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  • Die Kartoffel hat das mit Abstand schlechteste Verhältnis von Kalorien zu Gewicht im Vergleich mit anderen Kohlehydratquellen wie Nudeln, Reis oder Mehl. Nur 70kcal pro 100g gekochte Kartoffel... da wird das Pürree noch drunter liegen.

    Ich glaube nicht, dass das in der Praxis was die Sättigung betrifft so ist.
    Eine Packung billigster Kartoffelpürree wiegt glaube ich nur 75 Gramm und sättigt mich so stark wie 250 Gramm normale Nudeln, ist also deutlich mehr als eine normale Portion.

  • Die Kartoffel hat das mit Abstand schlechteste Verhältnis von Kalorien zu Gewicht im Vergleich mit anderen Kohlehydratquellen wie Nudeln, Reis oder Mehl. Nur 70kcal pro 100g gekochte Kartoffel... da wird das Pürree noch drunter liegen.

    Ich glaube nicht, dass das in der Praxis was die Sättigung betrifft so ist.
    Eine Packung billigster Kartoffelpürree wiegt glaube ich nur 75 Gramm und sättigt mich so stark wie 250 Gramm normale Nudeln, ist also deutlich mehr als eine normale Portion.

    Bitte nicht Sättigungsgefühl mit tatsächlicher Kalorienaufnahme verwechseln. Wenn ich mir reichlich Salat und Gemüse zuführe, erreiche ich mit relativ geringer Energiezufuhr ein hohes Sättigungsgefühl, habe aber meinen Kalorienbedarf höchstwahrscheinlich nicht gedeckt. Umgekehrt kann ich mit sehr energiedichten Lebensmitteln wie Fetten und Ölen zuviele Kalorien zu mir nehmen, bleibe aber hungrig, da die Menge zu gering war um im Körper ein Sättigungsgefühl zu erzeugen.

  • Bitte nicht Sättigungsgefühl mit tatsächlicher Kalorienaufnahme verwechseln. Wenn ich mir reichlich Salat und Gemüse zuführe, erreiche ich mit relativ geringer Energiezufuhr ein hohes Sättigungsgefühl, habe aber meinen Kalorienbedarf höchstwahrscheinlich nicht gedeckt. Umgekehrt kann ich mit sehr energiedichten Lebensmitteln wie Fetten und Ölen zuviele Kalorien zu mir nehmen, bleibe aber hungrig, da die Menge zu gering war um im Körper ein Sättigungsgefühl zu erzeugen.

    Das wäre dann für LEute die eh zu viel wiegen wie ich sogar von Vorteil bei Kartoffelpürree - alle anderen könnten einfach Olivenöl draufpacken.
    Leider ist es aber so wie ich vermutet habe, und auch die Kalorien scheinen vergleichbar mit anderen trockenen Nahrungsmitteln.
    Gemini sagt für jeweils 100g:
    Kartoffelpüreepulver: ca. 335 – 340 kcal

    • Trockene Pasta (Hartweizengrieß): ca. 350 – 360 kcal
    • Trockener Couscous: ca. 350 – 355 kcal
  • Beitrag von Estella2024 (5. Juni 2026 um 18:37)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Doppelzitat (5. Juni 2026 um 18:39).
  • So rechne ich:
    Alles, was Kalorien aus Kohlehydraten zieht, hat über den Daumen 350. Fett hat (rein, aber das gibt es kaum) um die 900, ich rechne es mit 700. Eiweiß so 400. Das reicht mir - meist mach ich nicht mal das. Denn:

    IMHO wird das für Normalwanderungen bis - sagen wir - drei Wochen komplett überschätzt. Jedenfalls für mich. Die meisten von uns - auch ich - haben genügend im internal food storage system, um ggf. Kaloriendefizite locker zu kompensieren. Wichtig ist, satt schlafen zu gehen und tagsüber nicht zu unterzuckern, weil das auf die Laune schlägt. Und essen einfach Spaß macht - jedenfalls wenn es schmeckt.

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Bitte nicht Sättigungsgefühl mit tatsächlicher Kalorienaufnahme verwechseln. Wenn ich mir reichlich Salat und Gemüse zuführe, erreiche ich mit relativ geringer Energiezufuhr ein hohes Sättigungsgefühl, habe aber meinen Kalorienbedarf höchstwahrscheinlich nicht gedeckt. Umgekehrt kann ich mit sehr energiedichten Lebensmitteln wie Fetten und Ölen zuviele Kalorien zu mir nehmen, bleibe aber hungrig, da die Menge zu gering war um im Körper ein Sättigungsgefühl zu erzeugen.

    Das wäre dann für LEute die eh zu viel wiegen wie ich sogar von Vorteil bei Kartoffelpürree - alle anderen könnten einfach Olivenöl draufpacken.
    Leider ist es aber so wie ich vermutet habe, und auch die Kalorien scheinen vergleichbar mit anderen trockenen Nahrungsmitteln.
    Gemini sagt für jeweils 100g:
    Kartoffelpüreepulver: ca. 335 – 340 kcal

    • Trockene Pasta (Hartweizengrieß): ca. 350 – 360 kcal
    • Trockener Couscous: ca. 350 – 355 kcal

    Mein Fehler, bei meiner Rechnung mit gekochter Kartoffel hab ich die Dehydrierung von KaPü-Pulver nicht beachtet.

    Haste Recht...

  • So rechne ich:
    Alles, was Kalorien aus Kohlehydraten zieht, hat über den Daumen 350. Fett hat (rein, aber das gibt es kaum) um die 900, ich rechne es mit 700. Eiweiß so 400. Das reicht mir - meist mach ich nicht mal das. Denn:

    IMHO wird das für Normalwanderungen bis - sagen wir - drei Wochen komplett überschätzt. Jedenfalls für mich. Die meisten von uns - auch ich - haben genügend im internal food storage system, um ggf. Kaloriendefizite locker zu kompensieren. Wichtig ist, satt schlafen zu gehen und tagsüber nicht zu unterzuckern, weil das auf die Laune schlägt. Und essen einfach Spaß macht - jedenfalls wenn es schmeckt.

    Bei deiner Rechnung geh ich mit. Aber der Stoffwechsel ist ja von Mensch zu Mensch verschieden und ich hab für mich die Erfahrung gemacht, daß schon ein Tag mit einem Kaloriendefizit von mehr als 1000kcal ziemlich blöde Sachen mit mir macht. Ich fühl mich dann dizzy im Kopf, unwohl, nicht ganz bei mir. Das ist erst besser geworden, seitdem ich sehr genau auf permanente Energiezufuhr auch beim Gehen achte, wie zum Beispiel regelmässig die Tüte mit dem Trailmix zu erleichtern.

  • Kartoffelbrei dickt kalt ein - oder bleibt das eine flüssige Plörre?

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Den Zwei-in-eins Instant-Kaffee (den noch süßeren 3-in eins bestimmt auch) kann man prima in kaltem Wasser auflösen - in der Flasche durchschütteln, bis er richtig schaumig ist. Wenn das Wasser richtig kalt ist, hat man (bei ein wenig Gewöhnung) eine recht gelungene Illusion von Frappé.

    Noch cooler ist die Mischung, wenn man in den Alpen an heissen Tagen an Restschneefeldern vorbeikommt und das mischt - dann gibt´s immer echten Frappucino, ich selbst schleppe am liebsten Nescafe Instant Espresso, Hafermilchpulver, und Süßes Vanillearoma von More mit.
    .
    Mich wundert, das hier im Thread das Wort Kartoffelpürreepulver noch nicht gefallen ist. Gibts billig im Supermarkt, ist sofort fertig, passt mit Ölivenöl, Röstzwiebeln, Apfelringen, Kräutern...
    .

    Kartoffelpü oder Polenta habe ich auf dem Plan und vorher immer warm gegessen muss sagen kalt geht das gut. Im Moment kann ich nicht soviel essen wie Rezepte auftauchen. Immer weiter das Thema ist interessanter wie ich dachte und es schmeckt besser (nicht alles) wie erwartet.

  • Ist mir zu aufwendig. Und kaum kümmert man sich nicht darum, detoniert im Rucksack schon wieder die Talenti Büchse. Einziger Vorteil: Man darf oder man ist vielmehr gezwungen, immer wieder eine derartig grosse Portion Glace zu fressen.

    Und: Es ist nicht effizient genug. Ich meine, Chapeau denen die aufwendigst würzen, fermentieren usw. Aber eben.

    Summer Sausage (so gross wie möglich), genossen wie eine Banane, als Hauptspeise einen (natürlich grossen) Block Cheddar oder sonstigen Käse. Als Nachtisch einen grossen Beutel MM's. 2 Stunden später eine Familienpackung Pizza Pepperoni. Dazwischen: Reese Peanut Butter Cups. Oder Justins, je nach Budget. Getrockneter Mango, gerne in der Spicy Variante. Nuun ins Wasser, wegen den Vitaminen und Elektrolyten. Mio mit Koffein Abends für die letzen 10 Meilen am Tag. Wunderbar.

    Ich denke, die ganze Soakerei erhöht das Risiko von ziemlich unerwünschten Viren, weil man halt das Geschirr immer wieder benutzt aber selten vernünftig abwaschen kann (wenn nicht Whitetrash-Camping praktiziert wird). Ich wechsle meine Wasserflaschen mindestens einmal in zwei Wochen. Kaffee wie bereits gesagt. Für Pilgerreisen, wenn die Demut und das Leiden im Vordergrund steht, empfehle ich Folgers, sonst Starbucks.

  • Ich hatte nie vor so etwas zu machen, so schwer ist die Küche nicht. Aber andauernde Trockenheit und die damit einhergehende Waldbrandgefahr lassen mich manchmal sogar auf den (heißen) Morgenkaffee verzichten.

    Ein paar der Couscous-und-Trockengemüse-mit-Gewürz-Salate hab ich probiert und denke, wenn man das einmal warm gemacht hätte würde es recht gut schmecken. Aber die süßen Varianten haben es mir angetan. Hafer mag ich sehr, es gibt Flocken die sich direkt auflösen, auch in Wasser <10°C, die nehme ich gern als Basis, manchmal mit Zwieback. Grieß oder Reis oder gröbere Hafer- und andere Flocken ergänzen diese. Dann eben Früchte statt Gemüse, viele gibt es auch halbtrocken (schwerer!). Milchpulver, Alba-Öl, Zimt, Vanille, Nüsse, Ahornsirup Grad C, Mangosoße die süß und scharf zugleich ist. Maltodextrin und Proteinpulver. Die absolute Top-Zutat sind frische Beeren.

    Probieren werde ich den getrockneten Feta und gefriergetrocknetes Huhn. Auch mit dem Tofu bin ich noch nicht fertig.

  • Summer Sausage (so gross wie möglich), genossen wie eine Banane, als Hauptspeise einen (natürlich grossen) Block Cheddar oder sonstigen Käse

    Ich ergänze um geräucherten Speck, Bündnerfleisch, Parmesan und (weil gesund) fermentierte Salami. Bei Gelegenheit nimmt man ein Kanten Brot oder Baguette dazu.

    Als Nachtisch Blockschokolade.

    Um auch etwas zum Thema bei zu tragen: Kartoffel Pü und Ei Pulver oder dehydrierte Bohnen mit Reis. Kann man auch würzen, aber beide geben ein gutes Aminosäure Profil.

    Skills are cheap - Passion is priceless

  • Ich finde, egal ob Cous Cous, Mi- oder Ramennudeln oder Kartoffelpüree, schmeckt einfach Scheiße kalt. Pü allen voran! Brrrr…

    Aber so etwas wie Haferflocken, bzw Müsli, esse ich auch zu hause eher kalt als warm.

    Habe schon ein kalorienreiches Müsli selbst angemixt, mit Ruf oder Dr Oetker Porridge, Apfel Zimt geschmack und habe das mit gemahlenen Butterkeksen gemischt.

    Eigentlich wollte ich Babybrei nehmen, aber war im Supermarkt komplett ratlos, ob der schieren Auswahl.

    Aber die gemahlenen, bzw gemörserten Butterkekse, haben die Geschichte geschmacklich echt nach vorne gebracht.

    Aber, sobald es keine hochsommerlichen Temperaturen hat, esse ich auf dem Trail, auch mein Müsli am liebsten warm.

    Top Empfehlung, einfach Butterkekse im Mörser zerkleinern, zerreiben, oder halt in einer Mühle mahlen. (Hab ich nicht)

  • Ich höre bei einigen doch raus und das kann ich echt verstehen (weil ich auch echt Geschmacklich schlechtes probiert habe) das Ihr auf eure warmen Gaumenfreuden nicht oder schwer verzichten wollt.

    Meine Ansätze sind halt Zeitersparnis bei der Zubereitung, Brennstoff bzw Kochset Erleichterung (wiegen steht noch aus), es einfach ausprobieren und auf eure Erfahrungen hoffen. Ich hoffe hier tragen noch andere ihre Rezepte bei.

    Manche Mahlzeit hat mich schon schauden lassen und ich habe schon sehr schlecht nicht aufgegessen und getrunken.


    Kaffee kalt als Frappe joah finde ich geil für zwischendurch Morgens schwierig nur mit cold soak Gedanke was mich gerade auch daran hindert den Kocher weg zu lassen. Selbiges beim Tee...sorry kalter Tee nur wenn es mega heiß ist. Meine Frau ist Magen operiert und trinkt Tee kalt schon über 2 Jahre weil nicht viel anderes geht mäh Nene.

    Fertig bin ich damit noch nicht und hoffe auf mehr Inspiration.

  • jetstream73

    Ich hab überhaupt nix gegen Coldsoaking, allein schon wegen der Gewichtsersparnis, aber das Argument der Zeitersparnis, läßt mich immer wieder ratlos zurück.

    Ich weiß ja, das ich als Genusswanderer, hier zu einer Minderheit gehöre, aber morgens in Hektik starten, oder abends nicht die Zeit haben, die 7-8 Minuten zu warten, das mein Spirituskocher das Wasser zum Sieden bringt, kann ich nicht verstehen.

    Man ist doch nicht auf der Flucht!

    Bei so nem Megamarsch o.ä. könnte ich das nachvollziehen, aber egal, ob ich ne 6, oder 10 Sunden Etappe laufe, Zeit um in Ruhe meine Nahrung zu zubereiten und auch entspannt zu Essen, nehme ich mir immer. Sonst ist das doch alles nur Kampf und Krampf!

    My Point of View!

  • +1

  • Bei so nem Megamarsch o.ä. könnte ich das nachvollziehen, aber egal, ob ich ne 6, oder 10 Sunden Etappe laufe, Zeit um in Ruhe meine Nahrung zu zubereiten und auch entspannt zu Essen, nehme ich mir immer. Sonst ist das doch alles nur Kampf und Krampf!

    My Point of View!

    Sobald ich mir eine Crew leisten kann, sollen die den ganzen Tag für mich im Camper kochen, ich weiss sehr gut, was auch GaultMillau Fritzen knapp akzeptabel finden. Entsprechenden Traubensaft gibts dann dazu, den Kaffee aus der Katze sowieso, japanischen Rinder, belgisches Bier etc.

    Es sind eben nicht die 7 - 8 Minuten, wenn ich die Anzahl Kalorien erkochen müsste, wäre ich zwei Stunden lang beschäftigt und in Outdoor Nahrung nur schon vom Bergheim wäre ich 50 Euro ärmer, nach nur einem Tag.

    Dies gilt auch für extremen Junk Food, den es in Europa zu Glück gar nicht gibt, wie diese unsäglichen Toast-Kuchen. Jemand hat da eine Methoden erfunden, um Hundefutter sehr schnell zu verpacken, also musste irgendwas zusätzlich erfunden werden, um Menschen zu füttern und die Spitäler auszulasten....

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