksack laufen will und nicht nur ohne, bzw. mit Pulka? Da ändert sich mein Gewicht dann ja...

    Den BeFree fand ich eine Katastrophe. Setzt sich bei mir viel zu schnell zu und braucht dann Spülung mit Zitronensäure um wieder gangbar zu weden. Auf kurzen Strecken beim Trailrunning oder Wochenendtrips taugt der was für mich.

    Ich benutze ansonsten den Sawyer Squeeze (ein paar MicroPur Tabletten als Backup) und bin damit recht zufrieden. Erster wichtiger Mod ist ein guter Dichtungsring. Die mitgelieferten finde ich viel zu weich. Immer ein Ersatzring dabei falls er kaputt oder verloren geht.

    Wenn die Wasserstelle sehr schlecht ist mit Algen oder Sediment nutze ich meine Bandana zum Vorfiltern.Mit Topf, Bandana und Kloschaufel lässt sich immer was basteln, um auch kleinste Rinnsaale aufzufangen. Ich spüle täglich mit leichtem klopfen zurück. Auf langen Trails findet sich meist irgendwo in Hikerboxen eine Spritze, die nutze ich dann auch. Damit lässt sich viel besser spülen. Ansonsten passt das Gewinde vom Blauen Adapter manchmal auch auf Wasserhähne, dann lässt sich damit gut rückspülen. Wenn ich den Filter länger nicht nutze, spüle ich ihn mit Zitronensäure und versuche, ihn so trocken wie möglich zu machen. So hält der Filter bei mir schon ca. 6000km mit gutem Durchfluss.

    Wenn es viele Wasserstellen gibt, dann trinke ich direkt durch den Filter, dann nehme ich gern so einen Sport-Nuckel-Deckel für die Flasche. Wenn Wasserschleppen ansteht, nehme ich eine CNOC Blase mit großer Öffnung mit. Mit dem blauen Adapter lässt sich dann schnell mit Druck filtern oder ich nutze ihn in Pausen als Gravitationsfilter: Blase (kleine Schnur dran zum Aufhängen) - Filter - Adapter - Flasche (nicht festschrauben damit Luft raus kann).

    Wenn ich Frost erwarte, nehme ich einen Verschluss für den Filter mit, damit ich den in den Schlafsack und unter die Jacke stecken kann damit er keinen Frost kriegt. Eine Seite: Normaler Flaschendeckel. Andere Seite: der graue mitgelieferte Schlauchanschluss, bei dem ich die Öffnung gekürzt und zugeschmolzen habe.

    So bin ich bisher ohne Durchfallerkrankungen durchgekommen, auch wenn ich schon aus sehr fragwürdigen Quellen getrunken habe.

    Ich nutze gern Tyvek Hardstructure als Groundsheet unter meinem Notch LI solid. Hab es so zugeschnitten dass es ins Vorzelt reinragt. Dadurch habe ich einen Bereich im Vorzelt wo ich Sachen ablegen kann auch wenn alles völlig matschig ist. Das ist für mich ein großer Luxusgewinn bei richtig schlechtem Wetter, besonders beim Kochen. Wichtig ist dass das Groundsheet so klein ist dass es nicht draufregnet, sonst bilden sich Pfützen.

    Groundsheet ja-oder-nein bei Zelt mit Bathtub ist halt ne umstrittene Frage. Ich liebe mein Groundsheet: kann bei Regen darunter Pause machen, nutze es als Regenrock und als Decke zum Draufliegen in der Mittagspause. Und es hält mein Zelt sauber, dann habe ich keinen Sand drin beim Einpacken, der dem Material schadet. Hat mir bei Hagel auch schin mal Schutz gegeben. Und last but not least ist es ein zusätzlicher Schutz der NeoAir.

    Mit etwas Glück, Schnelligkeit und Einfallsreichtum kann man jedoch seinen Schuh zurück erobern 😂

    Selbiges Problem hatte ich auch schon mal mit der Spitze meiner Fizan-Stöcke. Bin mit kleinen Tellern gelaufen, der Stock ist trotzdem tief in den Sumpf reingerutscht und beim Rausziehen habe ich die ganze Spitze des Stocks verloren. Mit etwas Buddeln hab ich sie wiedergefunden und zum Glück Sekundenkleber dabeigehabt. 😆

    Generell kann ich für Touren Mapy.com (früher Mapy.com) sehr empfehlen. Funktioniert wunderbar offline und is sehr detailiert.

    Ich hab mir mapy angeschaut und zumindest für Schweden im Sommer finde ich das nicht optimal weil Feuchtgebiete/Sümpfe nicht in der Karte verzeichnet sind (oder hab ich was übersehen?). Die sind aber für die Navigation (für mich) unverzichtbar.

    Für Schweden empfehle ich die Karten von der Landvermessungsbehörde Lantmäteriet. Die App heißt "MinKarta" und kann auch kostenlos offline verfügbar gemacht werden. Leider können da keine GPS Tracks importiert werden. Dafür gibt es die bezahl-App "Topo GPS" (ich glaube unter 5 Euro für den Kartensatz Schweden), welche die Lantmäteriet Karten verwendet. Leider aber nicht in der höchsten möglichen Auflösung. Ich habe darum meist beide Apps offen. Manche Trails sieht man nur mit der höchsten Auflösung.

    Ich denke, das Setup kommt sehr auf die Tour an. Wie lang ist meine Tour? Wie lange sind die Etappen bis zur nächsten Lademöglichkeit? Wie oft kann ich etwas aufladen? Spielt beim Laden Geschwindigkeit eine Rolle, um nicht zu viel Zeit an der Steckdose rumzuhängen oder plane ich, über Nacht laden zu können? Bin ich zivilisationsnah genug, dass ich ein Systemversagen riskieren kann oder brauche ich Redundanzen? Kann ich mich auf Sonneneinstrahlung und damit auf Solarpanel verlassen? Wie wichtig ist die Elektronik für meine Regeneration? Höre ich viel Musik oder Hörbücher beim Laufen? Wird es zu kalt für zuverlässige Akkus? Ich habe noch kein perfektes Setup gefunden. Vor allem kein finanzierbares.

    Lumberjack : Die Proghorn Antilope sieht mir eher wie ein Weißwedel Mädchen aus?

    Sieht voll danach aus, ist aber sehr unwahrscheinlich, da die im Red Basin eigentlich nicht vorkommmen.

    Edit: vielleicht hast du aber doch recht. Das Foto ist hier entstanden:

    nächster Edit, das lässt mir keine Ruhe. Der auf dem zweiten Foto erkennbare kleine weiße Schwanz mit schwarzer Spitze mach das Tier eindeutig zu einem Muledeer-Weibchen. Denke ich. Aber vertrauen würde ich mir da nicht 😆

    Colorado


    Eine schwerelose Pronghorn-Antilope in Wyoming


    Gestern: Beim Beerenpflücken im Garten von unseren Nachbarn.

    Manche Rentiere verlieren Anschluss an ihre Gruppe und werden dann sehr zutraulich. Dieses Rentier habe ich heute Morgen nochmal beobachtet, da hat es sich einem Fliegenfischer angeschlossen und stand direkt neben ihm im Fluss und hat irgendwie mitgeangelt. Völlig verrücktes Bild, nur leider keine Kamera dabei gehabt.

    Wenn du in Jämtland unterwegs bist und eine Anlaufstelle möchtest, biete ich mich als Trail Angel an. Ich wohne hier:

    63°32'09.1"N 15°27'07.4"E
    maps.app.goo.gl

    Gilt übrigens auch für alle andren hier im Forum.

    Das südliche Ende vom Lapplandsleden und das nördliche Ende vom Södra Kungsleden sind von mir aus ganz OK zu erreichen. Wenn jemand eine Anlaufstelle zum Entspannen sucht, auf besseres Wetter warten möchte oder Support in Notlagen möchte.

    Interessant könnte es für Leute sein, die das Gröna Bandet laufen. Die Verbindung zwischen den beiden Wegen ist der logistisch schwierigste Teil (soweit ich weiß), da kann ich gerne mit Food Drop oder Fahrdienst unterstützen.

    Edit: St. Olavsleden geht in Östersund für Norrländische Verhältnisse quasi an meiner Haustüre vorbei.

    Zu der langen Frage von Klopapier und Naseputzen:

    Ich hab immer etwas Klopapier im Ziplock Beutel dabei falls ich Durchfall bekomme oder auf Klo muss und nicht genügend Wasser verfügbar ist. Ich brauche das fast nie, aber das gibt mir Ruhe im Hinterkopf. 10g carry-my-fears. Sonst nehme ich das Bidet oder Schnee. Steine, Pflanzenteile, Erde o.Ä. macht mir nicht sauber genug und ich kriege einen Wolf. Gerade da war das Bidet ein echter Durchbruch. Man wird echt nochmal viel sauberer als mit Klopapier, das bringt bei mit wirklich viel gegen den Wolf. Und das Bidet kann ich auch gut zum Waschen unter den Achseln benutzen, da kriege ich auch schnell mal nen Wolf wenn ich mich länger nicht richtig wasche.

    Ansonsten habe ich immer ein kleines dünnes Baumwoll-Halstuch dabei, das immer am Schultergurt hängt und trocknet bzw in der Schultertasche steckt. Das wird an Wasserstellen kurz von Hand durchgewaschen. Damit putze ich die Nase, benutze es als Waschlappen, als Handtuch, als Sonnenschutz im Nacken (unter die Schirmmütze geklemmt - gerne nass zum kühlen), als Teil meines Erste-Hilfe-Setups (Tourniquet und Bandage) und als Lappen zum Zelt abwischen (Kondens, Regen, Dreck). Ein wirklich nützlicher Luxus-Gegenstand.

    "Lokale" Unterstützung hatte ich auch. Eine Freundin aus Seattle hat mein Zeug verwaltet. Das war wirklich von unschätzbarem Wert. Ich konnte iht Sachen schicken, die ich gerade nicht brauche und später hat sie die teilweise zurück an mich geschickt als ich sie wieder gebraucht habe.

    Kann ich absolut empfehlen! Und viel komfortabler und günstiger als eine Bounce Box. Wenn man keinen in den USA kennt, kann man auf der Facebook Gruppe der Trailangels fragen, da findet sich bestimmt jemand, der das macht.

    Ich bin den CDT ohne Puffy gelaufen, hatte einen 60er und einen 120er Alpha-Hoodie dabei plus Regenjacke und Synthetik-Longsleeve gegen Sonne. Konnte dann je nach erwartetem Wetter entweder beide Alphas dabei haben oder jeweils ein Teil vorausschicken. Hat für mich super funktioniert und ist vielseitiger als nur eine Puffy. Z.B. bei Dauerregen kann ich den 60er unter der Regenjacke tragen und hab den 120er noch fürs Zelt. Oder an sehr kalten Morgen mit allem loslaufen und dann nach und nach ausziehen. Das Setup geht bei mit bis ca. -5 Grad gut.

    Ich hatte mir den hier in den USA mitbestellt nachdem meine schwarze große Mülltüte ein Loch hatte. Viel leichter und hält gut 2000km später immernoch dicht. Wenn jemand ne gute Bezugsadresse in Europa für neue hat, würde ich ihn aber gern ersetzen. Aliexpress und über 10 Euro für ne Plastiktüte find ich aber beides doof.

    Nylofume Pack Liner
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    Ich hab ein Notch LI solid inner. Gebraucht gekauft im blauen Forum 2023.

    Die Taschen habe ich auch direkt umgenäht. Die sind echt. voll blöd. Jetzt passen Uhr, Powebank und Telefon gut rein ohne rauszufallen.

    Mittlerweile ist es recht mitgenommen aber immernoch teu und funktional. Hat aber auch einige km auf dem Buckel und wiegt mit den ganzen Patches etwas mehr als zu Anfang. CDT, Eiffelsteig, Rheinsteig, Westweg im Winter und viele Overnighter. Auf dem CDT ist mir bei Sturm ein Ast draufgekracht, der Riss ist getaped. Auf dem Westweg haben Mäuse ein Loch ins solid inner gefressen. Auch geflickt. Das Innenzelt hing mit zu doll durch, ich habe die Gummis gekürzt, mit denen das aufgehängt ist.

    Habe das für meinen CDT thru 2024 gekauft. Da war es völliger overkill. Westweg bei tiefem Schnee mit -10 Grad im Februar wars genau richtig. Hab allerdings nicht auf Schnee geschlafen, sondern immer einigermaßen schneefreie Stellen und Fichten gefunden. Jetzt lebe ich in Jämtland eine Stunde vom Fjäll entfernt und freue mich auf Zeit, hier seine Grenzen auszuloten. Da ich Bauer bin, habe ich eigentlich nur Zeit wenn das Wetter wirklich schlecht ist. Passt also.

    Baue es mit 6 Groundhog Minis auf. Das hat bisher immer geklappt. Bei Schlechtwetter werden die mit dicken Steinen oder was sich sonst so findet gepimpt. Als Poles habe ich dreiteilige Fizan Compact Stöcke. Hab so einige Gewitter und Hagelstürme sicher drin verbracht und mich immer wohl gefühlt.

    Das Solid inner bringt wirklich wahnsinnig viel mehr Wärme, Geborgenheit und Schutz vor Kondens. Weiß nicht, ob sich das gegen eingespartes Schlafsackgewicht aufrechnet, aber ich mags. Die Form finde ich super. Je nachdem, wie ich es in den Wind stelle und wie hoch ich es aufbaue, kann ich das sehr sturmfest oder sehr ventiliert machen. Wenn ich es an 6 Punkten gut abspanne, flattert es für ein UL Zelt wirklich wenig und die Reißverschlüsse sind gut entlastet. Ich habe an allen Heringen relativ viel Freiheit bei Aufbau, wo ich die in den Boden stecke. Hatte trotz der 6 benötigten Punkte dadurch noch keine Probleme.

    Oben, wo die Poles das Fly halten, habe ich eine kleine Schnur, die ich über die Teller der Stöcke lege, an der ich mit den Mini-Karabinern (an denen ich tagsüber Zeug außen am Rucksack trockne) meinen Rucksack und meinen Essensbeutel im Vorzelt aufhängen kann. Wenn ich das mache, hatte ich (bisher) noch keine Nager an meinem Essen und auch bei Starkregen ist das Zeugs von Boden weg.

    Kleine Kritik neben den schon genannten Punkten: Die zweite Apsis ist eigentlich nicht nötig. Ich hätte dafür lieber etwas mehr Platz im Innenzelt. Das wäre ein Luxus, für den ich gerne noch 50g dazugeben würde. Da fand ich die Aufteilung vom Hilleberg Akto, das ich vorher hatte, besser.

    Auch wenn es nicht das leichteste Zelt ist, liebe ich es sehr und hoffe, dass es mich noch einige tausend weitere km beglückt.

    Nachtrag: was auch doof ist. Durch die kleinen Stangen an Kopf und Fußende, die fest im Fly eingebaut sind, lässt sich das Zelt nicht gut knüllen, sondern hat im Rucksack immer eine Wurstform. Ich komme damit klar, ist aber gewöhnungsbedüftig.