Bending Spoons kauft Komoot

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  • Deshalb kann ich, ich als Old School, einer der den Krempel eh nicht nutzt, die ganze Aufregung überhaupt nicht nachvollziehen.

    Das ist exakt das Problem, Du verstehst es einfach nicht!

    „If you are not paying for it, you’re not the customer; you’re the product being sold.“ (Andrew Lewis?)

    Es ist erschreckend, dass reines Zahlen die Situation nicht immer besser macht.

    Einmal editiert, zuletzt von WonderBär (26. Dezember 2025 um 21:13)

  • sei einfach froh, dass es dich nicht betrifft!

    Es gab mal von Pigor und Eichhorn ein Lied, „Nieder mit IT“ mit der Zeile „Wer nicht ausdruckt, guckt in die Röhre“. Heute: Verlass dich nicht nur auf eine Speicherart, einen Speicherort.

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Zur Unvereinbarkeit von Community und Kapital

    https://netzpolitik.org/2025/komoot-wi…ie-irre-fuehrt/


    In diesem Sinne - ein Hoch auf den Trägerverein und die Moderatoren 🙏

    Statement dazu vom komoot Team auf reddit

    Kommentar von komoot-teamzu „Komoot: Wie Kapital die Community in die Irre führt“
    Entdecke dieses Gespräch und mehr aus der Community Fahrrad
    www.reddit.com
  • Deshalb kann ich, ich als Old School, einer der den Krempel eh nicht nutzt, die ganze Aufregung überhaupt nicht nachvollziehen.

    Das ist exakt das Problem, Du verstehst es einfach nicht!

    Old School kommt zwar schon etwas kulturpessimistisch rüber, aber die Richtung kann ich nachvollziehen. Braucht man viele der Communityaspekte überhaupt? Die meisten Wanderer dürften einfach mit einer OSM Karte und dem GPX Track auskommen, hier werden ja auch die verschiedensten Programme genutzt, wodurch die Wanderszene wohl etwas resistenter gegenüber der Komootübernahme ist, in der Radszene hatten sie ja fast das Monopol.

    (Beim Thema Community reicht mir unser liebenswertes kleines Forum 🥰)

  • Deshalb kann ich, ich als Old School, einer der den Krempel eh nicht nutzt, die ganze Aufregung überhaupt nicht nachvollziehen.

    Das ist exakt das Problem, Du verstehst es einfach nicht!

    Old School kommt zwar schon etwas kulturpessimistisch rüber, aber die Richtung kann ich nachvollziehen. Braucht man viele der Communityaspekte überhaupt? Die meisten Wanderer dürften einfach mit einer OSM Karte und dem GPX Track auskommen, hier werden ja auch die verschiedensten Programme genutzt, wodurch die Wanderszene wohl etwas resistenter gegenüber der Komootübernahme ist, in der Radszene hatten sie ja fast das Monopol.

    (Beim Thema Community reicht mir unser liebenswertes kleines Forum 🥰)

    Prinzipiell stimme ich dir zu, mir würde eine vernünftige Smartphone-Karte ausreichen (und eine Funktion, bei der man, ohne dass gleich die Navigation angeschmissen wird, einfach der eigenen Route folgen und aufzeichnen kann ... ), ich brauche keine Follower und so. Highlights lege ich allerdings auch an und, was ich durchaus nutze, sind anständige Wegansichten, die dann bei der Planung entscheidend helfen, ob wir da jetzt entlang fahren oder nicht.

  • Ich kann jedem nur empfehlen sich, bevor man einem Unternehmen seine Daten anvertraut, die Lizenzbedingungen durchzulesen. Bei Wikipedia und OSM ist diese so gestaltet dass man das Projekt jederzeit forken kann. Auch die Infrastruktur ist darauf ausgelegt (databasedump jederzeit runterladbar etc.). Wie ist das eigentlich bei eurem Komoot Nachfolger (sry, weiß gerade nicht wie der heißt).

  • Ich kann jedem nur empfehlen sich, bevor man einem Unternehmen seine Daten anvertraut, die Lizenzbedingungen durchzulesen. Bei Wikipedia und OSM ist diese so gestaltet dass man das Projekt jederzeit forken kann. Auch die Infrastruktur ist darauf ausgelegt (databasedump jederzeit runterladbar etc.). Wie ist das eigentlich bei eurem Komoot Nachfolger (sry, weiß gerade nicht wie der heißt).

    Bei Wikipedia ist nicht nur die Software unter Open Source Lizenzen verfügbar, sondern auch die Inhalte haben eine entsprechende Content Lizenz nach „Creative Commons Namensnennung Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0“ bzw. GNU FDL.

    Bei OSM stehen die Daten frei verfügbar unter ODbL. Es gibt diverse Open Source Software, damit man damit auch was anfangen kann. Und ja, mit etwas Aufwand kann man seinen eigenen Kartenserver betreiben.

    Bei Wanderer.to ist die Software ebenfalls Open Source (AGPL 3.0) und der Content ist wohl Sache des jeweiligen Hosters. Da muss dann wohl man also etwas genauer hinschauen, was mit den Datenuploads geht oder eben nicht.

  • Ach mei, wir leben im Zeitalter der digitalen Vernetzung, der Cloud und neuerdings dem Halbgeist in der Maschine. Ich hab jetzt keine Lust wieder zurück zum Festnetztelefon mit Wählscheibe und Papierkarte mit Kompass zu wechseln, nur um mir die Illusion von Privatsphäre zu geben.

  • Ich hab jetzt keine Lust wieder zurück zum Festnetztelefon mit Wählscheibe und Papierkarte mit Kompass zu wechseln, nur um mir die Illusion von Privatsphäre zu geben.

    Das Thema hatte jetzt eigentlich primär nix mit Privatsphäre zu tun, aber ok. Ich will dann aber keine Klagen hören wenn in deiner Karten-App plötzlich jedes einigermaßen interessante Feature Geld kostet, oder in deinem Outdoorforum die Community kaputt gemacht wird. Man muss ja nicht gleich zur Papierkarte zurück. Open source offline Navigation mit freien Kartendaten ist da um einiges komfortabler.

  • Ach mei, wir leben im Zeitalter der digitalen Vernetzung, der Cloud und neuerdings dem Halbgeist in der Maschine. Ich hab jetzt keine Lust wieder zurück zum Festnetztelefon mit Wählscheibe und Papierkarte mit Kompass zu wechseln, nur um mir die Illusion von Privatsphäre zu geben.

    Du ziehst in Deine Überlegungen aber schon mit ein, dass die Vermessung der Welt und die Erstellung von Karten daraus, zu einem riesen Anteil aus der OpenStreetMap-Community kommt? Das Bild mit Festnetztelefon passt hier nicht. Das Akteure waren und sind digitalaffine Nerds ...

  • Für mich hat die letzte Diskussion hier auch nichts mit Privatsphäre zu tun. Vielmehr: wie geht man mit gemeinschaftlichen Werken um? Und: welche Rechte und Möglichkeiten habe ich als Individuum oder Gruppe, wenn mir ein Anbieter nicht mehr passt? Oder wenn er komische Sachen macht? Bei OSM und Wikipedia kann ich mir aus dem vorhandenen Inhalt und der Software einen „Abzweig“ machen. Bei den meisten Foren, komoot und Co. kann ich zwar meine persönlichen Sachen löschen und/oder anonymisieren lassen. Teilweise kann ich sie auch exportieren und wo anders hin verfrachten. Das hat aber meist ziemlich hohe Hürden und ist technisch nicht immer ganz trivial. Ziehe mal deine Inhalte von einem Forum in ein neues? Und es kann vorkommen, dass zuvor gemeinschaftlich erarbeitete Inhalte plötzlich hinter einer Paywall oder Anmeldeschranke verschwinden…

    …von daher finde ich es schon erstrebenswert dass folgende drei Eigenschaften zutreffen:

    • Software auf Open Source Basis.
    • gemeinschaftliche Werke, die heute veröffentlicht sind, sollten auch zukünftig öffentlich nutzbar sein. Privatkram interessiert mich da nicht. Dafür braucht es passende Lizenzmodelle und Nutzungsbedingungen
    • Eine möglichst breit aufgestellte Betreiberorganisation des Internetdienstes. Gerne in Form von Stiftungen, Vereinen oder Genossenschaften. Einzelverantwortliche wären aus meiner Sicht zu vermeiden. Föderative Systeme mit offenen Schnittstellen gehen sicher auch mit Einzelbetreibern.

    Einmal editiert, zuletzt von Taunuswanderer (3. Januar 2026 um 12:14) aus folgendem Grund: Typo

  • Ach mei, wir leben im Zeitalter der digitalen Vernetzung, der Cloud und neuerdings dem Halbgeist in der Maschine. Ich hab jetzt keine Lust wieder zurück zum Festnetztelefon mit Wählscheibe und Papierkarte mit Kompass zu wechseln, nur um mir die Illusion von Privatsphäre zu geben.

    Du ziehst in Deine Überlegungen aber schon mit ein, dass die Vermessung der Welt und die Erstellung von Karten daraus, zu einem riesen Anteil aus der OpenStreetMap-Community kommt? Das Bild mit Festnetztelefon passt hier nicht. Das Akteure waren und sind digitalaffine Nerds ...

    Was hat das mit Komoot zu tun? OSM-Karten sind frei zugänglich. Komoot ist kein Monopolist. Es gibt zahlreiche Alternativen. Deswegen verstehe ich die Diskussion hier an dieser Stelle auch nicht. Das wollte ich mit meinem Kommentar ausdrücken.

    Auch hier melde ich mich mit gewissen Daten an und gebe allein durch meinen Browser mehr oder weniger eindeutig preis, dass ich ich bin. Von einem Windows 11 Rechner mit Microsoft-Account oder Android-Handy mit Google-Account. Irgendwas davon aufzugeben wäre möglich, aber unbequem und mit Verzicht verbunden. Dafür ist der Nektar aber zu süß. Ich sehe im Moment auch keinen Grund auf Komoot zu verzichten. Ob ich noch mal Geld dafür ausgeben werde, kann ich noch nicht sagen. Kommt auf den Deal an. Ich fand Komoot bislang ganz gut und praktisch so wie es ist. Wenn es zumindest nicht schlechter wird, wäre das ok für mich.

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