Hobo Kocher am Start?

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  • Heiß machen und Wellpappe Stückchen tauchen.

    Musste das direkt mal ausprobieren mit altem Kerzenwachs. Ergebnis sehr zufriedenstellend, aber der Herstellungsprozess eher nicht. Ich hab ein Schälchen mit dem Wachs in den Backofen gestellt. Alleine beim Rausholen hab ich schon (vielleicht mangelnde mentale Vorbereitung) eine ziemliche Sauerei veranstaltet. Wie macht ihr das?

  • Heiß machen und Wellpappe Stückchen tauchen.

    Musste das direkt mal ausprobieren mit altem Kerzenwachs. Ergebnis sehr zufriedenstellend, aber der Herstellungsprozess eher nicht. Ich hab ein Schälchen mit dem Wachs in den Backofen gestellt. Alleine beim Rausholen hab ich schon (vielleicht mangelnde mentale Vorbereitung) eine ziemliche Sauerei veranstaltet. Wie macht ihr das?

    Hab das noch nie gemacht, aber beim Lesen dachte ich an ein Teelicht, dessen Wachs ja durchs Brennen lassen flüssig wird - und das gleich auf eine passende Unterlage stellen.

  • Wachs in ein Einmachglas mit Klappdeckel geben (Gummi vorher abnehmen) und das ins Kochtopf-Wasserbad auf dem Herd.
    Sobald das Wachs flüssig ist, hole ich das Glas aus dem Topf und tauche Watte-Pads zu 2/3 ins Wachs.
    Die Pads werden auf Backpapier ausgelegt und kommen dann in kleine Ziplock-Beutel.

    Zur Verwendung, das Pad auf der Watteseite ein Stück auseinanderziehen und anzünden. Funzt auch mit Feuerstahl.
    Das Einmachglas kann ich dann wegräumen und bei Gelegenheit Wachsreste gleich darin sammeln.

  • Das mit den Wattepads werde ich auch mal probieren.

    Bisher habe ich diese Reinigungsdochte verwendet, die fürs Waffen reinigen durch den Lauf gezogen werden. Da gabs mal nen Karton günstig. Im Prinzip ist das Baumwolle. Eigentlich sollten das mal Dochte für die Gartenfackeln (sehr große Kerzen) werden.

    Ich tauche diese Dochte in Bienenwachs. Ich schmelze den Wachs draußen auf einem Gaskocher und einer der vielen angebrochenen Gaskartuschen. Sie brennen ziemlich lange und zünden zuverlässig das Feuer. Allerdings denke ich nicht, dass man sie selbst mit dem Feuerstahl zünden kann. Daher werde ich mal beides versuchen.

  • Danke für eure Einschätzungen zur Tourtauglichkeit im Norden. Für kleine "Microadventures" im Kanu & Co hier in der Gegend würde ich da trotzdem mal mit der Idee spielen. Dazu muss es vermutlich auch nicht 100 €+ und Dreivierteljahr Wartezeit für den Bushbuddy Mini sein, oder? Was bietet sich da als pragmatische Lösung an? Und bietet es in dem Anwendungsfall "Einfach Draußen sein" irgendwelche Vorteile gegenüber einem kleinen Feuer?

  • Danke für eure Einschätzungen zur Tourtauglichkeit im Norden. Für kleine "Microadventures" im Kanu & Co hier in der Gegend würde ich da trotzdem mal mit der Idee spielen. Dazu muss es vermutlich auch nicht 100 €+ und Dreivierteljahr Wartezeit für den Bushbuddy Mini sein, oder? Was bietet sich da als pragmatische Lösung an? Und bietet es in dem Anwendungsfall "Einfach Draußen sein" irgendwelche Vorteile gegenüber einem kleinen Feuer?


    Also im Kanu spielt das Gewicht wohl nicht so die Rolle. In Sachen Feuer ist doch oft eher die Größe entscheidend.

    Da könnte der "Bush Buddy" von Alb Forming CZ vielleicht ne Alternative sein. Gabs auch mal in Titan.

    BUSH-BUDDY Holzofen
    eshop.alb.cz
  • Zitat

    Und bietet es in dem Anwendungsfall "Einfach Draußen sein" irgendwelche Vorteile gegenüber einem kleinen Feuer?

    …wenn man dann noch kleine Füße dranbastelt oder etwas dickeres Holz als Unterleger nutzt, bleibt auch kein Brandloch im Boden zurück. Im Sinne von Leave no Trace durchaus ein Argument für etwas Mehrgewicht….

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