Alles anzeigenJP4 was bei mir ankommt ist, "man soll mehr CO2 in die Luft blasen um Menschen, die in den USA vom Trail touristisch leben, in den wirtschaftlichen Fokus zu rücken, um Trailorganisationen eine stärkere Stimme (für was?) zu geben"?!?? Vielleicht habe ich Dich auch nur falsch verstanden, aber Du erhebst zumindest bei mir den Anschein, als wäre die pure Existenz eines LDT in einem anderen Land wichtiger als die berechtigten (?) CO2 Bedenken Deiner Vorrednerin.
[ot]
Eben nicht "die pure Existenz", sondern ein vielfach genutzter, beliebter und damit in der öffentlichen Wahrnehmung präsenter LDT, der dadurch schützenswert wird. Egal, ob das nun auf den PCT, oder andere LDT´s oder "Naturschutz" im Allgemeinen bezogen ist.
Es braucht eine Lobby, die gehört wird und an den richtigen Stellen Einfluss nehmen kann.
Konkret: Ich glaube, dass eine starke PCTA bspw. größere Chancen hat eine Abschaffung der Roadless Rule in Washington zu verhindern, welche NOCH 231 Meilen des PCT vor der industriellen Nutzung schützt. Das wäre weitaus effektiver als die Hoffnung darauf, dass genug Menschen aufs fliegen verzichten, bis wirklich mal ein Flieger am Boden bleibt und zu Einsparungen führt.
Beiträge von JP4
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Kann ich den PCT aus ethischen Erwägungen heraus überhaupt laufen? Eine Flugreise dorthin hat einen hohen CO2-Austoß zur Folge. Und genau dieser Fakt macht, dass dann (mittelbar) schwere Waldbrände wahrscheinlicher werden. Das gilt natürlich für jede Flugreise in die Ferne. Aber gerade bei Reisen, die durch von Waldbrand schwer bedrohte Gebiete führen, machen dies auf gedanklich extrem ungemütliche Weise deutlich. Würde ich dort, von fern her kommend, wandern würde, würde ich mich mitschuldig machen.
Vielleicht solltest du genau deshalb den PCT (oder einen vergleichbaren Trail wandern).
Ich weiß, dass hier im Forum gerne über "Kommerzialisierung" geschimpft wird, aber ich sehe es so. Es ist derzeit völlig klar, dass der Klimaschutz eine untergeordnete Priorität in der aktuellen politischen Weltlage einnimmt (und das meine ich überhaupt nicht wertend).
Dadurch, dass wir den PCT wandern bleibt er von Bedeutung. Dadurch bleibt, oder wird die PCTA (oder vergleichbare Organisationen) zu einer Organisation deren Stimme Gewicht hat und wenn nun auch noch die lokalen Communities entlang des Trails vom Trail profitieren besteht überhaupt erst ein Interesse verstärkt in Klimaschutz u.ä. zu investieren, um genau diesen "Wirtschaftsfaktor" am Leben zu halten.
Ich denke, dass wir mehr insgesamt Fernwanderwege, mehr Hiker und eine stärkere Vernetzung (u.a. auch mit wirtschaftsstarken Firmen) brauchen, wenn wir langfristig sicherstellen wollen, dass diese Trails nicht anderen (wirtschaftlichen) Interessen zum Opfer fallen. Wir sehen gerade in den USA bspw. durch die Roadless Rule, dass die Gefahr hier sehr real ist. Wenn wir uns nun aus den o.g. "ethischen Gründen" - die ich für nachvollziehbar halte - zurückziehen, dann überlassen wir genau jenen Organisationen und Interessen das Feld, die gegen unsere Interessen vorgehen wollen und werden. Genau das wird dann dazu führen, dass wir weniger Klimaschutz betreiben und noch mehr Waldbrände und Überschwemmungen bekommen.
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Ich bevorzuge es mit einer hohen läuferischen Fitness auf den Trail zu gehen. Mein Ziel ist es im Training vorher ca, 25-30% der Wanderkilometer pro Woche als Lauftrainingsumfang pro Woche zuhaben, schon ein paar Wochen cor dem Trail. Also ca.45-60km , wenn man auf den PCT geht.
Aufteilung in 3-4 Einheiten die Woche. Ein Einheit kann auch durch einen Wandertag ersetzt werden.
Ich habe für meinen Thru-Hike 2018 ebenfalls mit vielen Joggingeinheiten trainiert. Zu Beginn meines Thru-Hikes hatte ich dann aber doch mitunter erhebliche Probleme mit Shin-Splints und Plantar Fasciitis. Ich habe den Thru-Hike erfolgreich beendet, für mein größeres Projekt in 2021 dann aber von Joggingeinheiten fast komplett abgesehen.
In meinen Augen ist das Training mit unterschiedlichen Rucksackgewichten, sowie gezielter Übungen für Bein, Knie, Fuß und Rückenmuskulatur deutlich effektiver, insb. Fuß- und Beinheber, sowie eine Stärkung der Oberschenkelmuskulatur zur Entlastung der Knie waren für mich Gamechanger. 2021 musste ich von Tag 1 an einen Schnitt von 50km über mehr als 200 Tage halten. Ich bin irgendwann wandertechnisch zu einer absoluten Laufmaschine geworden, joggen konnte ich aber tatsächlich kaum einen Meter. Für mich sind das doch zwei sehr unterschiedliche Paar Schuhe (wenn auch joggen natürlich für die allg. Fitness gut ist).
Für das o.g. Projekt habe ich - vor einem Trainings-Thru-Hike auf dem Te Araroa von 3.000km - 3x täglich kleinere Trainingseinheiten an 6 Tagen in der Woche eingelegt. Begleitet von Sprint- und Intervalltraining, sowie kurzen 10km Touren mit doppeltem Rucksackgewicht, sowie längeren Touren ca. 25-30km mit Standardrucksack. Wer sich konkrete Übungen anschauen möchte, sollte u.a. mal nach "Chase Mountain" auf Youtube googeln. Er hat einige gute Übungen in petto.
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50km/Tag im Schnitt ist eine echte Hausnummer! Respekt! Wäre für mich keine Wandertour mehr zum Genießen.
Verstehe ich. Ging bei der Tour auch nicht ums genießen- obwohl ich gerne sportlich unterwegs bin - sondern darum als erster Mensch der Welt die Route so zu schaffen. Ist aber offtopic.
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Pakete vorschicken habe ich nicht als so aufwendig empfunden - man muss halt entscheiden, wie man sich versorgt, wenn man konstant hohe Leistung haben will - HYOH. Es erstaunt mich nur, dass Hiker erstaunt sind, wenn sie sich dahinschleppen
. Je älter man wird, desto besser muss man aufpassen, wenn man gleichzeitig auch noch Leistung will - was sich mit 30 locker ausgegangen ist, geht mit 60 nicht mehr!Meine Grundregel war eigentlich immer nur "ca. 5 Kalorien pro Gramm Gewicht". Morgens mehr Fett, Abends etwas mehr Protein. Mit Leistungseinbrüchen hatte ich nie Probleme. Bin mit der Grundhaltung knapp 11.000km in 222 Tagen gelaufen, also ca. 50km am Tag. Thunfisch, oder Lachs kann ich persönlich nicht ausstehen und hab´s daher nie gegessen.
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Moin Wasabi,
ich bin den PCT 2x gelaufen und hab´ mich damals auch mit den Videos von GearSkeptic befasst.
Das Problem: In der Theorie sind seine Vorschläge gut, in der Praxis scheitert es oftmals an der Auswahl im winzigen General Store. Du musst dann entweder Pakete vorschicken - was ich aufgrund der Logistik nie gemacht habe - oder eben das nehmen, was gerade vor Ort erhältlich ist. Zudem ist bspw. Protein in Form von Beef Jerky einfach unfassbar teuer - auch in den USA. Ich habe daher bspw. oft eine große Salami dabei gehabt und mir dann ins Essen geschnibbelt.
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genau so nehme ich aber Wolfsfell wahr: die massen sich an, was wegzunehmen. Die benennnen öffentlichen Raum mal eben so nach sich. Ich finde es sinnvoll, dass im öffentlichen Recht geregelt ist, dass nicht jede:R irgendwo im öffentlichen Raum einfach ein Schild aufstellen darf. Werbetafel ist Sondernutzung, für die man zu zahlen hat und die der Genehmigung bedarf, die auch abgelehnt werden kann. Gleich mehrere tausend Kilometer fürs Marketingkonzept zu vereinnahmen, finde ich unvergleichlich dreist und würde mich in jedem kommunalen Gremium deutlichst dagegen aussprechen. Grob: community ist, was allen und niemand gehört und öffentlich verwaltet wird. Finde es blöd genug, dass Sportstätten nach dem jeweiligen Hauptsponsor benannt werden. Ganze Städte oder Landschaften oder Weitwanderwege, die berühmt werden sollen, bitte nicht. Jedenfalls nicht nach dem Firmennamen. Die sollen ordentlich Steuern zahlen statt mit für sie billigster Charity zu werben.
Interessante Sichtweise.
Verstehe den Punkt grundsätzlich, aber der Trail heisst ja noch nicht einmal "Jack Wolfskin Trail", sondern nur "Wolf-Trail". Ich denke die meisten Wanderer würden den Zusammenhang nichtmal bemerken. Zumal meines Wissens auf den Trailmarkern auch "nur" ein Wolf - der recht neutral ist - abgebildet ist.
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an dem die Wolfsfells hoffentlich krachend scheitern werden
Ich finde es völlig daneben hier jmd. einen Misserfolg zu wünschen.
Ich war bislang auch deshalb begeisterter Fernwanderer, weil man auf dem Trail und als Community zusammengehalten, sich unterstützt hat und sich gegenseitig nichts "wegnehmen" konnte, oder wollte.
Es gibt sicherlich gute Gründe für Skepsis, oder Kritik, aber ich sehe es ähnlich wie Caficon und warte neutral bis positiv interessiert ab, wie sich die Lage entwickelt.
Es zwingt dich schliesslich Niemand den Wolftrail zu laufen. Wenn's dir nicht passt, dann halte einfach Abstand. Leben und Leben lassen...
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Seal-Skinz eignen sich nicht zum Wandern.
Muss ich absolut widersprechen. Ich bin wochenlang in den Rockies mit Seal-Skinz gelaufen. Für mich ein absoluter Game-Changer der sehr gut funktioniert und meine Füße warm gehalten hat.
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Roboter und Exoskelett werden UL aus meiner Sicht nicht "killen", da UL für mich nicht allein eine bewusste Reduzierung des Gewichts, sondern auch eine bewusste Reduzierung auf die nötigsten Gegenstände bedeutet. Einfachheit und Minimalismus und Klarheit stehen im Fokus. UL bedeutet für mich wenig Krempel dabei zu haben um den Kopf freizubekommen und einfache Strukturen und Routinen anwenden zu können. Ich hasse es bspw. unzählige items ständig ein- und auszupacken. Mit einem Exoskelett mehr tragen zu können ist daher für mich völlig irrelevant. Ich würde es eher nutzen um entspannter - oder vll. in höherem Alter längere Strecken unbeschwert laufen zu können. An meinem Setup würde dies aber - vermutlich - kaum etwas verändern.
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Ich frag mich ja, ob es von JW nicht pfiffiger gewesen wäre, für den Einstieg in den UL Markt einen neuen Markennamen zu kreieren oder irgendwas zu übernehmen. In den "echten" Outdoorkreisen ist die Marke doch schon seit 20 Jahren verbrannt, sei es wegen ihrer Klagewelle oder dem Image als Rentnermarke.
Wobei für mich manches Zeug eigentlich sein Geld wert war, besonders die Fleece Sachen, ich hab Pullis und eine Jacke, die noch in D-Mark (für die Jüngeren: Auch so eine Art Geld) bezahlt wurden und noch gut aussehen.
Ich weiß nicht ob ich "Thru-Hiking" und "UL" automatisch gleichsetzen würde.
JW wird sicherlich nicht wirklich "UL" werden und auch nicht die UL-Szene als Zielgruppe erreichen wollen. Ich denke es geht eher um ein "Mainstream-Thru-Hiker-Segment", die nicht auf jedes einzelne Gramm achten und die Marke als allg. Outdoor-Marke bereits kennen.
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So ein paar Sachen kann man schon sehen
Ist das ein DCF-Prototyp?
Da scheint ein komplettes Programm zu entstehen den Bildern nach. Ich denke der Rucksack ist Ultra.
Ich bin aber nicht eingeweiht und wahrscheinlich sind das auch keine finalen Versionen.
Zumindest mal werden es keine "Bananen-Produkte", wenn sie schon so weit getestet sind.
Geht mal davon aus, dass JW ganz ordentlich beraten wird. Was am Ende draus gemacht wird, wird sich zeigen.
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Wenn JW sich im Bereich Thruhiking aufstellen will, könnten sie ja damit anfangen, Produkte für Thruhiker zu entwerfen, als Sponsor auftreten, bestehende Wege unterstützen oder kleinere Wanderevents auf die Beine stellen.
Exakt das tut JW gerade...und zwar alles...
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Für alle die es skurril und ultraleicht lieben

Der Gossamer Gear Crotch Pot wird mit Trockenfutter und Wasser befüllt und dann mit zwei Clips im Schritt aufgehängt. Die Körperwärme erwärmt dann das Essen

The Crotch Pot – Gossamer Gear



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Ich denke, dass der Einfluss von JW insgesamt massiv überbewertet wird. Vermutlich wird Niemand aus der UL-Szene dort draussen einen nennenswerten Unterschied bemerken.
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Ich verstehe deinen Punkt und sehe es absolut genau so. Genau deshalb habe ich versucht den Kontakt zwischen JW und dem NST herzustellen. Die Bereitschaft war zunächst auch da, leider kam es dann einige Wochen lang nicht zur Kontaktaufnahme, was dazu führte, dass die andere Seite eine mögliche Zusammenarbeit ablehnte. Möglicherweise habe ich das selbst durch eine etwas blöde Formulierung versaut, aber insg. finde ich es extrem Schade, weil ich hier viel Potenzial für die Stärkung der dt. und europäischen Thru-Hiking Szene gesehen hätte. Es gehören aber immer zwei Seiten dazu und es wäre zu einfach den schwarzen Peter nur der einen Seite zuzuschieben. Und...letztlich stellt sich auch die Frage, wessen Arbeit hier geschickt weitervermarktet wird. Der NST ist - wenn auch nicht kommerziell - "auch nur" eine Vernetzung bestehender Trails, die entsprechend vermarktet wird. Und das meine ich überhaupt nicht böse. Ich finde das gut und freue mich auch sehr drauf, dass wir den NST mit dem Video über den Rheinsteig auf den Fernwander-Tagen haben.
Ich habe allerdings das Gefühl, dass mit JW sich hier ein "Weltkonzern" sehr stark versucht in die Szene einzukaufen. Das sieht man imho auch an den Trail Days, wo JW ja ein Hauptsponsor ist. Ich, aus der UL-Szene kommend, habe eigentlich gar kein Interesse daran, auf solchen Veranstaltungen Big Player bzw. deren Stände zu sehen
Nun, JW ist auch bei den Fernwander-Tagen in Wiesbaden als Aussteller dabei. Ob das jetzt ein "einkaufen" ist, oder ein "ich setze mich mit der Zielgruppe, die ich ansprechen will, auseinander" kann jeder beurteilen, wie er möchte. Ich finde es jedenfalls Schade, dass dich so etwas von dem Besuch einer Veranstaltung abzuhalten scheint, die insg. doch so viel mehr zu bieten hat, als das.
Bei beiden Trails passt der kommerzielle, marketingtechnische Hintergedanke nicht mit meinem Trailverständnis zusammen. Aber die Zeit wird zeigen wie sich das entwickelt.
Ja, ich denke das sehen hier im Forum Viele ähnlich. Auch uns von den Fernwander-Tagen wurde ja bereits eine Kommerzialisierung vorgeworfen. Ich verstehe den Kern des Arguments, finde es oft aber etwas verlogen. Fast alle von uns laufen mit Ausrüstung herum, an der irgendwann mal jemand etwas verdient hat. Ich will sicherlich auch nicht alle 10m auf dem Trail ein JW Logo sehen, oder überfüllte Trails erleben, wenn aber Mittel aus der Kampagne für Trail-Maintenance, Naturschutz, oder bspw. für Wanderclubs genutzt wird und - perspektivisch mehr Akzeptanz für das Fernwandern in Deutschland geschaffen wird - und das vielleicht (sehr hypothetisch) sogar zu einer Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen hinsichtlich Biwakieren / Zelten führt - bin ich absolut dafür. Das kann u.U. sogar dazu führen, dass sich mehr Menschen auf den Geschmack von UL und Thru-Hiking kommen - was wiederum Cottages und Innovationen fördern kann.
Sofern das ganze erfolgreich verläuft wird sich zeigen wie positiv sich das auf die Szene auswirken wird und ob z.B. die doch sehr kleine Cottage "Industrie" in Europa dann davon negativ beeinflusst wird oder gar ganz abgewürgt wird. Mit Decathlon gibt es ja auch einen anderen Giganten der aggresiv in den Markt drängt. Andere werden folgen. Das killt dann Innovation und Fokus auf das Wesentliche und im Endeffekt drehen einem die Großen dann wieder ihren unausgereiften Mist an, nachdem sie die Innovationen von den anderen (dann vom Markt verschwundenen) übernommen haben und selbst nicht mehr weiterkommen.
JW wird weitestgehend den Thru-Hiking Mainstream abdecken. An den Rändern wird weiterhin genug Platz für UL-Rucksäcke, Zelte u.s.w. bleiben. Ich würde es sehr begrüßen einige "heimische" (JW wurde 2025 von Anta gekauft) Konkurrenzprodukte zu gängigen amerikanischen Marken zu haben. Innovationen wird es auch weiterhin geben, da die Produktionszyklen bei großen Konzern viel zu langsam sind.
Ich sehe dem Ganzen sehr entspannt entgegen und sehe mehr Chancen als Risiken für die Szene.
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Wartet doch einfach mal ab und schaut, was draus wird.
Ja, der Wolf-Trail ist eine Marketingaktion, aber das was danach kommt, bzw. kommen soll - und wir reden hier von in ca. 2-3 Jahren, hat durchaus Substanz und Potenzial. Natürlich wird es tendenziell eher die breite Masse ansprechen, aber eben nicht nur. JW ist sich sehr bewusst, dass ihre Produkte derzeit wenig UL- bzw. Fernwander-tauglich sind. Das kann ich aus gesicherter Quelle sagen...
Ich finde es richtig Schade, dass hier immer wieder doch recht voreingenommene Meinungen zu lesen sind. Gebt den Jungs dochmal ne Chance in der Zukunft Dinge anders zu lösen.
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Normalerweise habe ich so etwas nicht. Aber im vergangenen Jahr in Colorado haben wir uns bei REI Denver zu einigen Gerichten hinreißen lassen und sogar unterwegs nochmal nachgekauft.
Positiv, nein, absolut positiv, im Sinne von nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind uns zwei Salate, die man mit kühlem Wasser rehydriert, von Good to-go (nicht zu verwechseln mit der good-to-go- App) geblieben. Wirklich superlecker, ausgewogene Säure/Schärfe, angenehme Textur und das Gefühl, etwas Frisches zu essen:
https://goodto-go.com/collections/fo…ber-chaat-salad
https://goodto-go.com/collections/fo…nger-power-bowl
Sie sind absolut nicht kalorienoptimiert, wir haben uns eine Tüte zu zweit als Vorspeise geteilt und danach unsere jeweiligen Hauptgerichte gegessen.
Ob man sie in Europa bekommt - wäre vielleicht ein Alleinstellungsmerkmal für die Fernwandertage, JP4 ? Fällt mir gerade so ein.
Noch nie vom gehört. Schau' ich mir aber mal an. Nahrungsmittelimport könnte aber problematisch sein, imsb. bei sehr geringen Stückzahlen.
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Dabei ist es doch viel erstaunlicher in einer Unternehmensberatung arbeiten zu wollen als eine lange Wanderung machen zu wollen
Die Leute sind doch komisch. Überstunden sind die Flucht vor dem Leben hätte ich jetzt gesagt 
Genau so wie es nicht "die eine richtige Ausrüstung", oder "Art zu wandern" gibt, ist es falsch Unternehmensberstungen per se über einen Kamm zu scheren. Ich bin für meine Zeit in zwei sejr unterschiedlichen Beratungen sehr dankbar und habe dort viel gelernt. Durch ein legendäres Sommerfest mit Ehemaligen und Familien lernte ich auch das Schloss in Wiesbaden kennen, wo wir gerade die Fernwander-Tage abgehalten haben. Die eine UB hat dort einen derart guten Eindruck hinterlassen, dass Cedric und ih einen großen Vertrauensvorschuss erhalten haben. Ohne die Zeit in der UB hätte ich nicht gelernt so akribisch meine 11.000km Wanderung vorzubereiten, oder mein Online-Business aufzubauen.
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"It's the magic of risking everything for a dream that no one sees but you"...