Beiträge von Gams

    interessante Ideen hier.

    Deocreme kommt für mich leider nich in Frage (kann cremes an den Fingern/Händen nich ausstehen). Aktuell hab ich nen klassischen Deo-Roll-On, der einfach nach nichts riecht, aber ich nichvor mich hin müffel... aber das Packmaß davon nervt mich. Muss mal schauen, obs da was kleineres gibt, oder ob man das in kleinere Verpackungen umfüllen kann oder so... Die "Wild" Sticks von Rossmann find ich spannend... will ich mir mal anschauen, hab ich bisher noch nie gesehen... gibts die in der normalen Deoabteilung, oder bei den Reiseartikeln?

    Hier ein paar Ideen:

    Es gibt wiederbefüllbare Deo Roller z.B. bei Amazon. Vielleicht kannst du dein Standard Deo umfüllen?

    Es gibt Deo Sticks, Sonnensticks, in Papierhülsen in Bioläden, z.B. von Alviana, Rosenrot. In der Drogerie habe ich noch nichts gefunden. Die Papier Hülse als Behälter für den Alltag Deo Stick nehmen.

    Deo Creme in eine kleine Dose umfüllen.

    Mit Deo in Reisegröße zufrieden sein.

    • 2x Hoody: Ist dein Hoody vom Tag so durchgeschwitzt, dass du noch einen 2ten brauchst? Kannst du beide übereinander anziehen und dich noch bewegen?
    • ev. leichtere Mütze: gibt es im Winter bei Langlauf Sachen, z.B. Buff.
    • Cap aus Baumwolle? z.B. Buff 34g
    • Taschenmesser: gibt es eins von Victorinox mit 21g
    • Duschgel, Desinfektionsmittel etc. für die Dauer in geeignete Behälter abfüllen
    • gibt leichtere Trekkingstöcke
    • Geldbeutel kleinster Zipper Beutel z.B. Toppits. Münzen vermeiden ^^

    Vielen Dank für eure Anregungen! Vieles davon deckt sich mit meinen bisherigen Gedanken, einiges war für mich aber auch neu. Ich werde mir die Punkte noch einmal genauer anschauen und, wenn ich weiß, was ich möchte, an den passenden Stellen noch einmal nachfragen.

    hmmm_42 und Capere, hier noch meine Gedanken zu Karabinern, Rucksack und Baselayer. Sagt mir bitte gerne eure Meinung dazu:

    Karabiner
    Ich habe meine vorhandenen Karabiner und die von euch genannten Modelle einmal in einer Liste zusammengestellt:

    Schnapper

    • Den Edelrid 19 g hatte ich schon in der Hand und als zu klein empfunden.
    • Den CAMP Nano 22 kenne ich nicht. Verfängt sich das Seil in der Nase des Schnappers? Capere, warum sind die für den Nachsteiger entspannter?
    • Der Edelrid Mission Bent (29 g) hat keine Nase. Der findet bei mir Verwendung bei Exen, Keilen und Friends.

    Schrauber

    • HMS-förmig: Petzl Rocha (45 g)
    • D-förmig: Grivel Plume K3N (37 g)

    Safebiner: mit der Verschluss-Kategorisierung des DAV (siehe hier und hier) :

    • Mittlere Kategorie:
      - Twist Gate: Grivel Plume HMS K3GH Twin Gate (45 g)
    • Safelock – hohe Kategorie:
      - Ball-Lock: Petzl Am'D Ball-Lock (75 g)

    Ich finde, Karabiner müssen gut mit einer Hand bedient werden können.

    hmmm_42 und Capere , warum habt ihr euch hier für einen Verschlusskarabiner aus der mittleren Kategorie entschieden?

    Könnt ihr bitte genauer ausführen, wie ihr mein vorhandenes Material (1 × 2 m Reepschnur, 1 × 4 m Reepschnur, 2 × 120 cm Bandschlinge, 1 × Seilrolle, 1 × Seilklemme, 2 HMS-Schrauber, 4 Schnapper, 1 × Safebiner) für eine klassische Hochtour mit Spaltensturzgefahr, ohne Seilkletteranteil, ändern würdet?


    Rucksack
    Danke für den Vorschlag. Hier bin ich echt noch unschlüssig, was es werden soll. Ich finde meinen laufwestenartigen Rucksack grundsätzlich super, gleichzeitig stört mich aber doch einiges daran.

    Baselayer
    Ich nutze Baselayer zum Schlafen und Hüttenbekleidung. Die Skiunterhose dient mir dabei als Wärmebackup, falls sich die Bedingungen unerwartet ändern. Ähnlich überlege ich beim Oberteil, statt ein weiteres dünnes Langarmshirts ein wärmeres (Winter) Langarmshirt mitzunehmen?

    Als Flaschen dann natürlich tendenziell SoftFlasks sinnvoll und für mich nicht mehr wegzudenken.

    Trekkingstock gibts auch leichtere - insbesondere wenn du mit fixer Länge klar kommst.

    Hüttenschlafsack geht in MYOG aus 7D Soft Ripstop easy nochmals 40% leichter. ;)

    Brillen könnte man ggf. kombinieren, wenn du auf Photochrom (0-4 Reactiv bei Julbo) + Anpassung auf Sehstärke geht. Dann brauchts auch nur 1x Etui.

    Unterhose würde ich mich persönlich auf zwei (1x getragen und 1x Tausch) beschränken.

    Capere vielen Dank für deine Antwort.

    Über leichtere Wanderstöcke habe ich auch schon nachgedacht und hier im Forum immer wieder davon gelesen, aber bisher noch nichts Passendes gefunden. Ich verstelle die Länge von ca. 105–115 cm, je nach Einsatz, z. B. Aufstieg, Abstieg oder Winter mit Skitourenski. Beim Skitouren gehen finde ich den verlängerten Gummigriff meiner Stöcke ebenfalls praktisch, gerade bei längeren Querungen. Zusammengeklappt sollten sie außerdem nicht länger als ca. 58–59 cm sein, da sie sonst über den Rucksack hinausragen und z.B. beim alpinen Klettersteig oder bei Touren im 1. - 2. Grad nerven. Um Gewicht zu sparen, nehme ich nur einen Stock dafür mit.

    Vielen Dank, gut zu wissen, dass es Sonnenbrillen bis Kategorie 4 auch mit Sehstärke gibt. Das würde mir Brille, Etui und Kontaktlinsenzubehör ersparen.

    Das Weglassen der dritten Unterhose werde ich beim nächsten Mal ausprobieren. Ansonsten wird sie wohl mein Luxus-Item.

    hmmm_42 vielen Dank für deine Antwort.

    Eisschraube: Was wäre denn ein geeigneter MYOG-Schutz dafür? Ich habe schon alte Wasserschläuche als Schutz für den Pickel gesehen …

    Bei der 30cm Prusik habe ich mich auch schon gefragt wofür ich sie bei einer Hochtour brauche. Ich werde mich ja wohl eher nicht abseilen müssen. Die ist mir aus Gewohnheit vom Klettern reingerutscht. Aktuell sammle ich darauf meine ganzen Karabiner und Exen (Expressschlingen). Dafür könnte ich aber auch eine der Bandschlingen doppelt oder dreifach nehmen.

    Die zwei verbleibenden Prusik sind für Selbst- bzw. Kamerad:innen Rettung gedacht. Die Seilrolle und Seilklemme brauche ich für einen Flaschenzug zur Bergung, insbesondere wenn die zu bergende Person deutlich schwerer ist als ich. Ohne diese Hilfsmittel hätte ich damit tatsächlich Probleme. Welche dieser Komponenten würdest du für eine Hochtour trotzdem weglassen oder reduzieren?

    Erste Hilfe:
    - Rettungsdecke: hier habe ich schon viele Berichte dazu gelesen. Was spricht für dich dafür, Biwaksack und Rettungsfolie dabeizuhaben? Und wie viel wiegt die Rettungsfolie?
    - Israeli Bandage: Schaut echt praktisch aus. Wie viel wiegt die?

    Hallo zusammen,

    hier meine aktuelle Packliste für Hochtouren im Sommer und mehrtägige Hüttentouren. Frühstück und Abendessen gibt es auf der Hütte. Snacks für die Touren bringe ich selbst mit.

    Letztes Jahr war es an der Zeit einiges an Kleidung zu ersetzen, insbesondere meine Midlayer. Hier der Link zum damaligen tollen Austausch.

    Beim Optimieren meiner Ausrüstung habe ich mich vor allem auf die Gemeinsamkeiten von Klettern, Skitouren und Gletschertouren konzentriert. Dabei bin ich immer mit meinem 20-Liter-Rucksack unterwegs. Mein Fokus lag insbesondere auf Bereichen, die ich bei allen Berg - Aktivitäten nutzen kann, vor allem Kleidung, Übernachtung- und Hygiene sowie Karabiner.
    Damit haben sich Gewichtseinsparungen für die Hochtour von 1.5kg ergeben, davon Gletscher-/Hochtouren spezifisch sind eigentlich nur:
    - ein Wanderstock statt zwei.
    - Hochtourengurt: das Packmaß ist hervorragend und super praktisch auch für Klettersteige.

    Wo seht ihr noch Einsparungspotenzial?

    Ich freue mich über jeglichen konstruktiven Austausch und Feedback - gerne auch über Kleinigkeiten. Aktuell sehe ich perspektivisch noch Optimierungspotenzial beim Rucksack, bei der Hardshelljacke und bei der Eisschraube.

    Habt ihr darüber hinaus noch Ideen, konkrete Vorschläge oder Denkanstöße? Gibt es Dinge auf der Liste, die ihr anders lösen, leichter ersetzen oder ganz weglassen würdet?

    Im Winter ging es ganz gut mit der Trinkmahlzeit. Im Sommer klappt es gar nicht.

    Wieso der saisonale Unterschied ?

    Ich brauche immer einen Schluck Wasser nach dem Haferflocken Getränk. Im Winter bei Skitouren war es ok: ein Schluck vom Haferflocken Getränk und danach ein Schluck Wasser.

    Desto wärmer es wurde, desto mehr hatte ich das Bedürfnis gleich mit Wasser zu beginnen. Also ein Schluck Wasser, ein Schluck Haferflocken Getränk, ein Schluck Wasser. Das war mir zuviel Aufwand.

    Zu der Zeit habe ich auch mit Maltodextrin nach dem Joggen experimentiert und gemerkt das ich nicht noch zusätzliches Wasser brauche um meinen Durst zu stillen.

    Vielen Dank für eure vielen Antworten und Anregungen!

    Ich möchte hier zwei Rezepte für Energiebällchen teilen, die ich inzwischen auf verschiedenen Touren getestet und nach und nach verfeinert habe. Sie haben sich für mich als praktischer Snack unterwegs bewährt.

    Anmerkung zur Entstehung: Die Zutaten habe ich der KI vorgegeben, die Mengenangaben wurden mithilfe von KI zusammengestellt und von mir teilweise angepasst. Die Zubereitung sowie die verschiedenen Varianten und Anpassungen stammen von mir und wurden auf mehreren Touren ausprobiert und weiterentwickelt.


    Energie-Bällchen 1 (~971 kcal/205 g):

    Haferflocken (Schmelzflocken): 80g
    Maltodextrin: 25g
    Wasser (heiß): 2EL
    Reissirup: 20g
    Mandelmus (weiß): 80g
    Salz

    Energie-Bällchen 2 (~762 kcal/180 g):
    Haferflocken (Schmelzflocken): 70g
    Maltodextrin: 40g
    Wasser (heiß): 3EL
    Reissirup: 30g
    Mandelmus (weiß): 40g
    Salz

    Varianten: Kräutersalz, frische gehackte Kräuter, Koffeinpulver, süßes Paprikapulver, Sojasoße

    Zubereitung:

    • Maltodextrin in heißem Wasser auflösen, gut umrühren und kurz stehen lassen.
    • Reissirup, Mandelmus und Salz dazugeben und alles gut verrühren.
    • Haferflocken in der Küchenmaschine fein zerkleinern.
    • Alles miteinander vermengen und gut durchkneten.
    • Den Teig kurz im Kühlschrank ruhen lassen.
    • Anschließend Kugeln formen und für einige Stunden in den Kühlschrank geben.

    Vielen Dank für eure hilfreichen Antworten und Anregungen! Daraus habe ich mir einen eigenen Trainingsplan zusammengestellt, mit Fokus auf eine einfache Integration in den Alltag.

    Meine wöchentlichen Hügel-Intervalle habe ich zu Hügel-Läufen mit Rucksackgewicht angepasst und mich langsam an das gewünschte Zielgewicht herangetastet. Rauf Jogge ich im gewünschten Pulsbereich und runter gehe ich um die Gelenke zu schonen.

    Beim Krafttraining mache ich Kniebeugen und Ausfallschritte mit Rucksackgewicht, und das von Kay beschriebene Vert-Training mit unterschiedlichen Höhen und Gewichten. Dazu Wadenheben sowie zwei seitliche Beinübungen mit Terraband und Wackelkissen.

    Ich nutze einfache Bergtouren als Trainingstouren und nehme zusätzliches Wasser mit. Dabei beruhigt mich der Gedanke, das Gewicht bei Bedarf einfach durch Ausleeren des Wassers reduzieren zu können.

    Mit diesem Training hat meine Tour mit dem Zielgewicht auch super geklappt.

    Bei mir kommt es auf die Tour an:

    Ja: bei anspruchsvolleren Touren, Steilheit, Geröll und Schnee – für mehr Stabilität.
    Nein: bei gemütlichen (Tages)-Wanderungen. Hier stellt sich eher die Frage, ob ich überhaupt einen Rucksack brauche.
    Definitiv nein: beim Klettern – hier stört er mit Klettergurt und Kletterausrüstung.

    Dünne Handschuhe, eine dünne Mütze und ein Schlauchtuch gehören im September in den Alpen für mich definitiv in den Rucksack. Ebenso die Stirnlampe – das ist einfach Standardausrüstung.

    Nutze die Hütteninfrastruktur, um Wasser auffüllen zu lassen, etwas zu essen, zu trinken und Snacks zu kaufen. Nimm deinen Müll wieder mit. Der Abtransport ist oft aufwendig und sehr teuer.

    Ich bin ich mit dem OMM Core Fleece sehr zufrieden.

    Ganz ehrlich - ich nutze Nasenspray für Kleinkinder. Da ist die Flasche echt leicht. Da noch was "rausholen" ist für mich stupid light.

    Man kann natürlich alles auf den Prüfstand stellen - aber irgendwo wird's auch creepy.

    Nur meine Auffassung.

    Dieses Forum eint der Wunsch nach einem leichten Rucksack. Auf diverse Themen gibt es kreative, freundliche und hilfreiche Antworten, die zur Selbstreflexion anregen. Ich freue mich über jede Antwort auf meine Fragen. Jemand hat sich die Zeit genommen, darüber nachgedacht, in die eigene Packliste geschaut, etwas für mich abgewogen, vielleicht sogar etwas gegoogelt, um zu antworten.

    Ich überlege Nasenspray umzufüllen. Hat jemand Erfahrung damit?

    Die Form der Nasenspray-Flaschen ist ja darauf ausgelegt, dass das Spray möglichst weit oben in die Nase kommt.

    Da was ähnliches in kleiner und mit weniger Volumen zu finden, wird natürlich schwer.

    Du könntest es aber mal mit so einem kleinen Zerstäuber mit geringem Volumen versuchen. Oft gibt’s die nur im Set zu 100 Stück. Vielleicht findest du aber einzelne oder weniger umfangreiche Sets. Und zur Not kannst du da auch Desinfektionsmittel fürs Mini-Erste Hilfe Set reinfallen oder welche übers Forum verkaufen.

    Zerstäuber könnte funktionieren. Da hab ich nur noch keinen zum Ausprobieren. Also, falls wer einen von den Hundert Stück übrig hat, ich würde gerne einen abkaufen :)

    Ich habe mehrere 4ml Dropper. Da würde es zu Nasentropfen werden, und die Dosierung ist glaube nicht so einfach.

    Ich habe schon in der Apotheke gefragt, leider gibt es keine Einmaldosen wie bei Augentropfen.