Durston Kakwa 40: Kondensation?!

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  • Moooin!

    Ich möchte gerne eine Erfahrung mit euch teilen, da ich dessen das erste Mal gewahr wurde auf meiner letzten Tour.

    Bei meinem Bestreben den Harzer Hexenstieg in einer Tour zu laufen habe ich das erste Mal auf meinem Durston Kakwa 40 zurückgegriffen, da wir keine Resupply-Points hatten (außer ein Auto bei km 50). Normalerweise ist das mein Go-To-Rucksack bei Overnightern und Mehr-Tages-Touren und nicht bei Extrem-Wanderungen. Durch seine Größe und den Verzicht auf Quilt und Co. war er natürlich im Innenfach entsprechend leer.

    Nun begab sich, dass ich dadurch feststellen konnte, dass sich im Laufe der Tour immer mehr Kondenswasser im Rucksack bildete. Ich habe das noch nie beobachten können, jedoch habe ich natürlich auch sonst Dinge im Rucksack (vor allem mein Quilt), die dieses Wasser im Zweifel aufnehmen würden. Das erklärt dann aber auch, weshalb ich bisher so blind war was dieses Thema angeht.

    Was denkt ihr darüber? Ich habe nun etwas Sorge, dass mein Quilt sich quasi im Laufen damit vollsaugen könnte. :(

    "Glaube nicht alles, was im Internet steht" - Heidi Klum, 28, Nobelpreisträgerin für Physik

  • Packliner nutzen um alles innen vor allen Arten von Wasser zu schützen. Egal ob Regen, Schweiss, Kondensation usw..

    In dem Fall habe ich das auch. Aber normalerweise verzichte ich auf Liner soweit es geht (Gewicht halt). Ich war nur überrascht und schockiert, wie sehr Kondensation im Rucksack offenbar ein Thema ist. Ich habe auch vorher mal im Internet geschaut, aber das Thema wird bisher kaum behandelt. Das Eindringen von Wasser über die Nähte ist oft behandelt, aber Kondensation eben nicht.

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  • Ja die war außen und es waren Riegel die verpackt waren. Ansonsten Nüsse und Gummibärchen. Wie gesagt: Alles außen und in Ziplock-Beuteln.

    "Glaube nicht alles, was im Internet steht" - Heidi Klum, 28, Nobelpreisträgerin für Physik

  • Oder war es eher Schweiß, der durch den Rückenteil durch kam?

    Habe ich auch überlegt. Allerdings befand sich die Feuchtigkeit auch oben im Rolltop. Das Rückenteil von den Kakwa ist aber komplett aus Ultra. Ich glaube da kommt nichts durch. Ich denke, es ist wirklich Kondensation. Und da ich nachts gelaufen bin, könnte das mit dem Temperaturunterschied durchaus sein.

    "Glaube nicht alles, was im Internet steht" - Heidi Klum, 28, Nobelpreisträgerin für Physik

  • Durch seine Größe und den Verzicht auf Quilt und Co. war er natürlich im Innenfach entsprechend leer.

    Ich denke die Tatsache, dass er nicht eng beladen war, ist hier relevant. So ist mehr Luft als sonst im Pack. Die feuchte Luft führt dann bei abgekühlter Umgebung zur Kondensation innen am nun kalten Rucksackmaterial. Bei einem eng gestopften Rucksack sollte das Problem weitgehend ausbleiben.

  • Am plausiblesten erscheint mir, dass die Feuchtigkeit beim Be- und Entladen des Rucksacks hinein kam. Das kann Feuchtigkeit in einem noch warmen Quilt sein, oder ein Beutel mit Lebensmitteln, der nach einer Rast wieder in den Rucksack kommt. Diese Feuchtigkeit wird dann beim Abkühlen kondensieren. Wenn viel Luft im Rucksack zirkulieren kann, und die Temperatur dafür passt, findet sich das Kondensat an der Rucksackinnenseite wieder.

  • Also ich habe meine Textilien usw in jedem Rucksack in einem drybag.

    Da ist bei mir IMMER mehr oder weniger viel Schweiß im Spiel.

    Oben im Rucksack ist es kühler als am Rücken das kann dann tatsächlich zu kondensation führen, auch wenn ich das so noch nicht beobachtet habe. Wahrscheinlich weil ich meinen Schweiß zwischen Rucksack und Drybag einsperre.

    Einzige Ausnahme ist mein Bonfus Fastus. Der Stoff plus getapte Nähte scheinen wirklich dicht zu sein.

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