Hobo Kocher am Start?

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  • Moin,

    sind bei euch Hobo Kocher am Start?

    Bei mir ist gerade ein sehr kleiner und leichter Titan Hobo eingetroffen und erstmalig befeuert worden.

    Der ist zwar wackelig und vorsichtig zu handhaben, aber er erfüllt meine ich die UL Kriterien: Packmass und Gewicht ganz gut.

    Er wiegt 119g incl. Tragetasche. Deren Abmessungen: 12x13cm, wobei man das durch Umschlagen des Randes auf 9,5x13cm reduzieren kann. Dicke: ~5mm.

    Der erste Test war gut. Der Hobo braucht (und kann nur verarbeiten) sehr kurzes und kleines Holz.

    Zu den wirklich leichten 119g sollte man aber noch das Gewicht von optionalen Handschuhen und einer Feuermatte dazuzählen.


    Grüße Azes

  • Hier kommt, wenn die Bedingungen stimmen, entweder der kleine Picogrill oder der Bushbuddy Ul zum Einsatz. Aus der Vor-Ul-Zeit habe ich auch noch den großen Pico und der war unterm Strich am häufigsten im Einsatz, da ich zu dieser Zeit noch in Norwegen gelebt habe und der Betrieb wesentlich unproblematischer war.

    Ich bin eine leidenschaftliche Pyromanin und mag sogar den Rauchgeruch und schleppe von daher das Mehrgewicht gerne. Da ich in den letzten Jahren nur Overnighter machen konnte, amortisiert sich das Gewicht gegenüber Spiritus auch nicht, insbesondere, da ich fürs Frühstück meistens doch noch einen Dosenkocher und ein paar Milliliter Spiritus mitnehme.

  • Der leichteste bei mir im Arsenal ist der Nano TI von Firebox mit 118 gr. Lässt sich auch prima mit diversen Alkoholbrennern befeuern.

    Bei Touren wo das Gewicht egal ist nehme ich auch gerne mal die Bushbox XL aus Titanium mit.

    Die Hobos zum zusammenstecken mag ich nicht , das ist mir zu “fummelig” und gibt nur schwarze Pfoten.

  • Der leichteste bei mir im Arsenal ist der Nano TI von Firebox mit 118 gr.

    Der leichteste ist wahrscheinlich mein myog Picogrill-46 aus 0,1 mm Edelstahlfolie. ;)
    Den habe ich vor Jahren mit Nagelschere und Schlüsselfeile direkt nach dem Original gefertigt. (Picogrill 85)

    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_04_2014/post-1378-0-84791600-1397842818.jpg

    Mit seinen 46 g + 10 g Drahtauflage ist dennoch erstaunlich stabil.

    Im 1,5 Liter Trangia Topf kochte der Liter Wasser in 9 Min. (Der halbe Liter in 6 Min.)

    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_04_2014/post-1378-0-52605500-1397842702.jpg

    Nach dem Test habe ich das Teil aber nie wirklich verwendet, weil mir das Material in der Handhabung doch zu flimsy war.
    (Wer ihn haben will, soll sich melden) ;)

    VG. -wilbo-

  • Ich habe den Firebox Freestyle in Titan.

    In der kleinsten Version beim Wandern alleine mit und in der größten Version

    bei Mehrpersonenwanderung als Lagerfeuer mit.


    Gruß Konrad

    Dauerdraußenschläfer

  • Ich muss mich auch korrigieren , mein leichtester ist Bushbox UL .

    Ich nutze die " kleinen" aber auch nur mit Alkoholbrennern da die eigentliche Brennkammer schon sehr klein ist.

    Bushbox Ultralight
    Wenn es auf jedes Gramm ankommt, ist unsere Bushbox Ultralight genau die richtige Wahl! In ihrer leichtesten Konfiguration wiegt sie gerade einmal 60…
    www.bushcraft-essentials.com
  • Ich nutze die " kleinen" aber auch nur mit Alkoholbrennern da die eigentliche Brennkammer schon sehr klein ist.

    https://www.bushcraft-essentials.com/de/outdoor-koc…hbox-ultralight

    Das würde mich auch von den anderen Anwendern interessieren.

    Wer feuert den Hobo mit Holz? Praktischer ist sicher der Alk Brenner.

    Aber in der dunklen Jahreszeit bei einem Overnighter stelle ich mir das ganz schön vor, mit Holz Licht und Wärme zu machen.

    Wärme natürlich nur eingeschränkt wegen der Größe.

    Grüße Azes

  • Das „Problem“ bei den kleinen Hobos ist, dass sie nur mit wirklich trockenem Holz in Kleinstform funktionieren. Sind die Stöckchen nass oder auch nur feucht, reicht die Große der Brennkammer nicht aus, um das Holz während des Brennvorgangs komplett zu trocknen.

    Das bedeutet für mich ein gewisses Dilemma. Entweder habe ich ein suboptimal brennendes Feuer, was permanent mit extra Sauerstoff versorgt werden muss. Oder, das Holz ist trocken, (in der wärmeren Jahreszeit) und die Situation ist eigentlich so, dass ich nicht wirklich ein Holzfeuer machen will.

    Daher sind bei mir die meist verwendeten Hobos die etwas größeren, der Pico-239 und der X-Fire-19.

    VG. -wilbo-

  • Habe auch einen ganzen Haufen Hobos hier. Zum Reisen nehme ich die nicht, aber für den entspannten Ausflug macht es abends Laune. Die kleinen Dinger brauchen ständig Betreuung, die großen kann man schon mal paar Minuten laufen lassen. Ich würde sagen, wenn Hobo, dann richtig. Aufpassen beim braten - werden richtig heiß die großen. Und verziehen sich teilweise - ist aber kein Problem! Mein Best Off ist die große Firebox (5er/Titan). Habe noch einen neuen "Winnerwell Backpack Stove Titanium" zum testen da. Sieht seeehr vielversprechend aus.

  • Wenn es die Bedingungen zulassen, dann nutze ich die Hobos sehr gerne als Holzverbrenner (sonst hätte die Pyromanenseele ja nix davon). Beim Pico 239 idz das Starten auch mit feuchtem Holz kein Thema, beim kleinen und erst recht beim Bushbuddy ist etwas schwieriger. Im Schwarzwald gibt es eigentlich immer Tannen/Fichten mit abgestorbenen Ästen am Baum, die auch in längeren Regenperioden trocken genug bleiben - und um die notwendige Starttemperatur zu bekommen, verwende ich als Anzündhilfe beim Bushbuddy gerne einen halben Esbitwürfel, dann funzt das ganze zuverlässig und ohne Streich-Abholzerei auf Anhieb und es entwickelt sich genügend Hitze, um auch feuchteres Holz verheizen zu können.

  • Ich hab den Nomadic Hobo Stove, Holzvergaser aus dünnem Edelstahl, wiegt 141 g. Braucht eigentlich keine Verpackung, denn er passt in den 1 l Toaks; ich hab aber aus Regenschirmstoff einen Beutel dafür genäht, damit der Topf sauber bleibt. Gesamtgewicht nun 149,3 g. Brennt wirklich gut.

    Hab den aber selten eingesetzt, mir ist das immer zu viel Ruß an Topf und Kessel. Bin mehr so der Gas- oder Dosenkocher-Koch.

  • schwyzi : der Nomadic dürfte der Nachfolger vom Bushbuddy UL sein - Aussehen und Gewicht stimmen jedenfalls überein.

    Das Rußproblem löse ich für mich, indem ich einen Toaks 1l nur für die Hobos habe - der wird nicht sauber gemacht, sondern verschwindet im Packbeutel, mit BB drin. Einzig, dass der Topfinnenraum nicht mehr oder nur sehr bedingt nutzbar ist, stört mich etwas.

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