Beiträge von Estella2024

    Diese Capri-Sonne Packung von RaulDuke hats mir echt angetan... Am Flughafe BER gibt es jetzt Handgepäckscanner wo man 2 Liter Flüssigkeit im Handgepäck mitnehmen kann. Und auf so einem Flug kann man ja schon mal durstig werden... :evil:

    Nein, Spaß beiseite, ich will mir meine Tour ja nicht schon im Vorfeld vermasseln...

    Danke Euch für den Input! Konkret geht es bei mir nächste Woche auf meinen dritten Jakobsweg, Anreise per Flug, deshalb erst Einkauf vor Ort. Da hat mir der Hinweis von WonderBär schon sehr geholfen, 250ml sind eine akzeptable Grösse.

    Zur Dosierung: Pi mal Daumen oder macht ihr Markierungen auf die Flasche?

    Ich bin ja eigentlich begeisterter Benutzer eines Soto Windmaster und frage mich deshalb, wie die Spiritusfraktion auf Tour ihren Brennstoffvorat handhabt. Kauft ihr in der Drogerie einen Liter Spiritus und schleppt die ganze Flasche erstmal mit oder füllt ihr um (wenn ja welche Volumina) und was nicht mitkommt landet im Gully? Ich überlege für meine kommende Tour ein Minimalkochsetup mitzunehmen, bestehend aus x-boil, toaks 750er und dem lochwindschutz von aliexpress. Aber diese Frage wie umgehen mit dem Brennstoff ist mir noch ein Rätsel...

    Ich finde den ArcHaul sehr teuer und nehme an, dass die Ersparnis bei Bestellung direkt bei Zpacks überschaubar ist

    Als Zusatzausstattung habe ich Hüfttaschen, Regenschirmhalter, Flaschenhalter und das zusätzliche Gummiband auf dem Mesh und habe für das Komplettpaket ziemlich genau 600€ bezahlt. Ohne das jetzt mit einem europäischen Shopangebot konfiguriert und gegengerechnet zu haben könnte die Ersparnis gut und gerne um die 100€ liegen.

    Das Z-Packs das Volumen nicht auf das Hauptfach bezieht sondern die Meshtasche und die Seitentaschen dazurechnet ist dir bewußt? Ich besitze den Arc Haul in der 60er Variante mit Hüfttaschen, Flaschen- und Schirmhalter. Direkt bei Z-Packs bestellt, da dies finanziell die günstigste Option ist. Lieferzeit 5 Tage ab Bestellung. Ich habs nicht bereut, auch wenn es ne Stange Geld ist, die man da hinblättert.

    Witzig, bin vor vier Wochen die gleiche Strecke gefahren, allerdings schon ab Brandenburg (Havel). Es war dieses sehr heisse Wochenende und es waren auch noch Ferien in Brandenburg. Die "unbegrenzten" Möglichkeiten zum campen waren sehr stark eingeschränkt durch Angler und WoMo/Bullycamper, die mit ihrem Auto direkt ans Wasser fahren und sich eine Lücke suchen. Hinter Molkenberg bin ich den Nebenarm gepaddelt und hab mich an der Selbstbedienungsschleuse hinter Gülpe selbst geschleust. Die Kammer ist 2x10 m groß und die Schleusentore und -schütze werden nur mit Muskelkraft bewegt, Gott sei Dank hatte ich gut gefrühstückt. Strohdehne hat eine sehr gepflegte Marina, wo man als Wasserwanderer für 7,50 zelten kann und Dusche/Toilette sind all inkl. so oft man will.

    Sehr schönes Paddelrevier, wenn man nicht am Wochenende und/oder Ferien dort ist.

    Estella2024 Wann warst Du denn da?

    Wir waren letztes Jahr in der Gegend Varallo - Biella - Aosta unterwegs und hatten keine Probleme mit weggespülten Wegen. Das Gelände (auch) dort dürfte teils sehr dazu neigen. Dieses Jahr war bis Mitte August der Grossbrand am Monte Barone, der offenbar zu Varallo gehört d.h. zur Provinz Vercelli, während über Biella (Provinz Biella) wochenlang während der Hitzewelle eine Rauchwolke des Brandes gehangen haben soll, die man wohl auch riechen konnte. Danach waren Starkregenereignisse... Weggespülte Wege müssen halt auch erstmal gemeldet werden...

    Keine Ahnung was wie warum. Vielleicht auch, weil die politischen Ebenen stark gespalten sind (Vercelli Mitte-Rechts mit Präsident der Fratelli; Provinz Biella Mitte Links mit Bürgermeister in Biella von den Fratelli, davor Lega - und in den biellesischen Bergen jedes Dorf anders, mehrheitlich Bürgerliste oder Mitte Links; südlich schliessen sich einige der verbliebenen Hochburgen von Mitte-Links an: Provinzen Turin und Cuneo).

    In den letzten Jahren waren wir ziemlich regelmässig in den norditalienischen Alpen und haben uns an online verzeichnete Wegesperrungen gehalten und uns dann aber auf "offenen", regelmässig ziemlich zugewachsenen und wenig markierten Wegen ziemlich verhauen oder uns "eigenverantwortlich" nicht daran gehalten, weil wir die erkennbare Problemstelle für überschaubar und uns machbar hielten und erst nach längerem Weg plötzlich vor einer Sperrung standen (Absperrband und handgeschriebenes Schild). Die Verhauer finde ich nicht weiter schlimm, weil wir eh kaum Interesse an einem bestimmten Trail haben, sondern eher von der Landschaft geleitet rumlaufen. Zu einer Sperrung weiss ich jetzt, dass sie auch rechtlich was bedeutet, hoffentlich überflüssiges Wissen. Und mir ist jetzt erst eingefallen, dass ich, wenn ich plötzlich vor Absperrband und handgeschriebenem Schild einer CAI-Sektion stehe, auch bedenken könnte, dass dort ein eher frisches Ereignis zu einer Sperrung geführt haben könnte. Ob ich mir vor Ort dann das Gelände noch genauer angucke und eine andere eigenverantwortliche Entscheidung treffe - keine Ahnung. Ich denke, dass wir schon lange sehr viel genauer die Landschaft achten als früher.

    Im späten Juni, als die Hitzewelle rollte. Kann mich vor allen an eine Stelle am Passo della Preia erinnern, die knifflig war.

    Die Wegebetreiber (CAI, Gemeinden) haben nach dem Gesetz 131/2025 die Pflichten:

    - die Wege instandzuhalten

    - zu beschildern, ggf. zu sperren

    - die Beschilderung aktuell zu halten, auch digital.

    Am Letzteren scheint es stark zu hapern.

    Ja, das kann ich durch meine Erfahrungen dieses Jahr auf dem GTA bestätigen, und es hapert an allen drei Punkten. Teilweise waren Abschnitte an steilen Hängen weggespült und sehr riskant zu begehen, ebenso waren Abschitte durch Büsche stark überwuchert, meistens auch an steilenn Hängen und das Umgehen sehr ririkobehaftet. Im Verantwortungsbereich des CAI Biella gibt es keine Beschilderung des GTA/SI, sondern nur lokale Beschilderungen von Col zu Col. Irgendwie bestätigt sich für mich das Klischee des "chaotischen" Italiens, obwohl ich das gar nicht möchte.

    Das neue Haftungsrecht erscheint mir in diesem Licht als Versuch, die eigene Verantwortung weit von sich zu schieben.

    Scheint neu zu sein:

    https://www.caminoninja.com/de

    die gibts schon seit 2025, ist grafisch ganz gut gelungen. allerdings ist für mich gronze.com immer noch das tool nr.1 zur planung eines jakobsweges. tagesaktuelle aktualisierungen, sehr viele bewertungen für die herbergen, unkomplizierte bedienung, schnick-schnack-frei. ich starte meinen dritten camino (meinen zweiten französischen) nächste woche mittwoch, da wirds ein mix aus gronze und OSMand.