(Erfahrungen mit) Regenbekleidung - welche Möglichkeiten gibt es / was funktioniert für welchen Zweck

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  • Ich würde die Montebell Klamotten hinterfragen. Halten die bei tagelangem Dauerregen die Stimmung gut? Hast du da gute Erfahrungen gemacht? Da gibts ja immer wieder geteilte Meinungen zu.

    Ich habe die Montbell Peak Shell Jacke seit 2 Jahren. Null Probleme. Einzig der Front RV lässt sich etwas schwer mit nur einer Hand am Kinn öffnen. Ansonsten dicht und angenehm zu tragen. Ich hatte sie im Juni tagelang an, auch weil es sehr kalt war und ich ziehe Regenjacken sonst wirklich nur an wenn es unbedingt sein muss. Nach einmal waschen im September habe ich sie wohl nicht ausreichend imprägniert, im starken Regen hat sich der Oberstoff sehr schnell vollgesaugt und dann wird es bei dem dünnen Material schnell kalt darunter.

  • Ich bin den Kungsleden in der zweiten Augusthälfte 2003 gelaufen. Mit Hilleberg Akto 😀. Und einen (fast vollen!) Arcterix Bora 80l Rucksack, allerdings war die aufgerollte Isomatte da auch drin. Und mit großem Trangia für mich alleine. Und Angelausrüstung und allem drum und dran. Uiuiui, das war ein geschleppe. Was für ein Glück, dass ich da Fortschritte gemacht habe!

    Ich hatte super viel Regen, wie es im Fjäll halt mal sein kann. Ich würde die Montebell Klamotten hinterfragen. Halten die bei tagelangem Dauerregen die Stimmung gut? Hast du da gute Erfahrungen gemacht? Da gibts ja immer wieder geteilte Meinungen zu.

    Ich fahre mit EE Visp und OMM Halo Pants auch gut, obwohl die bei vielen Leuten durchsuppen. Mir scheinen die ganz dünnen Regenklamotten sehr unterschiedlich - nach Tagesform der Produktion?

    Kurze Antwort zur Montbell Versalite: Ich habe die jetzt 5 Jahre und sie tut was sie soll.

    Allerdings:

    Regenklamotten sind eine never ending story, bei mir auf jeden Fall. Weil es DIE Lösung, die unter allen Bedingungen perfekt funktioniert, IMHO nicht gibt.

    Jede, auch die teuerste Membran-Jacke wird irgendwann undicht, selbst bei perfekter Pflege. Weil die Schultergurte permanent die Membran stressen, und irgendwann gibt die halt nach und wird lässt Wasser durch. Das Problem tritt sicherlich bei schwerem Rucksack schneller auf

    Deswegen verichten einige kleine Hersteller auf eine Membran-Lösung, und bauen Jacken aus silikonbeschichtetem ripstop polyester, de facto hast du dann ein Zelt zum anziehen (theoretisch jedenfalls, wenn die Verarbeitung stimmt). Allerdings ist das gleichzeit eine Sauna zum Anziehen, weil auch von Innen nach Aussen nichts mehr durchgeht. Pit zips helfen, aber das Problem bleibt im Grunde bestehen.

    Ponchos sind aufgrund der Konstruktion, was das Problem angeht besser. Ich verwende bei gemäßigten Bedingungen gerne einen Seatosummit ultrasil Nano Poncho. Ich habe die seitlichen Druckknöpfe stillgelegt, indem ich die Stellen vernäht habe, dann habe ich alle Nähte nochmal mit Silikon abgedichtet. Funktioniert. Bisher verwende ich das Teil allerdings nur bei Tageswanderungen / Overnightern oder wenn es in warme Gebiete geht, wo Hypothermie kein Problem ist

    In den Bergen oder generell bei Fernwanderungen, wenn ich mich darauf verlassen muss, greife ich immer noch zur Jacke, weil die unter Extrembedingungen immer noch den besten Schutz bietet.

  • Jede, auch die teuerste Membran-Jacke wird irgendwann undicht, selbst bei perfekter Pflege. Weil die Schultergurte permanent die Membran stressen, und irgendwann gibt die halt nach und wird lässt Wasser durch. Das Problem tritt sicherlich bei schwerem Rucksack schneller auf

    An sich müsste man bei den Stellen wo die Rucksackgurte sitzen, einen stabilen, wasserdichten Stoff einnähen. Atmen kann da eh kaum was....

  • Irgendwie hat niemand eine echt zufriedenstellende Lösung für anhaltend richtig schlechtes Wetter wenn es auch gleichzeitig kalt und stürmsch ist aber was auch funktioniert wenn geschwitzt wird. Im amerikanischen Westen kann man nass werden, man trocknet ja wieder, da ist es ein bischen egal. Wenn es nicht windet gehen Poncho und Regenschirm. Wenn es zuverlässig unter null Grad ist, sind die Anforderungen auch anders weil es eine andere Nässe ist. Aber bei nasskalten Bedingungen geht die Stimmung irgendwann mit der zunehmenden Nässe in den Keller.

    Hier mal meine in langen Stunden im Regen ersonnenen Aspekte zur Frage der Regensachen:

    Bei der Arbeit (Landwirt) trage ich einen Mantel von Helly Hansen. Der ist ein guter Kompromiss zum Poncho. Absolut dicht und von untern gut belüftet und weil es über die Gummistiefel geht ist keine Regenhose nötig. Und trotzdem windstabil und ich kann die Arme benutzen. Wiegt aber leider 1000 Tonnen.

    Auf dem CDT bin ich dem Rat von einem Briten gefolgt nachdem ich bei Regen immer von den Händen her ausgekühlt bin, mir eine Jacke mit längeren Ärmeln zu kaufen. Wasserdichte Handschuhe funktionieren bei mir nämlich auch nicht wirklich. Bei Regen laufe ich jetzt ohne Stöcke und mache die Hände in die Ärmel. Das funktioniert super. Ist auch nicht gefährlich bei Stürzen. Bei technischen Passagen, wo ich Hände benutze gehts halt nicht. Aber die sind bei Schlechtwetter eh superscheiße, da kommts dann auch nicht mehr drauf an dass mir die Hände frieren und die Suppe in die Ärmel läuft. So habe ich die EE Visp in XL (185cm, 85kg). Ist sackig und sieht nicht besonders aus. Könnte enger geschnitten sein, selbst dann würde die Puffy immernoch drunter passen. Das minimalistische Design gefällt mir aber sehr (UL Membran, keine Taschen, kein Kragen, dünne Reißverschlüsse, sparsame Gummis an Kapuze und Saum, leichter Klett an Ärmeln, Pitzips als einziger Luxus). Doof finde ich neben der Sackigkeit die zu geringe Materialstärke an den Schultern. Und - das ist bisher an allen meinen Regenjacken passiert - dass das Material am Ende der Ärmel schnell durchsuppt. Ich denke, das liegt an meinen Fettflossen, die die Membran viel berühren und zerstören.

    Ich habe leider gar keine Skills mit der Nähmaschine. Ich würde mir sooo sehr wünschen dass jemand folgendes Produkt anbietet:

    . Design und Material der EE Visp. Das ist grundsätzlich eine wirklich gute UL Regenjacke.

    . Schultern und Ärmel aus etwas stärkerem Silpoly oder Silnylon (was da besser ist, weiß ich nicht, soll halt die Wasserdichtigkeit nicht so schnell verlieren). Beim Rücken bin ich eigentlich ganz zufrieden mit dünner Membran.

    . Länge von Ärmeln und Rücken und Körperbreite unanhängig voneinander wählbar. Für Ärmel-Trick und optionaler Mantel-Belüftung wenn ohne Hüftgurt unterwegs.

    Will das nicht vielleicht mal jemand entwickeln? Oder was habt ihr bisher an langen, verregneten Wandertagen im Fjäll für Wünsche entwickelt?

  • Design und Material der EE Visp. Das ist grundsätzlich eine wirklich gute UL Regenjacke.

    . Schultern und Ärmel aus etwas stärkerem Silpoly oder Silnylon (was da besser ist, weiß ich nicht, soll halt die Wasserdichtigkeit nicht so schnell verlieren). Beim Rücken bin ich eigentlich ganz zufrieden mit dünner Membran.

    . Länge von Ärmeln und Rücken und Körperbreite unanhängig voneinander wählbar. Für Ärmel-Trick und optionaler Mantel-Belüftung wenn ohne Hüftgurt unterwegs.

    Will das nicht vielleicht mal jemand entwickeln? Oder was habt ihr bisher an langen, verregneten Wandertagen im Fjäll für Wünsche entwickelt?

    Cold finger meinte sie suche immer neue ideen

  • Will das nicht vielleicht mal jemand entwickeln?

    Wäre sofort unter den Kaufenden! 👍

    Super Thema und sozusagen Gedankenübertragung, ich sinnierte am vergangenen Samstag, sehr verregnet und sehr windig und böig rund um die Harzer Hasselvorsperre, ähnlich herum.

    Habe jetzt viele Jahre eine supergute 129g-Regenjacke von The North Face getragen (gibt‘s nicht mehr, beste leichte Regenjacke ever für mich), lange Ärmel, enganliegend, gibt für mich auch noch ganz gut Wärme drauf, plus bei Bedarf einen custom made DCF-Regenrock von den gear swifties, leichteste / dünnste DCF-Qualität, bei Bedarf multi use, super Teil, hält auch noch einwandfrei. War jetzt zum StS Ultrasil-Nano-Poncho gewechselt, mit der Idee, Regenrock, Jacke und Packliner in 1 Teil zu verwandeln (UL-Regen-/Sonnenschirm habe ich sowieso immer mit). Mit gleichem Ergebnis, ich kühle total an den Unterarmen aus und hasse es wie die Pest, da nass & kalt zu werden. Auch ist der ja an den Seiten sehr offen. Trekkingstöcke wegpacken & Arme einziehen geht natürlich; gerade, wenn es matschig-glitschig bergauf / bergab geht, hätte ich sie aber lieber im Gebrauch.

    Poncho finde ich aber im Prinzip super, wegen des komplett geschützten Rucksackes. Falls jemand einen Tipp hat für einen ebenso leichten Poncho mit langen Ärmeln, gerne mit Gummibündchen oder zum Zuziehen oder so, (idealerweise Daumen- oder Handschlaufen, das war am Samstag meine Phantasie) unter den der RS passt, lese ich hier gerne mit.

    (Ärmlinge sind dann auch wieder 2 Teile mehr…)

  • Danke, auf den war ich auch schon gestoßen! Mir sind die drei Modelle da nicht so ganz ersichtlich gewesen. Bei näherer Betrachtung scheint „Rain Poncho with sleeve“ der mit langen Ärmeln und ohne RV zu sein. Hat natürlich sein Gewicht, ich bräuchte wohl leider L längenbedingt. Muss man vielleicht mal austesten.

    Robert Klink höre ich mir an! 👍

    Edit: Hab mir das 3FUL-Teil mal bestellt!

    Einmal editiert, zuletzt von GirlOnTrail (7. November 2025 um 19:29)

  • und hör dir mal auf YT vllt die neue Folge von "Zeltgespräche" Robert Klink an da geht´s auch um den Poncho

    Wenn man einmal sein Video vom Kungsleden gesehen hat möchte man eigentlich keinen seiner Empfehlungen folgen. Trägt da auch einen Poncho von dem er schwer begeistert war…

    Einmal editiert, zuletzt von ChristianS (8. November 2025 um 22:37) aus folgendem Grund: Beleidigende Formulierung, die gegen die Nutzungsbedingungen verstößt, entfernt.

  • Lumberjack , mach‘ ich. Habe den preiswerten Versand gewählt, es könnte etwas dauern. 😬

    Sollte mir M genügen in der Länge, käme dann hier ggfs. eine Größe L in dem freundlichen Steingrau zum Verkauf. Habe mal beide Größen bestellt angesichts des Portos und der Verheißung, 20g zu sparen. (Mal gucken, was das „in Echt“ wiegt…)

  • GirlOnTrail guck mal hier: https://3fulgear.com/product/access…ht-tarp-poncho/

    vllt ist das was für dich

    So, der 3FUL-Poncho ist da! Und er ist SUPER! 👍 Genau, was ich gesucht hatte. Vielen Dank nochmal für den Anstupser, jetstream73 .

    Er passt mir in der mittleren Größe reichlich, so dass das sehr viel schönere graue Modell, unausgepackt und unangetastet, jetzt hier im Marktplatz landet. Stelle ich heute Abend oder morgen mal ein.

    Ich bin 1,75m groß mit langen Gliedmaßen, und die Ärmel sind selbst für mich so lang, dass ich bei Bedarf sogar die Hände darunter „einziehen“ könnte. Definitiv lang genug bis zum Handgelenk, auch mit etwas mehr Bekleidung & großem Rucksack drunter. Gutes, abschliessendes Gummibündchen. Ganz tolle, großzügige Kaputze mit Schild, sehr brillenträgerfreundlich. ;) Auch gut zuzuziehen, so dass sie fest sitzt.
    Das Teil wieder in sein Mini-Säckchen zu stopfen ist etwas ambitioniert, aber möglich. Cape samt Tasche (ohne irgendwas schon abgeschnitten zu haben) wiegt bei mir 205,5g, ich glaube, das war jetzt M. Die Größen unterscheiden sich den Angaben nach wohl nur in der Länge. Für sehr schlanke, schmale Personen recht weit, das Teil, aber mit dem Gurt super am Körper zu straffen.

    Ich probiere das mal. Sind halt 200g, aber die Rechnung geht für mich auf, wenn ich Regenjacke, Regenrock und Liner oder Packcover (ja, sowas besitze ich, Jehova, aber immerhin custom made aus feschem Camo-DCF von der UL-Schmiede!) damit ersetze. (Habe eh wasserdichte Packtaschen / cubes / Schnozzelbag als letzte Verteidigungslinie).

    Ist aus meiner Sicht dann geeignet, wenn man auf die Regenjacke als weiterem Wärmespender verzichten kann bzw. dafür dann andere, nicht wasserdichte Schichten hat (Alpha etc.).

    Das Teil dürfte um WELTEN weniger flatteranfällig sein als der im Video gezeigte Poncho, und es können auch keine Knöpfe aufgehen und Ärmel hochflattern.

  • Poncho ist (Edit:) *verkauft*. Es würde mich freuen, wenn er nicht nochmal weit reisen müsste für die Retoure (geht ja grundsätzlich 30 Tage lang), evtl. passt es ja für jemanden.

    Ein Forenmitglied ;) sagt, dass Größe L ohne Packtüte bei ihm 213g wiegen, merci. (habe ihn nicht ausgepackt).

    Einmal editiert, zuletzt von GirlOnTrail (23. November 2025 um 08:51)

  • Irgendwie hat niemand eine echt zufriedenstellende Lösung für anhaltend richtig schlechtes Wetter wenn es auch gleichzeitig kalt und stürmsch ist aber was auch funktioniert wenn geschwitzt wird. Im amerikanischen Westen kann man nass werden, man trocknet ja wieder, da ist es ein bischen egal. Wenn es nicht windet gehen Poncho und Regenschirm. Wenn es zuverlässig unter null Grad ist, sind die Anforderungen auch anders weil es eine andere Nässe ist. Aber bei nasskalten Bedingungen geht die Stimmung irgendwann mit der zunehmenden Nässe in den Keller.

    Doch, es gibt schon eine Lösung für solch ("britisches") Wetter – nur ist die nicht wirklich UL: Buffalo Systems Pertex & Pile. Und voluminös ist das Zeug auch noch; nur für den Fall der Fälle würde das schon deshalb niemand mitschleppen. Buffalo empfiehlt seine Mountain Shirts etc. für die britischen Verhältnisse von Oktober bis März, dafür bzw. bei entsprechenden Bedingungen paßt das auch. Funktioniert aber ganz anders als klassische Zwiebelsysteme und wird entsprechend auch anders getragen. Wie angenehm sich das tatsächlich auch bei ekligen Wetterbedingungen anfühlt, kann man sich aber schwer vorstellen, wenn man das nicht mal ausprobiert hat.

  • Doch, es gibt schon eine Lösung für solch ("britisches") Wetter – nur ist die nicht wirklich UL: Buffalo Systems Pertex & Pile.

    Es gibt auch einen Wiki-Eintrag:

    Pile & Pertex - Prinzip - Ultraleicht-Trekking Forum
    Pile &amp; Pertex / Shelled Microfleece / Shelled Micropile / &quot;Fleece &amp; Windjacke&quot;<br /> <br /> Ein Bekleidungssystem für Regen, das keine…
    ultraleicht-trekking.de
  • Doch, es gibt schon eine Lösung für solch ("britisches") Wetter – nur ist die nicht wirklich UL: Buffalo Systems Pertex & Pile.

    Es gibt auch einen Wiki-Eintrag:

    Pile & Pertex - Prinzip

    Der bezieht sich aber (nur?) auf das Prinzip bzw. die Übertragung – und kommt damit anscheinend zu anderen Schlüssen: "Die Funktionsgrenze wird m.E. bei kaltem, andauerndem Starkregen/Nassschneefall erreicht [..]". Weiß jetzt nicht, wie stark der Starkregen ist, von dem Du hier sprichst. Ich hab jedenfalls mit meinem Buffalo Mountain Shirt (vor Jahrzehnten im UK gekauft, als ich dort arbeitete) diese Grenze noch nie erreicht; im Gegenteil genieße ich das Wohlgefühl umso mehr, je ekliger das Wetter ist – wer wie ich in Ostfriesland aufgewachsen ist, weiß es wahrlich zu schätzen, wenn man bei der Kombi naß/kalt/windig trotzdem kuschelig warm bleibt. Gab auch diverse Youtube-Videos dazu – bis hin zum Test, wie lange es nach völligem Eintauchen braucht, bis man wieder warm und trocken ist.

    Das gilt so aber nur für das Original. Sowohl mit dem entsprechenden Shirt der britischen Armee als auch mit Eigen-Kombis sind die Erfahrungen nicht ganz so. (Wie Du bin ich aber bei trockener Kälte von der Kombi Netzunterwäsche/Pertex-Windshirt begeistert.) Ich vermute, daß der besondere Effekt der Kombination geschuldet ist, die Buffalo verwendet: extrem winddichtes Obermaterial, das trotzdem atmungsaktiv ist + dicker, hochwertiger Fleece, der die Feuchtigkeit gut abtransportiert + extrem flexible Belüftung durch 2-Wege-RV über die kompletten Flanken. Das alles funktioniert aber nur, wenn man wirklich nichts darunter trägt (bzw. allenfalls ein minimales Funktionshemdchen, gerade als Frau). Außerdem muß das Buffalo so körpernah wie möglich sitzen, ohne die Bewegung einzuschränken – deshalb ist die Größenabstufung auch sehr viel feiner als bei anderen Klamotten.

    Langer Rede kurzer Sinn: Ich glaube nicht, daß es für naßkaltes Ekelwetter was Besseres gibt als ein Buffalo.

    Inwiefern sich die Materialänderungen über die Jahrzehnte ausgewirkt haben, kann ich natürlich nicht sagen. Leider habe ich doch einige Kilo zugelegt seit dem Kauf; insofern stünde eigentlich ein Neukauf an. Walk on the wild Side, bisher der beste Anbieter in D, scheint das Zeug aber aus dem Programm genommen zu haben. Die hatten auch nie wirklich erklärt, wie und warum das System so unglaublich gut funktioniert; das wirkt sich gerade bei echten Innovationen ja oft verheerend aus. (Man erinnere sich nur an das von Stromfahrer gepriesene Tensegrity-Zelt von Sierra Designs.)

    Zudem hat Buffalo wohl gerade die Eigentümer gewechselt. Welche Folgen das im einzelnen haben wird, kann auch niemand sagen. Nicht zuletzt scheint der Vertrieb geändert zu werden. Positiver Effekt jetzt, jedenfalls für eine kleine Zielgruppe: Wo es im britischen Online-Einzelhandel Restbestände gibt, werden die derzeit oft sehr günstig (relativ zum üblichen hohen Preis) verkauft; sind aber meist nur Randgrößen. Wenn was für Euch Passendes dabei ist: Zuschlagen!

    Einmal editiert, zuletzt von nats (1. Dezember 2025 um 11:32)

  • Gut das der Begriff "DP" noch ein Mal gesondert erklärt wird!

    Wo seht ihr den Unterschied zur Marke "Paramo" mit ihrem "Pump-Liner"?

    Double P System
    Founded in 1979 and Made in Sheffield, Buffalo Systems makes gear for when the weather turns, the path vanishes, and you keep going. For wet springs, sweaty…
    buffalosystems.co.uk


    Buffalo x Pertex
    Founded in 1979 and Made in Sheffield, Buffalo Systems makes gear for when the weather turns, the path vanishes, and you keep going. For wet springs, sweaty…
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    Einmal editiert, zuletzt von Carsten K. (1. Dezember 2025 um 14:15)

  • Gut das der Begriff "DP" noch ein Mal gesondert erklärt wird!

    Wo seht ihr den Unterschied zur Marke "Paramo" mit ihrem "Pump-Liner"?

    https://buffalosystems.co.uk/pages/double-p-system


    https://buffalosystems.co.uk/pages/about-pertex

    Weight: 724g Size 42 - ist halt schon trotzdem ne Hausnummer, oder habe ich das falsche?

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