Packliste Kungsleden 2026

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  • Hallo zusammen,

    das ist der Kram, den ich nächstes Jahr im August auf den Kungsleden mitnehmen möchte. Der Schlafsack geht im Komfortbereich bis 0°, und ich habe wohl genug Klamotten mit, falls es doch mal in die Minusgrade geht (Cummulus Puffy, Alphadirekt Hoodie und Hose).

    Möglicherweise habe ist die Menge Bekleidung auch ein wenig Overkill, aber ich habe so unterschiedliche Erfahrungsberichte für das August-Wetter in der Region gelesen, man muss tagsüber von Eisregen/Schnee bei knapp über 0° bis T-Shirt/kurze Hose Wetter alles einkalkulieren.

    Das wäre also meine Packliste, über Kommentare würde ich mich freuen

    https://lighterpack.com/r/21jcxt

  • caficon 26. Oktober 2025 um 12:01

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Kungsleden? Komplett?

    Also von Hemavan nach Abisko, bzw. umgekehrt? Bei mir war es anfangs sehr windig, dann ziemlich warm und dann sehr nass (Hemavan - Abisko). Es ist wohl tatsächlich alles möglich. Dieses Jahr scheint es sehr warm gewesen zu sein. Ich war 2024 sehr viel in Regeklamotten unterwegs.

    Bargeld ist eine sehr gute Idee. Es gab immer mal Probleme mit der Energieversorgung. Und Kartenzahlung geht halt nur wenn Starlink arbeitet. Um Energie zu sparen, ist das oft nur während der "Shopzeiten" an. Ich konnte mit Bargeld auch außerhalb der kurzen Öffnungszeiten einkaufen. Und auch die eine Bootsfahrt ging nur in bar.

    Trailrunner mögen auf den Bohlenwegen noch gehen. Ich persönlich werde keine mehr mit nach Schweden nehmen, sondern richtige Schuhe. Oder zumindest wasserdichte Socken, wie Sealskinz oder Bridgedale Stormsocks. Die halten aber nicht wirklich lange, gerade dann nicht, wenn der ganze Dreck an die dünne Membran kann (vermutlich Reibung).

    Wind hatte ich bis gemessenen 55 km/h. Ich denke das muss man im GG schon mögen. Allerdings waren bei mir Hütten außen vor. Wer mehr Budget einplant, der kann ja auch öfter mal ne Hütte nehmen. Aber 50 Euro auch als STF-Mitglied, das war mir zu viel.

    Instantkaffee und Zucker ist teuer. Wenn du so was brauchst, lieber einpacken. Ansonsten fand ich die Preise an den Hütten für den Nachschub okay.

    Wasserfilter: Meist ist Wasser gar kein Problem. Aber ab und zu gab es doch mal weniger und einige Male waren doch viele Rentiere in der Nähe gewesen und ihre Hinterlassenschaften. So habe ich das Wasser aus dem See dann doch gefiltert. Die Mitnahme und Verwendung des Filters (oder alternativ ein paar Micropur forte) haben es ermöglicht manchen Zeltplatz zu nutzen. Ansonsten hätte ich nach unten in den Wald gemusst, wo dann auch die Blutsauger warten.


    Einmal editiert, zuletzt von Carsten K. (26. Oktober 2025 um 12:32)

  • Klamotten könnte man echt ein bisschen abspecken. Ich würde schon mal gar nicht erst auf kurze Hose setzen und dafür dann die Long Johns oder aber die Alpha pants daheim lassen.

    Trailrunner sind normal kein Problem. Und sealskinz oder so halte ich persönlich für überflüssig.

    Aber ich würde auch das GG One als problematisch erachten, außer du hältst den Wetterbericht und die Hütten gut im Auge. Auf jeden Fall würde ich dir zu den normalen Groundhogs oder anderen, guten Heringen von gleicher Länge raten. Zumindest für die kritischen Abspannpunkte.


    [edit] Sonnencreme, zumindest fürs Gesicht. Sonnenbrille? Evtl Liner/Hüttenschlafsack für die Hütten.

    Einmal editiert, zuletzt von PositivDenken (26. Oktober 2025 um 13:33)

  • Klamotten könnte man echt ein bisschen abspecken. Ich würde schon mal gar nicht erst auf kurze Hose setzen und dafür dann die Long Johns oder aber die Alpha pants daheim lassen.

    Trailrunner sind normal kein Problem. Und sealskinz oder so halte ich persönlich für überflüssig.

    Aber ich würde auch das GG One als problematisch erachten, außer du hältst den Wetterbericht und die Hütten gut im Auge. Auf jeden Fall würde ich dir zu den normalen Groundhogs oder anderen, guten Heringen von gleicher Länge raten. Zumindest für die kritischen Abspannpunkte.


    [edit] Sonnencreme, zumindest fürs Gesicht. Sonnenbrille? Evtl Liner/Hüttenschlafsack für die Hütten.

    Ich kombinere normalerweise Unterhose, Long Johns und die Running Shorts. Das ist dann für mich die Alternative zu einer klassischen langen Wanderhose und wiegt in der Kombination in meiner Größe 347 gr. Ich habe jetzt noch keine klassische Wanderhose gesehen, die leichter ist. Stattdessen könnte ich auf die Running Shorts verzichten und statt der Long Johns klassische Running Tights nehmen. Die Nike Pro warm Tights habe ich noch irgendwo rumfliegen, mit Unterhose wären das 273 gr. Das wären schon mal 74 gr weniger.

    Die Alpha Pants wollte ich im Quilt anziehen, falls es temperaturmäßig mal grenzwertig werden sollte. Aber du hast recht, lebensnotwendig sind die nicht. Nochmal 100 gr. weniger.

    Was da Zelt angeht, ich habe neben dem GG noch ein Tarp, was ich wegen der Mücken lieber zu Hause lasse. Ansonsten habe ich noch ein Hilleberg Akto, mit dem ich 1999 den JMT gegangen bin. Ich verwende das Hin und Wieder für Overnighter immer noch, aber ehrlich gesagt eher aus nostalgischen Gründen, weil ich damit meine ersten Gehversuche auf long distance Trails gemacht hab. das wiegt 1.640 gr. mit Gestänge ohne Häringe. Da würde ich dann sonst ein Kilo Mehrgewicht akzeptieren müssen. Ungern. Mut zum Risiko, würde ich sagen ;) Aber die stabileren Häringe sind eine Überlegung wert, werde ich wohl machen

    Ich möchte konsequent zelten, deswegen werde ich keinen Hüttenschlafsack einpacken. Das wären ja sonst nochmal 180 gr mehr.

  • Ich kombinere normalerweise Unterhose, Long Johns und die Running Shorts. Das ist dann für mich die Alternative zu einer klassischen langen Wanderhose

    Das dachte ich mir schon. Ich hätte vielleicht gleich dazuschreiben sollen, dass es dabei um Schutz vor Mücken und ähnlichen Beisserchen geht. Die beißen dich einfach direkt durch die Long Johns.

  • Ich kombinere normalerweise Unterhose, Long Johns und die Running Shorts. Das ist dann für mich die Alternative zu einer klassischen langen Wanderhose

    Das dachte ich mir schon. Ich hätte vielleicht gleich dazuschreiben sollen, dass es dabei um Schutz vor Mücken und ähnlichen Beisserchen geht. Die beißen dich einfach direkt durch die Long Johns.

    Ok, ich habe mir ursprünglich gedacht, dass ich für den Fall, dass die Mückenplage biblische Ausmaße annimmt, meine Regenhose drüberziehe. Die ist einigermassen atmungsaktiv, das geht. Und da kommen die Viecher ja wohl hoffentlich nicht durch

    Ich werde auch nicht den vollständigen Kungsleden gehen, sondern den Abschnitt von Abisko nach Kvikkjokk. Dafür werde ich dann einige Alternativrouten gehen (Skierffe, Kebnekaise, usw.). Ich vermute/hoffe, dass die Mückenplage auf dem Abschnitt geringer ist als auf dem Stück von Kvikkjokk nach Hemavan

  • Wie es werden wird, kann dir keiner sagen. Bist du Anfang oder Ende August unterwegs? Auch das kann einen großen Unterschied machen. Es kann halt durchaus passieren, dass es sehr warm ist und aber viele Mücken hat. Und zwar für die gesamte Dauer deiner Wanderung. Ich setze seit Jahren auf einen Regenrock in Kombination mit einer normalen Hose, weil ich so für alle Eventualitäten gewappnet bin. Keep it simple stupid.

  • Wie es werden wird, kann dir keiner sagen. Bist du Anfang oder Ende August unterwegs? Auch das kann einen großen Unterschied machen. Es kann halt durchaus passieren, dass es sehr warm ist und aber viele Mücken hat. Und zwar für die gesamte Dauer deiner Wanderung. Ich setze seit Jahren auf einen Regenrock in Kombination mit einer normalen Hose, weil ich so für alle Eventualitäten gewappnet bin. Keep it simple stupid.

    Ich werde am 31.07. in Abisko losgehen, dass ist der Fixtermin, der feststeht. Das heisst, ca. Mitte August ist Ende.

    Regenrock verwende ich auch häufig, dann jedoch meistens in Verbindung mit einem UL-Poncho. Die Kombination nehme ich aber eigentlich nur, wenn ich gemäßigte Wetterbedingungen erwarten kann. Hatte ich zuletzt auf dem South West Coastal Path dabei, funktionierte perfekt.

    Wenn hingegen die Gefahr besteht, ungeschützt in wirklich ernsthaft gefährliche Wetter-Bedingungen zu geraten, greife ich (bislang) immer noch zu der Variante Regenjacke/Regenhose, weil es IMHO den größten Schutz bietet Die Überlegung dabei ist, dass die Regenklamotten ja sozusagen meine Last Line of defense darstellt. Ich will sicherstellen, dass ich mich im schlimmsten Fall von Kopf bis Fuss vollständig vor Regen/Wind schützen kann (praktisch wie ein Notfall-Bivy, den ich anziehe).

  • Letztlich muss das jeder so machen, wie er es selbst für richtig hält und mit welchem Konzept er am besten zurechtkommt. Meiner Erfahrung nach ist da nicht so viel Unterschied zwischen Rock und Hose. Mit Rock schwitze ich weniger und ich bekomme ihn viel schneller an und wieder ausgezogen. Wichtig ist, dass man schnell reagiert auf veränderte Bedingungen. So lange ich mich bewegen kann, ist mir der Rock genug. Kann ich mich aufgrund von Verletzung, Erkrankung oder Erschöpfung nicht mehr bewegen, würde mir wohl eine Hose auch nicht mehr helfen können. Dazu habe ich ein (einigermaßen) verlässliches Zelt dabei.

    [edit] jedenfalls optimiere ich meine Ausrüstung nicht hin auf den Extremfall, sondern sehe zu, dass ich für die zu erwartend wahrscheinlichsten Bedingungen ein Konzept habe, mit dem ich mich möglichst wohl fühle.

  • Die Stechmücken fand ich nicht schlimm. An den meisten heimischen Seen dürfte es an einem Sommerabend ähnlich sein. Wo Wind ist, sind keine Mücken. Ein Moskitonetz habe ich nur selten getragen, aber die Viecher nerven dann nicht so.

    Die für mich größten Nervensägen waren diese beissenden, winzigen "Knots"(?). Kleine Plagegeister die wohl nur zubeissen und eben noch zahlreicher sind im Schwarm. Das Netz sollte also fein sein oder eben mit Permethrin o. ä. imprägniert.

    Die paar Tage sind gleich rum. Zur Not kann man doch mal in eine Hütte. Das macht bei der Tourlänge keinen großen Unterschied finanziell. Auf dem Skierffe kannst du fast "direkt oben" zelten. Es gibt auch Wasser. Ich bin in dichter Nebelsuppe hoch und hatte dennoch Glück einigermaßen. Schon beim runter gehen ging es dann mit heftigem Regen los. Der Aufstieg ist einfach.

    Auf den Kebnekaise kommt man wohl meist nur, wenn man Steigeisen dabei hat. Die letzten Meter sind oft sehr vereist. Die Eisen kann man scheinbar für eine ambitionierte Summe an der Fjällstation leihen. Ich wollte, ob des Rummels, nur wieder weg, obwohl ich eigentlich in der Nothütte am Kebnekaise übernachten wollte. Das Zeug hochschleppen ist aber kein Spaß. Der Berg an sich ist wohl ein tagfüllendes Vorhaben.

    2 Mal editiert, zuletzt von Carsten K. (27. Oktober 2025 um 20:50)

  • Mücken kommen nicht durch daunendichte Stoffe durch. Ich habe ja immer meine selber genähte Windhose dabei. Wiegt 65g, pluderig geschnitten, Gummizüge aus Shockcord in Taille und Beinabschluss. Über Laufshorts, Longjohns, normale Hosen… geht alles.

    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Irgendeine Marmot Zip-off Wanderhose ausm Ramschkübel, inklusive Gürtel. ¯\_(ツ)_/¯

    caficon solange man wirklich nur auf markierten Wegen unterwegs ist, ist Windhose sicher eine Alternative. Geht es aber auch mal durchs Gebüsch, kannste die vergessen. Ich hab da auch mal eine sehr, sehr unschöne Erfahrung machen dürfen, wo ich so gute hundert Meter durch dichte Brennnessel musste.

  • Azes Ich habe Pertex Quantum genommen. Für mich quietschrotes von Extremtextil, meinem Partner wollte ich das nicht zumuten und habe einen hellgrauen Rest erwischt. Irgendwo habe ich auch mal meine Anleitung aufgeschrieben, finde ich gerade nicht - vielleicht noch im alten Forum. Haltbarkeit: Seit 2018 habe ich 2 Hosen kaputtgespielt. Carsten K. hat hier mal was Schickes gepostet - Beitrag 2

    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Ich bin den südlichen Kungsleden auch im Trailrunner-Outfit gewandert. Würde dort in Zukunft definitiv zur richtigen Wanderhose greifen. Und ehrlich gesagt interessiert mich dann das Gewicht der Hose nicht arg, da ich sie eh immer an habe.

  • Es gibt eine „Wanderhose“, die wiegt 365g inklusive meines minimalistischen Gürtels. (bin zu faul die jetzt ohne Gürtel zu wiegen)

    adidas Hose 3-Stripe Tapered-Fit, navy

    Abdolut bequem, führt den Schweiß im Schritt hervoragend ab (brauche seit dem kein Babypuder mehr), robust und eben ultraleicht!

    Ach, billig ist sie auch noch!!

    Ja, das kann ich bestätigen.

    Ich habe auch zwei davon. Trägt sich wie eine "Trainings Hose".

    Wiegt 260g in Größe 32x34

    Skills are cheap - Passion is priceless

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