Beiträge von Moosbär

    Ich hatte nie vor so etwas zu machen, so schwer ist die Küche nicht. Aber andauernde Trockenheit und die damit einhergehende Waldbrandgefahr lassen mich manchmal sogar auf den (heißen) Morgenkaffee verzichten.

    Ein paar der Couscous-und-Trockengemüse-mit-Gewürz-Salate hab ich probiert und denke, wenn man das einmal warm gemacht hätte würde es recht gut schmecken. Aber die süßen Varianten haben es mir angetan. Hafer mag ich sehr, es gibt Flocken die sich direkt auflösen, auch in Wasser <10°C, die nehme ich gern als Basis, manchmal mit Zwieback. Grieß oder Reis oder gröbere Hafer- und andere Flocken ergänzen diese. Dann eben Früchte statt Gemüse, viele gibt es auch halbtrocken (schwerer!). Milchpulver, Alba-Öl, Zimt, Vanille, Nüsse, Ahornsirup Grad C, Mangosoße die süß und scharf zugleich ist. Maltodextrin und Proteinpulver. Die absolute Top-Zutat sind frische Beeren.

    Probieren werde ich den getrockneten Feta und gefriergetrocknetes Huhn. Auch mit dem Tofu bin ich noch nicht fertig.

    Ich möchte meine Fragen nochmal präzisieren ;(.

    Gibt es hier jemanden der die minimal leichtere unisolierte Variante der anderen vorziehen würde und warum?

    Kennt jemand eine Matte eines anderen Herstellers, evt. auch schon länger am Markt, die "genau so" aussieht um im besten Fall Vermutungen über die Qualität der Rab-Matte anzustellen?

    Danke :).

    Daunenjacke und Daunenhose werden einem gleichschweren Quilt immer unterlegen sein

    Vielleicht nicht wenn man andere Anforderungen hat. Im Prinzip hast du recht, wenn man nur das Gewicht vs. Isolation beachtet und die Jacke zuhause läßt. Nun lassen sich zwei kleinere Beutel besser unterbringen wenn man wenig Platz hat, und eventuell ist man in Pausen wirklich auf die Jacke angewiesen. Weil man Sport macht und nicht auskühlen darf. Oder Gipfel besteigt.

    Genau, die OMM-Sachen. Sieht erst aus wie zum wandern ist aber doch Equipment für z.B. Bergrennen. Wenn man nur zehn Prozent der Zeit zum ruhen nutzt, statt dreißig Prozent zum schlafen funktioniert es sehr gut.

    Interessant ist ja wie man bei kühleren Temperaturen zurecht kommt.

    Eine Variante die ich probiert habe ist die Kombination aus langer Unterhose im Rucksack, nebst Daunenjacke mit Kapuze sowie einem Biwaksack, über den Tag getragen ein langes Oberteil mit Weste und langer Hose. Es wäre möglich daß man die lange Unterhose schon tagsüber braucht und die Weste gegen die Jacke tauscht. Dann kann es kurz vor Sonnenaufgang eng werden. Weiterlaufen.

    Die Unterhose unter die normale ziehen, trockene (!) Socken an, Weste als Hose anziehen, Jacke drüber, in den Biwaksack. Gute Isolierung zum Boden voraus gesetzt kommt man über die Runden. Eine dünne Mütze und Handschuhe helfen mehr als man vielleicht denkt.

    Alle Kleidungsstücke sollten sehr schnell trocknen, ich nutze die Liod-Sachen, die Weste von Nalehko ist mit Alpha 60 gefüttert. Biwaksack war der Ultralight Bivy, Jacke die Incredilite, beides von Cumulus. Alles zusammen dann aber auch ca. 600 Gramm, das Gewicht eines Schlafsacks.

    Und es wäre ja denkbar für den Schlafsack, außer auf Unterhose und Biwaksack, sogar auf die Jacke zu verzichten. Weiterlaufen.

    Ahoi,

    es gibt ja seit ein paar Wochen eine Neuauflage dieser Matte, sowohl der unisolierten als auch der isolierten Variante. Nach der Nemo Tensor Elite wohl die nächst leichtere Matte, allerdings aus 20d statt 10D. Deshalb schlich ich schon letztes Jahr drum herum, Probleme mit der Haltbarkeit und wohl auch der Isolation ließen sie aber schnell wieder verschwinden. Zum Glück habe ich keine gekauft.

    Nun sind die alten und auch neue Fragen wieder da.

    Das neue Modell hat eine andere Form. Ist ein anderer Hersteller im Spiel? Denn die alte Version sah zum Beispiel der Frilufts Elphin sehr ähnlich.

    Ist die unisolierte Matte deutlich leiser als jene mit der Folie im Inneren? Das wäre der einzige vernünftige Grund diese zu wählen, eine dünne Schaummatte ist ja ohnehin dabei, so käme man auf einen Wert von ca. R2.

    Andere Fragen sind individueller, z.B. ob man bei dem geringen Gewicht wenigstens die RW-Variante nimmt (:saint:) oder doch die Tensor Elite weil sie noch leichter ist (:evil:).

    wäre es realistisch damit in Sommernächten ab 15 Grad aufwärts zu übernachten

    Ja, wenn damit nicht acht Stunden durchschlafen gemeint sind, bei einer angemessenen Übernachtungsplatzwahl.

    Ich experimentiere selbst seit Jahren mit solchen Konzepten herum. Biwaksack mit Tarp für den Kopfbereich, Halfbag oder aktuell Alpha Direct 60 als Decke...

    In nicht zu exponiertem oder am Wasser gelegenen Terrain kann man damit auch mehrere Nächte hintereinander verbringen sofern die Temperatur auch stimmt, also lieber 15 statt 10 Grad C. Ich habe dabei für mich herausgefunden daß ein gewisser "Challenge"-Gedanke dazugehört um sich auch erholt zu fühlen, das macht viel aus für den nächsten Tag. Denn technisch funktioniert der Körper auch nach vier Stunden nächtlichem herumrollen, und gerade beim Schlafsystem oder Shelter kann mann viel Gewicht und Volumen sparen (das meiste?). Das "etwas" fehlt merkt man dann leider erst mitten in der Nacht, langsames herantasten ist da doch wichtig aber das weißt du wohl selbst.

    Witzig wie jedes Jahr nach den ersten heißen Tagen versucht wird den "schweren" Schlafsack oder gar Quilt loszuwerden, siehe auch den anderen Faden zum Vencer 200. Ich bin da keine Ausnahme ^^. Wäre ein Sammelfaden für alternative Schlafsysteme interessant?

               

    Ahoi, ich sehe recht leichte Sachen aber auch recht viele. Siehe den ersten Punkt von WonderBär mit dem Fleece und der Daunenjacke. Beide im Vergleich sogar sehr leicht aber zusammen eben "doppelt schwer" ;). Auch viele, durchaus nützliche, "Kleinigkeiten". Ein Full Kit sozusagen, vermutlich zum ausprobieren für längere Wege? Aber das kommt mit der Zeit, Erfahrungen sammeln, über Jahre herum probieren. Du kannst damit auch einfach losziehen, es fehlt ja nichts. Für dich überflüssige Dinge werden verschwinden, bei anderen kann man sich entscheiden, z.B. zwischen Gewicht oder (gedachtem) Komfort. Viel Spaß auf der Tour!

    Wo siehst du den Komfortaspekt in deiner Liste?

    Was am Wegrand wächst, brauche ich nicht tragen.

    Der zusätzliche Aufwand an, vor allem, Zeit ist dabei nicht zu unterschätzen. Wenn es unterwegs bei Bedarf genutzt werden soll oder muß. Am Ende trägt man vielleicht doch einen kleinen Vorrat mit sich. Wobei die Nutzung natürlicher Alternativen natürlich durchweg positiv ist.

    Zerriebener Spitzwegerich bei juckenden Hautstellen oder Weidenrindentee bei leichten Schmerzen fielen mir noch ein. Harz als Antiseptikum und die vielen Pflanzen mit Geschmack, wie Sauerklee, wenn der Mund mal wieder trocken ist.

    Bei manchen gerahmten Rucksäcken frage ich mich mittlerweile ob die jeweilige Konstruktion das Mehrgewicht durch deutlich(!) besseren Tragekomfort ausgleichen kann. Bei dem Rucksack auf dem obigen Bild wirkt das Gestell recht rudimentär, schön wenn es trotzdem funktioniert. Auch zu weiche Hüftgurte, immerhin das Bindeglied zwischen Körper und Rahmen, bescherten mir oft ein schlaffes Trageerlebnis trotz soliderem Gestell.

    Zum Gewicht fällt mir rein theoretisch noch ein: Das Ultragrid sollte doch mit dem Nylon als Oberstoff bei Regen mehr Regen aufnehmen als das EPX, welches einen Polyesteroberstoff hat.

    Interessanter Gedanke!