Beiträge von WeitWanderWade

    nach 3 tagen wieder da Danke für den Link, das finde ich entlastend zu wissen. Bin ich mit voller Ausrüstung unterwegs, hätte ich Isolierendes dabei. Ohne Zubehör oder mit tropfnassem Rucksack muss ich mich dann wohl doch wieder auf meine Muskeln verlassen.

    WeitWanderWade das Hocken zielt darauf, nicht der höchste Punkt zu sein.

    Hieße das umgekehrt: Wenn ich eh in einem Wald bin, könnte ich mich auch genauso gut mit geschlossenen Beinen hinstellen? Der größte Punkt bin ich dann sicher nicht. (Dass Nähe zu hohen Bäumen bei Gewitter eine blöde Idee ist, ist klar. Gehen wir davon aus, dass ich in die Schonung gerannt bin, aber noch deutlich überragt von den jungen Bäumen). Wäre es dann physikalisch egal, ob ich hocke oder stehe?

    Mein Problem mit dem "Hinhocken, Füße zusammen" ist: Ich kann das nicht lange durchhalten. Nach wenigen Minuten ist bei mir Feierabend. Bin ich da die Einzige? Und die meine zweite Frage: Gibt es eine logische "Plan B"-Position für Dauerhockunbegabte wie mich?

    Ich verstehe die Verlockung, sein Zeug zu deponieren statt zu tragen, aber ich würde es lassen (bzw ich lasse es ja schon mein Leben lang; es gibt auch Orte an die ich gern zurückkehre, und ich trage alles hin und rück.)

    Besonders stört mich die Idee, Spiritus zu lagern. Als Kind am Waldrand lebend haben wir alles mögliche da drin entdeckt - alles ist findbar.

    Aber auch ohne Spiritus liegt dann erst mal Müll in der Umwelt (deine Sachen sind anderer Leute Müll), nicht nur an einem Platz sondern gleich an mehreren, wenn ich dich richtig lese. Heißt das, du würdest auch mehrfach Minderwertiges kaufen, damit du dir das Tragen sparst? (Thema Ressourcenschonen)

    Jemand schrieb es ja schon so ähnlich: du hast die Verantwortung, alles wieder zu entfernen. Kannst du sicher stellen, dass das jemand für dich übernimmt, falls du verhindert bist?

    Insgesamt gefällt mir der Grundgedanke nicht, in der Natur Dinge aus Bequemlichkeit zu hinterlassen. Für eine einzelne Aktion, z.B. ein Wasserdepot für diesen einen Trailrun, hätte ich kein Problem, bei "mehreren Depots monatelang denn weniger Schleppen wär schon schön" hab ich Bauchschmerzen.

    Ich möchte nochmal gern die Nutzung als Wickelrock für den Notfall hervorheben - das hat mir im letzten Winter mal den Hintern gerettet, sozusagen. Ich hatte die Dauer meines Tagesausflugs und die Kälte unterschätzt und die falsche Hose gewählt. Die 3mm-Matte auf Torso-Länge um die Mitte gewickelt und unter den Hüftgurt geklemmt hat spürbar die Körperwärme gehalten.

    Also ein paaar Threads zu Kopfkissen gibt es ja nun wahrlich schon, da muss doch nicht jeder im festen Glauben der eigenen Einzigartigkeit des Kissenbedürfnisses einen neuen aufmachen? Vielleicht irgendwo dran flicken das Ganze? Hilft ja auch der Auffindbarkeit von Informationen null weiter, wenn die dann auf zig Threads mit ähnlichen Empfehlungen zerstreut sind.

    Ich lasse noch mal den Verweis auf eine dem Forumsthema angemessene Kissenumsetzung da.

    Wäre ich eine neue Nutzerin und würde das hier lesen, würde ich sofort die Kehrtwende machen anstatt mich zu trauen, einen neuen Beitrag zu verfassen.

    In einem Forum lässt es sich nicht vermeiden, dass über die Zeit hinweg mehrere Threads zu einem Thema entstehen. Diese Threads kann man ja auch zur Not zu einem zusammenflicken lassen von den Moderatoren. Und wenn jemand schon im Eingangspost sagt, dass er die Suche bedient und wenig gefunden hat, dann wäre mir ein wertschätzendes "Na sowas, nix gefunden?" lieber als die Unterstellung, dass der Threadstarter im festen Glauben an seine Einzigkartigkeit gepostet hat.

    @moosmaennchen Schön hier verwurzelt bleiben!

    Ich "koche" (wassererhitze) in Hotels auch bisweilen mit meinem DIY Spiritusbrenner, falls das Bad ein Fenster hat, dort. Der Geruch ist schnell weg. Ich bin allerdings supervorsichtig, dass mir die brennende Suppe nicht umkippt. Daher am liebsten Fliesen drunter (unter meinem kleinen "Teller" aus einem Pringelsdosenboden) und immer die Wasserflasche daneben.

    Ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt dem regionalen Wanderverein beizutreten. Hauptsächlich, um etwas zurückzugeben: Die Beschilderung der hiesigen Wanderwege ist gut, aber immer wieder gibt es Lücken im Netz und als Wanderin ich muss raten, wo es lang geht, oder mein Handy zücken. Als Wegwartin könnte ich das ändern, um Wegwartin zu werden müsste ich Vereinsmitglied sein.

    Was mich jedoch davon abgehalten hat, war der Blick auf die Homepage. Weder Altersstruktur noch Vereinsausflüge passen zu mir. Generell bin ich gar nicht auf Gesellschaft beim Wandern aus. Mit einer Gruppe in angepasster Geschwindigkeit losziehen und nach 7 km feuchtfröhlich einkehren gruselt mich eher. (Vielleicht Vorurteile, aber die Fotos...). Ich bin so gern allein unterwegs. Ein Verein passt nicht zu diesem Bedürfnis, egal wie er aufgestellt ist. Das muss ich mir aber immer in Erinnerung rufen, wenn ich an der nächsten schlecht beschilderten Kreuzung stehe...

    Danke für deine Erfahrungen, Jan! Ich hätte mich das nicht getraut, war allerdings in dem Babyalter noch ein halber Zombie wegen des ständig unterbrochenen Schlafs, und hatte einen Minimenschen in die Welt gesetzt, die mit Dauergeschrei auf Veränderungen im Tagesablauf reagierte und jede andere Transportform als "direkt am Körper" vehement verweigert hat. Ich erwähne das nur, falls hier andere Eltern mitlesen und ein ähnliches Exemplar haben ;) Es hängt einfach auch viel vom Kind und den eigenen Ressourcen ab.

    Ich finde es toll, dass ihr euch da nicht habt reinreden lassen, es klingt, als hättet ihr ein super Gespür dafür gehabt, was euch allen gut tut.

    Danke euch allen!

    Besonders für diese ausführliche Anleitung:

    Ist auch meine Erfahrung. Sollte es doch mal zu einer Blase kommen, mit Nadel durchstechen, Faden durchziehen (Eintrittsstelle ist ungleich Austrittsstelle! - also einmal quer durch die Blase ziehen), so das die Blase möglichst gut drainagiert. Den Faden abschneiden und drinnen lassen (an Ein- und Austrittsstelle hängt dann jeweils ein Fadenende). Ich ziehe dann sofort meine Camp-/Schlafsocken an (die sind in der Regel sauber). Die Blase rinnt über Nacht weiter aus, die trockenen, sauberen Socken nehmen das Wundwasser der Blase zusätzlich auf. Ao trocknet die Blase am besten aus (wird sie mit Tape abgeklebt trocknet sie schwerer bzw wegen schwitzen u.U. gar nicht). In der Regel ist die Blase dann am nächsten morgen leer und trocken (leerer Hautfetzen über einer abgelösten Stelle). Damit das am nächsten Tag nicht weiter aufreißt, am Morgen, vor dem Wechsel in die Wandersocken, nun sie Stelle großzügig mit Leukotape auf ssie ausgetrocknete Blase abkleben. Voila.


    Zur Prävention mache ich es genau wie Kay...

    Sobald ich etwas spüre "hot spot" oder Druckstelle: so schnell wie möglich Kinesiotape drüber. Das Tape und Mini Vic mit Schere habe ich immer ganz oben im Rucksack. So komme ich nicht in Versuchung das Thema zu ignorieren weil ich abgeneigt bin in meinem perfekt gepackten Rucksack kruschen zu müssen.

    ... nur dass das am Wochenende versagt hat. Nach dem Abkleben meines Hotspots (eine ganz neue Stelle, da hatte ich noch nie Probleme), wollte ich noch 30 km weiter, und unter dem Tape wölbte es sich immer mehr, wo vorm Bekleben allenfalls eine kleine rote Stelle zu sehen war. Vielleicht hätte ich das mehrschichtig kleben sollen.

    Ich hatte mir unterwegs überlegt, ob es sich lohnt, das jetzt quasi im Wald zu öffnen, hab es aber unterlassen, weil ich den Schmerz ganz gut ausblenden konnte und ich keine Methode gewusst hätte, die Blase ohne Ruhe trocken zu bekommen.

    Ich muss wohl doch mal neue Schuhe testen. Ich laufe auch nur mit Trailrunnern, meine Socken sitzen gut (Zehensocken mag ich nicht, meine Zehen bekommen aber nie Blasen), aber irgendwo hakt es im System, wenn ich sehr lange Strecken mit viel Höhenmetern gehe. :/

    Mit Nadel und Faden einen Faden durchziehen

    Muss man den Faden desinfizieren? Steigt mit dem Fremdkörper nicht das Risiko einer Entzündung?


    Mit einer Sicherheitsnadel aufstechen und ausdrücken.

    Ähnliche Frage wie oben - desinfizierst du Nadel und Stichstelle vorher?


    Sportkompressionsstümpfe

    Kannst du das bitte noch kurz erklären - hat die Kompression der Wade etwas mit Blasenbildung zu tun, geht es dir hauptsächlich um die 2. Lage, die die Reibung vermindert, oder haben Kompressionsstrümpfe einen Fußvorteil, den ich noch nicht kenne?

    Aus aktuellem Anlass ;) frage ich mich, wie ihr mit Blasen unterwegs umgeht.
    Blasenvermeidung kann auch gern Thema sein, aber vorrangig interessiert mich, was ihr tut, wenn es für Prävention zu spät ist, ihr aber noch unterwegs seid und die Stelle weiter belastet wird.

    Zähnchen zusammenbeißen und nichts tun?
    "Nur" Blasenpflaster drauf?
    Mit Tape abkleben?
    Aufstechen? Und Falls ja, welche hygienischen Vorkehrungen trefft ihr? Haltet ihr die Blasen ggf. offen, damit die Flüssigkeit dauerhaft entleert wird (es füllt sich ja bei neuer Belastung ständig nach), und falls ja, wie macht ihr das?

    Danke euch schon mal für eure suppigen Erfahrungen... :S