Organisation: Packcubes für Rucksäcke

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  • Bin da ganz bei dir.
    Gemeint sind von Dingo aber glaube ich sowas hier. Die sind dann U-Förmig und passen genau zum Rucksack, also am Rücken flach und nach vorne hin wie der Rucksack leicht abgerundet. Dann kannst du theoretisch genau bei der gleichen Aufteilung bleiben: ganz unten in den Pod kommen Quilt und Wechselklamotten, dann einer mit essen und oben einer mit dem Rest eben lose oder in einen weiteren. Oder eben auch ganz anders

  • Da muss man schon beim Packen, jede Ecke irgendwie ausfüllen, damit der Rucki straff sitzt.

    [...]

    Unten in den Rucksack kommt der Quilt und eine/die Garnitur Wechselklamotten, verpackt in den Exped Snozzlebag.

    Der quilt ist eigentlich genau dafür ideal, um Zwischenräume auszufüllen, wenn man ihn nicht in einem Beutel transportiert, sondern relativ zum Schluss da hin stopft, wo sich Lücken ergeben haben 👌

    "Not all those who wander are lost"

  • Danke für die rege Beteiligung, zu der es wie immer klare, aber eben auch verschiedene Positionen gibt.

    Bis vor kurzem habe ich nicht mal Liner benutzt. Jetzt eben doch.

    Aus gesundheitlichen Gründen muss ich mehr UL werden, gleichwohl erzeuge ich automatisch Chaos aus den Dingen in meinem Rucksack. Eine Organisation mit im Idealfall farblich unterscheidbaren Cubes etc. erhoffe ich mir mehr Übersicht und Ordnung der Dinge. Und da ich inzwischen für zwei packen muss, hilft es mir etwas Kontrolle über die Dinge im Rucksack zu haben, anstatt zu wühlen und Dinge wieder dadurch in der Position zu verändern.

    Es mag sein, dass im Rahmen von konsequenten UL manchen die Übersicht leichter fällt, gerade weil sie wenig dabei haben. Für mich aber scheint es notwendig diesen Luxus einzugehen, da Wandern bei meiner derzeitigen Ausrichtung auch mit Reisen zu Orten in der Zivilisation zu tun hat (Kleinkind) und es für mich hilfreich sein wird, wie oben erwähnt. Quilt und Schlafsack dienen dann als anpassbares Füllmaterial für all die Lücken.

    Auch bin ich ja mit dem Unbound nicht rahmenlos unterwegs. Bei mir geht es mehr in Richtung LL als UL :saint:. Vorher habe ich mit einem UH Rucksack experimentiert, was beim Rücken halt, aber leider rutscht das Teil doch enorm. Hier war der Vorteil eines vertikale RVs, womit ich gut Zugriff auf alle Inhalte hatte. Ein UL Pack mit vertikaler Öffnung mittels Klett und Haken/Schnallen könnte ich mir gut vorstellen. Würde auch helfen das Volumen einfach anzupassen. Sollte ich mal nähen lernen, probiere ich das Mal.

  • Naja. Wie Du schon sagst. Die Wahrheit liegt dazwischen. Aber als Messie alles irgendwie in den Rucksack zu werfen, hilft mir aus eigener Erfahrung wenig. Und ich rede von 2-3 Cubes mit 7-9 Liter. Dazu 3-5 kleinere Beutel / Taschen. Denke das wird mir enorm helfen, zumal ich ja ein eher UL untypisches Volumen (55l+) nutze.

  • Probier's doch erst mal prototypisch aus, ohne irgendwas spezielles zu kaufen, ob das wirklich den erhofften Mehrwert bringt.

    Plastiktüten/Beutel, Obstnetze, Wäschenetze, Schuhbeutel, was halt da ist - oder sich günstig und einfach um die Ecke besorgen - und sonst auch der eigentlich intendierten Nutzung zuführen lässt.

    Wenn's dann wirklich die erhoffte Erleichterung bringt, kannst Du auch viel gezielter die Anzahl/Größe/Form kaufen, die sich praktisch auf Tour als vorteilhaft herausgestellt hat.

    "Not all those who wander are lost"

  • Ich mag keine Liner. Weder in Quilts oder Schlafsäcken noch in Rucksäcken. Ich mag keine langärmligen Shirts oder Leggings. Uahhhh ... gegrabe und klebrige Enge. Nach 40 Jahren des Wanderns muss ich in diesen Fragen nicht mehr ständig mit mir Ringen 8o.

    In nördlichen Gefilden oder Randjahreszeiten habe ich dadurch ca. 150 g an Packeuteln inkl. Regenhülle mehr dabei. Für mein Wohlbefinden eine super Sache :love:

    Ich bin aber nicht abgeneigt, neue Kombinationen / Materialien auszuprobieren. Somit feiere ich immer weder meine Tyvekschlafhose. Alpha ist mir viel zu teuer auf Dauer. Merino wegen Motten ausgeschieden.

  • Ich bin auch jemand der die Sachen lieber organisiert hat. Trägt deutlich zu meiner Entspannung bei. Nach einigen hin und her mit zu viel oder zu wenig Beuteln bin ich jetzt bei drei Beuteln für alles ausser Schlafen angekommen und ganz zufrieden. Ich hab mit packing cubes experimentiert aber bin nicht so überzeugt davon. Wenn es nicht perfekt zum Rucksack passt gibt es Lücken. Am besten funktionieren sie im gefüllten Idealzustand. Aber bei mir ändert sich nun Mal unterwegs die Füllmenge. Sie stapeln sich idealerweise aufeinander und dann hat man nur ein Cube im direkten Zugriff. Falls du tagsüber nie an dein Zeug musst und alles penibel rein passt und du den Rucksack nicht maximal ausnutzen musst, dann mag es ganz nett sein. Ich fand auch das Stopfen des Quilts oder Kleidung in ein Cube mit umlaufendem RV umständlicher als in einen Packsack.

    Hier mein aktuelles System, dass ich so wieder auf der nächsten Tour einsetzen werde:

    Ein 20 Liter Packsack (StS, deren leichteste Linie): ist auch mein Handgepäck im Flugzeug oder Bahn, meine Einkaufstasche unterwegs und ansonsten sind da meine extra Lagen und wasserdichten Socken drin. Könnte mir auch so einen Mini UL Rucksack vorstellen, den hier anscheinend auch einige benutzen. Aber den Packsack hatte ich nun Mal, und hat sich inzwischen auf vielen Touren als sehr nützlich herausgestellt.

    Ein 20 Liter Fressbeutel (DCF, müsste aber nicht sein. Könnte man sich sehr einfach aus einem Rest Tyvek selbernähen): am wichtigsten ist für mich die Eigenschaft dass die lange Seite, die offene Seite ist. Hier findet sich mein Essen, Kocher, Kartusche. Der Beutel ist nur lose verschlossen, damit ich beim einpacken in den Rucksack den Inhalt an den zur Verfügung stehenden Platz anpassen kann. Wasserdichtigkeit spielt keine Rolle für mich.

    Ein ca 2 Liter Packsack, schmal und lang. Ich meine von Hilltop Packs. Ist rot und hat ein weißes Kreuz drauf. Hier könnte ich mir auch einen Cube oder ein Schuhsack etc vorstellen. Aber hab den nun Mal bekommen und finde die Kennzeichnung für Erste Hilfe ganz nützlich. Da ist nicht nur mein Erste Hilfe Set drin, sondern der ganze Kleinkram: Reparatur, Hygiene, Elektro, 1. Hilfe & Medikamente. Alles in kleinen normalen Haushalt Ziplocks verpackt und in dieser Reihenfolge gestapelt. So komme ich an das, was ich schnell und am wahrscheinlichsten unterwegs brauche, gut ran.

    Wichtig für mein System ist, dass die beiden großen Beutel genügend Volumen haben. Den relativ prall gefüllten Erste Hilfe & Co Beutel pack ich an den Rücken. Die beiden großen Packsäcke können dank der Größe und des extra Volumens so arrangiert werden, dass keine Lücken entstehen, aber ich sie mit einem Griff entnehmen und schnell verstauen kann. Der Fressbeutel könnte auch ganz nach unten in den Rucksack. Fand ich von der Gewichtsverteilung nicht so günstig, besonders wenn der für 4-5 Tage gefüllt ist.

    Lange Rede kurzer Sinn: ich schließe mich den Vorschreibenden an, die empfehlen erst mal mit dem Zug experimentieren was man hat oder günstig bekommen kann, bevor man 100€ in drei DCF packing cubes investiert. Ein Netz ist für mich zb nur praktikabel für die Kleinteile der Schlafsachen innerhalb des Quilt-Packsacks. Als Ersatz für die oben genannten fand ich es es sehr hautunfreundlich (habe sehr rissige Haut an den Händen) und in weicherer Varianten zu schnell zu großen Löchern neigend. Herausgefunden durch testen.

  • Eigentlich weiss ich ja was ich will. Mir gings mehr um konkrete Produkte.

    Da hab ich ja jetzt a bisserl was.

    Gerne noch konkrete Produkte. DCF fällt preislich raus und bei Alli E kaufe ich aus Prinzip nicht.

    Danke euch.

  • Beitrag von Estella2024 (17. Juni 2026 um 20:20)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (17. Juni 2026 um 21:42).
  • Dichte Packbeutel sind sch.... weil man sie kaum komprimieren kann. Es geht in erster Linie um das Sortieren der Sachen, das nicht die Ersatzunterhose bei der Mütze landet etc.

    Also, dünner, luftdurchlässiger Stoff (oder mesh-Fenster) ist besser als Wasserdicht mit Rollverschluß für das sortierte Verpacken. Für empfindliche Sachen (Elektronik etc) machen die dichten Packs aber sehr wohl Sinn.

    PS. schau mal bei Amazon nach Kompressionspacks, wenn du eh etwas mehr mitnehmen musst (Kindersachen) können die ziemlich interessant sein. Die paar Gramm können dir viel Packstress sparen

    Ich habe schon so viel aus meinen Fehlern gelernt. Ich gedenke noch weitere zu machen.

  • Für die Lebensmittel nehme ich auch wasserdichte Beutel. Zum einen, weil ich sie über Nacht aufhänge (nach Möglichkeit trocken, aber das klappt nicht immer, zum anderen, weil ich es durchaus schon geschafft habe, z.B. die Ölflasche nicht richtig zuzudrehen oder (das war zum Glück in der Oberrohrtasche beim Bikepacking) den Ausgießer der Spiritusflasche vor dem Verpacken nicht einzuklappen ...) Und als ich noch eine Trinkblase verwendet habe, kam die auch in einen wasserdichten Beutel. Durch den Schlauch war der natürlich nicht komplett abdichtbar, aber das Schlimmste hätte er wohl schon aufgefangen - das ging aber immer gut.

  • "Er" liest jetzt überwiegend nur noch mit ;-). Das hört sonst nie auf. Die Idee mit den Kompressionspacks nehme ich noch auf - allerdings will ich Gepardi (aktuelles Kuscheltier) lieber nicht zu sehr verknautschen. :D Knautschen kann Herzen brechen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dingo (18. Juni 2026 um 11:43)

  • Ich habe mir bei meinem Tipik Zelt ein paar Sets UL Säckchen mitbestellt bei Xavier. Zusätzlich benutze ich auf den größeren Touren noch meinen Sea to Summit UL Daypack so von wegen multiuse usw. Da kommt dann idR das Essen rein und der Rest wird in den Beuteln organisiert. Kann man sich auch ohne Zeltbestellung ordern :)

  • Wild Sky gear aus GB macht auch ganz nette Sachen, ich habe einen größeren mit 2-WegeRV für Essen

    Wild Sky Gear 1oz DCF Cuben Fibre Dyneema Verpackung Zellen Beutel 5 Größen 6g+

    Und ganz ehrlich? Wenn man sich schon solch einen schönen Rucksack kauft, hat der auch schöne Packsäcke verdient.

  • Beitrag von Estella2024 (18. Juni 2026 um 16:51)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Falscher Thread (18. Juni 2026 um 17:06).

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