Beiträge von Kay

    Vielen Dank für die vielen, vielfältigen und mir sehr hilfreichen Antworten! Ich war die letzten Wochen unverhofft durch ein anderes Thema abgelenkt, so dass ich nur selten hier im Forum war und mehr als mitlesen nicht drin war. Ich konnte allerdings im Auto über das eine oder andere nachdenken.

    Mir gefällt die Idee eines robusten, schlechtwettertauglichen Packrafts wie crisensus vorgeschlagen hat. Ich mag so warme Sommertage gar nicht, ich wäre spätestens um 9 Uhr vom See runter. Aber so ein verhangener, leicht nässelnder Herbsttag, in dem man die Landschaft von Wasser aus anguckt, könnte ich mir schon recht gut vorstellen. Daher habe ich das Thema SUP erstmal abgehakt.

    Ich bin eine Zeit lang recht viel mit einem Kanadier gefahren (zu zweit). Dieses einseitige Paddeln hat mir weniger gut gefallen. Ich konnte mal für ein paar Stunden ein Kajak auf der Regattaanlage in München testen. Das hat mir vom Bewegunsgprofil sehr viel besser gefallen. Allerdings habe ich keinen Platz ein Kajak zu transportieren oder aufzubewahren. Das von outdoorrama vorgeschlagene Puffin Saco sieht sehr attraktiv aus. Aber kostet wie alle "Bötchen" auch eine ordentliche Stange Geld.

    Ich muss noch tiefer in die verlinkten Seiten einsteigen (ganz großes Dankeschön crisensus dass du meine Recherche so leicht machst! :love: ) und wenn ich weiß was ich möchte, den Gebrauchtmarkt eruieren und vor allem vorher die Leihoptionen ausloten. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas auch für Packrafts gibt.

    Ich kann gerade nicht wandern (und wahrscheinlich auch die nächsten Monate nicht) und vermisse das draußen sein in der Natur. Daher überlege ich mir ein "Wassersportgerät" anzuschaffen. Bin in der Thematik relativ unbewandert und freue mich über Tipps und weitere Ideen.

    Ich lebe in den bayerischen Alpen und möchte erst mal nicht all zu weit fahren um ans Wasser zu kommen. In meiner Nähe sind der Walchensee, Kochelsee, Tegernsee, Achensee, Sylensteinstausee (und der Oberlauf der Isar südlich von Tölz. In Klammern weil sicherlich kein Anfänger Gewässer).

    Packraft: in Videos sieht das so aus als ob die Beine immer über das Raft hängen. Ich bin mir nicht sicher, ob das zu schmerzhaft mit der aktuellen Verletzung ist. Oder kann man die Beine auch innen gerade lagern? Wenn ja sehe ich große Pluspunkte bei der Nutzung sich außerhalb von heißen Sommertagen.

    SUP: hab Videos gesehen wie jemand mit einen SUP Mehrtagestouren macht. Allerdings ist mir nicht so ganz klar, was der Vorteil gegenüber einem Packraft wäre, wenn ich eh nur drauf sitzen würde. Aber in meinem Umkreis schwärmt gefühlt jeder vom "suppen" am Feierabend. Aber vielleicht kennen die keine Packrafts?

    Faltkanu oder Aufblaskanu sehen auch ganz nett aus als Sportgerät. Sind wohl schwere und sperriger. Gibt es einen Vorteil zum Packraft?

    Wenn man nicht plant den Yukon zu paddeln und eh UL nah von der Ausrüstung ist, spricht doch eigentlich mehr für ein Packraft als für die anderen Geräte? Warum sehe ich dann so wenig Packrafts auf den hiesigen Gewässern? Nicht bekannt? Irgendwie nachteilig?


    PS: wie lange dauert es bis der erste ein Fahrrad vorschlägt ? :D

    Vielen Dank für deinen Bericht. Der Weg scheint maximal schlecht geplant zu sein. Von der Route bis zu den Bänken viele fragwürdige Entscheidungen. :rolleyes: Wirst du den Weg noch weiter gehen oder reicht es dir schon?

    Ich hab ein paar kleine Säckchen aus Tyvek Resten genäht. Finde die sehr robust und ausreichend leicht. Hier ein Beispiel:

    Kay
    1. Januar 2026 um 09:16

    Was trocken bleiben soll, würde ich allerdings nicht in Tyvek verpacken, aber für so kleine Säckchen zur Organisation im Rucksack oder zum Schutz von Sachen macht das Material für mich schon Sinn.

    Ich habe das Prinzip mal in den Vogesen getestet. In der Situation bedeutete es für mich Freiheit, da ich aus gesundheitlichen Gründen möglichst leicht unterwegs sein musste.

    Nachteilig fand ich, dass ich einige schöne Camp-Spots auslassen musste. Für längere Touren fände ich persönlich es als organisatorischen Alptraum. Ich war in der Nebensaison unterwegs, da hatte in den Vogesen viel geschlossen und es war doch etwas Arbeit die Route und Übernachtungen aufeinander abzustimmen. Da habe ich nicht so viel Bock drauf.

    Überraschend war für mich, wie viel extra Zeit man braucht, wenn man im Hotel das Restaurant besucht. Mit Frühstück und Abendessen im Hotel verkürzt sich mein Wander-Tag deutlich. Dafür hatte ich deutlich mehr Kontakt zu den Locals und anderen Reisenden und das fand ich wiederum auch sehr bereichernd.

    Kurioserweise kam mir der Gedanke dazu auch auf der GTA. Ich hatte vor zwei Jahren eine Hitzewelle und war absolut überfordert mit den Temperaturen und hätte liebend gerne auf einiges in meinem Rucksack verzichtet.

    In meinem Kopf schlummert auch noch der Plan ab Entraque ein einwöchige für mich anspruchsvolle Tour ohne Zelt zu machen. Da eine glutenfreie Ernährung in Italien überhaupt kein Problem ist, könnte ich wirklich total leicht wandern. In diesem Fall würde ich es als größere Freiheit sehen mit leichten Gepäck Sidequests oder technisch anspruchsvollere Varianten oder mehr Gipfel erwandern zu können, als mit schweren Gepäck die Freiheit des Übernachtungsplatz zu haben.

    Ich bin auch jemand der die Sachen lieber organisiert hat. Trägt deutlich zu meiner Entspannung bei. Nach einigen hin und her mit zu viel oder zu wenig Beuteln bin ich jetzt bei drei Beuteln für alles ausser Schlafen angekommen und ganz zufrieden. Ich hab mit packing cubes experimentiert aber bin nicht so überzeugt davon. Wenn es nicht perfekt zum Rucksack passt gibt es Lücken. Am besten funktionieren sie im gefüllten Idealzustand. Aber bei mir ändert sich nun Mal unterwegs die Füllmenge. Sie stapeln sich idealerweise aufeinander und dann hat man nur ein Cube im direkten Zugriff. Falls du tagsüber nie an dein Zeug musst und alles penibel rein passt und du den Rucksack nicht maximal ausnutzen musst, dann mag es ganz nett sein. Ich fand auch das Stopfen des Quilts oder Kleidung in ein Cube mit umlaufendem RV umständlicher als in einen Packsack.

    Hier mein aktuelles System, dass ich so wieder auf der nächsten Tour einsetzen werde:

    Ein 20 Liter Packsack (StS, deren leichteste Linie): ist auch mein Handgepäck im Flugzeug oder Bahn, meine Einkaufstasche unterwegs und ansonsten sind da meine extra Lagen und wasserdichten Socken drin. Könnte mir auch so einen Mini UL Rucksack vorstellen, den hier anscheinend auch einige benutzen. Aber den Packsack hatte ich nun Mal, und hat sich inzwischen auf vielen Touren als sehr nützlich herausgestellt.

    Ein 20 Liter Fressbeutel (DCF, müsste aber nicht sein. Könnte man sich sehr einfach aus einem Rest Tyvek selbernähen): am wichtigsten ist für mich die Eigenschaft dass die lange Seite, die offene Seite ist. Hier findet sich mein Essen, Kocher, Kartusche. Der Beutel ist nur lose verschlossen, damit ich beim einpacken in den Rucksack den Inhalt an den zur Verfügung stehenden Platz anpassen kann. Wasserdichtigkeit spielt keine Rolle für mich.

    Ein ca 2 Liter Packsack, schmal und lang. Ich meine von Hilltop Packs. Ist rot und hat ein weißes Kreuz drauf. Hier könnte ich mir auch einen Cube oder ein Schuhsack etc vorstellen. Aber hab den nun Mal bekommen und finde die Kennzeichnung für Erste Hilfe ganz nützlich. Da ist nicht nur mein Erste Hilfe Set drin, sondern der ganze Kleinkram: Reparatur, Hygiene, Elektro, 1. Hilfe & Medikamente. Alles in kleinen normalen Haushalt Ziplocks verpackt und in dieser Reihenfolge gestapelt. So komme ich an das, was ich schnell und am wahrscheinlichsten unterwegs brauche, gut ran.

    Wichtig für mein System ist, dass die beiden großen Beutel genügend Volumen haben. Den relativ prall gefüllten Erste Hilfe & Co Beutel pack ich an den Rücken. Die beiden großen Packsäcke können dank der Größe und des extra Volumens so arrangiert werden, dass keine Lücken entstehen, aber ich sie mit einem Griff entnehmen und schnell verstauen kann. Der Fressbeutel könnte auch ganz nach unten in den Rucksack. Fand ich von der Gewichtsverteilung nicht so günstig, besonders wenn der für 4-5 Tage gefüllt ist.

    Lange Rede kurzer Sinn: ich schließe mich den Vorschreibenden an, die empfehlen erst mal mit dem Zug experimentieren was man hat oder günstig bekommen kann, bevor man 100€ in drei DCF packing cubes investiert. Ein Netz ist für mich zb nur praktikabel für die Kleinteile der Schlafsachen innerhalb des Quilt-Packsacks. Als Ersatz für die oben genannten fand ich es es sehr hautunfreundlich (habe sehr rissige Haut an den Händen) und in weicherer Varianten zu schnell zu großen Löchern neigend. Herausgefunden durch testen.

    nivi  Christian Wagner  Walkin' und alle Upcycling-Freunde. Ich fühle mich inspiriert meine Restekiste zu leeren und einen Tages-Rucksack zu nähen. Habt ihr Erfahrungswerte, ab wann ein Stoff zu dünn ist? Ich habe einige Stoffreste um die 30-40g/qm, die ich für Windjacken oder Apexkleidung verwendet habe. Meint ihr das geht, wenn ich die Nähte gut einfasse? Der Rucksack wird mit maximal 4-5kg belastet werden. Davon bis zu 3 Liter in Form von einer Wasserflasche rechts und link in den Seitentaschen.

    Ich hab vor kurzem erste Versuche mit cold soaking gemacht. Erstmal nur für mein Mittagessen. Dazu habe ich die untere Hälfte einer (am Auslass defekten) 2l Evernew Faltflasche verwendet und diese Clips, die hier mal vorgestellt wurden. https://harecker.de/products/tuten…ip&_ss=e&_v=1.0

    Erkenntnisse:

    Couscous Mischung geht easy und hat mir sehr gut geschmeckt. Ist sonst nicht Bestandteil meiner Alltagsernährung, jetzt vielleicht öfters.

    Reisnudeln: nur die Nudeln, dazu aus Brühe und Misopulver selbst gemischte Suppenbasis https://www.glutenfreigeniessen.de/mama Hatte es 2h im Wasser und es war immer noch knackig. Gefällt mir nicht. Die Suppenmischung war sehr lecker und erfrischend. Würde ich nicht nochmal für cold soaking mitnehmen. Möchte nicht mehrere Stunden vorausplanen.

    Mein Favorit: Müsli! Hatte etwas von meiner selbstgemachte Müsli-Mischung übrig und das war perfekt. Überlege für tagsüber die Mischung noch mit Nüssen aufzupeppen. Kommt auf jeden Fall wieder mit fürs Mittagessen.