Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Ich besitze eine Sony DSC-WX500 von 2015 (?) und habe sie in der Vergangenheit zumindest auf größeren Touren gerne als kleine UL-Sünde mitgenommen. Ich knipse gerne mit einer "richtigen" (jaja ist sie auch nicht wirklich :D) Kamera, ich habe ab und an gerne mal den Zoom zur Verfügung oder spiele mal mit den Einstellungen rum (z.B. auch Langzeitbelichtung etc.). Gleichzeitig finde ich, dass es auch enorm viel Handy-Akku spart, wenn man dieses nicht ständig auch noch zum Knipsen benutzen muss, während die Kamera bei durchschnittlicher Benutzung immer relativ lange gehalten hat. Mittlerweile habe ich aber den Eindruck, dass man das Alter meiner Kamera im Vergleich zu modernen Handy-Kameras (und das sind bei weitem nicht die absoluten Luxusgeräte) doch zunehmend merkt. Da ich mich mit Kameras leider so absolut gar nicht auskenne frage ich mich jetzt, ob es Sinn ergibt mir ein neueres/teureres Modell als Upgrade anzuschaffen oder ob auch da der Mehrwert zum Handy schlicht ausbleiben würde. Problem dabei ist natürlich auch, dass ich im Optimalfall nicht zu viel Geld ausgeben möchte, da der Einsatzbereich Wandern/Bikepacking hier und da doch gewisse Risiken für technisches Gerät bergen kann.

    Meine Frage wäre daher einerseits, ob sich ein Upgrade unter diesen Umständen lohnen könnte (speziell in Sachen Bildqualität, aber in geringerem Maße wären sicher auch Dinge wie Bedienbarkeit und Akku bzw. Akkuladegeschwindigkeit interessant) und wenn ja, ob hier vlt sogar der eine oder die andere ein oder zwei Tipps für eine solche Anschaffung hätten.

  • Schau mal hier, da hatte ich auch schon mal nach diversen Kameras gefragt und viele Vorschläge bekommen ...

    Danke, da ist schon ein wenig drin, artet dann aber doch auch in "dies das Objektiv bla" aus und ich werde definitiv nichts mit Wechsleobjektiv durch die Gegend tragen bzw schon gar nicht fahren, weil allein das Packmaß fürs Bikepacking ein absolutes no-go ist. Frage für mich ist wirklich rein, ob und in welchem Außmaß sich eine neue kompakte Kamera in einem ähnlichen Format wie die DSC-WX500 im Vergleich zum Smartphone bzw auch im Vergleich zur alten Kamera lohnt.

  • Als jemand der aus dem Metier kommt kann ich dir sagen, dass (fast) alles besser ist als die Kamera an selbst dem besten Smartphone. Soviel Bildoptimierung kannst du gar nicht programmieren, um die Fehler in den winzigen Aufnahmechips und Linsensystemen zu korrigieren. Also ein klares Ja. Anbieten würde sich zum Beispiel die Sony ZV-1. Echter optischer Zoom bis 70mm, Objektiv von Zeiss, 1 Zoll-Sensor. Wär für mich ein No-Brainer…

  • Anbieten würde sich zum Beispiel die Sony ZV-1.

    Wie unterscheidet sich diese Kamera zur Sony RX100 III?
    (Mal abgesehen vom Sucher) ;)

    KI-Antwort:

    **Zweck und Zielgruppe**
    - Die ZV-1 ist speziell für **Vlogging und Videoaufnahmen** konzipiert, während die RX100 III eine **Allround-Kompaktkamera** für Foto und Video ist [2][6].

    **Autofokus**
    - Die ZV-1 bietet **mehr Autofokus-Punkte** (290 mehr) und einen **schnelleren Autofokus** als die RX100 III [2].

    **ISO-Empfindlichkeit**
    - Die ZV-1 hat einen **höheren maximal erweiterten ISO-Wert** (12.800 ISO höher) [2].

    **Bildstabilisierung**
    - Die ZV-1 bietet eine **bessere Bildstabilisierung für Videos**, insbesondere im Active-Modus, der optische und digitale Stabilisierung kombiniert [3].

    **Elektronischer Sucher**
    - Die RX100 III hat einen **integrierten elektronischen Sucher**, der bei der ZV-1 **fehlt** [9].

    **Mikrofon**
    - Die ZV-1 verfügt über ein **direktionales 3-Kapsel-Mikrofon**, das für bessere Audioaufnahmen optimiert ist, während die RX100 III kein spezielles Vlogging-Mikrofon hat [13].

    **Videoaufnahme**
    - Die ZV-1 unterstützt **4K-Videoaufzeichnung**, während die RX100 III nur **Full HD** kann [6][13].

    **Serienbildrate**
    - Die ZV-1 ermöglicht **24 Bilder pro Sekunde mit Autofokus**, während die RX100 III hier keine spezifischen Vorteile bietet [18].

    **Objektiv und Brennweite**
    - Beide Kameras haben eine **kleinbildäquivalente Brennweite von 24–70 mm**, aber die ZV-1 ist für Video optimiert [12][22].

    **Touchscreen**
    - Beide Kameras haben einen **Touchscreen**, aber die ZV-1 nutzt ihn stärker für intuitive Bedienung bei Videoaufnahmen [11][23].

  • Kleine Anmerkung, die RX100 III hat keinen Touchscreen. Vielleicht eine Nachfolgemodell? Bei Kaufinteresse lieber noch mal ein Fakt Check machen.

  • Die beiden Kaneras haben auf dem Papier ein komplett identisches Innenleben: Aufnahmechip, Bildprozessor, Objektiv. Wie die KI darauf kommt, das das ZV-1 für Video „optimiert“ ist, wird immer ihr Geheimnis bleiben. Und das die RX100 nur HD Video aufnimmt ebenso.

    Der einzige Unterschied ist die bessere Optimierung der ZV-1 für Video durch ihr Mikrofon und der RX100 für Fotoaufnahmen durch den Sucher, der in manchen Situationen für die Bildgestaltung vorteilhafter ist. Jetzt müsste man mal Gewicht und Akkukapazitäten vergleichen, aber ich denke, da werden sie sich nicht viel geben. Die beiden Kameras spielen in der gleichen Mannschaft, auf unterschiedlichen Positionen…

  • Also, mal abgesehen von der Akkulaufzeit des Handys, verstehe ich überhaupt nicht, warum man eine extra Kamera durch die Landschft schleppt.

    Ich mache jedes Jahr ein bis zwei Fotobücher, in DinA4 Format und habe da auch immer wieder mal ein Foto pro Seite.

    Ich finde die Auflösung moderner Handy Kameras hervorragend, für meine Zwecke.

    Wenn man natürlich riesige Poster oder Postertapeten machen will, reicht es natürlich nicht.

    Aber wer macht das schon!?!?

  • Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    ... verstehe ich überhaupt nicht, warum man eine extra Kamera durch die Landschft schleppt.

    In letzter Zeit habe ich mich bemüht mit dem Mofon zu Fotografieren.
    Ich bin halt verwöhnt durch großflächige Sensoren und lichtstarke Wechselobjektive. Die gestalterischen Möglichkeiten einer klassischen Kamera fehlen mir und so habe ich (leider) weniger Spaß beim Fotografieren.

    Am Ende gibt es bei mir noch eine rudimentäre "Bildbearbeitung" und auch hier möchte ich mir die "Freude am Bild" durch weniger Gestaltungsmöglichkeiten nicht verderben lassen. Wenn ich mir schon die Arbeit mache zu Fotografieren, möchte ich meine Zeit mit einem gewissen "Standard" verbringen. (Wie gesagt, da bin ich halt verdorben) :rolleyes:

    Ansonsten neige ich eher dazu, gar nicht zu Fotografieren sondern "nur" die Gegenwart zu genießen. Was eine ganz eigene Qualität hat. (Und dazu noch leichter ist)

  • Also, mal abgesehen von der Akkulaufzeit des Handys, verstehe ich überhaupt nicht, warum man eine extra Kamera durch die Landschft schleppt.

    Ich mache jedes Jahr ein bis zwei Fotobücher, in DinA4 Format und habe da auch immer wieder mal ein Foto pro Seite.

    Ich finde die Auflösung moderner Handy Kameras hervorragend, für meine Zwecke.

    Wenn man natürlich riesige Poster oder Postertapeten machen will, reicht es natürlich nicht.

    Aber wer macht das schon!?!?

    Es kommt immer auf den Anspruch an. Und die Auflösung in Megapixel ist ja nicht das einzige Kriterium. Punkte wie absolute Schärfe, Farbtreue, Farbabstufung tragen ja auch zum Gesamteindruck bei.

    Generell ist es so: Bei gleicher Fehlertoleranz in der Produktion ist das größer produzierte Werkstück qualitativ dem kleineren überlegen. Und entscheidend für die Bildqualität eines Fotos ist zum grössten Teil das optische System. Die sehr kleinen Linsen in Smartphonekameras können da mit den grösser dimensionierten optischen Systemen in echten Kameras nicht mithalten.

  • Nach ersten groben Nachforschungen hatte ich mir die RX100 VII mal näher angeschaut um festzustellen, dass sie nicht über USB C (whatyearisit.gif) verfügt und die eigentlich vorhandene Ladefunktion über micro USB deaktiviert ist in der EU. Das ist wirklich die dümmstmögliche Reaktion auf die EU-Gesetzgebung zur Standardisierung der Ladestecker. :cursing:

  • Nach ersten groben Nachforschungen hatte ich mir die RX100 VII mal näher angeschaut um festzustellen, dass sie nicht über USB C (whatyearisit.gif) verfügt und die eigentlich vorhandene Ladefunktion über micro USB deaktiviert ist in der EU. Das ist wirklich die dümmstmögliche Reaktion auf die EU-Gesetzgebung zur Standardisierung der Ladestecker. :cursing:

    Ältere Modelle der ZV-1 können über micro USB geladen werden. Sie besitzen kein "A" in der Modell-Bezeichnung.

    https://www.digitalkamera.de/Kamera/Sony/ZV-1/128572/129243.aspx

  • Ich kenne dein Budget nicht, aber wenn das nicht so die Rolle spielt, dann schau dir mal gebrauchte Modelle der Leica D-Lux 8 an. Das ist eine absolute Sahneschnitte von Kamera. Und hat USB-C.

    Wollte aber tatsächlich ungern 4stellig ausgeben. Was sagst du zur Canon Powershot V1? Hat keinen Sucher, was ich etwas schade finde, dafür aber USB-C, ansonsten auch gute Werte und so kostet unter 900€

  • Ich kenne dein Budget nicht, aber wenn das nicht so die Rolle spielt, dann schau dir mal gebrauchte Modelle der Leica D-Lux 8 an. Das ist eine absolute Sahneschnitte von Kamera. Und hat USB-C.

    Wollte aber tatsächlich ungern 4stellig ausgeben. Was sagst du zur Canon Powershot V1? Hat keinen Sucher, was ich etwas schade finde, dafür aber USB-C, ansonsten auch gute Werte und so kostet unter 900€

    Hat im Vergleich zur Sony den größeren Aufnahmechip, was erstmal positiv ist. ABER: Die maximale Brennweite sind nur 50mm (äquivalent zum 35mm-Format), bedeutet, du hast nicht mal ansatzweise ein Teleobjektiv. Zudem ist sie von ihren Features her sehr auf Videoaufnahme getrimmt. Da würde ich eher zur kleineren (und leichteren) Power Shot G7 greifen.

  • Da ich gerne fotographiere, und früher sogar auf langen Touren eine Stativ mitgeschleppt habe, das alleine mehr als mein jetziges Zelt + Rucksack wiegt, schmerzt mich die Handyphotographie immer... Gleichzeitig will ich aber nicht viel Gewicht rumschleppen.

    Ich besitze zwei Kameras, die relativ kompakt und leicht sind, und die ich manchmal mitnehme.

    Das eine ist eine ältere RX-100 III (die sich über Mikro-USB aufladen lässt). Ehrlich gesagt bin ich aber nicht so begeistert von ihr, was vielleicht am Hype um diese Kamera und übertriebene Erwartungen meinerseits liegt. Was auf jeden Fall toll ist, ist der elektronische Sucher. Sonst sieht man ja gar nicht vernünftig, was man überhaupt macht.

    Daneben besitze ich noch eine Samsung NX3000, für welche ich eine 16mm Festbrennweite ergattert habe. Die NX3000 hat einen Sensor in APS-C-Grösse, und das 16mm Objektiv entspricht 24mm in KB. Dies war zu Analogzeiten meine Lieblingsbrennweite fürs Trekking. Damit kann man sehr gut Landschaften fotographieren, und interessanterweise auch sehr gut Personen in einer Landschaft (also eine Person im Vordergrund und eine Landschaft als Hintergrund). Von Portraits muss man aber Abstand nehmen. Das Handling ist nicht so nett wie bei der RX-100, und Samsung ist halt kein klassischer Kamerahersteller, aber mein Eindruck ist, dass die NX3000 von der Bildqualität her wirklich deutlich besser ist als die RX100.

    Daneben besitze ich noch eine Nikon DSLR mit Objektivpark drumherum, diese nehme ich aber nie mit, wenn ich mehr als nur ein wenig laufen muss. Seufz...

    Auf was ich hinaus will: Wenn dir eine hohe Bildqualität wichtig ist, und du mit einer Festbrennweite leben kannst, ist vielleicht eine Kamera mit grossem Sensor und einer Festbrennweite eine gute Wahl. Festbrennweiten finde ich auch interessant, da man "von der Kamera her" denken muss... also, welche Bilder sind überhaupt möglich, und wo stelle ich mich am besten hin etc. Das führt jedenfalls bei mir zu mehr Kreativität als ein Zoom, mit welchem ich tendenziell faul werde... Und ein starkes (aber nicht extremes Weitwinkel) gibt interessante Perspektiven, die noch natürlich wirken.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!