Hi zusammen,
ich bin seit ein paar Jahren nun schon Mitglied im Harzklub, genauer in einem Ortsverein. Der Harzklub ist Teil des DWV (Deutscher Wanderverein). Zugegeben: Ich entrichte jährlich meinen ziemlich geringen Obolus von 20,- € und habe aber nie wirklich an irgendwelchen Aktivitäten des Vereins teilgenommen. Das liegt, aus meiner Sicht, zum einen an dem Angebot, welches sich eher für den typischen Wanderer eignet (10km + Einkehr), als auch an dem relativ hohen Altersschnitt innerhalb des Vereins.
Nun wurde vor ein paar Jahren ein neuer Vorsitzender gewählt, der derzeit versucht frischen Wind in die Strukturen zu bringen. Aufgrund meiner Umtriebigkeit im Harz hat er mich bereits vor einiger Zeit gefragt, ob ich nicht Lust habe auf eine Wanderführer-Ausbildung. Dies hatte ich bereits in einem anderen Thread hier kurz erwähnt. Außerdem bin ich gestern zum ersten Mal wirklich Teil des Vereinslebens geworden und habe an einer Tagung des DWV in Kassel teilgenommen (leider angeschlagen).
Dabei wurden mir zwei Dinge bewusst:
1. Der Harzklub ist nicht der einzige Verein, der mit diesen strukturellen Problemen zu kämpfen hat.
2. Die Vereine, die ihr Angebot um Weitwanderungen erweitert haben (Speyer z.B.), trotzdem dem Trend und gewinnen Mitglieder hinzu.
Nun würde mich einmal eure Meinung - liebe Vereinslose - interessieren. Was, glaubt ihr, müssten die Vereine machen, damit IHR darüber nachdenken würdet, einem beizutreten? Was schreckt euch ab? Was würde euch motivieren?
Natürlich richtet sich diese offene Diskussion auch an alle, die bereits Teil des DAV oder DWV sind. Was ist eure Meinung dazu?
Ich würde es spannend finden, wenn hier jeder offen mal seine Meinung teilt. Und ich würde alle anderen bitte, diese möglichst mal nicht zu kritisieren. Seht es als eine Art Brainstorming. Sowohl Fakten, als auch Gefühle sind willkommen.