MYOG kurze Frage - kurze Antwort

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  • (…)

    Ich würde entweder ein fertiges kaufen (…)

    https://www.walkonthewildside.de/kochgeschirr/4…opren-case.html

    <ot> Würde ich ja machen, ich bin diesbezüglich bequem!

    Die Evernew-Neoprencases sind super (wenngleich nicht wirklich UL), ich habe davon die beiden größten Größen (glaube ich, ich schaue es nochmal nach), den „#deep pot“ und die „#2“. Leider zu klein. In die #2 passt übrigens der TOAKS-900ml-Titantopf perfekt, falls das jemandem nützlich ist. Ich meine, der „#deep pot“ ging auch knapp, der ist etwas höher, dabei schmaler, da habe ich einen kleinen Trangia-Alutopf drin, mit 82g mein leichtester Pott.</ot>

    Je mehr ich mit dem neuen Pott hantiere, umso deutlicher wird, was das vergleichsweise für ein Trumm ist. 🙈 (Ok, andere sind mit Jetboils unterwegs…) Also, der gebastelte Topfschutz-Filz ist schon ganz ok. Vielleicht klebe ich aus dem billigen Scheibenschutz noch etwas, wenn Ihr alle meint, das geht.

  • X-Pac RX30: Welche Nadelart, welche Nadelstärke, welchen Faden, in welcher Stärke?

    Es geht um eine Kameratasche, also keine extreme Belastung. Die Nähte sollen später noch gedichtet werden, ich denke an Tape.

  • Hast du noch Nadel und Faden von anderen Projekten, zum Beispiel einem Rucksack? Nimm das.

    Allgemein zu Laminaten: Die Nadelgröße passend zu deinem Garn so klein, dass gerade noch alles flüssig durch die Maschine läuft, um das Loch möglichst klein zu halten. Bei so einem Projekt mit angemessener Nahtzugabe und Stichlänge passiert aber auch nichts Dramatisches, falls es nicht die perfekte Wahl ist.

    So eine schwammige Antwort ist bestimmt nicht, was du auf so eine konkrete Fragen hören wolltest, aber so gehe ich damit um. Ich hab immer das gleiche Garn in der Maschine und das muss passen von Rucksack bis Kameratasche. Für die Kameratasche vielleicht überdimensioniert, aber mehr Sicherheit ist ja auch nicht verkehrt.

    Ultra-TNT-Tape hält auf X-Pax RX30 sehr gut. Ähnlich wie auf Ultra.

  • So eine schwammige Antwort ist bestimmt nicht, was du auf so eine konkrete Fragen hören wolltest

    Genau :D.

    Ich wollte es ausnahmsweise mal richtig machen und sowieso neue Nadeln besorgen. Auch Garn würde ich neu besorgen, wenn irgendwas gegen Gütermann Allesnäher 100 spricht, was wahrscheinlich nicht der Fall ist.

    Und wo ich deine Aufmerksamkeit habe: Welche Stichlänge würdest du wählen?

  • Würd sagen so im Bereich 3-5 mm. Ab 2 mm gingen mir die vielen Löcher zu sehr in Richtung "Riss" der Plastikfolie.

    Idealerweise nicht nur einmal drübernähen, sondern verstärken, um die Last auf die Fläche zu verteilen. (Kappnaht/Absteppen? Kenne mich mit den Begriffen nicht sonderlich aus.)

    Idealerweise an Belastungspunkten (Henkel, Befestigungspunkte) eine weitere Schicht Stoff unterlegen.

    Idealerweise tapen.

  • Würd sagen so im Bereich 3-5 mm. Ab 2 mm gingen mir die vielen Löcher zu sehr in Richtung "Riss" der Plastikfolie.

    Mit 3mm habe ich bei X-Pac gute Erfahrung mit doppelter Kappnaht gemacht. Hatte so auch mit zwei Teststücken eine Testnaht gemacht, ein Ende unter den Fuß, anderes Ende in die Hand, ordentlich dran gezogen, auch ruckartig, es dehnte sich nix, keine aufgezogenen Nahtlöcher, nix gerissen. Mit 75er Rasant Garn in 90er Microtext Nadel. Die Nachtzugabe war 1,5cm, entsprechend breite Kappnaht die ich zwischen den beiden Kappnähten mittigit einer dritten Naht versehen habe.

    Hab ne Schraube locker, so hat das Leben etwas Spiel

  • Ja, das ist sicher sehr stabil!

    Aber um mal einzuordnen, warum ich etwas schwammig antworte: Es ist immer schwierig, pauschale Empfehlungen zu machen, ohne die eigenen Erfahrungen genauer einzugrenzen und das geplante Produkt komplett zu verstehen.

    X-Pac ist schonmal nicht gleich X-Pac; das RX30 hat innen die Plastikfolie ähnlich wie Ultra statt weiteres Gewebe. Ein Rucksack erfährt ganz andere Lasten als ein Laptop-Sleeve. Manche Nähte sind überhaupt kein Problem, andere müssen sehr sorgfältig konstruiert werden. Verwende ich nur einen Griff, muss dessen Naht die gesamte Last aushalten können, die anderen Nähte aber nicht. Zuverlässiges Tapen wird schwieriger, je dicker die Naht ist. Klettere ich viel am Fels, möchte ich meine Steppnaht vielleicht nicht an der Ecke haben, die immer die Schrammen abbekommt. Soll die Tasche wasserdicht sein, möchte ich so wenige Nahtlöcher wie möglich erzeugen und trotzdem die stärkste mögliche Naht erzielen. Und so weiter und so fort.

    Aber zum Glück: Auch viele schlechte Nähte halten gut ... bis sie halt nicht mehr halten. ^^

    Manchmal merkt man es durch einmal dran Ziehen, manchmal erst nach 500 km. Wer selber näht, hat ja aber sicherlich Nadel und Faden dabei, um auf Tour zu korrigieren. Und wichtig: Lieber während der Tour ab und zu die Naht überprüfen und im Zweifel nachhelfen, als später nur mit halbem Hüftgurt dazustehen (so mir passiert). Dann analysieren, was falsch gelaufen ist und beim nächsten Projekt besser machen. Dann weiß ich am Ende auch besser, warum meine Naht gut ist.

    Daher gebe ich lieber grobe Leitplanken als pauschale Empfehlungen zur einen korrekten Naht.

  • Ich würde mir gerne für den Trail und Alltag eine leichte, klappbare Geldbörse wie die von Hawbuck nähen.

    Welchen Stoff würdet ihr dafür empfehlen? Sehs nicht ein die Kosten für einen halben Meter DCF/DCH dafür zu zahlen (falls wer zufällig etwas Reste ruemiegen hat, die er gegen Porto und Obulus loswerden möchte, gerne PN :)).

    Ich hätte evtl über TX50 nachgedacht, weiß aber nicht ob es das Genknicke so mag.

  • Guckt doch mal in deinen Kleiderschrank oder in die Rüstkammer. Altes Fannypack, Rucksack, Regenjacke. Die Gewichtsersparnis von High Tech Stoffen bei dieser Winzmenge sind doch zu vernachlässigen. Und du hast was mit einer schönen Geschichte geupcycelt

  • Ich hab kompliziertere Geldbörsen mit Geldschein-, Kartenfach und Kleingeldbalgtasche genäht, sowohl aus Tyvek -Landkarte (6g) als auch aus Einkaufstaschenstoff, hier zu bewundern:

    Geldbörse light - vor allem für's Portemonnaie ;)
    :hi:, aus den Reste meiner zerlegten Rewe-Tasche für die Challenge hab ich mir heute eine Geldbörse gebastelt; 10,6g, recht leicht, wenn auch nicht UL :(…
    www.bushcraft-deutschland.de

    Vorteil: leicht, strapazierfähig und keine Kosten!

    Nur mal als Anregung 😉

  • 335€ für einen Windbreaker? 🤯

    Ja, Katastrophe, mir sind auch die Augen ausm Kopf gefallen.

    Der Windbreaker ist Teil einer Collab zwischen gnuhr und norda – beide Marken richten sich auch eher an die Gorpcore Ecke, hab noch nie Produkte von denen aufm Trail gesehen .. aber der Stoff sah trotzdem ganz interessant aus. Glaub aber fast, dass der exklusiv produziert wurde, aber vielleicht kennt ja jemand was ähnliches!

  • Ich habe einen Quilt mit continuous, horizontalen Baffles. Und leider kommt es beim Drehen dazu, dass die Daune zu Seite migriert. Auffüllen wären natürlich eine Möglichkeit. Kann man aber auch "einfach" jeweils an der Seite die Baffle zusammennähen, sodass an der Seite eine vertikale Baffle entsteht ? Der Quilt ist selbst im zusammengeklippsten Schlafsack Modus so breit, dass diese Baffle eh immer unten liegt. Die Daune würde ich vor dem Vernähen in die Mitte schütteln, sodass hoffentlich die meiste Daune in der Mitte ist.

    (So ähnlich wird das bei diesem Quilt gemacht: https://iceflamegear.com/product/semi-standard-mono-nxt/)

  • Ok ich interpretiere die Herzchen als "ist ne gute Idee". Da ich absoluter Näh Anfänger bin, hat jemand ein paar Tips oder Hinweise was ich beachten sollte wenn ich das angehe ?

    Ich glaube für Tipps ist es noch zu früh. Außer vielleicht genauer zu denken / zu formulieren, was dein Ziel ist.

    Was möchtest du erreichen: Dass die Daunen nicht (so weit) zur Seite wegrutschen, oder / und dass die Daunen nicht von einem in den anderen Baffle rutschen und sich schließlich an den äußersten Enden des einen "continous Baffleschlauches" drängeln?

    Anschließend dann die zweite Frage: An welcher Stelle sind die Baffles miteinander verbunden? Irgendwo mittig? Abwechselnd rechts und linksaußen? Auf einer Seite am Rand? Davon hängt ab, ob durch deine Naht das Migrieren in die verschiedenen Baffles unterbindest (möchtest du das? Siehe erste Frage)

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • "PET-Flaschen-Bidet" (aka assblaster?): Wie viele Löcher brauche ich im Deckel, wie groß, wie mache ich die am besten und wo platziere ich sie (Mitte, Rand)?

    Bisher ging es ohne extra Bidet-Deckel aber ich will mich professionalisieren ;) ...und am liebsten ohne allzu viele Versuchsreihen und Plastikmüll.

  • "PET-Flaschen-Bidet" (aka assblaster?): Wie viele Löcher brauche ich im Deckel, wie groß, wie mache ich die am besten und wo platziere ich sie (Mitte, Rand)?

    Bisher ging es ohne extra Bidet-Deckel aber ich will mich professionalisieren ;) ...und am liebsten ohne allzu viele Versuchsreihen und Plastikmüll.

    3 oder 4 Löcher in die Mitte des PET Deckels eng zusammen senkrecht mit ner heißen Nadel funktioniert gut. Allerdings ist die Flasche so senkrecht unterm Entsorgungsloch, man muss ziemlich die Hand verdrehen oder macht sich selbst die Flasche und die Hand nass (vielleicht Stelle ich mich auch nur doof an).

    Die Löcher schräg stechen habe ich nie wirklich gleichmäßig hin gekriegt, die Spritstreuung war leider immer zu groß bzw. unregelmäßig.

    Deshalb favorisiere ich den CuloClean, passt prima auf ne PET Flasche und spritzt mit kleiner Düse schön gleichmäßig im 90° Winkel zur Flasche. So erreichen ich die richtige Stelle ohne die Hand zu verdrehen und ohne die Hand mit zu duschen. Klar ist ein wenig schwerer als ein PET Deckel, ist es mir halt wert.

    Hab ne Schraube locker, so hat das Leben etwas Spiel

  • "PET-Flaschen-Bidet" (aka assblaster?): Wie viele Löcher brauche ich im Deckel, wie groß, wie mache ich die am besten und wo platziere ich sie (Mitte, Rand)?

    Bisher ging es ohne extra Bidet-Deckel aber ich will mich professionalisieren ;) ...und am liebsten ohne allzu viele Versuchsreihen und Plastikmüll.


    Ich habe einen einstrahligen Verschluss von einer Flasche Klarspüler (Geschirrspülmaschine). Ich glaube bei Geschirrspülmitteln gab es auch mal solche abgewinkelten Verschlüsse zum ziehen.

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