Sammelfaden: Neuigkeiten für die Outdoor-Küche (ultraleichte Kochutensilien)

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  • Bin jetzt nicht sicher, wie neu die so sind, aber ich hatte sie nicht auf dem Schirm. Decathlon hat zwei recht leichte und kompakte Kocher:
    -Forclaz MT500, 85 g mit Piezozündung
    -Forclaz MT900, 50 g

    Der Kopf vom MT500 ist so gestaltet, wie man das heute macht, also eine konkave "Linse" mit Blechrand drumrum. Vom MT900 findet man keine Bild, wo man das richtig sieht, aber wenigstens den Blechrand gibt es auch.

    Hat zufällig schon jemand Erfahrung mit den Dingern?
    Der MT900 scheint wirklich recht klein zu bauen, ist aber mit 50 g auch schon relativ leicht, wenn Experimente wie den BRS-3000T außer Acht lässt.

    Ich hatte mich darauf eingeschossen, meinen Robens Firefly durch einen Soto Amicus zu ersetzen, weil der halt noch ohne integrierten Windschutz daherkommt. Hatte dann die Idee, beim Franzosen noch mal zu gucken, ob die vielleicht was passendes im Angebot haben.

  • Bin jetzt nicht sicher, wie neu die so sind, aber ich hatte sie nicht auf dem Schirm. Decathlon hat zwei recht leichte und kompakte Kocher:
    -Forclaz MT500, 85 g mit Piezozündung
    -Forclaz MT900, 50 g

    Der Kopf vom MT500 ist so gestaltet, wie man das heute macht, also eine konkave "Linse" mit Blechrand drumrum. Vom MT900 findet man keine Bild, wo man das richtig sieht, aber wenigstens den Blechrand gibt es auch.

    Hat zufällig schon jemand Erfahrung mit den Dingern?
    Der MT900 scheint wirklich recht klein zu bauen, ist aber mit 50 g auch schon relativ leicht, wenn Experimente wie den BRS-3000T außer Acht lässt.

    Ich hatte mich darauf eingeschossen, meinen Robens Firefly durch einen Soto Amicus zu ersetzen, weil der halt noch ohne integrierten Windschutz daherkommt. Hatte dann die Idee, beim Franzosen noch mal zu gucken, ob die vielleicht was passendes im Angebot haben.


    Der Windschutz beim Soto kann auch keine Wunder vollbringen, aber natürlich unterstützt das ein bisschen die Stabilität der Flamme.

    Was beim Soto mit Triflex aber gut geht ist die Kombi mit den "Wärmetauscher-Töpfen". Ob Noname, Jetboil Stash oder Fire-Maple Petrel. Da ist dann ein gewisser Windschutz gegeben. Und eine hohe Effizienz.

    Der Fire-Maple GreenPeak ist auch reguliert erhältlich (33 Dollar) oder unreguliert (18 Dollar). Daher wären für mich die Decathlon gleich raus. Übrigens funktioniert der Kundenservice bei Fire-Maple auch gut.

    GreenPeak Gas Stove with Electric Ignition | 3oz |2800W
    Compact 3oz backpacking stove with built-in ignition and windproof burner. Choose Pro version for cold weather performance with pressure regulation.
    firemaplegear.com


    Petrel Ultralight G2 Pot 750ml
    The FireMaple Petrel G2 750ml pot fits a 230g gas canister, weighs just 184g, and nests perfectly with stoves. Compact, ultralight, and optimized for solo…
    firemaplegear.com


    Die Töpfe mit 120-Grad-Winkel-Aufnahme gibts in verschiedenen Volumen, von 600 ml bis 1500 ml nach meiner kurzen Umschau.

  • James Wickenden auf Instagram: "Super powerful mini stove that runs off twigs and your phone battery! #bikehacks #bikepacking #stove #outdoorcooking"
    11K likes, 183 comments - spin.with.jim am September 8, 2025: "Super powerful mini stove that runs off twigs and your phone battery! #bikehacks #bikepacking…
    www.instagram.com

    Hat das schon jemand gesehen?

    "Glaube nicht alles, was im Internet steht" - Heidi Klum, 28, Nobelpreisträgerin für Physik

  • Hm,
    wieder etwas, was noch mehr Strom und Akkukapazität verbraucht ...
    Wie sieht denn der Verbrennungsprozess bei regennassem Brennmaterial oder etwas niedrigen Temperaturen aus?

    Zitat

    Hat das schon jemand gesehen?

    Ja, das gab es schon mal in groß.

    Turbo Hobo 1600
    Turbo Hobo 1600
    tschum.de

    Sack-schwer, unverwüstlich und brennt wie Hölle.
    Leider ist der Import, der Politik zum Opfer gefallen.

  • Sowas gab's in den 80er Jahren auch schon. Ein Mini-Brennraum wie beim Teil im Video, darunter ein Ventilator, damals mit Batterie betrieben. War mehr so Spielerei. Man müsste auch Unmengen an Zweigen, Ästchen, Tannenzapfen usw, ranschaffen, und kaum würde es kalt, war die Batterieleistung arg niedrig.

    Auch das obige Teil ist ja mehr was für Technikaffine. Ich frag mich, was man dann macht, wenn das Handy doch zu schnell entlädt und man wie üblich (hier) die gesamte Orientierung auf dem Handy hat - da steht die Entscheidung an: Hungern oder Herumirren? 😄

  • Firemaple hat mit dem Petrel Titanium Ultralight Backpack Stove einen Schlauchkocher mit 95,5 g veröffentlicht:

    petrel-titanium-ultralight-backpack-stove-8842628.png

    Mich reizt der ja irgendwie. Obwohl das Gewicht natürlich bekloppt ist für eine Person (habe den BRS, Windmaster und im Gewicht dazwischen befindlichen no-name (theoretisch) in Rotation und lande zumindest auf kurzen Strecken dann meist doch beim BRS). Mir wohnt ein schlichtes Unbehagen inne die Nähe von Feuer & Gaskartusche betreffend, und der hohe Aufbau ist einfach immer irgendwie wackelig. Daher gefallen mir die Schlauchmodelle grundsätzlich.

    Mit den Firemaple-Wärmetauschertöpfen (die natürlich auch ihr Gewicht haben) soll die Effizienz auch Jetboil-mäßig sein. Ich las jetzt in einer Rezension, dass die metallene Ummantelung der Zuführung unmittelbar in Übergangsnähe zum Kocher wohl durch die Hitze den darunter befindlichen Gummischlauch anschmelze, der dadurch irgendwann „leake“. Mit Bild. Es wundert mich, dass soviel Hitze nach unten hin ankommt. Vielleicht hat er einen großen Topf benutzt, plus Windschutz?

    Aber das müsste das System ja trotzdem abkönnen. Muss man mal verfolgen, ob man das häufiger liest.

    Auf Firemaple.de gibt‘s gerade einen Saisonende-Code. Hab den Finger schon fast am Abzug gehabt. 😉 Gerade siegt noch die Vernunft.

    Vielleicht was für Sonntagsausflüge. (Ja, und laut „sieht“ er wirklich aus.)

  • Naja, kälteunempfindlich ist der neue firemaple auch nicht und für 30g Gramm mehr bekommt man den Blade 2 der ein Vorheitzrohr hat und damit bei Kälte _wesentlich_ besser funktioniert. Wenn man so unterwegs ist, das man einen bodennahen Kocher braucht sind das m.e. gut investierte 30g zumal dann ja auch die entsprechenden Töpfe auch was wiegen.

  • Ja, da ist was dran. Und das Zauberwort ist „brauchen“. 😬

    Ich versuche mir gerade zu vergegenwärtigen, dass ich meist für den SOTO (Triflex) schon zu schleppfaul bin.
    Hätte irgendwann mal gerne eine Lösung, die nicht so hoch baut und nicht so kippelig ist. Aber eben Gas.

    Leicht OT, aber einfach ne größere Kartusche nehmen könnte das lösen, schon bei den 250g Kartuschen steht der Kocher sehr sehr viel besser als bei 100g. Es gibt auch 500g die haben einen breiteren Durchmesser als die 450g die man im Outdoorladen bekommt. Ist schwerer als eine korrekt dosierte Kartusche aber ist ja ein bodennaher Kocher auch.

  • Ja, da ist was dran. Und das Zauberwort ist „brauchen“. 😬

    Ich versuche mir gerade zu vergegenwärtigen, dass ich meist für den SOTO (Triflex) schon zu schleppfaul bin.
    Hätte irgendwann mal gerne eine Lösung, die nicht so hoch baut und nicht so kippelig ist. Aber eben Gas.

    Leicht OT, aber einfach ne größere Kartusche nehmen könnte das lösen, schon bei den 250g Kartuschen steht der Kocher sehr sehr viel besser als bei 100g. Es gibt auch 500g die haben einen breiteren Durchmesser als die 450g die man im Outdoorladen bekommt. Ist schwerer als eine korrekt dosierte Kartusche aber ist ja ein bodennaher Kocher auch.

    Nicht ganz neu, aber sicher leichter als ein Schlauchkocher, ggf wäre ein "Canister Stand", also ein "Kartuschenhalter" eine Lösung für Dich (13g?)

    Ggf kannst du dir auch etwas leichteres 3D drucken

    Einmal editiert, zuletzt von WonderBär (26. Oktober 2025 um 06:57)

  • Habe ich, war mal bei irgendeinem Kocher dabei, bleibt aus Gewichtsgründen zuhause 😅 bzw. ist in die Schrebergartenlaube umgezogen, wo ich ein „basic cookset“ aufbewahre (ist nur ein Geräteschuppen ohne Infrastruktur). Lustigerweise hatte ich das Teil gestern gerade in der Hand, wollte mir nach dem Winterfest-Machen meiner Wasseruhren eine heiße Suppe gönnen, und habe festgestellt, dass das an meine 100g-Kartuschen auch nach längerem Probieren irgendwie gar nicht passt / einklickt. Vielleicht bin ich auch einfach zu doof.

    Egal. Luxusprobleme. Vielleicht mache ich mal einen eigenen thread auf. Frage mich auch, ob so ein Wärmetauschermodell überhaupt Sinn macht, wenn man nicht nur Wasser heiß macht, sondern auch mal eine Konserve erwärmt oder ein bisschen „kocht“. Die geben ja immer ziemlich Vollgas.

    Dafür ist das Simmern des SOTO schon gut. Bin aus dem Grund mit dem Topf auch wieder von Titan auf Alu (beschichtet) gewechselt. (Womit wir wieder beim Problem wären, der ist nämlich enorm glatt / rutschig).

  • Die geben ja immer ziemlich Vollgas.

    Der FireMaple FMS-118A ist sehr fein runterzuregeln. Damit brennt er leise und sparsam.

    Das Vergaserrohr ist für richtig tiefe Minustemperaturen zu dünn dimensioniert und liegt nicht ausreichend breit über dem Brennerkopf.
    Für mich aber eine gute Option, mit Billo-Butan bis an die Frostgrenze auszukommen.

  • Also naja… 😬

    Ich will nicht sagen, dass hier nicht sinnvolle Argumente dagegen geäußert wurden, bzw. hin zu (mehr Bandbreite abdeckenden, versatileren) Alternativen!…

    Aber manchmal muss ein Mann tun, was ein Mann tun muss. Und andere Frauen sammeln Handtaschen.

    Fazit: I‘m SO in love!! 😍

    Bin völlig bereit, die Gewichts-Penalty zukünftig auf mich zu nehmen. (Der Kocher wiegt vorbildliche 94,5 g (mit 95 angegeben), der Wärmetauscher-Topf ist leider etwas schwerer als die angegebenen 188g (hatte angesichts von offiziell nur 2 oder 3g Gewichtsunterschied den 800ml-Ramen-Topf statt des G2 (mit 750ml) genommen). Dafür ist es aber ein tatsächlich mehr als 900ml Topf (hat dann noch 1cm Füllrand, ich denke, ein Liter geht rein bis zum Rand = super für mein morgendliches Teekochen, ich mache mir morgens die Flaschen voll). Doppelportion Ramen ging easy rein, plus Extras und noch Luft zum Rühren.

    Endlich vernünftiges Kochen!! Das Hantieren auf kippeligen Türmen mit hohem Schwerpunkt hat mich immer so genervt, und der Topf war doch auch immer einen Tick zu klein. Und dann mit dem fummeligen Topfgreifer, der glatte Topfboden rutscht hin und her - nein, ein Ende hat‘s!

    Der Kocher kann zu meinem Erstaunen superfein runterregulieren, das hatte ich gar nicht erwartet, er sieht ja sehr schlicht nach BRS-Düse aus. Konnte ganz „leise“ köcheln. Ich fand ihn jetzt auch nicht schlimm laut (ok, besonders leise auch nicht - normal). Aber was micht echt beeindruckt, ist der Wärmetauscher-Effekt! (Es war mein erstes Mal mit einem Wärmetauscher 😁 ). Das kocht ja wie Wasserkocher an Steckdose.

    Meine Bedenken, dass die Hitze zu stark sei für „zartes, gefühlvolles Kochen“ haben sich zugleich nicht bestätigt.

    Ich denke, dass der Wärmetauscher sich auf der Strecke gewichtsmäßig rechnet, wenn man den Gasverbrauch einbezieht. 2min irgendwas, und der ganz gefüllte Topf (zum ersten Auskochen) warf Blasen. Für das weitere Kochen hat die maximal runterregulierte Flamme gereicht. Und es wird der gesamte Topfboden gleichermaßen heiß! #ditchingtitanium #backtoalu

    Auch das „Einrasten“ auf den Kocherfüßen, echt genial. Da muss man schon sehr gegentreten, um etwas umzuwerfen.

    Warum dieser Kocher?

    - Für Leute, die unterwegs richtig kochen wollen, und das nicht gerne auf einem Kippelturm tun & gerne einen breiteren Topf (mit größerem Querschnitt) benutzen möchten,

    - aber dies nicht als Winter-Setup brauchen und sich deshalb noch mehr Gewicht für die Vorheizschleife etc. sparen möchten.

    - für Phobiker, denen die räumliche Trennung von Flamme / heißlaufendem Kocher & Gaskartusche wohltuende Entspannung verleiht. (Auch das Regulieren geht natürlich viel angenehmer in „remote“, wenn man nicht unter dem Topfboden herumfummeln muss.)

    - für Freund*innen des gepflegten Dreibeins

    Baulich und funktionell sowie von der Mechanik her macht alles einen sehr guten Eindruck, das Ein- und Ausklappen der Kocher-Füße geht sehr smooth, und der völlig Klapper- und Spiel-freie Klappmechanismus des Topfgriffes gewinnt einen Preis (anscheinend haben einige Youtuber nicht begriffen, dass man via Daumen & Zeigefinger ent-arretieren muss und nicht rohe Gewalt anwenden). An Wärmetauscher-Töpfen bin ich bislang aus Gewichtsgründen konsequent vorbei gegangen. Den Pott hatte ich jetzt eigentlich nur „mitgekauft“, um es mal auszuprobieren. Aber das Ding macht wirklich Laune.

    Jetzt muss sich die Outdoor-Praxis und Haltbarkeit beweisen.

    Ok, das ist jetzt das Einzige, wo ich wieder hin zu mehr Gewicht gehe. Ich mache einen UL-Rosenkranz extra. Schmeißt mich nicht raus.

    Einmal editiert, zuletzt von GirlOnTrail (4. November 2025 um 20:49) aus folgendem Grund: Edit: G2 ist der korrekte Modellname, nicht G3

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