Euer Lieblingstourfoto

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  • Ich hatte eh schon Schwierigkeiten genug das passende Bild für den Start auszusuchen und jetzt ist der Damm ja gebrochen 😁.

    Ebenfalls Nepal Tilicho Lake (ich weiß gar nicht, ob Panorama hier so gut dargestellt wird), das Licht in Äquatornähe wirkte auf mich oft anders, unsere Fotospezis haben bestimmt eine Erklärung dafür.

    Aber warum immer in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah, Edersee Steilhang am Nordufer.

    Einmal editiert, zuletzt von schrenz (13. Dezember 2025 um 10:17)

  • das Licht in Äquatornähe wirkte auf mich oft anders, unsere Fotospezis haben bestimmt eine Erklärung dafür.

    Mittags steht die Sonne senkrechter, das allein macht schon viel aus für das Licht-Schatten-Spiel bzw die Härte der Schatten und damit Plastizität der Landschaft, und die goldene Morgenstunde ist kürzer mit einem tieferen Stand der Sonne, was zu sehr warmen Licht führt bzw. allgemein durch Luftpartikel dann auch zu einem sehr diffusen Morgenlicht werden kann. Umgedreht den Effekt hast du zB im Norden zur Sommersonnenwende mit den nicht endenden Sonnenuntergängen und dem sanften, warmen Licht.

  • Ebenfalls Nepal Tilicho Lake (ich weiß gar nicht, ob Panorama hier so gut dargestellt wird), das Licht in Äquatornähe

    Jetzt bei Nepal von Äquatornähe zu sprechen finde ich schon gewagt... Ist so auf der gleichen Höhe wie Nordägypten/Algerien. Im Himalaya würde ich eher auf die Reinheit der Luft schliessen, insbesondere der Trockenheit (je nach Jahreszeit). Dann wird der Himmel auch Superblau.

    goldene Morgenstunde ist kürzer mit einem tieferen Stand der Sonne, was zu sehr warmen Licht führt bzw. allgemein durch Luftpartikel dann auch zu einem sehr diffusen Morgenlicht werden kann.

    ganz krass ist, dass man das zwischen Nordindien und Südinden schon klar spürt. Als ich in Chennai gearbeitet habe, war der Sonnenuntergang in ca. 10 Minuten gegessen (gefühlt schnell aus dem Fester geguckt, was gemacht wieder rausgeguckt und zack, war es dunkel-dazu noch die Feuchtigkeit, die die Sonne reltativ schnell geschluckt hat). In Manali (das nördlichste was ich war), war es dann wieder fast "Europäisch". Unterschied, knapp 2'300 km Nord-Süd Achse, also 23% von der Distanz Pol-Äquator (10'000 km).


    Grand Canyon

    Boah ey, mit dem Vogel der grad losfliegt. Schnappschuss oder drauf gewartet ? Für sowas habe ich mir jetzt eine echte Kamera besorgt. Tiere zu fotografieren ist mit Smartphone einfach nicht gäbig.

  • Jetzt bei Nepal von Äquatornähe zu sprechen finde ich schon gewagt... Ist so auf der gleichen Höhe wie Nordägypten/Algerien

    Etwas unpräzise von mir ausgedrückt, aber immerhin schon mal die Hälfte der Strecke von Deutschland aus gesehen. Klare Luft könnte aber tatsächlich sein, es gibt halt keine Industrie und kaum Autoverkehr (Kathmandu ist dafür ein echtes Smog Zentrum 😷).

  • Bretagne, Blick auf die Ile de l'Aber. Einer unserer ersten (und schönsten) wilden Zeltplätze:

    Was aktuelles, Cairngorms auf dem Sgor Gaoith. Perfekte Tagesetappe, perfekter Campspot auf dem Nachbarberg und perfekter Abendspaziergang mit wahnsinnig tollen Ausblicken. Zur Krönung landet dann der Kollege hier 20m neben mir, wartet bis ich Foto gemacht habe und fliegt dann direkt über mich von dannen. Gänsehautmoment.

  • Grand Canyon

    Boah ey, mit dem Vogel der grad losfliegt. Schnappschuss oder drauf gewartet ? Für sowas habe ich mir jetzt eine echte Kamera besorgt. Tiere zu fotografieren ist mit Smartphone einfach nicht gäbig.

    Tatsächlich ein Schnappschuß, das war das erste Bild was ich gemacht habe, als ich vom Parkplatz zum Canyon-Rand gekommen bin. Der Condor, der gerade losfliegt, macht für mich ebenfalls das Bild aus.

    Ist seit vielen Jahren mein Desktop-Hintergrund.

    Da es so eine prominente Stelle ist, seh ich das immer wieder wenn ich Bilder oder Videos von dort sehe. Ist schon lustig.

  • Bei mir gibt es einen klaren Favoriten, bedingt durch die Umstände. Es war vor einigen Jahren meine erste richtige Tour, mit einem Freund 10 Tage durch die Hardangervidda. Durch familiäre Gründe musste mein Wanderkumpan nach einer Woche kurzfristig in Garen Richtung Geilo aussteigen und so kam es zu meiner ersten Tour alleine. Drei Tage bis Finse. Ich wählte die östliche Route um bloß keinen Stress zu haben. Ich war trotzdem einigermaßen aufgeregt, wie das wohl klappt, so ganz alleine! Ich bin dann viel zu schnell vorankommen, sodass auf einmal nur noch ~16 km für zwei Tage übrig waren. Also habe ich mir auf der Karte einen irgendwie beliebigen See abseits der Route ausgeguckt und als Ziel festgelegt. Und dann war da dieser perfekte Platz:



    Traumhaft am See, trotzdem windgeschützt, kleine improvisierte Feuerstelle. Entgegen aller Befürchtungen, da alleine Angst zu haben, habe ich mich richtig wohl gefühlt und wunderbar geschlafen. Der nächste Morgen belohnte mich mit strahlendem Sonnenschein und Windstille... perfektes Badewetter! Ich hatte ja Zeit, also gleich zweimal gebadet und die Sonne genossen. Das Wetter hielt die drei Tage bis Finse. 8)

    Seither weiß ich dass meine Ängste an deutsche Bedingungen geknüpft sind, konkret Verbote und Hunde. Ohne diese beiden bin ich auch alleine tiefenentspannt 😉

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