Meine Bedenken gingen eher in Richtung Zeltanwendung.
Bei Funktionsübergreifenden Produkten ist halt immer das Problem: „Kann alles, aber nichts wirklich gut“. (Siehe Poncho-Tarp)
Faszination Biwaksack
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Ah sry, dann habe ich das falsch verstanden. Ja wenn das Zelt selbst eine Tropfsteinhöhle ist, bringt das natürlich nichts. Zum genaueren Design vom Zelt kann ich nichts sagen, habe weder Zeltbau Erfahrung noch Erfahrung mit Membranzelten, nicht einmal mit A-Frame Zelten

Aber einwandige Zelte, die funktionieren, gibt es ja, müsste nur noch eins den Eingang halbwegs passend als Kopfloch haben und der Stoff aus Membranstoff, statt normalem Stoff sein. Wobei die meisten Einwandzelte sind ja eigentlich auch nicht so richtig sackartig, sondern haben noch Mesh, Lüfter usw. Wird wohl doch nicht so einfach.
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Bei Bivy-Combinationen fiel mir noch der Freestyle Bivybag (gab es auch Mal bei Kickstarter) ein, ein Rucksack der gleichzeitig ein Biwaksack ist und bei dem der Rahmen des Rucksacks als Gestell für den Bivy genutzt wird. Die Regenjacke ist als Teil des Systems gedacht um den Meshbereich am Kopf abzudecken. Ich dachte ich werde es einfach Mal in die Runde. Ob das ganze so sinnvoll ist, kann ich nicht bewerten. Da der Rucksack Teil des Bivys ist, wird es wohl eine (sehr?) geringe Gewichtsersparnis geben?
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Dann noch meinen Senf:
Habe relativ wenig Erfahrung mit Bivys:
1. Ging gut mit Bug-Bivy auch bei niedrigen einstelligen Temps.
2. Ging gut mit mittelmäßig-atmungsaktiven Biby (TN Survival?) im Frühsommer.
Beide Male trocken, wenig Taunässe.
Kann mir nicht gut vorstellen, außer im absoluten Notfall bei Regen in einen Bivy zu schlupfen.
Weshalb ich mir jetzt doch einen selbst schnitzen will, hat folgenden Grund: Vor nicht allzu langer Zeit hat es mir im hohen Norden das Zelt verrissen. Okay, war nur angerissen, aber bei dem aufkommenden Sturm (bis 130km/h) wäre es in Nullkommanix völlig zerlegt worden.
Für genau diesen Fall - windiges/ stürmisches Wetter, evtl. noch drohender Regen - wollte ich mir ein Backup bauen.
Je nach Rahmenbedingungen möchte ich bei starkem Wind (>90km/h) mein Zelt auch ungern aufbauen (!), weil das der kritischste Moment für das Gestänge ist.
Das Bivy könnte ich auch noch (multi-use) als zusätzliche Wärmeschicht im Zelt verwenden (besonders mit Quilt gegen Zugluft), oder als Zeltunterlage auf problematischem Terrain. Oder wenn ich mal wirklich keine Lust mehr habe, das Zelt aufzubauen ...
Just my 2cts
Generell mag ich den Gedanken eines Notfall Plans aber ich denke und plane das ehrlich gesagt mittlerweile anders: Wenn man irgendwo unterwegs ist wo der Shelter das Überleben sichern muss dann nimmt man einen mit der das auch zuverlässig tut.
Denn im hohen Norden bist du auch am Arsch wenn dich ein Schneesturm erwischt der vielleicht länger als ein paar Stunden andauert und du liegst mit nem nassen Daunenschlafsack in einem Bivy...
Was ich empfehlen kann ist einen zuverlässigen Shelter mitzunehmen. Ja, der mag dann etwas schwerer sein aber ist in der Situation dann halt nicht zu ändern.
Bei der Überlegung Bivy oder nicht würde ich sonst eher ein Boothy Bag empfehlen.
Das kann man gegen Spray bei einwandigen Zelten auch Nachts über den Schlafsack legen und es ist ein wirklich nützliches und wichtiges Equipment! Da muss ich mich nämlich nicht erst ausziehen und den Schlafsack auspacken bis ich Schutz habe.
Bei mir hat in Alaska mal eine nicht-Goretex Jacke versagt und es hat Wasser durch den Druck der Rucksackgurte durchgedrückt. Das T-Shirt hat das ganze hübsch weiter transportiert und nach ner Stunde war ich am Oberkörper komplett nass. Hat 3 Stunden gedauert und ich war unterkühlt.
Wir haben dann den Boothy Bag ausgepackt und darunter Mittag gemacht weil es durchgehend geregnet hat bei ca. 10°C. Nach 10 min ist es im Boothy Bag so warm, dass man alles auszieht und ständig lüften muss weil es sonst zu warm wird. Da man auf dem Rucksack sitzt ist auch der Popo warm. Kann ich also sehr empfehlen die Dinger wenn man im Norden unterwegs ist.
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Dann noch meinen Senf:
Habe relativ wenig Erfahrung mit Bivys:
1. Ging gut mit Bug-Bivy auch bei niedrigen einstelligen Temps.
2. Ging gut mit mittelmäßig-atmungsaktiven Biby (TN Survival?) im Frühsommer.
Beide Male trocken, wenig Taunässe.
Kann mir nicht gut vorstellen, außer im absoluten Notfall bei Regen in einen Bivy zu schlupfen.
Weshalb ich mir jetzt doch einen selbst schnitzen will, hat folgenden Grund: Vor nicht allzu langer Zeit hat es mir im hohen Norden das Zelt verrissen. Okay, war nur angerissen, aber bei dem aufkommenden Sturm (bis 130km/h) wäre es in Nullkommanix völlig zerlegt worden.
Für genau diesen Fall - windiges/ stürmisches Wetter, evtl. noch drohender Regen - wollte ich mir ein Backup bauen.
Je nach Rahmenbedingungen möchte ich bei starkem Wind (>90km/h) mein Zelt auch ungern aufbauen (!), weil das der kritischste Moment für das Gestänge ist.
Das Bivy könnte ich auch noch (multi-use) als zusätzliche Wärmeschicht im Zelt verwenden (besonders mit Quilt gegen Zugluft), oder als Zeltunterlage auf problematischem Terrain. Oder wenn ich mal wirklich keine Lust mehr habe, das Zelt aufzubauen ...
Just my 2cts
Generell mag ich den Gedanken eines Notfall Plans aber ich denke und plane das ehrlich gesagt mittlerweile anders: Wenn man irgendwo unterwegs ist wo der Shelter das Überleben sichern muss dann nimmt man einen mit der das auch zuverlässig tut.
Denn im hohen Norden bist du auch am Arsch wenn dich ein Schneesturm erwischt der vielleicht länger als ein paar Stunden andauert und du liegst mit nem nassen Daunenschlafsack in einem Bivy...
Was ich empfehlen kann ist einen zuverlässigen Shelter mitzunehmen. Ja, der mag dann etwas schwerer sein aber ist in der Situation dann halt nicht zu ändern.
Bei der Überlegung Bivy oder nicht würde ich sonst eher ein Boothy Bag empfehlen.
Das kann man gegen Spray bei einwandigen Zelten auch Nachts über den Schlafsack legen und es ist ein wirklich nützliches und wichtiges Equipment! Da muss ich mich nämlich nicht erst ausziehen und den Schlafsack auspacken bis ich Schutz habe.
Bei mir hat in Alaska mal eine nicht-Goretex Jacke versagt und es hat Wasser durch den Druck der Rucksackgurte durchgedrückt. Das T-Shirt hat das ganze hübsch weiter transportiert und nach ner Stunde war ich am Oberkörper komplett nass. Hat 3 Stunden gedauert und ich war unterkühlt.
Wir haben dann den Boothy Bag ausgepackt und darunter Mittag gemacht weil es durchgehend geregnet hat bei ca. 10°C. Nach 10 min ist es im Boothy Bag so warm, dass man alles auszieht und ständig lüften muss weil es sonst zu warm wird. Da man auf dem Rucksack sitzt ist auch der Popo warm. Kann ich also sehr empfehlen die Dinger wenn man im Norden unterwegs ist.
Ja, die Frage ist halt, wie lange kann ich in der Position sitzen? Ich habe mal einen von Lomo mit bestellt. Der ist eigentlich zu schwer, wenn man nicht plant den regelmäßig auch für Pause zu verwenden.
Der von "LifeSystems" Ultralight Survival Shelter 2, wiegt ca 190 Gramm. Aber für 2 Personen, naja. Eher eine, die darin auch mal Pause machen kann. Auf der anderen Seite ist ein Zelt halt auch schnell aufgebaut für ne Pause.
Ein etwas anderer Ansatz wären die TPA. Ich glaube das steht für "Thermal Protective Aid". Die sind dafür gedacht, wenn Passagiere mitsamt Rettungsweste eine Rettungsinsel oder Rettungsboot besteigen.
Lalizas Thermal Protective Aid.
Da ist auch genug Platz drin für Pausen. Ein übergroßer Biwaksack.
Thermal Protective Aid ''Alusafe-T'' - L.S.A Code | LALIZASThe LALIZAS Thermal Protective Aid is ideal for prolonged exposure in liferaft and rescue boatswww.lalizas.de -
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Ja, die Frage ist halt, wie lange kann ich in der Position sitzen? Ich habe mal einen von Lomo mit bestellt. Der ist eigentlich zu schwer, wenn man nicht plant den regelmäßig auch für Pause zu verwenden.
Der von "LifeSystems" Ultralight Survival Shelter 2, wiegt ca 190 Gramm. Aber für 2 Personen, naja. Eher eine, die darin auch mal Pause machen kann. Auf der anderen Seite ist ein Zelt halt auch schnell aufgebaut für ne Pause.
Ein etwas anderer Ansatz wären die TPA. Ich glaube das steht für "Thermal Protective Aid". Die sind dafür gedacht, wenn Passagiere mitsamt Rettungsweste eine Rettungsinsel oder Rettungsboot besteigen.
Lalizas Thermal Protective Aid.
Da ist auch genug Platz drin für Pausen. Ein übergroßer Biwaksack.
Zu zweit ist ein Boothy Bag tatsächlich angenehmer als alleine. Man sitzt auf dem Rucksack und kann sich anlehnen da man sich gegenseitig stützt quasi. Für 1-2 Stunden war das bequem. Man kann sich abwechseln: einer die Beine außen ausgestreckt der andere innen angewinkelt. Das geht ganz gut weil man nicht auf dem Boden sitzt. Wenn es länger dauert muss man wahrscheinlich zwischendurch mal aufstehen und sich die Beine vertreten. Das geht aber ohne Probleme und ist immer noch warm und trocken.
So ein TPA sieht interessant aus. Die kenne ich noch garnicht.
Was wiegt sowas? Ich finde nirgends eine Angabe..
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Ja, die Frage ist halt, wie lange kann ich in der Position sitzen? Ich habe mal einen von Lomo mit bestellt. Der ist eigentlich zu schwer, wenn man nicht plant den regelmäßig auch für Pause zu verwenden.
Der von "LifeSystems" Ultralight Survival Shelter 2, wiegt ca 190 Gramm. Aber für 2 Personen, naja. Eher eine, die darin auch mal Pause machen kann. Auf der anderen Seite ist ein Zelt halt auch schnell aufgebaut für ne Pause.
Ein etwas anderer Ansatz wären die TPA. Ich glaube das steht für "Thermal Protective Aid". Die sind dafür gedacht, wenn Passagiere mitsamt Rettungsweste eine Rettungsinsel oder Rettungsboot besteigen.
Lalizas Thermal Protective Aid.
Da ist auch genug Platz drin für Pausen. Ein übergroßer Biwaksack.
Zu zweit ist ein Boothy Bag tatsächlich angenehmer als alleine. Man sitzt auf dem Rucksack und kann sich anlehnen da man sich gegenseitig stützt quasi. Für 1-2 Stunden war das bequem. Man kann sich abwechseln: einer die Beine außen ausgestreckt der andere innen angewinkelt. Das geht ganz gut weil man nicht auf dem Boden sitzt. Wenn es länger dauert muss man wahrscheinlich zwischendurch mal aufstehen und sich die Beine vertreten. Das geht aber ohne Probleme und ist immer noch warm und trocken.
So ein TPA sieht interessant aus. Die kenne ich noch garnicht.
Was wiegt sowas? Ich finde nirgends eine Angabe..
Das mit dem Boothy Bag ist jetzt deine Theorie
Lassen wird das mal so stehen. Ich befürchte ich muss mich zur Seite gerollt erstmal 30 Minuten wieder entfalten, bevor ich aufstehen kann. Welches Modell hast du da? Der LifeSystems ist schon sehr klein finde ich.Den TPA habe ich für ein DIY-Projekt mal abgeschnitten. Ich würde sagen um die 250 Gramm. Er kann aber ja auch unter die Isomatte. Manche verwenden da ja ne Rettungsdecke, die bei mir auch schon 100 Gramm wiegt.
Wie schon gesagt, wenn man sowas "braucht". Beim Nammatj sprechen wir ja auch von einem 3 kg-Zelt. Und wenn das Wetter passt, fühlt es sich federleicht an.

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Das mit dem Boothy Bag ist jetzt deine Theorie
Lassen wird das mal so stehen. Ich befürchte ich muss mich zur Seite gerollt erstmal 30 Minuten wieder entfalten, bevor ich aufstehen kann. Welches Modell hast du da? Der LifeSystems ist schon sehr klein finde ich.Den TPA habe ich für ein DIY-Projekt mal abgeschnitten. Ich würde sagen um die 250 Gramm. Er kann aber ja auch unter die Isomatte. Manche verwenden da ja ne Rettungsdeckel, die bei mir auch schon 100 Gramm wiegt.
Wie schon gesagt, wenn man sowas "braucht". Beim Nammatj sprechen wir ja auch von einem 3 kg-Zelt. Und wenn das Wetter passt, fühlt es sich federleicht an.


Ich muss zu Hause mal gucken welches das genau ist. Ich dachte eigentlich dass es von Terra Nova ist aber wenn ich auf deren HP gucke hat das ein Fenster und unseres hat keins. Ist aber auch schon 10 Jahre alt...
250 g ist für einen Notfall Bivy ja akzeptabel. Das Nano Bivy von Samayan Equipment wiegt zum Beispiel auch 250 g.
Wahrscheinlich erübrigt sich in dem TPA auch die Schlafsack und Kondens Frage. Da wird es voraussichtlich so schnell so warm drin, dass man einfach in Badehose einsteigt und dann nach kurzer Zeit einen mobilen Floating Tank hat oder?

Ist das eine reine Silberfolie oder ist die noch mal isoliert zwischen der Innen- und Außenschicht? Wie so ne Thermotüte aus dem Supermarkt stelle ich mir das gerade vor... das muss doch wirklich tierisch warm sein wenn man die komplett zu macht?!
Das Nammatj kommt bei uns wie gesagt immer dann mit wenn es wirklich hässlich werden kann. Und für das was das Zelt leistet ist es wirklich leicht! Wir haben das 3P und es ist alles zusammen genommen, das durchdachteste und am besten funktionierende Zelt das ich kenne. Aufbau, Stabilität, Lebensqualität, Belüftung, Haltbarkeit. Da stimmt einfach alles. Ist natürlich Bock schwer aber nach Island zum Beispiel nehmen wir es immer wieder mit wohingegen ich vor 2 Jahren mit meiner 6 Monate alten Tochter 2 Wochen durch die Hardangervidda gezogen bin und im XMid geschlafen habe. Nach Island aber würde ich immer wieder das Namatj mitnehmen. Oder zukünftig vielleicht das Ultamid wenn es sich als halbwegs ebenbürtig erweist. So ab dem 60ten Breitengrad sollte man meiner Erfahrung nach genau gucken was man macht und wie das Klima vor Ort ist.
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Das mit dem Boothy Bag ist jetzt deine Theorie
Lassen wird das mal so stehen. Ich befürchte ich muss mich zur Seite gerollt erstmal 30 Minuten wieder entfalten, bevor ich aufstehen kann. Welches Modell hast du da? Der LifeSystems ist schon sehr klein finde ich.Den TPA habe ich für ein DIY-Projekt mal abgeschnitten. Ich würde sagen um die 250 Gramm. Er kann aber ja auch unter die Isomatte. Manche verwenden da ja ne Rettungsdeckel, die bei mir auch schon 100 Gramm wiegt.
Wie schon gesagt, wenn man sowas "braucht". Beim Nammatj sprechen wir ja auch von einem 3 kg-Zelt. Und wenn das Wetter passt, fühlt es sich federleicht an.


Ich muss zu Hause mal gucken welches das genau ist. Ich dachte eigentlich dass es von Terra Nova ist aber wenn ich auf deren HP gucke hat das ein Fenster und unseres hat keins. Ist aber auch schon 10 Jahre alt...
250 g ist für einen Notfall Bivy ja akzeptabel. Das Nano Bivy von Samayan Equipment wiegt zum Beispiel auch 250 g.
Wahrscheinlich erübrigt sich in dem TPA auch die Schlafsack und Kondens Frage. Da wird es voraussichtlich so schnell so warm drin, dass man einfach in Badehose einsteigt und dann nach kurzer Zeit einen mobilen Floating Tank hat oder?

Ist das eine reine Silberfolie oder ist die noch mal isoliert zwischen der Innen- und Außenschicht? Wie so ne Thermotüte aus dem Supermarkt stelle ich mir das gerade vor... das muss doch wirklich tierisch warm sein wenn man die komplett zu macht?!
Das Nammatj kommt bei uns wie gesagt immer dann mit wenn es wirklich hässlich werden kann. Und für das was das Zelt leistet ist es wirklich leicht! Wir haben das 3P und es ist alles zusammen genommen, das durchdachteste und am besten funktionierende Zelt das ich kenne. Aufbau, Stabilität, Lebensqualität, Belüftung, Haltbarkeit. Da stimmt einfach alles. Ist natürlich Bock schwer aber nach Island zum Beispiel nehmen wir es immer wieder mit wohingegen ich vor 2 Jahren mit meiner 6 Monate alten Tochter 2 Wochen durch die Hardangervidda gezogen bin und im XMid geschlafen habe. Nach Island aber würde ich immer wieder das Namatj mitnehmen. Oder zukünftig vielleicht das Ultamid wenn es sich als halbwegs ebenbürtig erweist. So ab dem 60ten Breitengrad sollte man meiner Erfahrung nach genau gucken was man macht und wie das Klima vor Ort ist.
Die Folie ist schon mehrlagig und ziemlich stabil. Also keine reine "Rettungsdecke". Innen ist wie ne Art dünnes Vlies. Das Problem in dem TPA wird eben auch Kondenswasser sein. Die Säcke sollen praktisch jedem passen und sind übergroß für das Tragen einer Schwimmweste und sollen nur die Zeit überbrücken, bis die "Carpathia" eintrift.
Man kann aber über Kopfloch und RV für Luftaustausch sorgen.Aber man kann das ruhig mal ausprobieren. Warum soll man sich so nen Sack nicht mal für ne Pause überziehen. Dann sieht man rechtzeitig, was im Notfall was taugt und was weg kann. Ein richtiger Biwaksack den man dauerhaft benutzen kann, ist das aber eher nicht.
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Zitat von wilbo
ZitatMeine aktuellen Überlegungen in Richtung Bivy gehen eher hierhin:
Bivy-Tarp mit Klappverdeck.
Die vordere Kante wird durch ein A-frame gehalten. Bei nettem Wetter kann ich das nach hinten umklappen, aber auch schnell wieder aufstellen. (Firsthöhe vorne knapp 75 cm, entspricht ungefähr Tischhöhe)
Eine Seite sollte zusätzlich aufstellbar sein, um einen großen Zugang zu schaffen. (Lösung unklar, wahrscheinlich Reißverschluss-Kante)Ich habe Mal einen zu kleinen Silnylonshelter als Längslieger gebaut. Etwas größer als das was du da gezeichnet hast. Das Teil habe ich nach der ersten Nacht nicht mehr benutzt. Da man mit dem Schlafsack zwangsläufig großflächig an die Zeltwände stößt (nicht nur ein bisschen an Kopf- und Fußende wie beim Querlieger), streift man praktisch das gesamte Kondens ab und in den Schlafsack hinein. Da hat man sich praktisch alle Nachteile eines Biwaksacks (Kondens im Schlafsack und null geschützten Raum zum Wohnen) mit dem Gewichtsnachteil eines Zeltes (Gestänge usw.) erkauft. Da war mein Original- Tarptent um einiges komfortabler. Das war mit 90 cm am Kopfende auch kein Palast, hatte aber ordentlich Breite, so konnte man problemlos drunter Kochen und war mit dem Schlafsack auch niemals in Gefahr das Dach zu berühren. Tarps rocken!!!
Deine Version aus Baumwolle hat das Kondensproblem nicht so krass, ist schon klar,, just sayin'...
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Ich habe Mal einen zu kleinen Silnylonshelter als Längslieger gebaut. Etwas größer als das was du da gezeichnet hast. Das Teil habe ich nach der ersten Nacht nicht mehr benutzt.
Das kann ich mir lebhaft vorstellen!

Bei Baumwolle wird das wahrscheinlich etwas anders.
Ist das Material trocken, kann durch die große Oberflächenstruktur viel Feuchtigkeit aufgenommen und auch wieder abgegeben werden. Wird die Baumwolle nass, lässt die Atmungsaktivität deutlich nach und so kann es natürlich auch in einem Baumwoll-Shelter zu Kondensation kommen, (Physik).
Das, was wir uns erhoffen, ist ein größtenteils trockenes Schlafklima mit wenigen suboptimalen Situationen. Vielleicht kann man bei komplett nassem Material ein, (im Vergleich zur Außentemperatur warmes) Mikroklima erzeugen. So könnte die Baumwolle sogar trocknen und ihre Atmungsaktivität wieder erlangen.Um die Wärme im Bivy zu halten, habe ich ein kleines beak angebaut. Da die beiden Kanten des Dreiecks gleich lang sind, könnte man es über die Abspannschnur von innen runter- und hochziehen. Das beak, kann bei Nichtnutzung gerafft, mit zwei Toggeln fixiert werden. (Ach, das wird mir schon wieder viel zu kompliziert!)

Wir werden sehen ...
VG. -wilbo- -
Durch einen anderen Faden war ich neugierig und hab mal bei ouncedesign gestöbert und zufällig dieses formvollendete, ausgesprochen elegante Exemplar einer Mischung aus Zelt und Biwaksack entdeckt:
Sieht das nicht richtig gemütlich aus?

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... und hab mal bei ouncedesign gestöbert und zufällig dieses formvollendete, ausgesprochen elegante Exemplar einer Mischung aus Zelt und Biwaksack entdeckt:
Wieder mal einige sehr gute Ideen, aber leider im Design-Prozess stecken geblieben.
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Bislang erschliesst sich mir der Vorteil eines Biwaksacks für Wanderungen nicht. Ich habe das selbstverständlich ausprobiert, sogar auf dem PCT. Bei Regen und Wind in der Wüste hatte ich echte Probleme - wenn ich den Sack ganz verschloss wurde es schnell stickig, machte ich hingegen auf bliess es mir den Staub direkt ins Gesicht. Das war wirklich unangenehm. Zudem will man sich ev. die Kleider wechseln. Es gibt halt schon Gegenden mit gesteigertem Moskito-Vorkommen. Und ja, die stechen innerhalb von einer zehntel Sekunde.
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Gerade im Netz drüber gestolpert. Was macht man, wenn man einen Biwaksack baut, aber sich dabei nicht ums Gewicht/Größe kümmert?
Das hier: Wiegt auch nur so 10 Kilo.
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Gerade im Netz drüber gestolpert. Was macht man, wenn man einen Biwaksack baut, aber sich dabei nicht ums Gewicht/Größe kümmert?
Das hier: Wiegt auch nur so 10 Kilo.
Eigentlich dachte ich sowas klicke ich nie, ist bestimmt nur AI Slop. Hatte gerade aber doch die Neugier gesiegt, shame on me. Und zufällig im hinteren Bereich des Videos um Minute 40 geklickt (ob es wohl Menschen gibt die das bis dahin anschauen?) und tatsächlich scheint das real zu existieren oder täusche ich mich? Hab ja keine Ahnung was die KI so alles kann. Aber die ersten 40 Minuten sind definitiv feinster ki bullshit.
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Das ist schon echt fürchte ich. Auch wenn alle Klisches erfüllt werden (USA, Jäger, Pferde, Waffen, Pickup-Trucks).
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RaulDuke Damit wir uns recht verstehen: In der geschilderten Situation war das nächste Restaurant so weit weg.

Ansonsten halte ich es mit Wilbo:
"Jeder, der schon einmal einen richtigen Sturm draußen miterlebt hat, sieht ul-shelter mit anderen Augen."
Diese Diskussion aber dann besser im anderen Thread!
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Also, sowas in der Art gibt's nun nicht erst seit AI im Netz Videos bastelt:
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