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  • Ich frage mich in wie weit, ähnlich zum Fäkalien vergraben, mindestens in 100m Abstand zu Gewässern verwässert in die Erde schütten ein gangbarer Weg wäre

    Fragst du das dich? Oder die Puristen unter uns?;)

    (...)

    Weder noch. Eigentlich die Biologen/Chemiker hier. Aktuell spüle ich unterwegs gar nicht ab, wäre aber dankbar über eine Einschätzung im Umgang mit Spülmittel in freier Natur. Auch ob zB "Frosch Bio Spülmittel" passt, oder was man so her nimmt (Dr. Bronner wurde ja schon genannt). Vergraben oder ist "auf die Wiese kippen" auch ok?

  • Aktuell spüle ich unterwegs gar nicht ab, wäre aber dankbar über eine Einschätzung im Umgang mit Spülmittel in freier Natur. Auch ob zB "Frosch Bio Spülmittel" passt, oder was man so her nimmt (Dr. Bronner wurde ja schon genannt). Vergraben oder ist "auf die Wiese kippen" auch ok?

    Meine Halblaienhafte Einschätzung als Ingenieur im Umweltbereich : kommt drauf an. Und zwar in was für einem Ökosystem Du dich befindest. Vergraben oder nicht macht keinen grossen Unterschied. Nährstoffe (im Falle von Spülmittel vor allem Kohlenstoff) werden in die Natur eingetragen. Manche spezialisierte Ökosysteme, welche mit Nährstoffmangel zu kämpfen haben, werden schneller aus dem Gleichgewicht gebracht als andere.

    Sensible Ökosysteme wären in unseren Breitengraden vor allem Magerwiesen, gewisse Hochplateaus etc.

    Jedoch: wenn alle paar Stunden einer an den Wegesrand pinkelt macht es um einiges mehr aus - Stickstoff und Phosphor aus dem Urin haben da einen ganz anderes Nährstoffpotential. Daher meine Meinung : wenn man nicht in einem überlaufenen Gebiet ist und weit genug vom Gewässer, wird sich das alles in Grenzen halten.

  • Meine Halblaienhafte Einschätzung als Ingenieur im Forstbereich (ohne Alpen):

    Ich stimme Patirou vollumfänglich zu.

    In Mooren oder anderen nährstoffarmen Bereichen ist das eher ungünstig.

    Dort wo Wegebau gemacht worden ist, wird der Nährstoffhaushalt schon von Staub erhöht sein, dass das bisschen Spülmittel auch keinen Unterschied mehr macht.

    Grüße Azes

  • Asche ist stark alkalisch und reinigt super das Fett.

    Alternativ ein paar Efeu Blätter zerkleinern und aufkochen. Die Saponine, natürliche Tenside, machen ähnlich sauber wie etwas biologisch abbaubares Spüli/ Tenside.

    Auch im Kombination nutzbar.

    Skills are cheap - Passion is priceless

  • Aber jeder wie er möchte...

    Naja, essen oder trinken tue ich es auch nicht.

    Hederin, ein Saponin, mit vorkommen im Efeu meinst du bestimmt. Das kommt sogar in Schwarzkümmel vor, ein beliebtes Gewürz und Heilmittel. Auch wenn ich es nicht so gerne mag.

    Also da scheint deine Sorge mMn etwas unbegründet oder übertrieben.

    Aber ja, jeder wie er möchte 👍

    Skills are cheap - Passion is priceless

  • Hm, für eine Wochenendtour braucht man IMHO sowieso keine Topfreinigung. Das Ding wird ja eh 2x am Tag sterilisiert und ein Petersilienschnipsel im Morgenkaffee bringt mich nicht um. Zu Hause kommt der Topf dann in die Spülmaschine.

    Stärkere Verkrustungen wurden zu Alutopfzeiten mechanisch mit Dreck und Sand geschrubbt. Auf längeren Touren hat das eigentlich immer gereicht.

    Ob ich das meinem neuen, tollen, hartanodisierten Trangiatopf an tue weiß ich aber noch nicht. Vielleicht nehme ich hierfür in Zukunft ein Zwiebelnetz mit. Hat da wer einen Tipp?

    LG, Christian

  • Vor alem würde ich den Alutopf auf keine Fall in die Spülmaschine geben.

    Danach kann der direkt dem Schrotti übergeben werden.

    Stimmt, Alu in der Spülmaschine ist nicht toll. Schrottreif ist aber etwas übertrieben. Wenn ich scharf darüber nachdenke habe ich meine alten Alutöpfe (und auch das neue hartanodisierte) immer mit der Hand zu Hause abgespült.

    Ich habe gerade auf der Trangiaseite geguckt: Deren gesamtes Geschirr ist nicht spülmaschinengeeignet - uuuupsiiiiie.

    Hiermit dementiere ich und behaupte das Gegenteil!!!!

  • Zu Hause kommt der Topf dann in die Spülmaschine.

    Genau das sollte man aber nicht tun, und zwar unabhängig vom Material: weil die Spülmaschine nämlich zu sehr reinigt. Ein ordentliches Spülen von Hand reicht völlig aus. Tatsächlich habe ich sogar einmal auf einer Hersteller-Website gelesen, man solle die Spülmaschine meiden, um bessere Antihaft-Eigenschaften zu erhalten; weiß leider nicht mehr, wo das war.

    Ich vermute auch, daß die weitverbreiteten Gerüchte, Titantöpfe taugten nur zum Wassererhitzen, nicht aber zum richtigen Kochen, viel mit dieser Spülmaschinen-Manie zu tun haben. Wenn man seine Titantöpfe nur von Hand spült, werden sie nämlich immer häßlicher, aber auch immer besser. Und zusammen mit den "Geheimwaffen" Öl, rühren und notfalls mal das Töpfchen anheben geht schon verdammt viel. (Die "Super-Geheimwaffe" Belmont-Edelstahlnetz war nicht nur superteuer, sondern hielt auf Dauer auch der relativ punktuellen Hitze kleiner Kocher nicht stand.)

    Also: Haltet Eure Trekking-Töpfe besser von der Spülmaschine fern!

    Einmal editiert, zuletzt von nats (14. März 2026 um 11:09) aus folgendem Grund: Rechtschreibfehler korrigiert

  • Aber jeder wie er möchte...

    Naja, essen oder trinken tue ich es auch nicht.

    Hederin, ein Saponin, mit vorkommen im Efeu meinst du bestimmt. Das kommt sogar in Schwarzkümmel vor, ein beliebtes Gewürz und Heilmittel. Auch wenn ich es nicht so gerne mag.

    Also da scheint deine Sorge mMn etwas unbegründet oder übertrieben.

    Aber ja, jeder wie er möchte 👍

    So ne Aufstellung für hilfreiche Pflanzen wäre doch was fürs Wiki?

    Was am Wegrand wächst, brauche ich nicht tragen.

  • Was am Wegrand wächst, brauche ich nicht tragen.

    Der zusätzliche Aufwand an, vor allem, Zeit ist dabei nicht zu unterschätzen. Wenn es unterwegs bei Bedarf genutzt werden soll oder muß. Am Ende trägt man vielleicht doch einen kleinen Vorrat mit sich. Wobei die Nutzung natürlicher Alternativen natürlich durchweg positiv ist.

    Zerriebener Spitzwegerich bei juckenden Hautstellen oder Weidenrindentee bei leichten Schmerzen fielen mir noch ein. Harz als Antiseptikum und die vielen Pflanzen mit Geschmack, wie Sauerklee, wenn der Mund mal wieder trocken ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Moosbär (14. März 2026 um 13:32)

  • So ne Aufstellung für hilfreiche Pflanzen wäre doch was fürs Wiki?

    Was am Wegrand wächst, brauche ich nicht tragen.

    Ich habe ne Menge junger Förster hier zur Ausbildung gehabt. Auch in Pflanzensoziologie, das auch an der Hochschule schon gelehrt wurde,

    die sich also eigentlich auskennen müssten.

    Mit ein, zwei Ausnahmen abgesehen, würde ich von denen nicht mal eine Pflanze nehmen, wenn der Name drauf steht.

    Die Kenntnisse waren i. d. R. unterirdisch.

    Es gibt halt nur wenige, die sich in Botanik wirklich auskennen, und die brauchen auch das UL Forum Wiki nicht.

    Meine Ansicht. Azes

  • Ich verstehe die Aussage eher nicht!

    Mich interessieren weder junge Förster und schon gar nicht Pflanzensoziologen.

    Es geht mir darum, das man z. B. mit Birkenblättern umweltfreundlich das Geschirr reinigen kann. Für uns, wie wir eben unterwegs sind und uns dadurch Gewicht sparen und die Umwelt entlasten.

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