Erfahrung mit Direktimport aus den USA

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  • Ja, das stimmt. Habe gerade nochmal nachgeschaut und Tarptent hat einen geringeren Warenwert angegeben als bezahlt wurde.

    Das ist Steuerhinterziehung und der Importeur (in diesem Fall der Käufer) ist dafür haftbar.

    Vermischt man da nicht auch € und $ ? Obwohl wenn ich das Pi mal Daumen durchrechne kommt es auch nicht hin.

    Ne, das ist definitiv kein Umrechnungsfehler. Der angegebene Wert kommt mir aus der Luft gegriffen vor.

    Dann scheint sich die beschriebene Praxis von PositivDenken nicht wirklich geändert zu haben. Ich finds aber schon überraschend dreist von Tarptent, dass die da keine Rechnungskopie mitschicken und einfach Wunschwerte angeben. Klar profitiere ich als Kaufer von niedrigeren Kosten, aber habe jetzt den Salat, dass ich mich darum kümmern muss.

  • Ich warte auch gerade auf weiteres Durston Gear (x-Mid und Poles). Dieses wird ab Kanada mit Fedex verschickt. Denke, da werden auch >100€ on top kommen. Ich werde berichten.

    Ich zitiere mich mal selber, da ich just die Zahlungsaufforderung von FedEx bekommen habe.
    Zu den 520€ (davon 30€ Porto) kommen folgende FedEx Gebühren (18€) und Zoll/Steuer (140€)


    Das muss man alles schon wollen! 😁😬

  • Ich zitiere mich mal selber, da ich just die Zahlungsaufforderung von FedEx bekommen habe.
    Zu den 520€ (davon 30€ Porto) kommen folgende FedEx Gebühren (18€) und Zoll/Steuer (140€)


    Das muss man alles schon wollen! 😁😬

    Der bietet doch auch „Canadian Post“ an, was hier durch DHL ausgeliefert wird, oder? Meine Bestellung jedenfalls war in den Gebühren günstiger. Kleinere Versandkosten, die dann auch steuerrelevant sind. Und nur 6 Euro für die Zollabfertigung durch DHL.

  • Ich zitiere mich mal selber, da ich just die Zahlungsaufforderung von FedEx bekommen habe.
    Zu den 520€ (davon 30€ Porto) kommen folgende FedEx Gebühren (18€) und Zoll/Steuer (140€)


    Das muss man alles schon wollen! 😁😬

    Der bietet doch auch „Canadian Post“ an, was hier durch DHL ausgeliefert wird, oder? Meine Bestellung jedenfalls war in den Gebühren günstiger. Kleinere Versandkosten, die dann auch steuerrelevant sind. Und nur 6 Euro für die Zollabfertigung durch DHL.

    Beim Porto hätte ich 5€ sparen können, und ein paar wenige Euro Gebühren. Dafür längerer Transit und Bearbeitung. Bei fast 700€ insgesamt, kommt es auf die 10€ auch nicht wirklich an.

  • Ja, das stimmt. Habe gerade nochmal nachgeschaut und Tarptent hat einen geringeren Warenwert angegeben als bezahlt wurde.

    Das ist Steuerhinterziehung und der Importeur (in diesem Fall der Käufer) ist dafür haftbar.

    Vermischt man da nicht auch € und $ ? Obwohl wenn ich das Pi mal Daumen durchrechne kommt es auch nicht hin.

    Möglicherweise ist das Seamsealing auch eine Dienstleistung, die, da sie in den USA durchgeführt wurde, in Europa nicht mehr versteuert werden muss...

  • Ich zitiere mich mal selber, da ich just die Zahlungsaufforderung von FedEx bekommen habe.
    Zu den 520€ (davon 30€ Porto) kommen folgende FedEx Gebühren (18€) und Zoll/Steuer (140€)


    Das muss man alles schon wollen! 😁😬

    Der bietet doch auch „Canadian Post“ an, was hier durch DHL ausgeliefert wird, oder? Meine Bestellung jedenfalls war in den Gebühren günstiger. Kleinere Versandkosten, die dann auch steuerrelevant sind. Und nur 6 Euro für die Zollabfertigung durch DHL.

    Beim Porto hätte ich 5€ sparen können, und ein paar wenige Euro Gebühren. Dafür längerer Transit und Bearbeitung. Bei fast 700€ insgesamt, kommt es auf die 10€ auch nicht wirklich an.

    Das soll nicht überheblich rüber kommen. Aber Fakt ist, dass die Sachen echt teuer werden, wenn sie selbst importiert werden. Sie sind aber trotzdem noch günstiger, als wenn über den online Fachhandel hier in D gekauft wird. Es lohnt sich auf jeden Fall und man hat die aktuellste Version und nicht ggf. Lagerware aus früheren Bestellungen. Garantie ist bei Durston und Zpacks absolut kein Thema. Während ich hier bei einem besagten Shop noch auf die erste Rückmeldung warte und in Berlin hinterher telefonieren muss , hat Durston oder Zpacks schon das Ersatzteil via Express steuer- und kostenfrei zugeschickt.

  • Möglicherweise ist das Seamsealing auch eine Dienstleistung, die, da sie in den USA durchgeführt wurde, in Europa nicht mehr versteuert werden muss...

    Nein, das wäre dann, wenn sie Dir dort die Haare schneiden, das musst Du auf dem Rückweg nicht versteuern. :)

    Seamsealing veredelt das Produkt und steigert damit den Wert. Selbst die Transportkosten unterliegen Zoll und Steuer, weil sie den Zollwert des Produkts erhöhen (ohne wäre es ja nicht hier). - Lediglich, wenn der inländische (hiesige) Anteil der Transportkosten explizit getrennt ausgewiesen wäre, würde der nicht in den Zollwert einfließen.

  • Seamsealing veredelt das Produkt und steigert damit den Wert.

    Da wird nix veredelt, das verschandelt höchstens das Produkt. Ob nötig oder nicht, es sieht mistig aus und fühlt sich auch ebenso mistig an. Davon ab ist das Produkt dann nicht mehr neu, sondern war schon mal in Nutzung.

    Von Veredelung habe zumindest ich eine andere Vorstellung , so ein gepansche verbessert eine Qualität nicht.

    Würdest du eine Wetterschutz Jacke bemängeln, weil diese schlechte Nähte hat und der Verkäufer schmiert dir da Silikon drauf ... Dann würdest du diese Veredelung auch nicht gut finden .

    (Diesen Text bitte nicht zu ernst nehmen 🤫)

    Skills are cheap - Passion is priceless

  • Ich hätte mal eine Frage in die Runde. Habe mir vergangene Woche bei Tarptent das Protrek bestellt. Sunme ohne Versand waren 299 USD (+40 USD Versand mit DHL Express).

    Am Freitag kam ein Anruf von DHL rein, dass ich doch bitte für eine schnellere Zollabwicklung über das DHL4You Portal eine Artikelbeschreibung und eventuelle Rechnungen einschicken soll. Soweit so gut und nachvollziehbar.

    In der Mail von DHL haben die mir im Anhang auch das "Waybill Doc" von Tarptent mitgeschickt und die Zahlen darauf sind doch durchaus komisch:

    Im Vergleich dazu die Mail von Tarptent an mich:

    Wie ist diese Diskrepanz zu erklären? Gezahlt habe ich letztendlich 340 USD an Tarptent, also Sales Tax wird es wohl nicht sein. Wollte Tarptent mir etwas Zollgebühren ersparen?

    Paket liegt seit Samstag in Leipzig und steckt wohl beim Zoll fest (gibt 1x täglich den Status "Zollvorgang" und das wars).

  • Order Details sind keine Rechnung ;) Ich habe mal eine Sammelbestellung mit individuellem Gutschein gemacht. Order Details waren 6x 129€. Rechnung waren 499€.

    Eine Auftragsbestätigung ist keine Rechnung!

  • Von Betrug ist keine Rede. - Tarptent scheint regelmäßig zu niedrige Wertangaben zu machen. Und dann gibt es halt solche Rückfragen beim Import.

    Die Abwicklung wird ein wenig dauern, wie lange, ist schwer vorhersehbar. Ich hatte mal einen Rucksack 3 Wochen in der Zollabwicklung liegen, meistens geht es aber deutlich schneller. Und Du musst dann halt Zoll + Abwicklungkosten von DHL Express und auf alles zusammen 19% MWSt. zahlen. Größenordnung 100 EUR.

  • Von Betrug ist keine Rede. - Tarptent scheint regelmäßig zu niedrige Wertangaben zu machen. Und dann gibt es halt solche Rückfragen beim Import.

    Die Abwicklung wird ein wenig dauern, wie lange, ist schwer vorhersehbar. Ich hatte mal einen Rucksack 3 Wochen in der Zollabwicklung liegen, meistens geht es aber deutlich schneller. Und Du musst dann halt Zoll + Abwicklungkosten von DHL Express und auf alles zusammen 19% MWSt. zahlen. Größenordnung 100 EUR.

    Gehe mit meinem Laien-Jurawissen auch davon aus dass mir da nix blüht. Habe ja immer korrekte Angaben gemacht. Zeit ist zum Glück kein Problem und mit so 100-120€ habe ich immer gerechnet.

  • Order Details sind keine Rechnung ;) Ich habe mal eine Sammelbestellung mit individuellem Gutschein gemacht. Order Details waren 6x 129€. Rechnung waren 499€.

    Eine Auftragsbestätigung ist keine Rechnung!

    Beim Stichwort Gutschein kam mir ein Hirngespinst:

    Angenommen Händler X in den USA verkauft seine Produkte ganz normal über seine Homepage. Gleichzeitig bietet er für $100 eine Art digitalen Token an (da dürfte ja nur die Umsatzsteuer anfallen und kein Zoll), welchen den Kunden es ermöglicht eine "internationale Version" des gleichen Produkts zu kaufen, die zufälligerweise genau $100 günstiger als die reguläre Version ist.

    Damit wäre der Zollwert niedriger aber der Händler bekommt sein volles Geld.

    Rechtlich vermutlich mindestens im Graubereich ^^

  • Ich habe jetzt das gegenteilige erlebt. Bei hmg mit 20% Rabatt gekauft. Die geben für den Versand und die Zollabwicklung aber den ursprünglichen nicht reduzierten Preis an auf den ich jetzt Steuern zahlen muss.
    Die Begründung:

    „Thank you for reaching out. We can appreciate your wish to ensure all customs fees are accurate!

    Customs paperwork we submit always reflects the value of the product rather than the price paid (if discounts were available), as this is how customs fees are typically calculated. Regrettably, we do not have control over any process in your local customs office, but I can assure you we've provided the necessary paperwork.“

    Ich habe über Jahre immer mal wieder direkt in den USA bestellt, aber so eine aberwitzige Begründung gab es noch nie.

  • Das ist auch nicht korrekt.

    Zitat

    Art. 70 Abs. 2 Unionszollkodex (UZK):

    "Der tatsächlich gezahlte oder zu zahlende Preis ist die vollständige Zahlung, die der Käufer an den Verkäufer oder der Käufer an einen Dritten zugunsten des Verkäufers für die eingeführten Waren leistet oder zu leisten hat, und schließt alle Zahlungen ein, die als Voraussetzung für den Verkauf der eingeführten Waren tatsächlich geleistet werden oder zu leisten sind."

    Tatsächlich gezahlter oder zu zahlender Preis

    Ein eingeräumter Rabatt auf einen Listenpreis wird bei der Ermittlung des Zollwerts berücksichtigt. Wenn Du kannst, weise dem verzollenden Unternehmen den tatsächlich gezahlten Betrag nach.

  • Ich habe schon mehrfach aus USA importiert und mein Zollwert bezog sich immer auf Produktkosten + Versandkosten, also tatsächliche Zahlung. Rabatt führte zu geringerem Zollwert. Die HMG Begründung widerspricht meinen Erfahrungen und Auffassungen von Zollabwicklung.

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