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  • Ich freue mich für dich, konnte letztes Jahr auch nach über 10 Jahren warten meinen Traum erfüllen und den AT wandern.
    Wegen des Interviews würde ich mir keine Sorgen machen.

    Handynetz war bei mir auch problematisch, alle "seriösen" Anbieter in den USA wollten US-Konto oder US Sozialversicherungsnummer etc.., hab mich dann für tello entschieden, weil man dort eine US Nummer bekam, allerdings war der Empfang an der Ostküste eher mau, besonders im Süden und im äußersten Norden. Ein Mitwanderer aus England hatte besseren Empfang, konnte mit seiner europäischen Nummer allerdings oft nicht telefonieren oder SMS schreiben. Also eine perfekte Lösung habe ich da auch nicht.

    Zur Auslandskrankenversicherung: Falls du eine "normale" AKV bei der UKV hast lohnt es sich bei denen anzurufen und deine Lage zu schildern. Für mich war das am günstigsten. Hab damals einen Test der Stiftung Warentest für längere Auslandskrankenversicherung gelesen ( kann man für ein paar Euro kaufen) hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. Auf der Internetseite der UKV habe ich das damals nicht so günstig gefunden, wie es im Test beschrieben wurde, aber nach Anruf und wirklich kompetenter Beratung war das dann kein Problemn.

    Nimm auf jeden Fall mehr als eine Kreditkarte mit und achte auf die Wechselgebühren. Hatte eine von meiner Hausbank (Sparkasse), die hatte allerdings immer noch Gebühren wenn ich in Dollar bezahlte, hab meistens meine Barclay Karte benutzt, die ich mir nur für den AT zugelegt hatte. Die hat auch wesentlich zuverlässiger funktioniert als die von der Sparkasse. Aber Kreditkarten funktionieren manchmal nicht und insbesonder europäische und besonders deutsche Kreditkarten haben manchmal Probleme in den USA ( zB berichtete ein Hostelbesitzer, das nur Deutsche, Österreicher und ich glaube Schweizer die Waschmaschinen in seinem Hostel mit ihren Kreditkarten nicht benutzen könnten).

    Statt Sonnemilch würde ich mir einen Surfstick mit Sonnencreme holen, habe ich damals in den USA gekauft und die halten gut, und du musst dir mit deinen dreckigen Händen nicht die Creme im Gesicht verteilen :P

    Als letzes noch, halte auf jeden Fall so regelmäßig wie möglich etwas von deiner Reise fest, per Tagebuch oder Vlog etc. Ich hab letztes Jahr Tagebuch mit einer Action Cam geführt und ärgere mich nur das ich es nicht noch regelmäßiger gemacht habe und mach Fotos nicht nur von den Landschaften, sondern von den Leuten mit denen du wanderst, die du triffst und die dir helfen.

    Happy Trails! würde gerne mitkommen:)

  • Sehr ambitionierte Liste!

    Die ist über viele kürzere Trails lange gereift ;)

    Dein Plan ist durchgehend stoveless und coldsoak?

    Im Prinzip ja. Primär nocook, wenn nötig coldsoak. Zur Not kaufe ich mir einen BRS und Becher unterwegs.

    Und bei Wasserflasche als Kopfkissen - das kann kalt werden :(

    Tagsüber als Wasserzusatzkapazität, abends wird das Ding geleert. Zwischen die Faltflasche und den Kissenbezug kommt aber auch noch meine Puffy rein, sonst ist es weder hoch noch kuschelig genug :)

    Wie hast du deinen Resupply geplant, vor allem Schuhe?

    Gar nicht. Ich denke, das wird sich unterwegs ergeben.

    Ich plane ja mein PCT Revival für 2027 und hole mir so neue Ideen :)

    Ich drücke dir die Daumen!

    MIt der langen Xmat braucht es nicht unbedingt ein Groundsheet.

    Naja, die 50cm sind mir in der Breite dann doch zu knapp, die liegen die Arme oft im Dreck.

    Wünsche dir eine wundervolle Zeit am Trail mit ganz viel Erlebnissen und ein schneearmes Jahr - im Moment noch nicht ganz abschätzbar, unter average.

    Herzlichen Dank! Auf die Schneelage dieses Jahr bin ich auch schon sehr gespannt! Aber jetzt kann sich noch alles ergeben...

  • Handynetz war bei mir auch problematisch, alle "seriösen" Anbieter in den USA wollten US-Konto oder US Sozialversicherungsnummer etc.., hab mich dann für tello entschieden, weil man dort eine US Nummer bekam, allerdings war der Empfang an der Ostküste eher mau, besonders im Süden und im äußersten Norden.

    Tja, die perfekte Lösung gibt es da wohl auch nicht. Für den PCT habe ich bisher als Empfehlung Simly, Mint und Visible, bei allen bekommt man eine US-Nummer. Die ersten beiden sind wohl im Netz von T-Mobile, was von der Abdeckung her etwas schlechter als AT&T und Verizon ist. Visible nutzt dann wohl Verizon.

    Zur Auslandskrankenversicherung: Falls du eine "normale" AKV bei der UKV hast lohnt es sich bei denen anzurufen und deine Lage zu schildern. Für mich war das am günstigsten. Hab damals einen Test der Stiftung Warentest für längere Auslandskrankenversicherung gelesen ( kann man für ein paar Euro kaufen) hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt.

    Bisher habe ich das die AKV vom ADAC im Auge, aber einen Detailvergleich verschiedener Anbieter habe ich noch nicht gemacht. Insbesondere auf zahnärztliche Leitungen will ich nochmal schauen, da ich seit ein paar Jahren mit einer chronischen Wurzelentzündung rumlaufe, die gelegentlich wieder akut wird...

    Nimm auf jeden Fall mehr als eine Kreditkarte mit und achte auf die Wechselgebühren.

    Danke für den Tip, habe ich schon öfter gehört. Ich werde zwei Kreditkarten dabei haben plus Paypal und Googlepay.
    Wieviel meint ihr, sollte man als Bargeld dabei haben? Manch eine Spendendose von Trailangels oder Watercaches laufen ja noch mit Bargeld...

    Als letzes noch, halte auf jeden Fall so regelmäßig wie möglich etwas von deiner Reise fest, per Tagebuch oder Vlog etc.

    Ja, das ist der Plan! Fotos sowieso und einen Vlog möchte ich auch machen.

  • Das ist meiner Erfahrung nach aber nur der Fall wenn man es feucht/nass auf der Haut lässt. Es fühlt sich trotzdem warm und trocken an und trocknet echt schnell. Nass "über die Leine gehängt" isses am nächsten Morgen genau wie andere Kunstfasern immer noch feucht/nass, mehr oder weniger, je nach Witterung und Temperatur natürlich.

    Ich meinte auch, ich lasse es auf Tour durekt am Körper trocknen. Das geht flux, ihne das uch das Gefühl habe zu unterkühlen, wenn ich direkt nach Ankunft im Camp Isojacke drüber ziehe.

    Also meine Liod Produkte trocknen auch schnell wenn sie nicht am Körper sind. Sie kommen gefühlt trocken aus der Waschmaschine. Outdoor hänge ich prinzipiell nichts Nachts über eine Leine. 1. Trocknet es aufgrund der oft vorhandenen Luftfeuchte eh nicht. 2. Habe ich keine Lust, dass sich Tiere an meiner salzigen Ausrüstung vergehen.

    Weg als Ziel | mein Blog (privat) - Tourenberichten, Ausrüstungstests, Tipps & Tricks

    Tidy Gear | mein Webshop (gewerblich) - Alpha Direct Produkte, Trail Gaiter Gamaschen, Rucksack Liner, und anderes

  • Also meine Liod Produkte trocknen auch schnell wenn sie nicht am Körper sind. Sie kommen gefühlt trocken aus der Waschmaschine. Outdoor hänge ich prinzipiell nichts Nachts über eine Leine. 1. Trocknet es aufgrund der oft vorhandenen Luftfeuchte eh nicht. 2. Habe ich keine Lust, dass sich Tiere an meiner salzigen Ausrüstung vergehen.

    Kann die Erfahrung mit dem Brezza genau so bestätigen.

    Ich wollte hier keine große OT Diskussion lostreten und habe mal einen extra Thread erstellt:

    Schlaf-/Wechselshirt für den Sommer

  • Mobilfunk: ich hatte letzes Jahr Visible by Verizon; die haben meine KK akzeptiert, der ganze Registrierungsprozess war etwas hakelig, und geht erst, wenn Du im Land bist, aber nachher war alles ok.

    KK: ich habe rechtzeitig eine zweite von der Hanseatic Bank beantragt, die ist gebührenfrei auch in USD-Währung (man muss sie halt gleich auf unmittelbare Rückzahlung umstellen). Allerdings sollte man denen Bescheid geben wegen Auslandsnutzung (was meine Hausbank wiederum als völlig unnötig abgetan hatte). Probleme mit der Akzeptanz hatte ich so gut wie nie; notfalls halt bar bezahlen.

    Bargeld: versuch immer einen guten Mix auch mit viel kleinen Scheinen zu bekommen. Ich bin da sehr deutsch und gerne mit viel Bargeld unterwegs; die ATMs nehmen bei jeder Abhebung ein paar $ als Gebühr, insofern nicht zu oft. Rest hängt von Dir ab - kommerzielle "Trail Angels" nehmen für ihre Dienste (Fahrten, ev. Übernachtung) normalerweise nur Bares. Das kann dann schon mal mehr als 100$ pro Monat ausmachen.

    Wasserblase/Flaschen: ab und zu wirst Du auch dry campen wollen. Dann musst Du halt genügend Flaschenkapazität dabeihaben, wenn die Blase als Kopfkissenfüllung herhalten soll. Bis zu 20 Meilen zwischen Caches kommen vor.

    Schnee: ich konnte die Seiten von Postholer in den letzten Wochen nur einmal erreichen - geht euch das auch so? Da war die Sierra eher etwas über Mittel, aber um wirklich was zu sagen, ist es noch zu früh.

    Pacific Crest Trail Snow Conditions
    Pacific Crest Trail Snow Conditions - Current, Average, Minimum, Maximum, Elevations and Resupply
    www.postholer.com

  • Ok. Das Motel 6 um die Ecke ist eine Überlegung, wenn es nicht total unpassend für Dich ist.

    Habe generell oft das Motel 6 entlang des PCT genutzt (mit room sharing etc.) und fand das oft eine angenehme, unkomplizierte Lösung.

    Praktisch alle hatten auch eine HikerBox.

  • Booking-Bewertung 5,2 - das sollte eigentlich ein no-go sei

    OT: Gibt es in den USA überhaupt Hotels/Motels mit 7+ bei booking, die unter 200$ die Nacht kosten? 8o Verglichen mit anderswo sind das doch leider alles die reinsten Buden zu exorbitanten Preisen...

    Aber ich stimme zu: lies dir jedenfalls möglichst viele Bewertungen durch um möglichst böse Überraschungen zu vermeiden. Gerade in und um die großen Städten sind die "günstigen" Motels meist die ärgsten Löcher. Von Bettwanzen über Süchtler in deinem Zimmer, etc. kann dir da alles passieren. Meist bekommt man in Flughafennähe noch am ehesten was passables für sein Geld. Ggf. auch mal in der Facebook Trail Angel Gruppe nach Übernachtungstipps fragen. U.U. wird dir dann gar eine kostenlose Unterkunft bei einem Trail Angel angeboten. Das ist zwar keine Garantie für eine qualitative Unterkunft aber immerhin nette oder zumindest interessante Kontakte und Erfahrungen gehen einher.

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  • Klar, man sollte unbedingt auch Bewertungen lesen - aber bei 5,2 ist mir die Zeit dazu eigentlich zu schade.

    Kostproben gefällig?
    "Klimaanlage defekt, hat geheizt, wir mussten das Zimmer wechseln. Zweites Zimmer sehr schmutzig, Waschbecken verstopft, es fand kein housekeeping statt. Mobiliar heruntergekommen."
    "Während 8 Tagen kein einziger Zimmerservice (weder bettenmachen noch frische Handtücher, Mülleimer musste vor die Türe gestellt werden sonst wäre der auch nicht geleert worden)"
    "Straße wirkt sehr heruntergekommen, vor dem Hotel finden sich zu jeder Tageszeit sehr viele Obdachlose, die zwar freundlich waren, jedoch eher für eine unangenehme Atmosphäre sorgen. In den Gängen wird herumgeschrien und die Türen zugeschlagen."
    "Das Zimmer hat nach Zigarettenrauch gestunken und dadurch haben unsere Sachen später auch gestunken. Der Fahrstuhl funktionierte am zweiten Tag nicht. Wir sind im Fahrstuhl stecken geblieben."

    Natürlich bewerten Gäste mit Negativerfahrungen häufiger, insofern "einmal=keinmal", aber das hier ist nicht einmal.

    Einfach mal zum Vergleich ein paar Bewertungen von anderen Motel 6 (in der Regel basic aber brauchbar und preiswert), oft in PCT-Nähe:
    Los Angeles LAX 6,9 76$
    Big Bear Lake 6,5 113$
    Lancaster 8,1 81$
    Ridgecrest 6,1 54$
    Mammoth Lakes 7,0 138$
    Bend 7,6 64$
    Portland 6,1 77$
    Sea-Tac Airport 6,0 81$
    also nicht unbedingt 7+ aber eben auch keine 5,x.

    Und zum Vergleich eine Klasse drüber (alles 7+):
    Los Angeles LAX Best Western 7,8 117$
    Banning Quality Inn 7,6 87$
    Palmdale Courtyard by Marriot 8,4 115$
    Lone Pine Best Western 8,4 143$
    Bishop Comfort Inn 7,6 129$
    Mammoth Lakes Sure Stay+ (BW) 7,3 166$
    South Lake Tahoe Quality Inn 7,7 80$
    Bend Best Western 8,0 129$
    Government Camp Best Western 8,1 120$
    Portland Hyatt Centric Downtown 8,7 142$
    Sea-Tac Airport Best Western 8,2 91$

    alle für einen fiktiven Termin 6./7. April als "Frühbucher" mit Genius-Rabatt. Am Wochenende und zur Feriensaison sind die Preise oft weit höher, und natürlich auch bei Events und kurzfristiger Buchung. YMMV. Ein bischen Strategie bei den Town Stays kann sich lohnen.

    Generell ist Südkalifornien etwas preiswerter, weiter im Norden wird es teurer. Touristische Hotspots besonders. Ich habe aber 2024/25 nur einmal mehr als 200$ bezahlt, das war an einem Wochenende im Juli in South Lake Tahoe in einem sehr einfachen (etwas unterhalb Motel-6-Standard) privat geführten Motel. Es hat halt geregnet, da hatte ich keine Lust auf den Campingplatz mit resident bear.

  • schrecklich OT und aus grauer Vorzeit der ausserdem vermessene Tip, die Orientierung zu ändern: old town Touristenkacke oder Soldatenkneipen (viel laute Männlichkeit). Ich geh sonst nicht baden, aber die Studi-strips direkt am Pazifik (also früher...), also der Pazifikstrand8) und Hostel möglichst gleich da... wären meine Orientierung, wenn (= Voraussetzung, sonst eh alles egal) ich auch nur ein paar Stunden Tageslicht zum Abhängen hätte. Orientierung nördlich, Richtung La Jolla. Die Stadt hat nen okayen ÖPNV und Du sitzt halt bis Innenstadt ggf. bis zu ner 3/4 Stunde im Bus oder der Bahn bis Umsteigen/Innenstadt. Im übrigen würde ich nicht booking gucken, sondern Hostel/Backpacker-Portale. Hostels hatte SD im Gegensatz zu anderen Städten schon quasi immer reichlich, wegen Strand/Uni.

  • Möglicherweise findet ihr auch etwas über Hostelworld...

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Vielen Dank für eure Tips zur Unterkunft, da werde ich wohl noch etwas Recherche-Arbeit investieren müssen.

    Gerade stehe ich noch vor einer anderen Herausforderung. Ich wollte eigentlich einen Bearvault500 bei TripleCrownOutfitters mieten und schon mal reservieren. Doch wegen eines Eigentümerwechsels ist dort gerade alles on hold. Naja, etwas Zeit ist ja noch, mal sehen wann das normale Business wieder läuft.

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