Beiträge von zergcheese

    Gude,

    ich war über Ostern mit dem Rad unterwegs und hatte unter anderem meinen MYOG Alpha Crewneck dabei (und bei den Temperaturen teilweise sehr froh darüber). Der ist eigentlich fürs Wandern gedacht und eher baggy geschnitten.

    Mir kam unterwegs die Idee einen fürs Radfahren spezialisierten Pullover zu schneidern. Als Schnittmuster kann ich eine meiner Radjacken abpausen. Folgende Features kommen mir gerade in den Kopf:

    • Eng geschnitten mit langem Rücken.
    • Brust und Ärmel mit windabweisenden Stoff gelined
    • Mindestens 1/4, eventuell sogar Full Zip
    • Eher AD60 als 80 oder 90

    Beim Rücken bin ich mir unsicher ob ich ihn mit einem Netzstoff wie bei Windwesten line oder nur Alpha verwenden sollte.

    Falls ich einen Netzstoff verwenden sollte, welchen würdet ihr da empfehlen? Für Brust und Arme nehme ich irgendein 7-10D daunendichtes Nylon. Eventuell sogar dieses 7D von AdvEx, weiß aber nicht ob mir das winddicht genug wär. Eine Windweste werde ich aber sowieso extra mitnehmen.

    Ich war vergangenes Wochenende spontan für vier Tage unterwegs um das neue Packkonzept auszutesten und ich bin vorerst sehr zufrieden. Ein paar Unterschiede zur für den Sommer angedachten Packliste gab es aus verschiedenen Gründen, aber im Großen und Ganzen war die verwendete Ausrüstung identisch.

    Aufgrund des Wetters war ich mit meinen Rennrad-Klamotten unterwegs (1 kurze Bib, 1 kurzes Jerseys, 1 Langarmjersey, Armlinge, Beinlinge, Windweste, 2 Paar Socken, Regenjacke) und fürs Camp noch zusätzlich meine Liod Unterwäsche und Daunenjacke. Außerdem der 3-Jahreszeiten Quilt und mein Esbit-Kochset mit 400ml "Topf".

    Ein paar Learnings:

    • Zu lange auf einem Flussradweg ist echt nicht meins - ich brauche immer mal wieder die Höhenmeter fürs Belohnungssystem :S Außerdem zu viele unsichere Radfahrer unterwegs.
    • Fahrgefühl ist viel näher am "nackten" Rad als mit dem Panzer der letzten Jahre. Gewackelt hat die Arschrakete auch nur ein einziges Mal, weil die Bänder nicht richtig festgezogen waren (denke Mal das war mein müdes Ich und nicht die Schnallen).
    • Volumen reicht aus, auch für eventuellen Proviant. Hatte zwar immer nur für 1 Tag Proviant dabei, gerade mit der Sommerausstattung hätte ich genug Spielraum in der Arschrakete oder Lenkerrolle.

    Inzwischen habe ich mir den 1,1L Soto Topf (62g ohne Griff und Deckel 🤯) bestellt. Der passt perfekt in die Lenkerrolle und nimmt quasi kein Volumen weg.

    Außerdem warte ich gerade auf meine Auflieger. Denn für längere flache Abschnitte wären die bestimmt ganz angenehm. Geworden sind es die Deda Parabolica Uno. Kosten knapp 100€ und habe die Spacer schon im Lieferumfang dabei. Bei Pro, Zipp oder (absurd teuer) Profile Design müsste man die extra kaufen.

    Da mein aktueller Lenker leider nur sehr wenig Platz neben der Vorbau-Klemme hat, bevor er in die Ergo/Aero-Form übergeht, würden an dem nur ganz wenige Modelle funktionieren (glaube der Profle Design Sonic oder so würde gehen). Deshalb gibts auch einen neuen Lenker, was ich eh schon seit Ewigkeiten machen wollte (mit 44cm etwas zu breit).

    Theoretisch könnte man nun über eine Aero Bar Bag (Restrap?) statt der Ortlieb Lenkerrolle nachdenken, würde aber als nächstes lieber Geld in den Coros Dura investieren.


    Über Ostern habe ich 1,5 Wochen frei und ich klicke mir gerade auf Komoot schon die nächste Route zusammen :D

    Ich hätte mal ein Frage an alle unter uns die ebenfalls "auf großem Fuß" leben.

    Habt ihr Empfehlungen für vor allem kompakte Latschen? Also welche die man einfach falten und/oder rollen kann? Gedacht sind die hauptsächlich für meine Radreisen, vor allem für öffentliche Duschen. Sie sollten also einigermaßen guten Halt auf nassen Fliesen bieten.

    Meine Schuhgröße schwankt je nach Marke zw. 47 und 48, da fallen leider die meisten Ali-Optionen raus. Die Jet Tong Mule dürften vermutlich ebenfalls zu klein sein, oder habt ihr da andere Erfahrungen gemacht?

    Bleiben fast nur die Zapcks in XXL, nur sehe ich den Preis nicht ein.

    Danke euch für den Input.

    Volumen > Gewicht. Ich möchte vor allem etwas windschnittiger werden.

    Bist du immer noch bei dieser Prämisse?

    Weil deine Überlegungen sowohl mit einem Regenjacken Hoodie wie auch mit einer kleineren Arschrakete zugunsten einer breiteren Lenkerrolle und dazu noch Stem Bags, weit davon entfernt sind.

    Ja gilt weiterhin, nur war sie hauptsächlich auf den Inhalt der Taschen bezogen (Silpoly vs DCF z.B.) und dass ich die Gabeltaschen und das Adventure Rack loswerden wollte.

    Bzgl. der Regenjacke: Erstmal nutzen was da ist (Rain Hoody oder Van Rysel Jacke) und dann im Zweifel upgraden. Aktuell würde ich die 100-200€ gerne woanders investieren (ich liebäugel mit dem Corus Dura).

    Meine Gedanken zur Klamottenwahl habe ich im Thread schon mehrfach erörtert.

    Eine Stem Bag macht in Sachen Windschnittigkeit kaum Unterschiede, vor allem wenn sie hinter der Lenkerrolle eh verschwindet.

    Meiner Erfahrung nach sollte vorne am Lenker nicht mehr wie ein Kilo hängen. Und am der Gabel gar nix.

    Da bietet sich ein eingerollter Schlafsack an. Halt man den Kopf tief kann das auch aerodynamisch sinnvoll sein, weil die Luft im einem herum geleitet wird, da würde ich aber nicht drauf vertrauen...

    Das schwere an den Rahmen, den restlichen leichten Kram in die Ar*Charakter. Getränke auch hinten am Sattel, um die Ar*chrakete am Wackeln zu hindern, ans Unterrohr oder oben auf die Sattelstreben.

    Thema Wasser ist (fast) keine Baustelle. Bisher haben mir die 1,5L in den Flaschen tagsüber immer gereicht. Wenns Abends ein Dry Camp wird, hatte ich mir für die letzten Kilometer eine PET Flasche auf die Lenkerrolle geschnallt - dafür besitze ich seit kurzem die Platy Bottle. Allerdings sind gerade auch zwei Flaschenhalter mit seitlicher Entnahme auf dem Weg zu mir da ich mit der neuen Rahmentasche vielleicht etwas mehr Volumen ins Rahmendreieck bekomme.

    Zur Arschrakete: Meine Erfahrungen mit denen sind wie gesagt null (kann mir von einem Kumpel später eine ausleihen zum testen). Aber ist es nicht sinnvoller gut stopfbare Ausrüstung wie Klamotten, Zelt, Quilt, etc. in dieser zu lagern? Sowas wie Isomatte oder Kochtopf wären doch in einer Lenkerrolle besser aufgehoben?

    Seh ich genauso Zopiclon . Ich habe nur den Verdacht, dass TO die Anforderungen an das Setup im Laufe der Recherche geändert hat.

    Nö, nur die Überraschung, dass ich tatsächlich viel weniger Volumen benötige als anfangs erwartet. Theoretisch passen der 3-Jahreszeiten Quilt, Iso und Zelt in die Lenkerrolle, in der Praxis eher untauglich.

    Smart wäre noch einen Auflieger zu montieren und die Lenkerrolle längs darunter zu hängen. Das wäre aerodynamisch.

    Über Auflieger denke ich tatsächlich nach, bin mir da aber sehr unsicher. Das wäre ein komplett neues Themenfeld in das ich mich reinarbeiten und darin rumtesten müsste, würde aber ein paar interessante Taschen ermöglichen (Cyclite Aero, Restrap Aero usw.).

    So Thema Zelt ist zum Glück erledigt. Bei der Regenjacke tendiere ich aktuell zu meinem Rock Front Rain Hoody - das muss ich aber erstmal austesten ob das Konzept mechanische Ventilaton auf dem Rad überhaupt aufgeht. Alternativ besitze ich inzwischen die kapuzenlose Van Rysel Rennradjacke oder ich investiere doch in eine neue. Abwarten.

    Ich drehe mich aber aktuell beim Taschen- und Packkonzept im Kreis.

    Aktuell wäre meine Idee folgende:

    • Rahmentasche: Ortlieb Frame Pack RC 4L; Gestänge, Heringe, Elektronik, Schloss, Firet Aid, Hygiene, Werkzeug, Ersatzteile, evtl. Essensreste, Campschuhe
    • Oberrohrtasche: Snacks, Regenjacke, zeitweise Powerbank
    • Lenkertasche: Ortlieb Handlebar Pack Small; Kochset, Isomatte, Zelt
    • Arschrakete: Quilt, Klamotten
    • (Optionale Stem Bag: Snacks, Sonnencreme)

    Eine Idee wäre es noch die Isomatte eingerollt in den Topf zu stecken und das restliche Kochset in der Rahmentasche zu lagern (falls der Platz dazu ausreicht). Das würde die Lenkertasche noch etwas schmaler machen.

    Bei der Oberrohrtasche achwanke ich zwischen der Cyclite Large und der 2L Apidura Racing. Sehs irgendwie nicht den Preis für die Cyclite zu zahlen, aber die Klappe und die Möglichkeit zum anschrauben sind schon nice. Gäbe sonst noch die Restrap (vernäht nicht verschweißt) und ganz günstig die Zefal (Einweg-RV).

    Schwieriger ist die Wahl bei der Arschrakete. Eigentlich brauche ich gar nicht viel Volumen, andererseits würde ich eventuell etwas Volumen vorne am Lenker einsparen.

    Die kleine Cyclite gäbe es aktuell für gute 100€, ist aber vermutlich etwas klein (Shop hat 5,5 statt 8L gemessen) - die große ist doch arg teuer und vermutlich viel zu überdimensional. Von Apidura gäbe es die Racing 7L und Expedition 9L. Oder die Ortlieb 11L.

    Mit der 11L Tasche könnte ich vorne theoretisch abspecken, mit den kleineren wäre ich auf meine aktuelle Lenkerrolle angewiesen.

    Also lieber hinten etwas mehr Volumen (und dadurch mehr Anfälligkeit zur Instabilität) in Kauf nehmen um vorne eine minimalistischere Tasche (Cyclite Aero Bar Bag?) zu ermöglichen oder bei der Lenkerrolle bleiben (schlechteres Lenkverhalten, bissl aero aber das ist eher egal)?

    So hier ein paar Bilder im Hellen:

    Mit der seitlichen Abspannung am Fußende:

    JayJay Wäscheleine klappt dank der beiden Glove-Hooks. denke aber ein paar Knoten oder Plastikperlen könnten sinnvoll sein, damit die Wäsche nicht nach unten rutscht.

    Aufbau mit 130cm Trekkingstock:

    Tip up funktioniert besser, der Griff rutscht aus der Tasche sonst raus. Die Gummischnur zum Abspannen des Innenzelts müsste ich mir aber dafür irgendwie verlängern.

    Ansonsten ein paar Anmerkungen:

    • Kondens hat sich schon bissl was gebildet, waren aber auch nahezu Worst-Case-Bedingungen dafür. Fußende war über Nacht zu.
    • Die Tür am Kopfende hat leider keinen Magnetverschluss wie die seitliche, sondern nur etwas Gummiband zum Verknoten. Funktioniert soweit, viel teuer hätte es das Zelt aber nicht gemacht da nicht zu sparen.
    • Raumgefühl ist besser als erwartet. Wenn ich mich wie der Undertaker aus der Liegeposition aufrichte stoße ich natürlich oben an. Aber wenn ich im/am Eingang sitze klappt das problemlos.

    Die Nahtabdichtungs-Aktion hatte ich gestern sofort vertagt. Beim Aufbau hatte sich schon Kondens/Tau am Außenzelt gesammelt.

    Falls ihr Fragen zu dem Zelt habt

    Aufbauzeit & Liegelänge in ca. 30 cm Höhe.

    Erster Aufbau im Dunkeln mit schwierigen Bodenverhältnissen waren jetzt 10min. Hatte etwas Probleme mit der kleinen Stange, was ich mir morgen nochmal in Ruhe anschauen möchte. Denke mit etwas Übung steht das Teil in unter 5min - man braucht ja nur 4 Heringe für die Grundkonstruktion.

    Hab jetzt leider kein Maßband dabei, aber hier mal ein erster Eindruck wenn ich mit dem Kopf gerade so nicht das Mückennetz berühre (X-Lite Large und 0° Quilt, Grundkonstruktion):

    Berühre selbst wenn ich es drauf anlege soweit gar nichts und die Schräge lässt sich noch extra abspannen (die am Kopfende auch).

    Trail Weight von 1050g hören sich doch gut an. 600€ schmerzen, aber da gibts vielleicht in ein paar Monaten die ersten Sales bei den großen Onlineshops.

    Aber lieber mal die ersten Reviews abwarten und hoffen dass das Gestänge keine Probleme macht. Versandwege bei Garantiefällen sind bei Wechsel auf jeden Fall kürzer als nach Kanada ^^

    Edit: Etwas weiter gestöbert: 10D Silnylon ist eine interessante Wahl für so ein Zelt. Mal sehen wie sich das bewährt. Vor allem bewirbt Wechsel das Zelt (in Kombination mit Trekkingstöcken) auch "für anspruchsvolle Bedingungen".

    Heute kam endlich das Zelt an. Die wichtigsten Daten zuerst:

    • Zelt ohne Packsack/Heringe/etc: 636g
    • PolyPole: 100g
    • kurze Carbonstange: 31g

    Mein Zelt wiegt erfreuliche 30g weniger als die Angabe von TT.

    Komprimiert verpackt ist es ungefähr so groß wie ein Handball/Honigmelone/usw.

    Ich hoffe diese Woche die Zeit und das Wetter für eine Testnacht zu finden (sollte eine trockene Nacht sein, damit ich gleich die Nähte abdichten kann).

    Weiß jemand, ob bei Aufgabe von Sportgeräten eigentlich nur das Sportgerät selbst in der Transporttasche reisen darf oder auch andere nicht handgepäckstaugliche Gegenstände, wie Werkzeug,

    Soweit ich weiß kann man z.B. in einen Fahrradkoffer neben dem Rad alles reinstopfen was sonst auch in einen normalen Koffer dürfte. Also Helm, Werkzeug, Bikepacking-Taschen etc. Man muss nur das Gewichtslimit einhalten.

    Order Details sind keine Rechnung ;) Ich habe mal eine Sammelbestellung mit individuellem Gutschein gemacht. Order Details waren 6x 129€. Rechnung waren 499€.

    Eine Auftragsbestätigung ist keine Rechnung!

    Beim Stichwort Gutschein kam mir ein Hirngespinst:

    Angenommen Händler X in den USA verkauft seine Produkte ganz normal über seine Homepage. Gleichzeitig bietet er für $100 eine Art digitalen Token an (da dürfte ja nur die Umsatzsteuer anfallen und kein Zoll), welchen den Kunden es ermöglicht eine "internationale Version" des gleichen Produkts zu kaufen, die zufälligerweise genau $100 günstiger als die reguläre Version ist.

    Damit wäre der Zollwert niedriger aber der Händler bekommt sein volles Geld.

    Rechtlich vermutlich mindestens im Graubereich ^^

    Mein Rucksack kommt mit als Handgepäck in den Flieger.

    Ich habe mich dieses Mal dagegen entschieden, da es preislich bei der Fluggesellschaft mit der Harfe keinen Unterschied gemacht hat. Dafür habe ich keine Bauchschmerzen mit den Trekkingstöcken/Heringen und kann mein Victorinox mitnehmen. Für Elektronik etc. habe ich ja die kleine Boardtasche.

    Ich habe über die Suchfunktion keine Diskussion zu dem Thema gefunden (falls es doch eine gibt bitte verlinken):

    Wie verpackt ihr euren Trekkingrucksack als Aufgabegepäck beim Fliegen?

    Von Christine Thürmer kenne ich den Trick mit der Frischhaltefolie, alternativ kann man den Rucksack auch in einer anderen Tasche verstauen (Ikea Frakta zum Beispiel).

    Was hat sich denn für euch bewährt? Ich habe bei meinem nächsten Flug zum Glück die Möglichkeit für die Wanderungen nicht benötigte Ausrüstung/Klamotten bei meinem Kumpel zu lagern - muss also nicht unbedingt eine Einweg-Lösung wie die Frischhaltefolie sein.

    Von Betrug ist keine Rede. - Tarptent scheint regelmäßig zu niedrige Wertangaben zu machen. Und dann gibt es halt solche Rückfragen beim Import.

    Die Abwicklung wird ein wenig dauern, wie lange, ist schwer vorhersehbar. Ich hatte mal einen Rucksack 3 Wochen in der Zollabwicklung liegen, meistens geht es aber deutlich schneller. Und Du musst dann halt Zoll + Abwicklungkosten von DHL Express und auf alles zusammen 19% MWSt. zahlen. Größenordnung 100 EUR.

    Gehe mit meinem Laien-Jurawissen auch davon aus dass mir da nix blüht. Habe ja immer korrekte Angaben gemacht. Zeit ist zum Glück kein Problem und mit so 100-120€ habe ich immer gerechnet.

    Ich hätte mal eine Frage in die Runde. Habe mir vergangene Woche bei Tarptent das Protrek bestellt. Sunme ohne Versand waren 299 USD (+40 USD Versand mit DHL Express).

    Am Freitag kam ein Anruf von DHL rein, dass ich doch bitte für eine schnellere Zollabwicklung über das DHL4You Portal eine Artikelbeschreibung und eventuelle Rechnungen einschicken soll. Soweit so gut und nachvollziehbar.

    In der Mail von DHL haben die mir im Anhang auch das "Waybill Doc" von Tarptent mitgeschickt und die Zahlen darauf sind doch durchaus komisch:

    Im Vergleich dazu die Mail von Tarptent an mich:

    Wie ist diese Diskrepanz zu erklären? Gezahlt habe ich letztendlich 340 USD an Tarptent, also Sales Tax wird es wohl nicht sein. Wollte Tarptent mir etwas Zollgebühren ersparen?

    Paket liegt seit Samstag in Leipzig und steckt wohl beim Zoll fest (gibt 1x täglich den Status "Zollvorgang" und das wars).

    Wenn das Wetter so richtig schlecht ist auf einer Radtour, dann würde ich immer mein Lager unter einem Dach aufbauen, und dank der Reichweite eines Fahrrades ist dies in Europa doch immer möglich.

    Bei meiner Lagerplatzwahl versuche ich die Zivilisation zu.meiden. In DACH gäbe es Wanderschutzhütten und Unterstände, aber im restlichen Europa sind die nicht so häufig vertreten.

    Deshalb suche ich mir immer abgelegene Orte in der Natur mindestens 15-30min vom nächsten Dorf entfernt. Und da brauche ich kein freistehendes Zelt. Wenn man eher in der Zivilisation campt ist das wiederum von Vorteil.

    Bei dem Mongar 2 habe ich gerne nur das Innenzelt aufgebaut, das ist schon eine feine Sache. Hatte nur deshalb das X-Mid 1 in der Auswahl. Das Skyscape Trekker/Solong 6 und hoffentlich auch das Protrek sind da ein guter Kompromiss.

    Und wegen Thema "nasses Zelt": Ist im Sommer zum Glück kein großes Problem (und ich bikepacke nur in der warmen Jahreszeit). Wenn ich mir morgens etwas zu viel Zeit lasse ist das eh schon wieder trocken, ansonsten ist das nach der Mittagspause erledigt. Silpoly ist das auch nicht so anfällig wie Silnylon.

    Interessant wäre noch ein drittes Thermometer zwischen Innen- und Außenzelt gewesen oder eventuell sogar ein zweites Lofoten als einwandiges Zelt mit deinem (imaginären) Zwillingsbruder drinnen daneben.

    Ich meine mal ein Video von Justin Outdoors (oder ähnlichem Kanal) gesehen zu haben der das ebenfalls getestet hatte. Glaube die Quintessenz war, dass der Effekt abnimmt je kälter die Nacht ist (versuche das Video mal wieder zu finden und nicht nur in meinen trüben Erinnerungen zu fischen).