Beiträge von janphilip

    Hab eine kürzere Stange von Tipik und bin mit der Klemme soweit zufrieden


    PS: was wäre denn die maximale Länge die du brauchst?

    Super, danke für die Rückmeldung!

    Dann wird es die Scarameus Pole. Ich hatte das Supermid gestern noch mal mit 170 cm aufgebaut und passt gerade so um es bündig zum Boden aufzubauen. In so fern passt dann alles.

    Super, interessante Punkte.

    Zitat

    Da hast Du dann ja ein leichteres Silpoly mit einem etwas schwereren Silnylon verglichen, richtig? Beim Tipik Pioulou ist ja das verwendete Silnylon deutlich leichter - sollte es dann auch im Verhältnis weniger Wasser aufnehmen? ist die Wasseraufnahme generell proportional zur Materialdicke/-Dichte?

    Die Gewichtszunahme die in diesen Tests ermittelt wird hat nur zu einem kleinen Teil mit der Wasseraufnahme des Materials zu tun!

    Es ist wichtig zwischen Absorption und Adsorption zu unterscheiden.

    Das was in den zitierten Tests hauptsächlich gemessen wird ist die Adsorption.

    Um das mal mit Schätzwerten anhand von Polyamid 6.6 (unbeschichtet) zu verdeutlichen:

    Bei Normklima, Oberfläche trocken = ca. 3 % Wassergehalt = 349 g

    Feucht nach Regen, Oberfläche trocken = ca. 8 % Wassergehalt = 377 g

    Rund 28 g Wasser sind also im Material absorbiert worden.

    Der Rest der übrig bleibt zu den gewogenen 445 g ist das Wasser was einfach auf Grund der Oberflächenspannung an der Oberfläche haftet, man könnte hier von Adsorption sprechen wobei das eigentlich auch nicht ganz korrekt ist.

    Diese Rechnung ist nur ganz grob geschätzt und betrachtet PA 6.6 Gewebe welches unbeschichtet ist! Die Wasserabsorption bei Silikon beschichtetem PA 6.6 Gewebe nach einer Regen-Nacht wird unter 5 % liegen.

    DCF beispielsweise absorbiert quasi kein Wasser da BOPET nur eine Wasserabsorption unter Normbedingungen von 0,3 % zeigt. Als Segelstoff entwickelt macht das Sinn.

    Was hier also hauptsächlich gemessen wird sind die Adhäsionskräfte (das was zur Adsorption an der Oberfläche führt) zwischen der beschichteten Gewebeoberfläche und Wasser.

    Ist ein Multiuse als Blasrohr Dart zum jagen in Planung? :)

    Danke für die Vorstellung! :thumbup:

    Hab meinen Atilla Lite jetzt auch auf dem Cape Wrath Trail verwendet und war prinzipell auch sehr zufrieden. Das einzige Problem ist das die Nähte eben nicht abgedichtet sind und dann schon bei mässigen Regen darüber Wasser reingekommen ist. Das wäre jetzt prinzipell nicht so schlimm da ich eh einen Liner zur Sicherheit verwendet habe aber durch das wasserdichte Aluula kann es nicht mehr abfließen und es bildet sich am Boden eine Pfütze die man nur sehr schwer wieder los wird 🫤

    Hat schon jemand versucht die Nähte selbst abzudichten oder eine andere Lösung parat? Habe schon überlegt ein Loch in den Boden zu stanzen aber das wäre eher der letzte Ausweg.

    Also ich würde mal versuchen die Nähte selber mit Silikon zu dichten. Wird vielleicht nicht perfekt aber dichter als vorher sollte es werden.

    Du kannst 100% Silikondichtmasse (ohne AntiSchimmel Zusätze oder ähnliches) mit Terpentinersatz oder Reinbenzin mixen bis es flüssig wird und sich gut mit einem kleinen Pinsel verteilen lässt.

    Erstmal mit einer relativ dünnen Mischung anfangen die gut in die Fasern einzieht und dann später zu einer dickeren Mischung übergehen die eher auf der Naht sitzen bleibt. Gerne auch in 2 oder 3 Arbeitsgängen mit Trocknungszeiten von 12 - 24 h zwischen jedem Arbeitsgang.

    janphilip Der Threadersteller sucht explizit ein 3-Jahreszeiten-Zelt. Das Samaya ist als 4-Jahreszeiten-Expeditionszelt ausgewiesen und wiegt 1,6 kg...

    Das Assault wiegt 1 kg. Und ich habe ja mehr als deutlich gemacht, dass das Overkill ist wenn der TO nicht an exponierter Stelle schlafen will.

    Das erste Attribut was er nennt ist allerdings "Stabilität". Außerdem spricht er von Hochalpin. Da kann man schon mal auf Zelte hinweisen die auf 3000 m in den Alpen auch einen Gewittersturm überstehen.

    Wenn das nicht erforderlich ist wäre eine meiner Ideen wie gesagt das Tipik Pioulou.

    Trotz des relativ hohen Gewichts ist es für ihn ein no-brainer.

    Die Konstruktion wird ja schon lange sehr gelobt. Mir bekannt seit dem Helpsort Ringstind. War das eigentlich das "Original"?

    Ein Mid mit mittiger Stange hat im Vergleich dazu keine obere "lange" Seite.

    Nach meiner eher schlechten dcf-Erfahrung: silnyl ist der Stoff (und das Packmass damit geringer). An meinem TT stratospire fand ich die Geometrie immer verwirrend und die struts beim Packen störend (und hatte das deshalb nur kurze Zeit).

    Also ich kann das nicht bestätigen. Ich war länger mit dem Hilleberg Enan unterwegs. Das war bis zu moderaten WInden in Ordnung aber in einem Sturm in Griechenland, knapp unter dem Bergkamm, kam es dann sehr schnell an seine Grenzen. Ist zwar stehen geblieben und es ist nichts kaputt gegangen aber geschlafen habe ich keine Minute und es wird auch nass drinnen weil man ständig die Zeltplane im Gesicht und am Fußbereich auf den Schlafsack gedrückt bekommt.

    Bleibst du über Nacht auch an exponierten Stellen?

    Dann würde ich auf jeden Fall ein entsprechendes Zelt empfehlen was auch einen Sturm in der Höhe aushält.

    Samaya Equipment bietet z.b. das Assault an. Teuer aber von dem was ich an Testvideos gesehen habe auch sehr gut. Das Belüftungskonzept passt laut Test in den Highlands auch:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Wiegt nur 1000 g und ist bis 120 kmh Windgeschwindigkeit getestet.

    Das Samaya 2.0 gäbe es noch als Alternative. Auch bis 120 kmh getestet.

    Wenn du nicht an völlig exponierten Orten bleibst sind beide völliger Overkill und viel zu teuer.

    Den hier gibt es auch noch, nur nicht leichter aber bessere Verfügbarkeit/Preis als der Packa:

    https://wearealtus.com/en/rain-series/atmospheric-j30

    ... auch nicht leichter, aber sonst sehr interessanter Ansatz in gleicher Richtung und mit sehr viel Belüftung (auch Achsel-RVs): https://www.decathlon.de/p/poncho-regen…27/c405m8916574

    Der sieht vom dem Features her gut aus und auch vom Preis aber die Materialangaben finde ich fragwürdig. So wie ich das sehe ist das Material nicht beschichtet und die Nähte nicht getapt. Wenn das nur ein imprägniertes PE Gewebe ist ist das nicht dauerhaft wasserdicht.

    Arcteryx:

    Meine Hardshell wurde bereits 2x kostenlos repariert. Und zwar super unkompliziert. e-Mail geschrieben, Nummer und Adresse bekommen und fertig. Ohne große Rückfragen.

    Waren beides Beschädigungen die ich selbst verursacht habe. Einmal ist mir der Draht in der Kapuze gebrochen weil ich ihn beim Stopfen massiv geknickt habe und beim zweiten mal bin ich an einem Stacheldraht hängen geblieben und hab mir ein Loch reingerissen.

    Was ich außerdem sehr positiv fand: Der Versand (den ich selber zahlen musste) geht nur an eine deutsche Adresse. Den Weiterversand nach Frankreich übernimmt Arcteryx.

    Ich bin gerade ganz angetan vom Patagonia Reparatur-Service.
    Es braucht zwar so 10 bis 15 Min bis alles für den Reparaturantrag beschrieben und fotografiert worden ist. Aber dann ging es ziemlich flott mit der Prüfung und Bestätigung, dass der Schaden auch zu reparieren ist.
    Kurz darauf bekam ich ein freies DHL-Label und kann jetzt meine Jacke nach Amsterdam schicken. :)

    Ich erwarte gespannt, was sie aus meinem Brandloch machen!

    hast du da einen Schürhaken durch den Reißverschluss gedrückt? :D

    Das mit dem „es regnet, es regnet nicht Wechselspiel“ geht mir in Skandinavien und Island immer besonders auf die Nerven.

    Mir in Schottland auch. Ich habe allerdings noch keine gute Lösung für mich gefunden, bei der ich mich sanft über die Stunden vollregnen lasse, nicht irgendwann anfange zu frösteln und abends dann trotzdem gut gelaunt ins Zelt krieche.

    Naja, nach nem ganzen Tag Regen und vor allem Nebel bin ich abends jetzt auch nicht in Feierlaune! :D

    Wobei ich Nebel echt am schlimmsten finde. Im Stara Planina hatte ich mal von 14 Tagen gefühlt 8 Tage Nebel. Und zwar den ganzen Tag lang. Das macht einen völlig weich in der Birne!!!

    Den Botev Shelter haben wir selbst mit Garmin GPS (+-5m Genauigkeit) erst nach 15 min suchen gefunden. Und auch das eigentlich nur weil wir über das Telefonkabel gestolpert sind was dann bis zur Hütte führte. Verstehe ich heute noch nicht wie das sein kann wenn man laut GPS direkt auf der Hütte steht aber auf Grund des Nebels echt keinen blassen Schimmer hat wo die Hütte sein soll.


    Zurück zum Thema: Frösteln ist nicht cool. Bist du dann nass auf der Haut?

    Wenn man dort eine Kombi wählt die eher auf Regenfestigkeit getrimmt ist reicht die Atmungsaktivität zum Wandern meistens noch aus.

    Was verwendest Du und gibt es in "wärmeren" Monaten nicht einen Wärmestau beim Laufen?
    (Die Páramo-Hosen funktionieren, sind wirklich nur was für die kühleren Monate)

    Momentan verwende ich tatsächlich noch eine Softshell von der Compass24 Noname Hausmarke. Will ich schon lange mal ersetzen und hab die Arteryx Gamma im Auge. Ich mag die Marke sehr, meine Hardshell haben die mir schon 2x kostenlos repariert und die Performance ist mega. Aber leider auch sehr teuer daher habe ich den Kauf bisher immer aufgeschoben.

    Hosen habe ich zwei verschiedene Fjällräven Hosen.

    Wenn es wirklich warm ist nehme ich die Abisko Lite Trekking Trousers. Ich finde die toll weil sie seitlich an den Beinen Belüftungsschlitze hat. Ich kann mit der Hose bei leichtem Regen laufen und so lange ich in Bewegung bin trocknet die Nässe durch die Körperwärme direkt wieder ab. Das Material ist echt Klasse. In Pausen sitze ich dann unter dem Poncho.

    Wenn es kühl ist bin ich mit der Vidda Pro unterwegs die ich vorne an den Beinen und am Hintern wachse. Die atmet dann noch halbwegs vernünftig und ist hinreichend wasserabweisend.

    Ich habe aber schon länger vor die Vidda Pro durch eine echte Softshell zu ersetzen. Hätte da gerne was leichteres mit Stretch...

    Wärmestau hab ich eigentlich nicht. Ich laufe halt im Zweifelsfall nur im T-Shirt unter der Softshell. Ist auf jeden Fall 100x angenehmer als unter einer Hardshell Kombi.


    Die Páramo Klamotten interessieren mich schon länger! Hatte dann nur einige Reviews gesehen wo die Leute nachher doch nass waren und dann hat das für mich keinen Mehrwert über einer klassische Softshell.

    Super vielen Dank für dein Meinungsbild zu den verschiedenen Regenschutzvarianten.

    Selber bin ich mit Regenjacke und Hose unterwegs. Aktuell nervt mich hier im Norddeutschen Raum das ständige „es regnet, es regnet nicht Wechselspiel“, so dass ich bei der Suche nach Regenrock u.a. deinen Beitrag hier gefunden haben.

    Deine Erfahrungen bezüglich Hose teile ich absolut , deswegen sind in meinem Kopf seit längeren der Rock. Aber ich denke, ich lasse das, zumal hier der Regen auch oft mit Windböen einhergeht.

    Das mit dem „es regnet, es regnet nicht Wechselspiel“ geht mir in Skandinavien und Island immer besonders auf die Nerven.

    Es hilft ungemein wenn man für solche Touren eine Softshell Kombi dabei hat. Es gibt Softshells ja in div. Varianten die irgendwo im Zielkonflikt Atmungsaktivität <-> Regenfestigkeit liegen. Wenn man dort eine Kombi wählt die eher auf Regenfestigkeit getrimmt ist reicht die Atmungsaktivität zum Wandern meistens noch aus.

    Das ganze kombiniere ich dann mit einem Poncho und einem kleinen Stück EVA zum Sitzen in Pausen damit der Hintern nicht nass wird. Denn das halten Softshell Hosen nicht aus wenn man sich auf etwas nasses draufsetzt...

    Die Kombi ist super weil man sehr lange nur in den Softshell Klamotten laufen kann. Erst wenn es richtig schüttet ziehe ich den Poncho drüber aber das ist dann meistens auch Wetter bei dem man eh guckt dass man eher früher als später ins Zelt kommt.

    Muss Höhenverstellbar ? Wenn nicht gäbe es noch die bei Bonfus mit einer Höhe von 138 cm.

    Relativ günstig wenn ich mich recht erinnere, habe die direkt mit Ihrem Middus bestellt und funktioniert gut.

    Ja, höhenverstellbar ist ein must-have da ich das Zelt bei viel Wind gerne am Boden und bei wenig Wind mit ca. 15 cm Bodenfreiheit aufbauen möchte.