Trekkingstöcke - Diskussionsfaden

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  • Nur mal als Idee eingeworfen; Trekkingstöcke als Myog gehen auch ohne Karbonfaser etc. Weil anscheinend doch einige "unteilbare" Stöcke nutzen, trau ich mich mal. Trekkingstock Low Budget:

    Hab ich schon vor 10 Jahren gebaut, lebt immer noch😄 Zu der Zeit hatte ich noch so 10 kg mehr auf dem Buckel, hab mich damals mit 92 kg voll reingehängt, hàlt.

    Ist einfach ein Bambusstock aus dem Raiffeisen -Landmarkt (99Cent) die Spitze ist von einem 50er Jahre Wanderstab (die mit Krücke aus Holz mit so Stock ägeln , falls das noch jemand kennt☺️), der Griff ist ein Stück Fahrradlenkerummantelung, Fundstück, Handgelenkschlaufe ist aus Schlüsselband. Unten am Griff sind so 1,50 Reepschnur angebracht, als Griffabschluss und für "Notfälle".

    Gewicht ist 159 g, Länge 1,25m, mit rundgeschliffenem Hipsterkorken (Holz auf Kunststoffkorken😂) 126,5 cm

    Der Korken verschließt den Bambusstab- natürlich hab ich in dem Hohlraum so Sachen wie eine Skalpellklingen, Pflaster, firesteel etc. untergebracht 😁

    Um nicht noch weiter abzuschweifen - Bambus ist enorm belastbar, leicht, billig und gut verfügbar . Muss man nicht mal was bestellen.😉

    Einmal editiert, zuletzt von schwyzi (2. Februar 2025 um 23:05)

  • 😂 Und eben Guck ich nach einem EOE Kocher, blätter' auf deren Seite rum und - tadaa:

    "Stäcke"
    EOE-Stäcke, das sind unsere umweltfreundlichen und nachhaltigen Wanderstöcke aus Bambus in fünf unterschiedlichen Größen. Sie sind der perfekte Begleiter und…
    eoe-europe.com

    Ich glaub's ja nicht - da haben die doch glatt meinen Low Budget Stab plagiiert 😱 😄 ...für satte 149€!!=O

    Edit: so einen Teller von nem Trekkingstock kann man da bei "meinem" übrigens auch leicht anbringen, einfach innen mit Superkleber innen bestreichen und draufstecken.(Die halten bei Leki und Komperdwll auch nicht soo zuverlässig, ich hab ne Sammlung von auf Wanderwegen und am Strand gefundenen Tellern☺️)

    Einmal editiert, zuletzt von schwyzi (2. Februar 2025 um 22:56)

  • schwyzi : Gute Idee, danke fürs Erinnern! Kenn ich noch von meinem Papa, der mit seinen alten Holzlangläufern und Bambusstecken unterwegs war. Und: dafür muss ich noch nicht einmal in den Baumarkt, denn das Zeug müllt hier den Garten zu, die Wurzelsperre hat es schon lange unterlaufen. Und jetzt erfahre ich: das stehen WERTE im Garten, gar kein Müll! ^^

  • Weiß jemand, wo ich die Black Diamond Trail Ergo Cork noch kaufen kann? Sind die komplett gecancelt?

    Ich glaube es sind nur noch die Damen-Varianten im Verkauf. Falls du mit 125 cm Höhe und etwas kleineren Griffen leben kannst, kannst du da ein Schnäppchen machen

    Selbst die Damen Version finde ich nirgends verfügbar - hast Du einen Link?

  • Ich möchte nicht behaupten, dass es unbedingt erstrebenswert ist sie zu erwerben, aber diese verstellbaren Stöcker wiegen mit Handschlaufe nur 106 Gramm. 73% des Gewichts der Iceline Poles. 😜

    Die Ruta Locura Yana Trekking Poles. Bei Outdoorline werden die mit 119g ohne Körbchen angegeben, also eher 125g = 250g pro Paar was immer noch beachtlich ist.

    Hat die mal wer ausprobiert?

    Einmal editiert, zuletzt von WonderBär (28. Juli 2025 um 01:48)

  • Bei Outdoorline werden die mit 119g ohne Körbchen angegeben, also eher 125g = 250g pro Paar was immer noch beachtlich ist.

    Ich vermute das Outdoorline noch die Vorgängerversion verkauft. Das würde zumindest damit zusammenpassen das auf der Produktseite des Herstellers oben steht, dass weitere .45oz eingespart werden konnten. Haut rechnerisch nicht 100%ig hin, könnte aber eine Erklärung für die Abweichung sein.

  • Hier ein paar Probleme, die Darwin mit den Iceline-Stöcken hatte:

    https://youtu.be/E-N-0_qfLfE?si=IUGJQGeXSakDhhTl

    Herr Durston hat gleich eine Replik dazu unter das Video geschrieben. Ich denke weiterhin, diese Stöcke sind im UL-Bereich schwierig zu schlagen. Natürlich darf man keine Wunder erwarten, aber das ist halt ähnlich der Diskussion um Regenjacken. Ja, eine 5lagige Jacke mit Kevlarbesatz hält sehr wahrscheinlich länger als eine aus dem Trailrunning Bereich. Die Frage ist eher ob mensch das braucht.

  • Hier ein paar Probleme, die Darwin mit den Iceline-Stöcken hatte:

    https://youtu.be/E-N-0_qfLfE?si=IUGJQGeXSakDhhTl

    Herr Durston hat gleich eine Replik dazu unter das Video geschrieben. Ich denke weiterhin, diese Stöcke sind im UL-Bereich schwierig zu schlagen. Natürlich darf man keine Wunder erwarten, aber das ist halt ähnlich der Diskussion um Regenjacken. Ja, eine 5lagige Jacke mit Kevlarbesatz hält sehr wahrscheinlich länger als eine aus dem Trailrunning Bereich. Die Frage ist eher ob mensch das braucht.

    Naja, der Herr Darwin hat sich damit ja auch nicht die Eiger-Nordwand hinuntergestürzt!

    Ich betrachte das Equipment dieser Firma zunehmend kritisch. Die Schnallen an meinem Kakwa z B.

    Ich habe erstmal ne StS Field Repair Schnalle mit in den Rep.-Satz.

  • Hatte gerade vorgestern mit einer Dayhikerin in Bend gesprochen, der genau das Gleiche passiert ist, abgeschert an der gleichen Stelle beim ersten Einsatz.

    "Normale" Carbon Poles haben wechselbare Spitzen aus einem weicheren Kunststoff und damit eine eingebaute Sollbruchstelle, wenn man zwischen Steinen einhakt. Ich habe immer eine Spitze als Ersatz dabei, kann ich vor Ort wechseln. Bei Durston, um Gewicht zu sparen, mit dem unteren Element integriert und alles aus harter Karbonfaser. Meiner Meinung nach eine Fehlkonstruktion.

  • Ich behaupte, alle die damit zufrieden sind hatten bisher einfach nur Glück ^^

    Ich weiß nicht, meine haben tausende km runter, darunter vierstellig Alpen, so kacke können die nicht sein.

    Skurrilerweise hab ich noch viel stabilere Lekis, die meist zuhause bleiben.

    So, jetzt hat's doch einen meiner Fizans dahingerafft, im Wallis eigentlich relativ unspektakulär auf einer nassen Felsplatte auf den Hintern gefallen und dabei hat sich wohl der Stock verkeilt und das Mittelsegment ist mit einem richtigen Knall zerbrochen. Erfreulicherweise konnte ich die Trümmer wenigstens noch so zusammen stecken, dass sie als Heckstange für das Stealth funktionieren.

    Das Zutrauen ist jetzt schon etwas erschüttert, ich hab zwar noch einen Ersatzstock (vor Jahren mal einen in Belgien verloren), so dass es für ein Paar reicht, aber ich tendiere fast dazu im Hochgebirge die stabileren Lekis einzusetzen.

  • Vielleicht mal irgendwann für jemanden interessant, die unterschiedliche Interpretationen bei den Längenangaben: Heute hab ich ein Paar Mountain King Sky Runner Ultra in 125cm erhalten und witzigerweise ist der Abstand Spitze - Ansatz Handschlaufe genauso groß wie bei meinen 130cm Lekis 😄. (Ich hatte aber schon so Andeutungen auf Reddit gelesen).

    Die Sky Runner Ultra sind übrigens wirklich krass leicht, ich weiß gar nicht, ob ich denen soviel zutrauen kann.

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