Hallo Dune,
ich habe mich vor ein paar Jahren mit dem Thema befasst daher sind die Infos nur dann noch aktuell wenn der DAV sein Kleingedrucktes nicht aktualisiert hat aber zu dem Zeitpunkt habe ich mich für eine separate Bergeversicherung im Rahmen einer Unfallversicherung entschlossen.
Die Hauptgründe waren:
a) Die Summe der Bergekostenabsicherung war mir bei der DAV zu niedrig.
b) Im Kleingedruckten steht/stand drin, dass die Versicherung bei "Bergunfällen" oder Verblockungen am "Berg" geift. Wortlaut weiss ich natürlich nicht mehr aber ich hatte daraufhin noch mit dem Versicherungsdienst des DAV gesprochen der mich an den Versicherer verwiesen hat die mir dann bestätigen konnten, dass die Police, so wie es dort steht nur bei Bergunfällen greift. Nun ist die Auslegung was genau ein Berg ist sehr dehnbar und auf solche Spielchen kann ich bei Versicherungen verzichten. Die versuchen im Schadensfall nämlich alles um nicht zahlen zu müssen.
In meiner Bergekostenversicherung gibt es keine Einschränken, egal ob zu Wasser, an Land oder ähnlichem.
Lediglich den Passus mit dem Expeditionscharakter habe ich drin gelassen. Wenn man den raus haben möchte wird es unglaublich teuer und das ist nach meinen Recherchen auch nicht nötig weil die Auslegung da relativ klar ist.
PS: Gerade mal geguckt, es sind aktuelle 50.000€. Das ist solide und sollte meistens ausreichen. Wenn du also nur für den Bergsport suchst ist die DAV Mitgliedschaft sicherlich ein gutes Angebot. Ich würde aber wirklich empfehlen die Versicherungsbedingungen im Detail durchzulesen.