The Ultralight Rebound: Why Everyone I Know Eventually Adds Weight Back

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  • The Ultralight Rebound: Why Everyone I Know Eventually Adds Weight Back

    The Ultralight Rebound: Why Every Backpacker Eventually Adds Weight Back
    After 13,000 miles of drinking the ultralight Kool-Aid, here’s what I’ve added to my pack.
    www.backpacker.com
    Zitat

    It’s a well-worn pattern among ultralight backpackers: We strip back to the absolute bones, only to eventually add weight back. The pillow we swore we didn’t need, the warmer pad, the bug net, or the sleep socks. After enough miles, the question changes from “Can I live without this?” to “What am I giving up by saving the weight?” That is the ultralight rebound.

    Mir wurde das gerade in Socialmedia untergefüttert und wurde direkt an eine hitzige Diskussion hier im Forum erinnert, welche mich dazu veranlasst hat, meinem Nickname hier das "ex" voranzustellen. Es scheint also ein durchaus üblicher Vorgang zu sein, von "ultralight" auf "stupid light" und dann wieder auf "less stupid light" durchzuwechseln.

    Auf welchem Teil der Reise befindet Ihr Euch gerade? Werdet Ihr noch leichter oder habt Ihr den Punkt schon überschritten?

  • da ich eh vom Bushcraft/Miltär komme habe ich die Ausrüstung hier noch auf das nötigste abgespeckt. Dann die UL Ausrüstung für den Sommer liegt bei 3,5 kg für den Winter 4,5-6,5kg. SUL bin ich dran , finde den Gedanken einfach Interessant. Bekomme immer mehr mit das UL für einige ja das Gadget ist so mega leicht und das noch und das auch und zapp 350g für...was? Ok UL mit 5kg ist nur eine Zahl und das muß jeder für sich selber entscheiden. Finde die Einfachheit von SUL einfach nice.

  • Stupid light bezeichnet ja noch einmal den speziellen Umstand, im ggf. sicherheitsrelevanten Bereich den Bogen überspannt zu haben und die margin of error zu weit getrimmt zu haben.

    Der hier beschriebene Rebound ist ja eher ein ausloten der individuellen bottom line - die man oft erst bemerkt, wenn man darüber hinaus ist - gefolgt vom einem kleinen zurück zu etwas Luxus und der individuellen, tatsächlich dauerhaften bottom line.

    Ist ja in vielen Lebensbereichen so, wenn man im rabbit hole verschwindet - und auch das irgendwann wieder etwas normalisiert.

    Sich dafür im UL Forum etwas Sarkasmus, Kritik oder Denkanstöße gefallen lassen zu müssen beruhigt mich eher im Sinne des Forenzwecks (gemäß der Grundprinzipien hinterfrage alles und Schere im Kopf).

    Genauso selbstverständlich und legitim ist trotzdem die persönliche Konsequenz, nach reiflichem abwägen dabei zu bleiben (hyoh).

    "Not all those who wander are lost"

  • UL ist für mich ein Werkzeug, kein Selbstzweck, und ich nutze es um meinen Komfort zu maximieren und nicht um irgendwen zu beeindrucken (tbh: nicht mehr). Maximaler Komfort ist ein Faktor aus "Was kann das Zeug das ich dabei habe" und "Was wiegt das Zeug das ich dabei habe". Ein Kilo gespaart und dafür jeden Abend frieren (als Beispiel), nein Danke. Ein Kilo mehr auf dem Rücken und keinen Mehrwert davon, auch nein danke. Ich entscheide also einfach, ob mir der Mehrkomfort durch XY das Mehrgewicht wert ist. Hätte ich ohne UL wohl so nicht im Blick gehabt, hat auch ein paar tausend km gedauert. Passt so für mich und wer es anders halten möchte darf dies auch gern tun ;)

    Und ab und an fall ich dann wieder zurück auf UL, und überlege wie leicht man Tour A oder B wohl machen könnte. Neulich schönes Video gesehen von einem der die TMB nur mit Hüfttasche gemacht hat... da ertappe ich mich durchaus beim Überlegen ob ich das nicht auch hinbekommen würde

  • Hallo exULgäuer ,

    schön mal wieder was von Dir zu lesen!

    Ich glaube die Mehrheit der Grenzen die man sucht, nimmt man überhaupt erst war, wenn man sie erst überschritten hat. Glücklich die, die dann noch zurück können....

    Da hab ich gottseidank aber noch hin.... 😉

  • Man muss überall im Leben Kompromisse eingehen, auch beim Wandern. Wo ist mir der Komfort wichtiger, beim Tragen, Essen, Schlafen oder während der Pausen?

    Der eine schleppt hat ein Kissen mit und schläft dafür besser, der andere kommt auch irgendwie passabel durch die Nacht und genießt den leichten Rucksack.

    Bis man seine Vorlieben richtig erkannt hat, geht die Gewichtskurve mal rauf und mal runter.

  • musste aufhören mit dem Rauchen

    Ich hoffe nichts Schlimmes. Aber aus eigener Erfahrung, das ist soooo viel wert!!!

    Bis man seine Vorlieben richtig erkannt hat, geht die Gewichtskurve mal rauf und mal runter.

    Das fühle ich! Die extremen Auf und Abs sind vorbei, aber nach jeder Diät, kommt wieder was Neues on top!
    wie im wirklichen Leben *bauch reib* 🤣

  • …musste aufhören mit dem Rauchen 🙄

    nicht dass du das Trashcraften einstellst, wenn du jetzt so viel Geld einsparst...

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Ich finde den Rebound legitim bzw sogar gut: Wenn der einsetzt weiss man bereits genau, was sich individuell, im Sinne einer optimalen Tour, lohnt mitzunehmen.

    Ich bin selbst grundsätzlich noch auf dem Weg nach unten mit dem Gewicht, hatte aber auch schon mehrfach Gedanken ala „diese X Gramm und Y Liter Volumen investiere ich für Z“.

    Ich hatte auch schon mal eine explizite Genuss-Tour, wo mir die Verpflegung von vornherein mindestens genauso wichtig war wie das fahren. Passenderweise hatte der erste Trekkingplatz dann einen Solar-Kühlschrank 😉

    Beides, also Rebound und unterschiedliche Ziele für unterschiedliche Touren, fühlt sich für mich genau richtig an.

  • Im Rahmen des Findens eines für mich optimalen Setups bzw eine optimalen Kompromisses zwischen Gewicht und Komfort unter Einbeziehung der Notwendigkeit, kam bei mir auch die Erkenntnis wie viel ich ohne Einschränkung meines körperlichen Wohlbefindens und meiner körperlichen Leistungsfähigkeit tragen kann. Solange ich unter dieser Grenze bleibe, gönne ich mir auch gerne mal den ein oder anderen Luxusgegenstand oder die ein oder andere Leckerei mehr. UL ist eben (wie o. schon jmd geschrieben hat) nicht Selbstzweck sondern richtet sich für mich zunächst nach den Notwendigkeiten der jeweiligen Tour und eben auch nach den jeweiligen körperlichen Möglichkeiten.

  • Ich habe im Großen und Ganzen mein Setup zum Wandern und achte nicht mehr so auf das Gewicht. Sicher ist es angenehmer mit 7-8kg unterwegs zu sein als mit 14-16kg. Aber meine Erfahrung ist, dass ich, je nach Länge der Tour am Ende fit bin, auch mit den 14-16kg klar zu kommen. Ich laufe selten 30-40km am Tag, wenn ich fit bin, also eingewandert, geht das auch, beim PCT muss man das wohl am Ende so machen um ankommen zu können, aber auch das ist zu schaffen, gerade wenn man sich am Anfang die Zeit nimmt, damit sich der Körper an die Belastung gewöhnt.

    Ich habe sicher 2kg Elektronik dabei mit der Kamera, Batterien und der DJI jetzt. Je nach Sektionslänge kommt dann das individuelle Gewicht von Essen und Wasser dazu. Da ich gerne die Möglichkeit haben möchte bis ca. 10 Tage maximal autark sein zu können, also primär Essen, Wasser sollte möglichst mit Filter auf dem Weg addierbar sein, kann alleine das schon einen gewaltigen Faktor auf das Gewicht haben. Und wenn man dann mit einem 30l Rucksack unterwegs ist, das wäre nichts für mich. Ich finde es nach wie vor erstaunlich wenn ich andere Hiker mit so einem Setup sehe. Für mich ist das Thema UL eine Orientierung, aber nichts dem ich alles unterordne. Und welches Thema aktuell nach Portugal bei mir in den Fokus gerät ist das Zeltsetup, was ja zu UL gehört bei den DCF und Konsorten Zelten. Aber wenn so eine teure Anschaffung nach 3 Jahren Benutzung solche Verschleißerscheinungen zeigt, bin ich mir nicht sicher ob ich diesen Weg weiter verfolgen werde, oder dann doch ein eher klassisches Material mit längerer Nutzungsdauer. Am Ende, HYOH :)

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