Dumm nachgefragt: Wie Kombiniert ihr den Sun Hoody in euer Zwiebelprinzip?

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  • Guten Morgen,

    da ich mich so langsam auf neue Wanderabenteuer vorbereite bin ich dabei mein Bekleidungskonzept zu Überarbeiten.

    Daher muss ich, bevor ich mich entscheide ob es einen Sun Hoddy gibt, mal dumm nachfragen wie ihr diesen Kombiniert.

    Übernimmt der Sun Hoody die unterste Schicht egal bei welchen Temperaturen und Wetterverhältnissen (also für mich als Frau nur noch Sport BH dunter)?

    Oder ist er bei weniger heißen Temperaturen dann die mittel Schicht?
    Bzw. allgemein was tragt ihr drunter und drüber bei eurer Ausstattung mit Sun Hoody.

    Ich bin am Überlegen ob es Sinn macht folgende Schichten zu Kombinieren: Sport BH, Sun Hoody, Alpha Direct (stärke weiß ich noch nicht), Wind Jacke, Regen Jacke.

    Bisher war mein Konzept immer Merino-lastig und ich weiß noch nicht ob ich mich davon weg traue ; - )
    Zum vergleichen ich trug: Merino BH, Merino T-Shirt (im Herbst und Winter dünnes Langarmshirt aus Merino), dickeres Merino Langarmshirt, Apex Weste (Decathlon) und Arcterix Jacke (sowohl Wind und Regenjacke aber recht schwer 428 g)

    Geplant ist der Kuststiegen and der Westküste in Schweden ende August - Anfang September.

    Und Anfang Oktober die Sächsische Schweiz.

    Freue mich auf eure Erfahrungswerte und eure Kombinationen.

    Grüße

    Namie

  • Ich empfinde weitere sun-hoodies als angenehmer, diese entlüften besser.

    Demnach trage ich diesen immer als oberste Schicht, bis ich eine Puffer (40g Primaloft Gold)-/ Regen Jacke anziehen muss.

    Übliche Schichten unter dem sun-hoodie sind dann Polypropylen (im feuchten) oder Polartec Delta ( im heißen) Tank Top, sowie Polartec Alpha ( oder gleichwertige Alternative) Shirt und/ oder Pullover (Octa Fleece).

    Das reicht dann bis in den Winter, wenn man nicht zu lange lagert und nach dem Aufbau , sowie der Nahrungsaufnahme direkt im SchlaSa verschwindet.

    Skills are cheap - Passion is priceless

  • Ich passe meine Layer je nach Temperatur und Windstärke an: Mein OR Echo Sunhoodie ist der go to Baselayer für tagsüber. Bei kälteren Temperaturen (z.B. am Morgen) ziehe ich noch einen Alpha 90 Hoodie drüber. Wenn es sehr windig ist, trage ich Sunhoodie und Regenjacke (Berghaus Hyper). Wenn es kalt ist, trage ich Sunhoodie+Alpha+Regenjacke übereinander. Eine Windjacke nutze ich in meinem Setup nicht. Im Lager trage ich statt Regenjacke eine Patagonia Micro Puffyjacke. Im worst case - wie letztes Wochenende auf dem Schluchtensteig bei 0°C am Schluchsee - trage ich alle Zwiebelschichten zusammen. :)

  • Disclaimer: Man kann alles auch anders machen, aber mir geht es hier um Optimierung.

    Polartec Alpha erzielt maximales Isolationsgefühl direkt auf der Haut getragen, vor allem, wenn eng geschnitten. Ist quasi ein Netzbaselayer mit Fluff. Wird man vermutlich selten so tragen, aber ich wollts mal erwähnen.

    Sun Hoody würde ich maximal außen (also bis Midlayer-Bereich) tragen. Da der einigermaßen dicht gewebt sein muss, hat der auch einen (zumindest mäßigen) Windbreaker-Effekt. Sollte auch eher weit geschnitten sein, weil angenehmer in der Hitze.

    Die Frage "Sunhoody oder nicht" würde ich am Wind festmachen. Ist der häufig und kühl? Dann erledigt der quasi ständig getragene Windbreaker den UV-Schutz. Ist es eher heiß, dann Sunhoody als Baselayer. Unter den Hoody maximal etwas zur Schweißkontrolle, also etwas "netziges". Hat man keinen Windbreaker im Konzept, dann erledigt das die Frage. UV-Schutz ist äußerst wichtig!

  • Normalerweise trage ich nur das Sunhoodie. Mit Alpha drunter habe ich nich soo gute Erfahrungen gemacht, da das Sunhoodie wirklich luftig ist und kaum Wärme hält, man spürt einfach jeden Windhauch.

    Auf dem Fishermans Trail hatte ich ein plastik tank top drunter, das war dann ok bis 10°C mit shorts in Bewegung.

    Ansonsten kommt eine Windjacke drüber. Wenns noch kälter wird das Alpha zusätzlich unter die Windjacke.

    Ich finde auch, dass das Hoodie nur wirklich Sinn bei heiß+Sonne macht. Bei heiß+schattig würde ich ein t-shirt vor ziehen

  • Ich bin am Überlegen ob es Sinn macht folgende Schichten zu Kombinieren: Sport BH, Sun Hoody, Alpha Direct (stärke weiß ich noch nicht), Wind Jacke, Regen Jacke.

    Abzüglich des Sport-BHs habe ich auch genau die Sachen mit. Zusätzlich ein Merino oder PP-Langarmshirt zum schlafen und je nach Temperatur und Tour eine Iso Jacke.

    Sun Hoody immer als baselayer. Wenn's zu kalt wird, kommt meist nur die Windjacke drüber. Sollte das nicht reichen oder bereits morgens klar sein, dass es ein kühler Tag wird, kommt der Alpha Hoody UNTER den Sun Hoody (aus den von exULgäuer genannten Gründen).

  • Disclaimer: Man kann alles auch anders machen, aber mir geht es hier um Optimierung.

    Polartec Alpha erzielt maximales Isolationsgefühl direkt auf der Haut getragen, vor allem, wenn eng geschnitten. Ist quasi ein Netzbaselayer mit Fluff. Wird man vermutlich selten so tragen, aber ich wollts mal erwähnen.

    Sun Hoody würde ich maximal außen (also bis Midlayer-Bereich) tragen. Da der einigermaßen dicht gewebt sein muss, hat der auch einen (zumindest mäßigen) Windbreaker-Effekt. Sollte auch eher weit geschnitten sein, weil angenehmer in der Hitze.

    Die Frage "Sunhoody oder nicht" würde ich am Wind festmachen. Ist der häufig und kühl? Dann erledigt der quasi ständig getragene Windbreaker den UV-Schutz. Ist es eher heiß, dann Sunhoody als Baselayer. Unter den Hoody maximal etwas zur Schweißkontrolle, also etwas "netziges". Hat man keinen Windbreaker im Konzept, dann erledigt das die Frage. UV-Schutz ist äußerst wichtig!

    Danke für den Disclaimer : - ) Mir geht es ja darum das ich das ganze Prinzip dahinter verstehe, bevor ich dann mein Prinzip abändere.

    Da ich beim andern schnell eher zu arm werde trage ich manchmal auch bei Sonne und Wind keinen Windbreaker. Dafür habe ich aber eine sehr empfindliche haut inklusive Sommersproßen d.h. nutze immer Lichtschutzfaktor 50 bei der Sonnencreme und möchte nun schauen ob ich mir das einschmieren durch die richtige Bekleidung sparen kann, dennoch gut geschützt bin und wie sich dann das Konzept Sun Hoody ins gesammt Konzept einfügt.

  • Abzüglich des Sport-BHs habe ich auch genau die Sachen mit. Zusätzlich ein Merino oder PP-Langarmshirt zum schlafen und je nach Temperatur und Tour eine Iso Jacke.

    Sun Hoody immer als baselayer. Wenn's zu kalt wird, kommt meist nur die Windjacke drüber. Sollte das nicht reichen oder bereits morgens klar sein, dass es ein kühler Tag wird, kommt der Alpha Hoody UNTER den Sun Hoody (aus den von exULgäuer genannten Gründen).

    Ah super, ja zum schlafen werde ich auch mein Merinoshirt bei behalten.

    Danke : - )

  • Ein locker geschnittener UV Hoody oder UV Langarmshirt sind bei mir im Frühling/Sommer/Herbst der Baselayer + geeignete Kopfbedeckung + Sonnenbrille + Sonnencreme. Im Winter ziehe ich ein etwas wärmeres Langarmshirt an.

    Ich trage auch lange Hosen. Da bleibt nur noch das Gesicht, Ohren, Hals, Nacken und Handrücken zum Einschmieren übrig.

  • Im Sommer in den Alpen: Sport BH (Kufa), Sunhoody. Wenn es mal an einem Grat sehr kalt windig ist ziehe ich eine Windweste über.

    Jetzt gerade in Schottland, bei Temperaturen morgens um Null Grad mit kalten Wind: Sport BH (Kufa), von Liod eine Polypropylen Shirt mit Kragen aus der mittleren Stärke, Sunhoody. Im Laufe des Tages nur Polypropylen Shirt, wenn es über 10 Grad wird nur Sunhoody. In Pausen ziehe ich eine Windjacke über. Die Reihenfolge macht für mich so Sinn, da ich als erstes schnell den Sunhoody entfernen kann. Und das Polypropylen Shirt ist enger geschnitten als mein Sunhoody.

    Nachts dient der Sunhoody als gleitende Zwischenschicht zwischen dem Liod Langarmshirt mit Rundhals und in der dünneren Stärke und meinem Tagesshirt von Liod. (Erläuterung: zwei Lagen Polypropylen von Liod haften ähnlich wie Klettverschluss aneinander. Keine gute Idee das übereinander tragen zu wollen.) So kann ich alle Schichten auch Nachts nutzen und hab dennoch einen frischen Baselayer auf der Haut. Da es dieses Jahr in Schottland kälter war als gewöhnlich, hatte ich noch ein Langarmshirt von Brynje (Netz) als unterste Lage für die Nacht dabei. Dann noch Apexjacke und Quilt.

    Warum Polypropylen und kein Merino: ich schwitze viel und Merino wird dann nicht mehr trocken. Gerade in einer feuchten Umgebung wie häufig in Schottland anzutreffen. Die Polypropylen Shirts sind stark hydrophob und schon kurze Zeit nach der Aktivität wieder trocken.

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