Packliste Kungsleden 2026

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  • Azes Ich habe Pertex Quantum genommen. Für mich quietschrotes von Extremtextil, meinem Partner wollte ich das nicht zumuten und habe einen hellgrauen Rest erwischt. Irgendwo habe ich auch mal meine Anleitung aufgeschrieben, finde ich gerade nicht - vielleicht noch im alten Forum. Haltbarkeit: Seit 2018 habe ich 2 Hosen kaputtgespielt. Carsten K. hat hier mal was Schickes gepostet - Beitrag 2

    Pertex Quantum AIR?

    Ohne es probiert zu haben, würde ich sagen, das ist mückendicht.

    Meine Kombi ist die Hose von Nalehko aus Pertex Quantum AIR und die OMM Core Hosen drunter. Letztere auch gerne mal im Schlafsack, bzw für nachts.

    Tagsüber habe ich oft ne günstige Jogginghose von Decathlon an. 4 Wege Stretch, zwei RV-Taschen, breiter Bund. Da passt imner was drunter und die Regenhose drüber. Schwerer als die Patagonia, dafür nur 20 Euro glaub ich mich zu erinnern.

  • Carsten K. mein Material hieß nur Pertex Quantum und war leicht kalandriert - eher wie das hier: in einer anderen Farbe halt... Aber auch schön in fliederfarben oder türkis. Das Quantum air kenne ich nicht, hat aber eine andere Textur, wenn ich mir das so angucke (und ist schwerer)
    Aber meiner Einschätzung nach (und so wurde ich damals beraten) müsste eigentlich alles mückenstacheldicht sein, was auch daunendicht ist. /ot]

    Hat mich in Oregon und Washington (Indian Heaven) gerettet zusammen mit eine Paramo Windjacke.

    Auf dem Padjelanta Weg hätte ich es gerne schon gehabt, aber damals kannte ich das noch nicht.
    Übrigens kann man jedes Loch darin prima mit Gaffa, Leuko oder so kleben... sieht dann halt ... anders... aus

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Nach gründlicher Überlegung und Sichtung der Wetterdaten der letzten Jahre werde ich jetzt doch mein good old Hilleberg Akto aus der eigentlich wohlverdienten Rente reaktivieren. Zumindest für diesen Trip. Dann bin ich zwar nicht mehr ultraleicht unterwegs (Basweight jetzt 5.966 gr), bin aber dafür wesentlich entspannter unterwegs.

    Danke, (an alle) für die Ratschläge, möglicherweise hat es ja meinen Urlaub gerettet :)

  • Nach gründlicher Überlegung und Sichtung der Wetterdaten der letzten Jahre werde ich jetzt doch mein good old Hilleberg Akto aus der eigentlich wohlverdienten Rente reaktivieren. Zumindest für diesen Trip. Dann bin ich zwar nicht mehr ultraleicht unterwegs (Basweight jetzt 5.966 gr), bin aber dafür wesentlich entspannter unterwegs.

    Danke, (an alle) für die Ratschläge, möglicherweise hat es ja meinen Urlaub gerettet :)


    Ich denke das Akto ist eine gute Wahl. Ich bin der Meinung, man sollte der Gegend ein bisschen Respekt zollen. Zwar bist du ja Anfang Juli unterwegs und kannst auf viele Hütten ausweichen, aber wenn das Wetter entsprechend ist, werden das viele versuchen. Die unbewirtschafteten "Nothütten" sind eigentlich auch nicht zum Übernachten gedacht. Eigentlich. Und gut Wind kann man wohl immer haben.

    Viel Spaß, vielleicht sieht man sich. Genau bin ich mir aber noch nicht schlüssig. Vom Kungsleden geht es ja immer mal seitlich ab und das ist das Ziel, diesmal nicht dem Kungsleden zu folgen.

  • In Bezug auf die Adidas Hose, ich war noch nie in wirklich Mückenverseuchten Gebieten unterwegs, außerdem gibt es lokal auch wahnsinnige Unterschiede, was die Größe von Mücken und ihrer Rüssel angeht. Aber ich empfinde das Material als relativ dick. Ist halt, wie Zopiclon schon ganz richtig schreibt, wie eine Trainingshose, sieht nur nicht ganz so Scheiße aus.

    In Deutschland, Frankreich und Portugal, hat mich noch keine Mücke durch die Hose gestochen!

  • Hi! Der Kungsleden ist toll, ich wünsche dir eine super Zeit!

    Zum Hosenthema: Ich hatte eine dünne Kunstfaserhose von Decathlon an (ich denke ein Vorgänger dieses Modells). Die hat ähnlich wie die Patagonia Terrebone ein sehr feines Gewebe, durch das die Mücken nicht durchkommen. Wiegt in Gr. L etwa 260g.

    Ansonsten möchte ich noch ein Plädoyer für "don´t pack your fears" halten. Ja, man ist in Lappland und dort kann das Wetter auch im Hochsommer mal sehr ungemütlich, kalt und stürmisch werden. Aber wenn man nicht gerade stets oben auf dem Fjäll campieren möchte, gibt es genug geschütze Zeltplätze unterhalb der Baumgrenze. Auch die meisten der Hütten liegen im Wald bzw. haben etwas schützende Vegetation drumrum und bieten entsprechend weniger exponierte Zeltstellen an, wenn man nicht rein gehen möchte. Wenn man also den Tag etwas vorausschauend plant und den Wetterbericht im Auge behält, und somit im Zweifel rechtzeitig bei einem geschützen Zeltplatz ankommt, braucht man keinen schweren Sturmbunker. Im Gegenteil, wären nicht die nervigen Insekten, würde ich sogar nur für ein Tarp plädieren.

  • Ja, die geschützten Zeltplätze. Ich lese gerade einen Bericht in den Outdoorseiten von der Teilnehmerin "Blubbi". 2025 war es wohl sehr warm. Da kann es im Akto mit seinem kleinen Meshanteil schon warm werden.

    Ich füge einfach mal die Bilder vom 10./11. Juli 2024 bespielhaft an.

    Das Bild mit dem Zelt und dem blauen Himmel entstand am Abend des 10.07.2024 gegen 17.00 Uhr, die Aufnahme des Windmessers um 01:45 Uhr in der Nacht und ich in den Regenklamotten am Morgen. Die 46 km/h waren nicht die Spitze, ich bin dann einfach nicht mehr raus.

  • Ja, die geschützten Zeltplätze. Ich lese gerade einen Bericht in den Outdoorseiten von der Teilnehmerin "Blubbi". 2025 war es wohl sehr warm. Da kann es im Akto mit seinem kleinen Meshanteil schon warm werden.

    Ich füge einfach mal die Bilder vom 10./11. Juli 2024 bespielhaft an.

    Das Bild mit dem Zelt und dem blauen Himmel entstand am Abend des 10.07.2024 gegen 17.00 Uhr, die Aufnahme des Windmessers um 01:45 Uhr in der Nacht und ich in den Regenklamotten am Morgen. Die 46 km/h waren nicht die Spitze, ich bin dann einfach nicht mehr raus.

    Wofür/wogegen soll das ein Argument sein?

    Ja, nach schönem Wetter kann gräßliches Wetter folgen, sogar über Nacht. Hast du den Wetterbericht gecheckt? Gibts immer tagesaktuell an jeder Hütte, falls man ohne Inreach unterwegs ist. Hast du einen geschützen Zeltplatz gewählt? - ich würde sagen nein, sieht eher nach Windkanal aus... Muss man deswegen unbedingt einen 1,6kg Sturmbunker mitnehmen? - ich würde sagen nein, habe selbst wunderbar und komfortabel mit einem Sub-500g-Shelter überlebt, sogar an exponierten Stellen ;)

  • Ich argumentiere gar nicht, ich veröffentliche Fakten.

    Ich sehe hier auch keinen geschützten Platz.

    Er wird sich schon entscheiden.


    Dein Platz ist doch eh gleich neben der Hütte! 😜

  • Ich argumentiere gar nicht, ich veröffentliche Fakten.

    ach so! 8o

    Noch mal zu deinem Platz ....

    Das ist doch neben der Hütte Autsutjvagge "kurz" vor der Saltoluokta Fjällstation, wenn man nörd ich unterwegs ist?

    Raststuga Autsutjvagge
    67.3231849N, 18.5000861E

    Raststuga Autsutjvagge (Unterstand) • Mapy.com
    Karte Raststuga Autsutjvagge (Unterstand) – Detailkarte der Umgebung (Basiskarte, Wanderkarte, Satellitenkarte, Panoramakarte, usw.), Routenplanung, GPS und…
    mapy.com

  • Ich war mitte September 23 da oben (takkotavare- abisko). Ich habe nur einmal ausgesetzt gecampet- das war an der Tarfala Fjellstation am Kebnekaise. Sonst gab es immer geschützte Spots für mein Aeon Li.

    Klamotten: bin die meiste Zeit in Kurzen Laufhosen+ packlite pants (regenhose mit Reißverschluss bis hüfthöhe) gelaufe. Meine lange Adidas Terrex hose war zu schwitzig und ist im Rucksack gelandet.

    Ich hatte im September keine Puffy mir, stattdessen einen 90 und einen 120g alpha Hoodies.

    Schuhe: wasserdichte Altra lone peak Mids. Würde ich nicht mehr machen. Kein Vorteil zu Trailrunnern. Es gab Flüsse zum Durchlaufen und ich habe mir am Gletscher bei der Tarfalla Station ein Loch in die Schuhe gestanzt- hatte also eh nasse Füße.

    Ich bin auf den Nordkottleden ausgewichen, auf dem Kungsleden waren mir zu viele lahme Großgruppen aus dem Fjellraven Fabrikverkauf. Dort war es dann einsamer.

    Mein Abschnitt war ne ziemliche Autobahn, ich hatte keine Probleme 35- 45 km Tage zu machen und musst mir Umwege ausdenken um nicht zu früh anzukommen.

  • Ja, wenn auf den paar Kilometern noch 1700(?) Starter der Fjällräven Classics unterwegs sind ist was los.

    Aber da der Termin ja bekannt ist, will man das oder hat es übersehen. 😉

  • Ich lese gerade einen Bericht in den Outdoorseiten von der Teilnehmerin "Blubbi". 2025 war es wohl sehr warm. Da kann es im Akto mit seinem kleinen Meshanteil schon warm werden.

    .

    2025 war es im Juni sehr kalt. Im Juli wurde es mit einer langen Schönwetterperiode sehr warm mit wenig Wolken. Durch die vorherigen kalten Monate ist dann alles blutsaugende zusammen im Juli geschlüpft. Sehr viele Mücken, Bremsen und Fliegen gleichzeitig die sich in die Socken gesetzt und gesaugt haben. Da war das Zelt reiner Insektenschutz da es draußen oft nicht zum aushalten war. Im Zelt allerdings auch kaum, da einfach zu warm.
    Zur Zeltfrage: Bei gutem Wetter geht ja alles. Ich würde mein Zelt aber immer nach den zu erwartenden Bedingungen vor Ort wählen. Ich würde kein Zelt nehmen für das ich geschützte Stellen oder eine Hütte daneben brauche. Ich will mein Zelt aufbauen wo mir der Platz gefällt oder wenn ich abends denke es reicht für heute.

  • towndawg Ohne jetzt auf die individuellen Gegenstände einzugehen: Hast du den 35L Rucksack schon mal mit aller Ausrüstung und Klamotten gepackt? Wirst du dich nahezu komplett bei den Hütten mit Proviant eindecken? Mir scheint, 35 L Volumen könnte in ordentlich Tetris ausarten.

  • towndawg Ohne jetzt auf die individuellen Gegenstände einzugehen: Hast du den 35L Rucksack schon mal mit aller Ausrüstung und Klamotten gepackt? Wirst du dich nahezu komplett bei den Hütten mit Proviant eindecken? Mir scheint, 35 L Volumen könnte in ordentlich Tetris ausarten.

    Ich hab den Rucksack jetzt schon ein paarmal bei unterschiedlichen Gegebenheiten eingesetzt, und auch für die jetzt geplante Tour einen erfolgreichen Packversuch gemacht. Der Rucksack ist definitiv randvoll gefüllt, da passt keine Hand mehr zwischen. Finde ich perfekt

    Der Rucksack hat ein internes Volumen von 35 l und ein externes Volumen von 6,5 l,

    Die Rahmenbedingungen für den Trip sind folgende:

    Ich möchte 10 Tage unterwegs sein, und zumindest was Frühstück (10 x 150 gr. Müsli), Abendessen (10 x ca.180 gr. Trekneat) und Gas für meinen Kocher angeht, nicht auf ein resupply angewiesen sein. = ca. 4 kg Verpflegung + Gaskartusche)

    Zwischendurchverpflegung (Müsliriegel, Trockenfrüchte usw.) packe ich mir nur für zwei, max drei Tage ein. Teebeutel für 5 Tage. Diese Artikel möchte ich zwischendurch nachkaufen. = ca. 1 kg

    Ich nehme eine 0,5 l + eine 1,5 l Wasserflasche mit (was ich gehört habe, stolpert man auf dem Kungsleden alle paar km über irgendeinen Bach. = 2kg

    In den beiden Hüftgurttaschen sind meine Hygieneartikel, erste Hilfe, einige Artikel zur Reparatur und meine Elektronik bis aufs Handy, dass ist in der Schultergurttasche, ebenso meine Karten, Bargeld und Hausschlüssel. (ab Werk hat der Rucksack zwei Aufnahmen für Wasserflaschen ich hab eine davon für die rechteckige HMG-Schultergurttasche ersetzt, ist für mich praktischer)

    Der zweite Schultergurt hat eine Tasche für eine 0,5 l Wasserflasche

    In den Seitentaschen sind mein Kochsystem incl. 230er Gaskartusche, 1,5 l Wasserflache, Klopapier + Schaufel, die 10 Häringe und die Bodenplane für unters Zelt (Polycryo)

    In der großen Frontaussentasche sind Regenjacke und Hose, meine Regen-Überhandschuhe, und darin ein paar leichte Fleece-Handschuhe. Ausserdem eine Karte, wasserdicht in einem noaks Beutel

    Das Zelt packe ich ganz oben auf den Rucksack (macht sowieso keinen Sinn, ein Zelt, was noch nass vom Kondens in der Nacht ist, im Rucksack aufzubewahren).

    Die komplette Verpflegung, Ersatzklamotten, Schlafsack, Iso-Matte und Kissen sind alle im inneren des Rucksacks.

    Habe ich was vergessen ?

    Wieviel Volumen man tatsächlich braucht, ist individuell, hängt von den eigenen Komfortbedürfnissen ab und auf welche "Was wäre wenn"-Situationen man vorbereitet sein möchte.

    5 Mal editiert, zuletzt von towndawg (3. November 2025 um 20:43)

  • Carsten K. Fjellraven classic ist Mitte August. Ich hab den normalen Andrang dort erlebt.

    Aber für den TO eine gute Idee darauf zu schauen und vielleicht gleich auf eine andere Strecke auszuweichen.

    Interessant. Ich hatte eigentlich nicht den Eindruck, da sei viel los gewesen.

    Nun ist die Strecke ja relativ kurz, da werden 2024 dann wohl einige wegen des regnerischen Wetters nicht gelaufen sein. Wer nur diese Strecke läuft, muss wohl damit leben.

  • Ich bin den Kungsleden in der zweiten Augusthälfte 2003 gelaufen. Mit Hilleberg Akto 😀. Und einen (fast vollen!) Arcterix Bora 80l Rucksack, allerdings war die aufgerollte Isomatte da auch drin. Und mit großem Trangia für mich alleine. Und Angelausrüstung und allem drum und dran. Uiuiui, das war ein geschleppe. Was für ein Glück, dass ich da Fortschritte gemacht habe!

    Ich hatte super viel Regen, wie es im Fjäll halt mal sein kann. Ich würde die Montebell Klamotten hinterfragen. Halten die bei tagelangem Dauerregen die Stimmung gut? Hast du da gute Erfahrungen gemacht? Da gibts ja immer wieder geteilte Meinungen zu.

    Ich fahre mit EE Visp und OMM Halo Pants auch gut, obwohl die bei vielen Leuten durchsuppen. Mir scheinen die ganz dünnen Regenklamotten sehr unterschiedlich - nach Tagesform der Produktion?

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