Dann noch meinen Senf:
Habe relativ wenig Erfahrung mit Bivys:
1. Ging gut mit Bug-Bivy auch bei niedrigen einstelligen Temps.
2. Ging gut mit mittelmäßig-atmungsaktiven Biby (TN Survival?) im Frühsommer.
Beide Male trocken, wenig Taunässe.
Kann mir nicht gut vorstellen, außer im absoluten Notfall bei Regen in einen Bivy zu schlupfen.
Weshalb ich mir jetzt doch einen selbst schnitzen will, hat folgenden Grund: Vor nicht allzu langer Zeit hat es mir im hohen Norden das Zelt verrissen. Okay, war nur angerissen, aber bei dem aufkommenden Sturm (bis 130km/h) wäre es in Nullkommanix völlig zerlegt worden.
Für genau diesen Fall - windiges/ stürmisches Wetter, evtl. noch drohender Regen - wollte ich mir ein Backup bauen.
Je nach Rahmenbedingungen möchte ich bei starkem Wind (>90km/h) mein Zelt auch ungern aufbauen (!), weil das der kritischste Moment für das Gestänge ist.
Das Bivy könnte ich auch noch (multi-use) als zusätzliche Wärmeschicht im Zelt verwenden (besonders mit Quilt gegen Zugluft), oder als Zeltunterlage auf problematischem Terrain. Oder wenn ich mal wirklich keine Lust mehr habe, das Zelt aufzubauen ...
Just my 2cts