Genau, die OMM-Sachen. Sieht erst aus wie zum wandern ist aber doch Equipment für z.B. Bergrennen. Wenn man nur zehn Prozent der Zeit zum ruhen nutzt, statt dreißig Prozent zum schlafen funktioniert es sehr gut.
Interessant ist ja wie man bei kühleren Temperaturen zurecht kommt.
Eine Variante die ich probiert habe ist die Kombination aus langer Unterhose im Rucksack, nebst Daunenjacke mit Kapuze sowie einem Biwaksack, über den Tag getragen ein langes Oberteil mit Weste und langer Hose. Es wäre möglich daß man die lange Unterhose schon tagsüber braucht und die Weste gegen die Jacke tauscht. Dann kann es kurz vor Sonnenaufgang eng werden. Weiterlaufen.
Die Unterhose unter die normale ziehen, trockene (!) Socken an, Weste als Hose anziehen, Jacke drüber, in den Biwaksack. Gute Isolierung zum Boden voraus gesetzt kommt man über die Runden. Eine dünne Mütze und Handschuhe helfen mehr als man vielleicht denkt.
Alle Kleidungsstücke sollten sehr schnell trocknen, ich nutze die Liod-Sachen, die Weste von Nalehko ist mit Alpha 60 gefüttert. Biwaksack war der Ultralight Bivy, Jacke die Incredilite, beides von Cumulus. Alles zusammen dann aber auch ca. 600 Gramm, das Gewicht eines Schlafsacks.
Und es wäre ja denkbar für den Schlafsack, außer auf Unterhose und Biwaksack, sogar auf die Jacke zu verzichten. Weiterlaufen.