Mal länger weg ab April?

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  • Ich würde erst den Süden des SI gehen, dann ab Sommer / Herbst den Norden mit dem Alpenbogen. Der vorgeschlagene LEJOG ... auch super!

    Hmnja, wenn der SI tatsächlich 8000km hat, und man im Sommer in Alpen ankommen will, sollte man ggf im Herbst des Vorjahres schon los, oder? Mal ehrlich, wie geht man das??

    Und ja, der LEJOG klingt super. Ich mag die Briten. Und die Schotten. Und die Iren eh. Und Ihr Bier. Und wer meint, Briten können nicht kochen, hatte vorher sicher keine 3 Stouts intus. Eine Biersorte die Anfangs etwas eigen ist - aber in die man sich so richtig rein trinken kann. Finde ich. Zumindest auf der Insel. In D schmeckt das Zeug tatsächlich anders. "Guiness doesn't like the sea", wurde ich mal belehrt, warum das Zeug in D halt gar nicht so gut schmeckt wie in I. "Bloody Krauts..." zwinker zwinker. Es ist auch etwas völlig anderes in einem Land zu reisen wo man mal die Landessprache spricht. Lila Berge (Heidekraut), hach, und eine Saufkultur, die selbst einem Bayern zu krass ist. Nur mit Wisky kam ich nie klar. Für mich schmeckt das wirklich nach Aromen von "Teer, Torf und Salzwasser"

    2 Mal editiert, zuletzt von WonderBär (18. Februar 2026 um 17:18)

  • Wenn euch Japan/Taiwan/Asien interessiert kann ich nur die aktuelle (bzw. letzte) Folge von Zeltgespräche empfehlen (der Podcast mit u.a. Robert Klinkund Sebastian B) dort erzählt German Touristgenau über solche Themen wie wildcampen, Verpflegung usw. in Japan/Taiwan/Asien. Das würde ich empfehlen, klang nämlich so, dass man da nicht unbedarft rein sollte.

    Der, oder?

    https://www.podcast.de/episode/699081…istine-thuermer

    Auch Mareike mit ihrem Podcast "wanderwach und Kaffee" hat mit Christine über deren Fernost-Erfahrungen geplaudert - allerdings bereits im März 25. Hier Link zur Webseite, aber auch über die üblichen Apps zu hören.

    Christine Thürmer über Kulturunterschiede beim Weitwandern
    Ich freue mich immer sehr, wenn Gäste gerne wiederkommen und dabei neue Geschichten und Erfahrungen mitbringen – und genau das hat Christine Thürmer heute…
    between2poles.net

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Es soll ja eher aus Deutschland weggehen, so wie ich das rausgelesen habe. Trotzdem möchte ich gerne Werbung für den Nord Süd Trail machen! Ich bin 2022 gelaufen und im April gestartet. Das Zeitfenster fand ich eigentlich ideal. Deutschland ist ein wunderschönes Land und einfach Klasse zum Wandern.

  • PCT und CDT würden für mich momentan auch ausfallen. ;(

    Hast Du irgendwelche Vorlieben (Berge, Meer, Sprachen, Länder ...) oder Beschränkungen?


    Als Bergliebhaber stünde natürlich die Trans-European Alpine Route (TEAR, 6.250km) ganz oben auf meiner Liste.

    Andererseits habe ich so gute Erfahrungen in Osteuropa gemacht, dass ich meine Erkundungen dort weiterführen würde. Ich würde mich zwischen folgenden Trails entscheiden:

    - Transcaucasian Trail (TCT, 3.000km)

    - Europe de l'este (SVK-UKR-ROM-SRB-TR, 3.800km), ist wohl aus Teilen des E8 und E3

    Da ich noch nie in Asien war und mich die Bilder reizen, käme auch der The Michinoku Coastal Trail in Japan (1.000km) in Betracht. Da müsste das Budget aber erhöht werden.


    Man hat einfach zu wenig Zeit im Leben! ;(:D

  • TEAR was das? edit: oops, gesehen, cool.

    TCT (bzw edit: erschlossene Stücke in Georgien) fand eine Bekannte letztes Jahr nicht so toll, Tourikommerz verderbe die Leut, Tourigruppen, Hunde. Obwohl (vielleicht weil) sie fliessend russisch spricht, hat längere Zeiten an verschiedenen Orten RU und Gus gelebt. Wahrscheinlich hätte sie es besser gefunden, wenn sie länger im Land geblieben wäre, meinte sie. Tiflis cool, die Wanderziele eher nicht (mehr).

  • Hast Du irgendwelche Vorlieben (Berge, Meer, Sprachen, Länder ...) oder Beschränkungen?

    Berge sind cool. Aber ich lauf auch am Meer. Oder im Wald. Wenns nur eben dahin geht is doof auf dauer

    Der TEAR und TCT, da wäre April aber noch zu früh, oder?


    Dick hervorgehoben sind die offiziellen Starttermine.

    TEAR kann man ab Mitte April starten. Wobei mich die Berge in Bulgarien selbst mit Schnee nicht unbedingt davor abschrecken würden, 10 Tage früher zu starten. Das sieht beim ersten Drüberschauen alles nach schönen Kammwegen ohne große Schwierigkeiten bzw. Absturzwahrscheinlichkeiten aus. Ähnliches bin ich in der Slowakei auf dem E8 mit ca 1m Schneedecke gelaufen. Man benötigt halt etwas mehr Equipment und es wäre kraftraubender. Im Endeffekt würde man durch den früheren Start nicht das Ende des Trails früher erreichen. Aber das ist bis Anfang April Kaffeesatzleserei ohne aktuellem Schneebericht 2 Wochen vorher.

    TCT sieht schon etwas herausfordernder aus. Da wäre für mich bisher nur die Nord-Süd-Route (Armenien - Georgien, 1.500km) begehbar, da bei der Ost-West-Route zuviele nicht gemappte Bereiche sind, die wohl auch mit physischen Kartenmaterial nicht leicht zu begehen sind. D.h. eine endgültige Wegfindung für den Zusammenschluss steht noch aus.

    Angegeben wird ein Start Mitte Mai bei Süd-Nord-Begehung. MMn April wäre möglich. Die Geghama-Berge bzw. das Pateau kurz vor Jerewan müsste man noch einmal genauer bewerten. Sieht selbst bei Schnee aber nicht unmachbar aus.

    Da der Trail mit 1.500km aber höchstens 1,5 Monate Zeit beansprucht, könnte man einen anderen Trail davor setzen, um optimale Startbedingungen zu erreichen.

    Fazit: Die Machbarkeit müsstest Du am Ende anhand Deiner Erfahrung, Ausrüstung, Lust etc selbst bewerten.

    TCT wäre mehr Abenteuer durch mehr Unwägbarkeiten, längere versorgungslose Abschnitte. TEAR könnte man vermutlich mit relativ wenig Planung angehen.

  • Mit Beginn ab April stehen m. M. nach viele Möglichkeiten offen:

    - April ist die klassische Startzeit NOBO für die großen Trails in den USA (PCT, CDT und auch AT). Ich verstehe gut, wenn dich die aktuelle politische Lage abschreckt. Außerdem bräuchtest du noch ein Visum und das Permit (zumindest für den PCT).

    - Auch für den Nord-Süd-Trail ist April für SOBO eine top Startzeit.

    - Der SI geht auch, im April würde ich einen Start im Süden oder die Inseln empfehlen. Bei Bedarf kannst du im Sommer immer noch in die Alpen flippen.

    - Der Bibbulmun Track im australischen Herbst soll auch ganz toll sein. Steht bei mir definitiv auf der Bucket List.

    - Die Via Transilvanica (ca. 1400km) soll ab Mai machbar sein. Vielleicht geht es auch schon etwas früher, je nach Startort.

    - Der GR 1 in Nordspanien sollte im April/Mai auch gut machbar sein. Später könnte man noch eine Durchquerung der Pyrenäen dranhängen.

    - der Hexatrek sollte ab dt. Grenze auch ab April machbar sein. Ich weiß allerdings nicht, wielange es hier dauert, bis man die Westalpen erreicht.

    - für Skandinavien bist du im April zu früh dran.

    - Für den GPT in Chile (Teile in Argentinien) ist die Jahreszeit völlig falsch. Die ideale Zeit dafür ist von Dezember bis März. Außerdem sollte man sich vorher gut überlegen, ob es das Richtige für einen ist.

  • Zitat

    Schwierig, wollte ich machen, habe aber aufgegeben. Habe in Indien selbst knapp 1.5 Jahre gelebt und dort meine Frau kennengelernt.

    Zwischen den Wildtieren (die meisten Pfade sind auch Wildpfade), der nicht immer ganz okayen Sicherheitslage (die auch seeeeeeehr schnell eskalieren kann - und damit meine ich nicht nur Pakistan/Indien) ist einfach auch keine Wanderinfrastruktur vorhanden. Karten gibt es nur sehr spärlich und in miserabler Qualität. Nur schon zu wissen wo es überhaupt einen Trail gibt (ausser eventuell den ganz grossen) ist schon eine Herausforderung. Ich hab da so ein Buch für Trails von Himachal Pradesh, da gibt es nur Skizzen in der Art von "An dem Dorf dann links den Bach x lang und dann hinter der dritten Hütte rechts geht der Pfad zum Pass hoch". Da die Planungszeit bis April recht kurz ist, sehe ich da eher schwarz (ausser Du hast da grad Top Ressourcen die mir unbekannt sind, dann unbedingt teilen !)

    Ohne jetzt zu weit vom Thema dieses Thread abzuschweifen, aber ich war letztes Jahr 5 Monate in Indien, davon ca. 3 Monate in Himachal und habe da sehr viele Treks gemacht. Das geht schon, auch wenn es bei weitem nicht die Infrastruktur von Nepal hat. Aber es gibt inzwischen schon ein paar bekanntere Touren wo man auch andere Leute trifft, gerade rund um Manali und Dharamsala. Zelt und Proviant ist für Treks auf jeden Fall sinnvoll. Die besten Karten sind von der Survey of India, also noch aus der Zeit des Empires (1:50.000, kann man sich auf der offiziellen Webseite umsonst runterladen und z.B. in QGIS importieren).

    Ich habe aber hauptsächlich OSM benutzt. Da ist relativ viel eingetragen, die Wege sind meistens okay, teilweise aber ziemlich grenzwertig. Verlaufen/Weg verlieren ist auf jeden Fall immer eine Option^^ Ich hab einmal im Wald einen Leoparden in meiner Nähe gehört und es gibt viele Bären, vor Tieren sollte man keine Angst haben:) Anonsten sind gerade in Himachal unglaublich viele Hirten in den Bergen und die sind superfreundlich - Tee habe ich immer bekommen, teilweise haben die mir sogar Essen und frische Schafsmilch geschenkt.

    Viele gute Ideen gibt's auf der Webseite von Peter van Geit. Der bietet auch Kurse in Manali an (jeweils Frühjahr/Herbst) - habe ich letzten Mai gemacht, extrem coole Erfahrung:)

  • Huuuh da hat sich einiges geändert dann, meine Erfahrung liegt nun auch wieder 7 Jahre zurück. OSM-Karten waren damals nicht zu gebrauchen sobald man aus den Hotspots wie Manali weg war - Manali hat halt bei mir grad eine Fluchtbewegung in andere Täler ausgelöst. Das Online Portal sieht auch relativ neu aus - damals war das noch nicht im Angebot. Danke auf jeden Fall für den Einwand und Korrektur. Ich würde aber bei meiner Aussage bleiben : in der kurzen Planungszeit von WonderBär würde ich Indien nicht empfehlen.

  • Zitat

    Manali hat halt bei mir grad eine Fluchtbewegung in andere Täler ausgelöst.

    Haha^^ Ich fand Manali eigentlich ganz cool. War aber auch nicht direkt im Ort, sondern bisschen oberhalb. Für mich war's auf jeden Fall ne gute Base, man kann da sooo viele Wanderungen/Treks in der Umgebung machen, das ist schon genial. Dharamsala mit den ganzen Esos und Israeli-Kiffern fand ich etwas anstrengender:)

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