Moin ![]()
ich verspüre in letzter Zeit beim schlafen auf meiner Neoair Xlite NXT RW immer intensiver, wie die Kälte von unten durch drückt. Auch wenn der Ausdruck physikalisch quatsch ist, beschreibt er meine Wahrnehmung am besten. Die Matte sollte mit R4.5 (ASTM F3340-18) easy bis unter -10 Grad gehen. Ich friere aber schon bei -2 so, dass ich nicht mehr entspannt schlafen kann.
Sind euch Fälle von mit dem Alter abnehmender Isolationsfähigkeit bei Isomatten bekannt und würdet ihr versuchen das bei Thermarest einzuschicken?
Ein wenig Kontext, um die zu erwartenden Rückfragen zu beantworten: Ich habe die Matte seit einem knappen Jahr und sie bei einem bekannten Händler bei Kleinanzeigen als von Thermarest instandgesetzte Matte (mit Flicken) gekauft. Seitdem hat sie mindestens 70 Nächte auf dem Buckel. Ich habe damit auch schon bei bis zu -12 Grad geschlafen, was dann Grenzwertig aber okay war.
Ich lasse sie immer von einer Flextail Zero Pump aufpumpen und gebe noch einen Stoß manuell hinzu, sie ist also recht prall gefüllt. Nach der Nutzung wird sie immer noch mindestens einmal zu Hause mit trockener Raumluft gefüllt und dann wieder abgelassen, um die Feuchtigkeit im Inneren zu minimieren. Die letzten beiden Nächte darauf habe ich im Wald auf leicht komprimierter Schneedecke (ca. 1cm) geschlafen. Das Setup bei -2C:
- Durston X-Dome
- Neoair Xlite NXT RW
- The Omm Duomat (dünne EVA) im Torsobereich unter der Neoair
- WM Ultralite (T-Comf -4 bei 455g Daunen)
- Thermohose und einen Daunenjacke im Schlafsack getragen
Beim abbauen ist mir aufgefallen, dass der Zeltboden unter der Matte komplett nass gewesen ist und der Schnee im Bereich der Matte komplett weggeschmolzen war. Ich bin mir nicht sicher, ob das so normal ist oder meine These des erhöhten Wärmeverlustes durch die Isomatte stützt?