Haltet mich ab: Tarptent Protrek

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  • auf purem Stein/Beton umständlich aufstellbar

    Wäre jetzt auch mein Punkt. So als Bikepacker bist du doch viel auf Campingplätzen unterwegs? Hast du da immer den Boden für.

    Und wenn man eh keine Stöcke dabei hat, wären Zelte mit Gestänge doch gleich noch interessanter? Also ggf eher was (Semi-)freistehendes?

    Ich hab ein Yamah Cirriform, das ist auch vorne hoch und hinten niedrig. Aber ja, is nicht das selbe. Der tiefe hintere Stock nimmt erstaunlich schnell viel Höhe weg, ich würde das nicht unterschätzen, dann kommt noch das Innenzelt dazu.

  • tereglu Danke für deine Argumente, gehe da größtenteils mit.

    Ich gebe nur zu bedenken, dass ich quasi ein Schönwetterzelt suche. Wenns kalt und nass wird und Kondensation wieder eine relevante Rolle spielt bin ich wieder zu Fuß mit Tarp (und Bivy) unterwegs.

    Spontan fallen mir folgende Argumente für das Protrek/gegen das Rainbow ein:

    • Leichter und (etwas) günstiger
    • Bessere Belüftung (nicht zu unterschlagen bei den zu erwartenden Tropennächten)
    • Würde auch beim Trekking für mich in Frage kommen

    auf purem Stein/Beton umständlich aufstellbar

    Wäre jetzt auch mein Punkt. So als Bikepacker bist du doch viel auf Campingplätzen unterwegs? Hast du da immer den Boden für.

    Tatsächlich ja. Auf den vergangenen Touren fällt mir nur ein Spot direkt am kroatischen Kiesstrand ein, wo ein Trekkingstockzelt tatsächlich nicht funktioniert hätte.

    Und wenn man eh keine Stöcke dabei hat, wären Zelte mit Gestänge doch gleich noch interessanter? Also ggf eher was (Semi-)freistehendes?

    Durch die Bedinung, dass das Zelt mit dem Außenzelt zuerst aufbaubar sein muss fallen ganz viele Optionen weg. Da bleibt fast nur das X-Dome in dem Budgetbereich und dem Gewichtsziel <1kg.

    Ich hab ein Yamah Cirriform, das ist auch vorne hoch und hinten niedrig. Aber ja, is nicht das selbe. Der tiefe hintere Stock nimmt erstaunlich schnell viel Höhe weg, ich würde das nicht unterschätzen, dann kommt noch das Innenzelt dazu.

    Das Cirriform wird aber im Vergleich zum Protrek deutlich tiefer aufgebaut (112cm im "high pitch" vs 120-125cm beim Protrek). Wie sehr sich die asymmetrischen Stangen auf das Raumgefühl auswirken kann ich aus der Ferne mit den wenigen Reviews eher schwer einschätzen.

    Eine gewisse Enge bin ich vom Tarp ja durchaus gewohnt.

  • Hat irgendjemand hier mal die Slingfin Variante Splitwing (+ Mesh Shelter) in Betrieb gehabt?

    Fällt raus wegen:

    Tarp & Bivy kommt wegen gelegentlicher Übernachtungen auf Campingplätzen nicht in Frage (Privatsphäre)

    Jetzt könnte man diskutieren, was als Tarp bzw. Zelt durchgeht. Das Splitwing bietet mir wegen des Beaks definitiv zu wenig Privatsphäre.

  • Wäre es nicht am besten, GAR KEIN Zelt zu kaufen?

    Das einzige Problem scheint doch die Privatsphäre bei gelegentlichen Campingplätzen zu sein. Spanne dein Tarp + Bivy als A-Frame, vorne und hinten mit Handtuch o. ä. zuhängen, fertig! (bei Hitze überall geöffnetes/hochgerolltes Protrek, Rainbow etc. bietet auch keinen Sichtschutz...)

  • Ich bin der Meinung du solltest das Protrek bestellen. Hier warten schließlich alle auf einen Erfahrungsbericht! Das Zelt passt gut zu deinen Anforderungen, kostet nicht übermäßig viel - und du hast ja tatsächlich Bedarf! Ich meine hey, statt 1,7 kg! Also ich kaufe Zelte wenn sie so gut zu den Anforderungen passen auch gänzlich ohne Bedarf :D

    Einziger Einwand: ich würde mal bei Outdoorline anfragen ob sie das zeitnah in den Shop nehmen.

  • Wäre es nicht am besten, GAR KEIN Zelt zu kaufen?

    Das einzige Problem scheint doch die Privatsphäre bei gelegentlichen Campingplätzen zu sein. Spanne dein Tarp + Bivy als A-Frame, vorne und hinten mit Handtuch o. ä. zuhängen, fertig! (bei Hitze überall geöffnetes/hochgerolltes Protrek, Rainbow etc. bietet auch keinen Sichtschutz...)

    Provokanter Einwand. Gefällt mir!

    Zwei, drei Problemchen:

    1. Mein aktuelles passendes Tarp ist aus UltraTNT (Packmaß). Müsste also mir noch eins aus Silpoly nähen/kaufen.
    2. Ein Bug Bivy wäre mir für längere Touren zu beengend. Da müsste schon ein Innenzelt her. Also wieder mehr Kosten und Gewicht und ixh nehme mir etwas die Flexibilität eines (Flat) Tarps
    3. Ich fürchte meine Packliste gibt nichts passendes her um die Eingänge zu verhängen 🫠 

    Ich könnte mir sowas wie das Protrail selbst designen und nähen (an das Thema CatCut habe ich mich aber noch nie gewagt). Das Protrek mit der Asymmetrie traue ich mir nicht zu.

    Und gekauft wäre das preis- und gewichtstechnisch in einer ähnlichen Liga wie das Protrek.

    Ich bin der Meinung du solltest das Protrek bestellen. Hier warten schließlich alle auf einen Erfahrungsbericht! Das Zelt passt gut zu deinen Anforderungen, kostet nicht übermäßig viel - und du hast ja tatsächlich Bedarf! Ich meine hey, statt 1,7 kg! Also ich kaufe Zelte wenn sie so gut zu den Anforderungen passen auch gänzlich ohne Bedarf :D

    Einziger Einwand: ich würde mal bei Outdoorline anfragen ob sie das zeitnah in den Shop nehmen.

    Aktuell schwanke ich zwischen dem Rainbow und dem Protrek, wobei mich letzteres auch wegen der Novität eher reizt.

    Outdoorline hatte ich kurz überlegt, aber ich meine ein Selbstimport wäre etwas günstiger (zumindest beim Rainbow). Dafür kürzere Versandzeiten (bis Sommer ist genug Zeit). Wie sieht das mit Garantiefällen aus? Läuft das dann über Outdoorline oder müsste das Zelt so oder so zu Tarptent?

    Falls es das Protrek wird müsstet ihr euch eh mindestens 1-2 Monate auf einen Erfahrungsbericht gedulden.

  • Ein Bug Bivy wäre mir für längere Touren zu beengend. Da müsste schon ein Innenzelt her. Also wieder mehr Kosten und Gewicht und ixh nehme mir etwas die Flexibilität eines (Flat) Tarps

    wilbo
    28. September 2025 um 13:10

    Einfach zu nähen und mit 3,2 m an der langen Kante hat es eine entsprechende Liegelänge. Ob Du in die 3F inner passt, kann ich schwer abschätzen. Für mich mit 1-85 funktioniert das gerade noch so.

  • Fürs Bikepacking - Zelt finde ich zwei Punkte entscheidend:

    - Freistehend

    - Als reines Moskitozelt aufbaubar (ich denke das geht nur bei Innenzelt zuerst Zelten)

    Wenn das Wetter so richtig schlecht ist auf einer Radtour, dann würde ich immer mein Lager unter einem Dach aufbauen, und dank der Reichweite eines Fahrrades ist dies in Europa doch immer möglich.

    Was den Gewichtsgedanken betrifft (ich glaube dies war dein Argument das Mongar in den Wind zu schießen): Da ist ein nasses Zelt immer viel schwerer als ein trockenes Zelt, also macht es Sinn so zu übernachten dass das Zelt möglichst selten und wenig nass wird. Geht mit dem Mongar denke ich besser als mit einem Trekkingstockzelt.

  • Olav du verstehst da etwas falsch.

    Wenn das Wetter richtig schlecht ist und ich ein dach habe, dann baue ich gar nichts auf. Matte hinlegen und fertig.

    Ein Zelt ist dafür da, aufgestellt zu werden wenn das Wetter mies ist, und kein Unterstand da ist.

    D.h., ein Zelt muss trocken sehr leicht sein und bei miesem Wetter halten und aufstellbar sein. Das es in deiner "Ferienwohnung" nicht selbst steht ist kein relevantes Problem.

    Ein gesondertes Moskitonetz ist schon etwas schönes. Aber in einem Schelter muss ein Inner oder ein 1 Wand Zelt nicht perfekt stehen. Höchsten Punkt anbringen und die Ecken mit Dingen (Schuhe, Steine, Dosen, ...) beschweren um im Mückengeschützten Bereich zu schlafen ist total ausreichend.

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