Für alle die es skurril und ultraleicht lieben ![]()
Der Gossamer Gear Crotch Pot wird mit Trockenfutter und Wasser befüllt und dann mit zwei Clips im Schritt aufgehängt. Die Körperwärme erwärmt dann das Essen ![]()
The Crotch Pot – Gossamer Gear
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Für alle die es skurril und ultraleicht lieben ![]()
Der Gossamer Gear Crotch Pot wird mit Trockenfutter und Wasser befüllt und dann mit zwei Clips im Schritt aufgehängt. Die Körperwärme erwärmt dann das Essen ![]()
The Crotch Pot – Gossamer Gear
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Ich denke, dass der Einfluss von JW insgesamt massiv überbewertet wird. Vermutlich wird Niemand aus der UL-Szene dort draussen einen nennenswerten Unterschied bemerken.
Ich verstehe deinen Punkt und sehe es absolut genau so. Genau deshalb habe ich versucht den Kontakt zwischen JW und dem NST herzustellen. Die Bereitschaft war zunächst auch da, leider kam es dann einige Wochen lang nicht zur Kontaktaufnahme, was dazu führte, dass die andere Seite eine mögliche Zusammenarbeit ablehnte. Möglicherweise habe ich das selbst durch eine etwas blöde Formulierung versaut, aber insg. finde ich es extrem Schade, weil ich hier viel Potenzial für die Stärkung der dt. und europäischen Thru-Hiking Szene gesehen hätte. Es gehören aber immer zwei Seiten dazu und es wäre zu einfach den schwarzen Peter nur der einen Seite zuzuschieben. Und...letztlich stellt sich auch die Frage, wessen Arbeit hier geschickt weitervermarktet wird. Der NST ist - wenn auch nicht kommerziell - "auch nur" eine Vernetzung bestehender Trails, die entsprechend vermarktet wird. Und das meine ich überhaupt nicht böse. Ich finde das gut und freue mich auch sehr drauf, dass wir den NST mit dem Video über den Rheinsteig auf den Fernwander-Tagen haben.
Ich habe allerdings das Gefühl, dass mit JW sich hier ein "Weltkonzern" sehr stark versucht in die Szene einzukaufen. Das sieht man imho auch an den Trail Days, wo JW ja ein Hauptsponsor ist. Ich, aus der UL-Szene kommend, habe eigentlich gar kein Interesse daran, auf solchen Veranstaltungen Big Player bzw. deren Stände zu sehen
Nun, JW ist auch bei den Fernwander-Tagen in Wiesbaden als Aussteller dabei. Ob das jetzt ein "einkaufen" ist, oder ein "ich setze mich mit der Zielgruppe, die ich ansprechen will, auseinander" kann jeder beurteilen, wie er möchte. Ich finde es jedenfalls Schade, dass dich so etwas von dem Besuch einer Veranstaltung abzuhalten scheint, die insg. doch so viel mehr zu bieten hat, als das.
Bei beiden Trails passt der kommerzielle, marketingtechnische Hintergedanke nicht mit meinem Trailverständnis zusammen. Aber die Zeit wird zeigen wie sich das entwickelt.
Ja, ich denke das sehen hier im Forum Viele ähnlich. Auch uns von den Fernwander-Tagen wurde ja bereits eine Kommerzialisierung vorgeworfen. Ich verstehe den Kern des Arguments, finde es oft aber etwas verlogen. Fast alle von uns laufen mit Ausrüstung herum, an der irgendwann mal jemand etwas verdient hat. Ich will sicherlich auch nicht alle 10m auf dem Trail ein JW Logo sehen, oder überfüllte Trails erleben, wenn aber Mittel aus der Kampagne für Trail-Maintenance, Naturschutz, oder bspw. für Wanderclubs genutzt wird und - perspektivisch mehr Akzeptanz für das Fernwandern in Deutschland geschaffen wird - und das vielleicht (sehr hypothetisch) sogar zu einer Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen hinsichtlich Biwakieren / Zelten führt - bin ich absolut dafür. Das kann u.U. sogar dazu führen, dass sich mehr Menschen auf den Geschmack von UL und Thru-Hiking kommen - was wiederum Cottages und Innovationen fördern kann.
Sofern das ganze erfolgreich verläuft wird sich zeigen wie positiv sich das auf die Szene auswirken wird und ob z.B. die doch sehr kleine Cottage "Industrie" in Europa dann davon negativ beeinflusst wird oder gar ganz abgewürgt wird. Mit Decathlon gibt es ja auch einen anderen Giganten der aggresiv in den Markt drängt. Andere werden folgen. Das killt dann Innovation und Fokus auf das Wesentliche und im Endeffekt drehen einem die Großen dann wieder ihren unausgereiften Mist an, nachdem sie die Innovationen von den anderen (dann vom Markt verschwundenen) übernommen haben und selbst nicht mehr weiterkommen.
JW wird weitestgehend den Thru-Hiking Mainstream abdecken. An den Rändern wird weiterhin genug Platz für UL-Rucksäcke, Zelte u.s.w. bleiben. Ich würde es sehr begrüßen einige "heimische" (JW wurde 2025 von Anta gekauft) Konkurrenzprodukte zu gängigen amerikanischen Marken zu haben. Innovationen wird es auch weiterhin geben, da die Produktionszyklen bei großen Konzern viel zu langsam sind.
Ich sehe dem Ganzen sehr entspannt entgegen und sehe mehr Chancen als Risiken für die Szene.
Wartet doch einfach mal ab und schaut, was draus wird.
Ja, der Wolf-Trail ist eine Marketingaktion, aber das was danach kommt, bzw. kommen soll - und wir reden hier von in ca. 2-3 Jahren, hat durchaus Substanz und Potenzial. Natürlich wird es tendenziell eher die breite Masse ansprechen, aber eben nicht nur. JW ist sich sehr bewusst, dass ihre Produkte derzeit wenig UL- bzw. Fernwander-tauglich sind. Das kann ich aus gesicherter Quelle sagen...
Ich finde es richtig Schade, dass hier immer wieder doch recht voreingenommene Meinungen zu lesen sind. Gebt den Jungs dochmal ne Chance in der Zukunft Dinge anders zu lösen.
Alles anzeigenNormalerweise habe ich so etwas nicht. Aber im vergangenen Jahr in Colorado haben wir uns bei REI Denver zu einigen Gerichten hinreißen lassen und sogar unterwegs nochmal nachgekauft.
Positiv, nein, absolut positiv, im Sinne von nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind uns zwei Salate, die man mit kühlem Wasser rehydriert, von Good to-go (nicht zu verwechseln mit der good-to-go- App) geblieben. Wirklich superlecker, ausgewogene Säure/Schärfe, angenehme Textur und das Gefühl, etwas Frisches zu essen:
https://goodto-go.com/collections/fo…ber-chaat-salad
https://goodto-go.com/collections/fo…nger-power-bowl
Sie sind absolut nicht kalorienoptimiert, wir haben uns eine Tüte zu zweit als Vorspeise geteilt und danach unsere jeweiligen Hauptgerichte gegessen.
Ob man sie in Europa bekommt - wäre vielleicht ein Alleinstellungsmerkmal für die Fernwandertage, JP4 ? Fällt mir gerade so ein.
Noch nie vom gehört. Schau' ich mir aber mal an. Nahrungsmittelimport könnte aber problematisch sein, imsb. bei sehr geringen Stückzahlen.
Dabei ist es doch viel erstaunlicher in einer Unternehmensberatung arbeiten zu wollen als eine lange Wanderung machen zu wollen
Die Leute sind doch komisch. Überstunden sind die Flucht vor dem Leben hätte ich jetzt gesagt
Genau so wie es nicht "die eine richtige Ausrüstung", oder "Art zu wandern" gibt, ist es falsch Unternehmensberstungen per se über einen Kamm zu scheren. Ich bin für meine Zeit in zwei sejr unterschiedlichen Beratungen sehr dankbar und habe dort viel gelernt. Durch ein legendäres Sommerfest mit Ehemaligen und Familien lernte ich auch das Schloss in Wiesbaden kennen, wo wir gerade die Fernwander-Tage abgehalten haben. Die eine UB hat dort einen derart guten Eindruck hinterlassen, dass Cedric und ih einen großen Vertrauensvorschuss erhalten haben. Ohne die Zeit in der UB hätte ich nicht gelernt so akribisch meine 11.000km Wanderung vorzubereiten, oder mein Online-Business aufzubauen.
"It's the magic of risking everything for a dream that no one sees but you"...
Als ich meinen Great Western Loop plante, wurde ich auch oft gefragt, wovor ich denn fliehen würde und weshalb ich einen guten Job in einer Unternehmensberatung aufgeben wollte.
Für mich war das nie richtig nachvollziehbar.
Meine Tour habe ich nie als Flucht vor etwas betrachtet, sondern vielmehr als die Chance etwas Enzigartiges zu erreichen und zu erleben. Ich war begeistert von der Frage, was diese Tour mit mir machen würde, wie ich mit Entbehrungen und der körperliche Herausforderun umgehen würde, ob es für mich machbar sei und was ich unterwegs alles erleben würde. Für mich war es eine bewusste Entscheidung für ein Abenteuer, für ein Stück unvergleichliche Lebenserfahrung und eine selbstbestimmte Zeit, die es wert war einen anderen Teil meines (guten) Lebens hinter mir zu lassen.
Ich bin den PCT 2018 Nobo und 2021 Sobo als Teil des Great Western Loops (CDT, PCT, AZT, GET, PNWT und ca. 600km querfeldein durch die Wüste) gelaufen.
Der Trail ist im Süden im April ordentlich frequentiert, aber nicht überlaufen. Oft startet man mit einigen anderen Hikern, die man aber schon nach wenigen Switchbacks nicht mehr sieht. Man kann der "Bubble" insg. auch sehr gut ausweichen, entweder durch die Wahl des Starttermins, oder des eigenen Tempos. Natürlich kommt es hin und wieder vor, dass ein Zeltplatz belegt ist, aber das lässt sich unterwegs problemlos verkraften.
2018 war ich die meiste Zeit vor der Bubble und habe über mehrere Wochen kaum andere Hiker gesehen. 2021 kamen mir im August zunächst viele Hiker entgegen, als ich dann die Bubble jedoch passiert hatte, war wieder Ruhe.
Es ist richtig, dass einige Trailangel aufgegeben haben und es teils Beschwerden darüber gab, dass die Hiker Trailangels inzwischen als "normal" angesehen haben und daher erhöhte Erwartungen hatten. Einige Trailangel sind aber schlichtweg aus familiären Gründen weggezogen (bspw. Scout & Frodo in San Diego), oder leider nach langer Krankheit verstorben (Andersons in Agua Dulce).
Der Trail ist aber noch lange kein Partytrail - mit Ausnahme der Trail Days in Cascade Locks, die ich gemieden habe)