Die Wollmilchsau für lange Tageswanderungen …. Gibts das?

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Hab zur Zeit Gefallen an langen Tageswanderungen gefunden. 40km und länger. Vielleicht auch mal nen Megamarsch Ich schwitze viel und mag es nicht am Rücken durchgesaftet zu sein. Für Mehrtages-Touren bin ich mit meinem Arc Haul sehr zufrieden wegen Belüftung. Gibts sowas auch in leicht und kleiner?

    Vom Prinzip der Kumo 36 Wie ist das mit der Sitpad am Rücken…. Schwitzt man da sehr.

    Mir gefällt hinten eine große dehnbare Tasche. Seitlich 2 große dehnbare Taschen für Flasche.
    Schultertasche die Handy und Softflasks/0,5l PET/Schirm aufnehmen können und Hüftgurttaschen die Riegel und Regenrock/ Poncho aufnehmen können.

    Leicht soll das Ding natürlich auch sein.

    Ist der Kumo zu groß für ne Tagesnummer? Ich hab bisher immer nen Hüftgurt zwecks Verteilung gehabt. Hab Sorge dass was ohne Hüftgurt irgendwann drückt.

    Vom Trailrunning fand ich die Laufwesten gut, nur das schwitzen war echt lästig.

    Mit was lauft ihr denn so rum an langen Tagestouren.

    Freu mich auf Rückmeldung

    Einmal editiert, zuletzt von Onkelchris (9. Oktober 2025 um 06:54)

  • Ich laufe mit einem Deuter AC lite 18 rum, der von dem von Dir geforderten nur die Flaschenhalter und den Trapez-/Netzrücken hat und irgendwas unter 1kg wiegt, was mir auf Tagestouren recht egal ist. (Ich nehme das als"Trainingseffekt" mit 😉 )

    Anscheinend gibts den nur noch in 16 oder 22l

    Als Anmerkung, der Netzrücken verursacht im Winter eine Kältebrücke da er die Isolierung zusammendrückt und die Kälte direkt ran kann. Ggf was ohne netz kaufen. Durch die Krümmung habe ich auch Schwierigkeiten mit langen starren Gegenständen, der Laptop passt rein, nimmt dann aber viel platz ein weil die Ecken dann kaum nutzbar sind

  • Mein Rücken ist auch ohne Rucksack nass. Aber klar, je enger was dichtes anliegt desto schlimmer bzw unangenehmer.

    Ich sehe eine leichte verbesserung mit dem Rückensystem von Salewa. Ultra Train 18 bzw 22 gehen in deine Richtung. Hat allerdings nur seitentaschen. Aber am träger lässt sich leicht was befestigen

  • Mein Rücken ist auch ohne Rucksack nass. Aber klar, je enger was dichtes anliegt desto schlimmer bzw unangenehmer.

    Ich sehe eine leichte verbesserung mit dem Rückensystem von Salewa. Ultra Train 18 bzw 22 gehen in deine Richtung. Hat allerdings nur seitentaschen. Aber am träger lässt sich leicht was befestigen

    Bin als starker Schwitzer auch immer skeptisch was diese Belüftugnssysteme angeht. Sehe auch wenn überhaupt leichte Verbesserungen im Bereich von "da kommts dann auch nicht mehr drauf an" für mich. Daher habe ich mir jetzt auch gerade wieder einen neuen Day- und Alltagspack ohne Belüftung zugelegt, nachdem mein uralter Talon langsam aber sicher anfängt aufzugeben.

  • Ich nutze für die Zwecke den Montane Ultra Tour 22, gibt's zwar in der Form nicht mehr, aber der Nachfolger ist wohl recht ähnlich. Die 22L erscheinen auf den ersten Blick etwas viel, aber bei 100km Wanderungen die in die Nacht reingehen nutzt man schon einiges davon aus. Den Montane bevorzuge ich immer noch, weil er trotz seiner geringen Größe die typischen Merkmale eines UL Rucksacks mitbringt: Seitentaschen, Hecknetz, Hüftgurttaschen (bekommt man sogar halbwegs ein Handy reingepresst) oder Taschen an den Schultergurten (dehnbar, aber trotzdem relativ klein, ich press da immer eine 300ml Softflask rein).

    Mit um die 500g für die Größe relativ schwer, trägt sich dafür auch ganz gut und man muss ihn nicht irgendwie stabilisieren.

  • Ich hab für genau das Szenario den Decathlon FH500. Scheint leider abgekündigt zu sein, aber vielleicht findet man ja noch einen. Nicht unbedingt UL (für die Größe) aber dafür günstig und breitbandig einsetzbar. Die Verstauung für den Helm reicht auch im Sommer für nen Volleyball zB. Ob das bisschen Mesh am Rücken was bringt... naja. Vielleicht durch Kraft des Glaubens.

    Westen könntest du auch mal probieren, find ich persönlich zum Wandern nicht so geil, andere sehen das anders.

    So irgendwas 15-20L Volumen find ich auch nicht übertrieben, gerade, wie Schrenz schreibt, wenn mal eine Nacht durchgelaufen wird.

  • In Norwegen hatte ich für Tageswanderungen gerne eine große Hüfttasche von Osprey (Talon 8 ) dabei. Mit zwei Flaschenhaltern, großem (10-15l) und Schnürgummi, um z.B. den Poncho noch außen drauf zu schnallen, und noch zwei Hüftgurttaschen für den Kleinkram hat da gut was reingepasst.

    Nur für den Pico 239 plus Topf war sie zu klein, wenn also unterwegs Kaffee gekocht oder gegrillt werden sollte, war ein Rucksack die erste Wahl.

  • Bei Tagestouren bekämpfe ich den nassen Rücken damit, dass das leichte Rucksäckchen mal auf dem Rücken, mal nur auf der rechten / linken Schulter und zur Not auch mal auf der Brust getragen wird. So ist immer für ausreichend Belüftung gesorgt.

    Bei großen und schweren Rucksäcken funktioniert das nicht gut, aber wir reden ja hier von Tagestouren, wo man nur wenig Gepäck mitnimmt.

  • Habe den Kumo, dadrunter schwitzt man halt schon wenn es draussen entsprechend warm ist (wie bei jedem eng anliegenden Rucksack). Für Tagestouren ist er eigentlich schon zu gross, dann eher den Murmur, bzw, den schon erwähnten Cima ?


    Der Kumo ist mein Standardpack für längere Touren ohne grosse Ansprüche und ich schaffe da bis zu 3-4 Tage Essens-Autonomie und -6°C Quilt.

  • Der Sierra Designs Flex Hike 20-30 ist für mich die ultimative Wollmilchsau.

    Für 850 g bekommt man ein sehr bequemes Tragesystem was sich auch mit etwas höheren Gewichten super trägt. Ein Großteil des Rückens bleibt frei und kann schwitzen und auch die Pads sind aus diesem Honycomb Mesh welches noch recht gut atmen kann.

    Und die Rucksackgröße skaliert halt super je nachdem wieviel drin ist ohne in der Höhe zu wachsen. Die Gewichtsverteilung bleibt also sehr angenehm.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!