Beiträge von T-Travel

    Ah sry, dann habe ich das falsch verstanden. Ja wenn das Zelt selbst eine Tropfsteinhöhle ist, bringt das natürlich nichts. Zum genaueren Design vom Zelt kann ich nichts sagen, habe weder Zeltbau Erfahrung noch Erfahrung mit Membranzelten, nicht einmal mit A-Frame Zelten :D

    Aber einwandige Zelte, die funktionieren, gibt es ja, müsste nur noch eins den Eingang halbwegs passend als Kopfloch haben und der Stoff aus Membranstoff, statt normalem Stoff sein. Wobei die meisten Einwandzelte sind ja eigentlich auch nicht so richtig sackartig, sondern haben noch Mesh, Lüfter usw. Wird wohl doch nicht so einfach.

    Bei angebautem Boden liegt man beim Zelt in der Kondenswasserfalle oder die Konstruktion wird so aufwendig wie beim Tarptent.

    Klar, wenn man das Konstrukt als Biwacksack verwendet, ohne irgendetwas weiter abzuspannen, funktioniert das Teil auch nur so gut, wie ein normaler Biwacksack eben und hat dann natürlich auch dieselben Kondensprobleme. Das wäre für mich allerdings kein Problem. Ich erwarte davon ja nicht, dass man durch die Zusatzverwendung als Zelt plötzlich einen besseren Biwacksack hat. Es muss nur in den seltenen Ausnahmefällen, in denen man weder draußen schlafen, noch sein Zelt aufbauen kann oder will, genausogut funktionieren, wie ein Biwacksack.

    Bei extrem hohen Windstärken, in denen ich mein Zelt nicht mehr aufgebaut bekomme. Dann noch herumflatternde Zeltbahnen zu bändigen, stelle ich mir „schwierig“ vor.

    Stelle ich mir ohne praktische Erfahrungen jetzt nicht so problematisch vor. Rein wird man wohl schon kommen und wo soll es dann groß hinflattern, wenn man erstmal drin ist? Stelle ich mir auch nicht sonderlich schwer vor, das überschüssige Material unter sich zu bringen, dann flattert es auch nicht mehr.

    Edit: Ich habe Sleipnir 's Beitrag erst nach meinem Beitrag gelesen. Das Unna ist natürlich denkbar schlecht vom Design her, aber ein interessanter Erfahrungsbericht auf jeden Fall. Habe mich schon öfter gefragt, wie gut/schlecht das mit normalen Zelten funktionieren würde. Für eine geplante Verwendung sollte das Zelt natürlich möglich Sack-artig sein. Naheliegend wäre für mich da wie gesagt einwandige A Frame Ansätze. Da sollte man doch genauso einfach/schwer reinkommen, wie in einen normalen Biwacksack. Wenn man die Stangen weglässt bleibt doch im Grunde nichts anderes übrig als ein etwas größerer Sack.

    Das Problem bei der Doppelverwendung als Bivy ist, dass irgendwo das überschüssige Zeltmaterial untergebracht werden müsste.
    Beim Bivy führen die begrenzten Dimensionen dazu, das ganze shelter zu straffen. Hat man große Zeltflächen zu bändigen, wäre das für ein sinnvolles Bivy-Setup nicht hilfreich.

    Wo ist da das Problem? Gehen wir mal von dem einfachsten mir bekannten Zeltdesign aus, so einer Dackelgarage: Schrott Zelt von Amazon. Wenn ich die Stangen weglasse habe ich doch im Grunde auch nur einen Sack, wie es ein Biwacksack auch ist. Wozu sollte da noch etwas gestrafft werden müssen?

    Da ich nicht mehr wirklich zum Wandern komme, les ich nur hin und wieder mal hier mit, aber beim Thema Biwacksack musste ich mich dann doch nochmal anmelden. Und zwar, um den kritischen Stimmen gegenüber des Biwacksacks vollkommen zuzustimmen. mochilero hat das sehr gut ausgeführt, daher spare ich mir die Wiederholung des bereits gesagten. Ich bin auch nach einer mehrwöchigen Tour mit Biwacksack auf Gatewood Cape und dann sogar Zelt umgestiegen.

    Das einzige, was im Thread bisher für einen Biwacksack zu sprechen scheint, scheint mir die Einfachheit zu sein, für den Fall, dass man kein Zelt aufbauen kann oder will. Wie wäre es denn, wenn man nicht versucht einen Biwacksack möglichst zeltartig zu gestalten mit Abspannmöglichkeiten, Belüftung, Stangen usw. und stattdessen gleich ein Zelt geeigneter zur Verwendung als Biwacksack gestaltet? Ich habe selbst keinerlei Erfahrungen mit Zeltbau, aber denke da an ein einwandiges Zelt aus Membranstoff. Gutes Wetter => Draußen schlafen, schlechtes Wetter => Zelt, schlechtes Wetter ohne Platz => immer noch akzeptabler Biwacksack.

    Edit und OT da nicht ultraleicht: Ich habe auch manchmal zusätzlich zum Zelt noch einen Karrimor x-lite Biwacksack dabei. Um die 200g, dient dann auch als Packsack. Falls absehbar ist, dass auch mal eine Nacht Stealth-Camping notwendig sein wird, für den Notfall in gefährlichem Gelände o.ä.