Beiträge von Mia im Zelt

    Immer noch genug. Zum Beispiel viele lizenzfreie Klassiker über Projekt Gutenberg. Jeden Blog oder Artikel, den du dir in .epub umwandelst und aufs Gerät schickst. Auch sonst hat nicht jedes eBook eine Sperre.

    Hatte mir die ersten Seiten der Sammlung vorgestern angeschaut. Naja... alte Schinken gibt es dort. Im Vergleich zur Auswahl bei der Onleihe ist das sehr mau. :(

    Diese Sperre auf gekaufte Artikel ist wirklich absoluter Mist! Man sollte sie zumindest verschieben können, finde ich. Am besten sind analoge Bücher, nur leider zu schwer fürs Trekking.

    Ohne etwas Lust, sich mit dem Thema zu beschäftigen, würde ich den Reader auf gar keinen Fall empfehlen. Mit der Lust, DRM von Käufen zu entfernen, ist er sinnvoll nutzbar.

    Demnach kann man die normalen Ebooks, die man mal gekauft hat, gar nicht auf dem Gerät lesen? Das ist ja totaler Mist! Was kann man dann damit überhaupt noch lesen?

    Nein, ein Interesse und das Know how herauszufinden, wie man die DRM illegal entfernt, habe ich nicht.

    Nach meinem Kenntnisstand kann man bisher nur mit dem KOreader / Calibre den Xteink unter Crosspoint syncen (Anleitung in diesem Video),

    Danke für deine Antwort. Demnach kann man die Onleihe noch nicht auf dem Xteink nutzen. Den zitierten Satz verstehe ich als allerdings gar nicht. Wäre nett diesen in eine normale deutsche Sprache lesen zu können ;)

    Den Lundhags Padje light in der 60l-Version hatte mein Mann sich mal zur Probe bestellt. Ich hatte ihn auch anprobiert und ich fand die Lastübertragung ganz gut, aber er ging wegen schlechter Passform zurück. Bin gespannt, wie er sich bei dir auf langen Touren mit schwerem Gepäck tragen lässt.

    Der Your Personal Gear Triton hat zwar tolle Features, aber für schwere Lasten ist der Hüftgurt viel zu weich. Den hatten wir deshalb zurückgeschickt.

    Es hat lange gedauert, bis ich eine Antwort bekommen habe, aber inzwischen habe ich die Einverständnis vom Besitzer für die Paketannahme bekommen.

    Nun habe ich eine Frage zur Ausrüstung: Braucht es einen Hüttenschlafsack o.Ä. für die Nutzung von Bunk Barn oder YHA-Hostels? Da habe ich nun mehrfach die Anmerkung gelesen, dass Bettzeug nicht inklusive ist. Daher die Frage.

    Mit Beginn ab April stehen m. M. nach viele Möglichkeiten offen:

    - April ist die klassische Startzeit NOBO für die großen Trails in den USA (PCT, CDT und auch AT). Ich verstehe gut, wenn dich die aktuelle politische Lage abschreckt. Außerdem bräuchtest du noch ein Visum und das Permit (zumindest für den PCT).

    - Auch für den Nord-Süd-Trail ist April für SOBO eine top Startzeit.

    - Der SI geht auch, im April würde ich einen Start im Süden oder die Inseln empfehlen. Bei Bedarf kannst du im Sommer immer noch in die Alpen flippen.

    - Der Bibbulmun Track im australischen Herbst soll auch ganz toll sein. Steht bei mir definitiv auf der Bucket List.

    - Die Via Transilvanica (ca. 1400km) soll ab Mai machbar sein. Vielleicht geht es auch schon etwas früher, je nach Startort.

    - Der GR 1 in Nordspanien sollte im April/Mai auch gut machbar sein. Später könnte man noch eine Durchquerung der Pyrenäen dranhängen.

    - der Hexatrek sollte ab dt. Grenze auch ab April machbar sein. Ich weiß allerdings nicht, wielange es hier dauert, bis man die Westalpen erreicht.

    - für Skandinavien bist du im April zu früh dran.

    - Für den GPT in Chile (Teile in Argentinien) ist die Jahreszeit völlig falsch. Die ideale Zeit dafür ist von Dezember bis März. Außerdem sollte man sich vorher gut überlegen, ob es das Richtige für einen ist.

    Danke an outdoorrama und RogerDerBuschmann Die Nutzung von Modus "Leistung" hat die Karte erscheinen lassen. Allerdings ist in diesem Modus das Display die ganze Zeit an, was für meinen Geschmack unnötig engergieintensiv ist. Wie aktiviere ich den Bildschirmschoner? Im Tourmodus kam ich irgendwann auch mit dem schwarzen Bildschirm + eingezeichneter Route zurecht, da ich schauen konnte, ob ich mich auf der Route befinde oder daneben. Hier funktionierte auch der Bildschirmschoner.

    Kopfzerbrechen bereitet mir noch der Akku. Wenn ich die Aufzeichnung starte wurde mir z.B. im Modus Leistung an Tag 2 noch 66h Laufzeit angezeigt. 10h war die Uhr aktiv und trotzdem wurde am nächsten Tag nur noch 40h Laufzeit angezeigt. Also -26h statt der realen -10h. Nacht natürlic Energiespar- + Flugmodus. Im Tourmodus wurden nach Nutzung von 10h sogar 65h (300h, dann 235h) abgezogen. Was ist da los? Das passt doch überhaupt nicht zu den Angaben, die die Uhr macht! Herzfreqzenzmessung war übrigens ausgeschaltet.

    Nach 5 Tagen a 10h Nutzung (2x Leistung, 3x Tour) hatte die Uhr noch 19% Akku.

    Wie zuverlässig ist eigentlich der Temperatursensor? In der Zusammenfassung in der Suunto App stand da was von 25°C, was völlig unrealistisch ist. Laut Wetterbericht waren es eher 15°C, was zu meinem Empfinden passte.

    Ich habe mir die Suunto Vertical gekauft und will sie gerade auf dem GR 221 nutzen, aber diese blöde Uhr will mir keine Topokarte anzeigen. Ich hab zwar die Karte zuhause runtergeladen (lt. App ist sie auf der Uhr), aber ich sehe nur ein schwarzes Display mit meiner Route und einem Pfeil. Zuhause habe ich die Uhr auf einer Probetour getestet, da hat es funktioniert. Was mache ich falsch? Chat GPT konnte mir nicht helfen. Batteriemodus ist auf "Tour", aber das soll lt. KI nicht die Ursache sein.

    Ich habe angefragt per Mail, aber man konnte mir nicht sagen, ob sie die im Trespass in Lancaster vorrätig haben. Ich soll ein paar Tage vorher telefonisch anfragen... Habe meine Unterkunft zwecks Paketversand mit Decathlon angefragt und warte noch auf die Antwort. Das wäre besser, da die Geschäfte am Sonntag erst um 10:30 Uhr öffnen, der einzige direkte Zug aber schon um 10:57 Uhr fährt. Ankunft am Flughafen ist am Samstag um 14:45 Uhr. Bis Ladenschluss um 17:30 Uhr könnte es knapp werden. Kennt jemand einen Shop in UK, wo man Gaskartuschen an einen Paketlocker verschicken kann? Das wäre auch eine gute Alternative, falls die Unterkunft keine Pakete annehmen will.

    Falls gar nichts geht, gibt es wohl noch die Möglichkeit einen Umweg nach Whitehaven zu gehen. Dort gibt es auch ein Outdoor-Geschäft.

    Ich werde in den Osterferien den Coast to Coast Walk gehen. Nur die Frage nach der Beschaffung einer Gaskartusche bereitet mir noch Sorgen. Albwanderer hatte geschrieben, er hätte eine im Trespass in Preston bekommen. Gibt es dort wirklich sicher Gaskartuschen und wenn ja, welche Größen. Ich hätte gerne die kleinste. Auf deren HP finde ich gar keine Gaskartuschen. Ich werde vor dem Start in Lancaster oder Barrow-in-Furness übernachten und benötige ein Geschäft, welches auch am Sonntag geöffnet hat.

    Da gebe ich Dir recht. Beispiel: Der E1 über weite Strecken, gesplittete Forstwege, die sind im Sommer eine Qual, nicht weit von Teerdecke weg. Wenn schon ein Wanderweg zusammen mit Fahrradwegen ausgeschildert ist, weiss man Bescheid. Da habe ich mich bisher von Hildesheim bis an den Neckar drüber geärgert, es sind andererseits auch ganz tolle Abschnitte dabei, unter dem Strich lohnt es sich für mich noch.

    Aber.

    Ich weiss es vorher, kann recherchieren, und wenn ich den E1 vollständig gehen möchte, ist das meine Entscheidung.

    Eine Forstverwaltung kann nichts dafür und ist nicht gezwungen, Singletrails anzulegen nur weil ich keinen Bock auf Forstwege und Split habe. Genauso ihre Bewirtschaftungseise zu ändern, weil es Spaziergänger auf der Welt gibt. Stadtnah sieht das mit aktiver Öffentlichkeitsarbeit und Erholungsfunktion wieder ganz anders aus. Ansonsten haben die einfach keine Aktien da drin.

    Naja zum Glück gibt es ja eine riesige Auswahl an Fernwanderwegen, sodass jeder die Möglichkeit hat, einen passenden Weg rauszusuchen.

    Da hast du wahrscheinlich Recht. Gerade die fehlende Wildnis ist ein Faktor, der mich in DE stört. Naja aber so ist das wohl in einem derart dicht besiedeltem Land. X/

    Vor ein paar Jahren war ich mal auf dem Wittekindsweg unterwegs, als Start in die Wandersaison. Da war noch nichts aufgeräumt, nach mehreren Winterstürmen…

    Ich habe teilweise auf über einem Kilometer länge, meinen Weg nur erahnen können, so viel Baummikado lag da herum. Und das mehrmals am Tag.

    Sowas habe ich auch schon sehr häufig erlebt und mag es zur Abwechslung ganz gerne. Schön, wenn es da nicht nur mir so geht.

    Ich bin den SHS in dem Bereich nie wirklich gegangen aber war viel auf Tagestouren mit Rad oder zu Fuß in dem Gebiet - quasi meinem Hinterhof - unterwegs.

    Dort in der Nähe zu wohnen muss auch toll sein. Da bieten sich viele Touroptionen, die von der Saison her weniger eingeschränkt sind als in den Alpen. :)

    Was hattest Du für ein Zelt dabei?

    Ich schließe mich Wonderbärs Frage an…
    Was haste da für ein Zelt mit genommen?

    Ich hatte ein Naturehike Vik 1 im Einsatz. Die freistehende Funktion war in der Teufelshütte von Vorteil, denn so konnte das Zelt über Nacht trocknen.

    Ich fand beim Soonwaldsteig die Wegführung manchmal etwas bemüht (wenn der Forstweg gerade verläuft, laufe ich keine gewundenen Singletrails, die nach ein paar hundert Meter wieder den Hauptweg kreuzen), aber trotzdem ein schöner Trail.

    Das ist mir auch aufgefallen. Du läufst dann tatsächlich lieber auf den Forststraßen? Klar, schneller ist man da bestimmt. Ich bin die Singletrails gegangen und war zufrieden damit.

    Alle Wege, befestigte Fahrwege, unbefestigte Rückewege und Gassen, sind von Forstbetrieben genau aus dem Grund gemacht.

    Um Holz zu bringen, Bestände für vielfältige Arbeiten zugänglich zu machen. Die leben davon und stellen uns die Wegeinfrastruktur völlig kostenlos zur Verfügung. Sonst gäbe es tatsächlich im Wald nur Singletrails, die aber auch keiner freihalten würde, wozu auch.

    Schöne Vorstellung eigentlich, so ein Quadratkilometer grosser Urwald, 👍, aber völlig unrealistisch in dicht besiedelten Ländern.

    Freue Dich über fette Forstmaschinen, die öffnen Dir die Möglichkeiten zu Deinem Hobby.

    Ich bin verwandt und verschwägert mit einer Forstverwaltung, ein wenig Lobbyarbeit ist erlaubt?☺️

    Ich weiß nicht, ob wir da auf einen Nenner kommen werden. Wandern auf befestigten Forststraßen ist nicht so meins. Da bevorzuge ich Singletrails abseits der Zivilisation, selbst wenn diese nicht so gepflegt sind wie in DE. D.h. mich reizen auch nur solche Wanderwege, die zum Großteil aus Singletrails oder naturnahen Wanderwegen bestehen. Dann kann ich mich auch über die Arbeit der Forstmitarbeiter freuen. Und ansonsten meine ich, dass man auch Pferde als Lastentiere nutzen kann, um Holz aus dem Wald zu holen. ;) Aber da kenne ich mich nicht wirklich aus.

    Und was hast du da für einen schönen Rucksack? Einen Custom Atompacks?

    Das ist ein neuer KS Alpisack. Für die Unternehmung natürlich viel zu groß. Den 50l Atompacks habe ich verkauft und mein 30l Rucki war mir zu klein mit der Herbstausstattung.

    Fazit zum Trail


    Zwar kann ich keinen Vergleich zu anderen Fernwanderwegen in Deutschland ziehen, aber durchaus zu denen, die ich bisher im Ausland gegangen bin.


    Folgendes ist mir auf sowohl auf dem Soonwaldsteig, als auch auf dem Saar-Hunsrück-Steig aufgefallen:

    - Ortschaften sind zwar selten weit weg, werden aber oft umgangen

    - Noch nie bin ich einen Wanderweg gegangen, der derart gut markiert ist

    - Die Verpflegungssituation ist luxuriös im Vergleich zu den Trails, die ich sonst gegangen bin. Da diese vom Trail selbst meist umgangen werden, sind dafür nur kleine Umwege nötig. Mehr als zwei Tage Verpflegung muss man aber nicht tragen.

    - Der Anteil an naturnahen Wegen und Singletrails ist groß, der Asphaltanteil verschwindend gering. Zudem ist er fast immer einfach zu gehen, was ein schnelles Tempo erlaubt.

    - Die Zeltplatzsuche war sehr einfach. Jedes Mal habe ich spontan während der Dämmerung oder kurz danach ein passendes Plätzchen gefunden. Dabei habe ich darauf geachtet, Naturschutzgebiete zu meiden. Auch Trekkingcamps und Campingplätze gibt es reichlich, wenn man den Weg innerhalb der üblichen Saison geht.

    - Von der Jahreszeit her war es für meinen Geschmack ideal. Die Herbstlaubfärbung war auf dem Soonwaldsteig auf ihrem Höhepunkt. Im Hunsrück Hochwald war ich etwas zu spät, hier wäre es ein oder zwei Wochen früher optimal gewesen. Auch vom Klima her war es zum Wandern noch ganz in Ordnung. Nachts war es nicht zu kalt und tagsüber angenehm mit 8-15 Grad.

    Wahrscheinlich werde ich in Zukunft in der Vor- oder Nachsaison noch den ein oder deutschen Trail gehen, wenn es für die hohen Berge schon zu spät bzw. noch zu früh ist.