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  • Naja, wenn die Wand idealerweise die Temperatur der Luft hat, wieso sollte da was kondensieren? Und die Isomatten die ich kenne sind alle wasserfest.

    Die Temperatur welcher Luft? Derjenigen drinnen oder draussen?

    Normalerweise ist es drinnen wärmer, und die Zeltwand hat eine Temperatur irgendwo zwischen der Temperatur aussen und der Temperatur innen. Im "kritischen Bereich" ist die Wand dann unter dem Taupunkt der feuchten Luft innen, und die Feuchtigkeit kondensiert.

    Ich habe nicht gesagt, dass die Lüftung nix bringt, sondern nur gegen Kondensation nicht hilft. ;)

    Sollte sie aber, da der Luftaustausch Feuchtigkeit aus dem Innern nach aussen wegführen sollte. Damit bleibt die relative Luftfeuchtigkeit tief und der Taupunkt ebenso. Besonders wenn aussen nicht gerade Nebel oder Regen vorherrscht, sollte die Kondensation im Innern damit verhindert werden können, oder wenigstens tief bleiben.

    Meine Erfahrung ist jedenfalls, dass Kondensation in windstillen Nächten ein Problem ist, ausser das Zelt ist sehr weit geöffnet. Bei Wind tritt hingegen kaum je Kondens auf, es sei denn, draussen ist die Luft gesättigt.

    Einmal editiert, zuletzt von ULgeher (15. September 2025 um 20:58)

  • Kondensation hat sich in diesem Forumsthema als Nummer 1 Problem für Biwaksäcke hervorgetan. Der Taupunkt ist offensichtlich Teil davon. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Kommunikation nicht mehr so richtig zielführend im Sinne des Themas ist. Meine subjektive Wahrnehmung.

    Wie WonderBär bereits aufgezeigt hat, ist das ja alles nichts Neues und bestens ergründet. Die Frage die mich beschäftigt, ist, wie man auf kreative Art und Weise einen MYOG Biwaksack entwerfen kann, der das Problem der Kondensation signifikant verringert, ohne die Vorteile des Biwaksacks zu sehr aufzuweichen.

    Ich bin gespannt!
    Bitte lass uns an Deinen Ideen teilhaben.

    Ich denke dafür mache ich ein neues Thema im entsprechenden Unterforum auf. Scheint mir hier nicht passen für alle Mitlesenden. Ich bin auch noch auf ein (für mich) sehr interessantes Projekt gestoßen, wo ich gerne mehr erfahren würde wollen.


    Aber vielleicht nochmal ein wenig zurück zum Anfang:
    Dieser Review zum bereits erwähnten MLB Soul eVent Bivy scheint ja relativ beliebt zu sein. Allerdings auch etwas alternativlos und alleine stehend. Ich wäre durchaus bereit dafür zu zahlen den Artikel lesen zu dürfen. Aber eine Premium Mitgliedschaft ist es mir doch irgendwie nicht wert. Hat jemand in der Runde Zugriff und kann da mal rein schnuppern?

  • Naja, wenn die Wand idealerweise die Temperatur der Luft hat, wieso sollte da was kondensieren? Und die Isomatten die ich kenne sind alle wasserfest.

    Wenn du aussen Temperaturtechnisch am Taupunkt bist is man drinnen weit wärmer und drüber.

    Ja, aber dann wandert der Taupunkt eben weiter nach innen, sprich, in die Isolierschicht, und dort passiert dann die Kondensation? Irgendwo zwischen Körper- und Außenpunkt muss ja der Taupunkt liegen.

    Normalerweise ist es drinnen wärmer, und die Zeltwand hat eine Temperatur irgendwo zwischen der Temperatur aussen und der Temperatur innen. Im "kritischen Bereich" ist die Wand dann unter dem Taupunkt der feuchten Luft innen, und die Feuchtigkeit kondensiert.

    Ich muss zugeben, dass ich die Fragestellung doch irgendwie interessant finde. Was würde denn passieren, wenn ich einen Schlafsack mit einer dampfdurchlässigen, aber Wasserdichten Hülle nähen würde? Sprich Biwaksack weg, nur der Schlafsack direkt als “Shelter”.
    Ich möchte nicht behaupten, dass das als vollständiges Shelter eine gute Idee ist. Aber ich frage mich gerade wirklich was dann passiert. Quasi ein vereinfachtes Szenario ohne die extra Hülle des Biwaks mit mehr oder weniger Luft dazwischen.

    Der Körper produziert im Schlafsack Wärme. In Relation zu seinem Wärmedurchlasskoeffizienten, verlangsamt der Schlafsack den Wärmeaustausch mit der Außenluft. Wenn die Außenluft im Verhältnis zur Luft innen so viel kälter ist, dass sie die absolute Menge an Wasser die von innen kommt nicht halten kann, sprich unter dem Taupunkt liegt, wo setzt sich dann das Wasser ab?
    Bereits in der Isolationsschicht selber, da dort die Temperatur an einem Punkt nach außen hin den Taupunkt unterschreitet? Oder erst an der Außenhülle? Traumszenario wäre ja an der Außenseite der äußeren Hülle. Vermutlich eher unrealistisch oder?

  • Die Frage die mich beschäftigt, ist, wie man auf kreative Art und Weise einen MYOG Biwaksack entwerfen kann, der das Problem der Kondensation signifikant verringert, ohne die Vorteile des Biwaksacks zu sehr aufzuweichen.

    Ich denke, es hilft, einen Luftraum zwischen Biwaksack und Schlafsack zu haben. Das ergibt eine stufenweise Absenkung der Temperatur. Auch kann so Feuchtigkeit, die irgendwo entsteht, über die gesamte Oberfläche des Biwaksacks austreten.

    Wenn Durchlüftung möglich ist, z.B. indem man das Bivy "aufspannt" und im Kopfbereich offen lässt (aber ohne allzusehr hineinzuatmen), hilft das sicher auch.

    wilboDas mit der Durchlüftung und Kondens ist nicht Theorie, sondern meine praktische Erfahrung mit Zelten und Tarps. Bin eben aus Schweden zurück, und habe dort windige und windstille Nächte erlebt, bei ähnlich tiefen Temperaturen. Mit Wind war das Zelt morgens innen trocken, mit wenig Luftbewegung musste es sehr stark geöffnet werden, da ansonsten am Morgen alles voll Kondens war. Bei deinem Lavu hilft die Öffnung an der Spitze wahrscheinlich nur, wenn da ein konstanter Luftstrom durchgeht, d.h. es ein wenig windet und die "Türen" oder der Perimeter genügend offen sind.

  • Wind ist bei nassen Tarps / Zelten ein Faktor, der zu einer schnelleren Trocknung der Oberflächen führt. Das kann ich natürlich ebenfalls beobachten.

    Mir geht es hier vorrangig um Situationen, bei denen der Taupunkt unterschritten wird. In diesem Szenario ist auch der Wind mit Feuchtigkeit gesättigt und die Trocknung bleibt aus. Im Gegenteil, bei solchen Witterungsverhältnissen wird mit Wind schnell alles klitschnass.

    Es wird ja immer gehofft, dass auch ohne Wind die Kondensation an den Zeltwänden verhindert werden kann. Und da sind meine Erfahrungen eben eindeutig, dass die beste „Lüftung“ nichts bringt.

    Es sei denn, ich schaffe ein eigenes Mikroklima wie mit einem Ofen oder einer Feuerstelle.

  • Ich denke, es hilft, einen Luftraum zwischen Biwaksack und Schlafsack zu haben. Das ergibt eine stufenweise Absenkung der Temperatur. Auch kann so Feuchtigkeit, die irgendwo entsteht, über die gesamte Oberfläche des Biwaksacks austreten.

    Wenn Durchlüftung möglich ist, z.B. indem man das Bivy "aufspannt" und im Kopfbereich offen lässt (aber ohne allzusehr hineinzuatmen), hilft das sicher auch.

    Das entspricht meinem vorhergehenden Vorschlag einen solchen Biwak zu konstruieren, mit einer großen Belüftung an Kopf- und Fußende. 👍

    Mir geht es hier vorrangig um Situationen, bei denen der Taupunkt unterschritten wird. In diesem Szenario ist auch der Wind mit Feuchtigkeit gesättigt und die Trocknung bleibt aus. Im Gegenteil, bei solchen Witterungsverhältnissen wird mit Wind schnell alles klitschnass.

    Es wird ja immer gehofft, dass auch ohne Wind die Kondensation an den Zeltwänden verhindert werden kann. Und da sind meine Erfahrungen eben eindeutig, dass die beste „Lüftung“ nichts bringt.

    Du sprich den Punkt an, wo es nicht um den Taupunkt von der warmen und feuchten Luft aus dem Inneren des Schlafsacks geht, sondern (zusätzlich) dem Taupunkt der warmen Luft des Tages zur Nacht hin. Korrekt? Sprich wenn die kalte Nachtluft dien Wassergehalt der zuvor wärmeren Luft am Tag nicht mehr halten kann. Das ist ja nochmal ein separater Aspekt. Aber vielleicht liegt hier das “Missverständnis”.

    Finde ich auf jeden Fall einen sehr spannenden Punkt. Wenn für diesen Fall Durchlüftung nicht mehr funktioniert, was sind deiner Erfahrung nach hierfür gute Lösungen? Das sollte ja unter einem Tarp das selbe Problem sein, oder?

  • Das sollte ja unter einem Tarp das selbe Problem sein, oder?

    Genau, sobald kein Wind geht, hängt bei mir unterm »gut belüfteten« Tarp genauso viel Kondenswasser wie im »schlecht belüftetem« Zelt.

    Für mich ist die Lösung reichlich Abstand zum Fly und ein vernünftiger Abfluss für das Kondenswasser. Also bestenfalls nicht in die Bodenwanne. ;)
    Beim Bivy bedeutet dies für mich, den Schnitt mit einer gewissen Großzügigkeit zu gestalten. Wie schon erwähnt, sollte möglichst nicht zusätzlich in den Bivy rein geatmet werden.
    Sobald die Atmungsaktivität vom Material nicht mehr ausreicht, wird es mehr oder weniger Kondenswasser geben. Dann würde ich beim Schlafsystem wahrscheinlich lieber Apex statt Daune verwenden.
    Wenn das nicht zu warm ist, vielleicht sogar eine Kombi von beidem, innen Daune, außen Apex.

  • Ja, so langsam bekomme ich das Gefühl die Materie doch immer besser zu durchdringen. Das hilft um über Lösungswege nachzudenken.

    Ich habe ursprünglich gemeint, dass ich das hier nicht in diesem Thema teilen möchte. Aber irgendwie passt es jetzt doch ganz gut. Ich finde nämlich dieses Projekt sehr inspirierend. Nicht das ich es unbedingt genau so haben möchte. Aber es geht grob in die Richtung in welche ich auch aktuell denke: Wie kann man ein Biwak so “upgraden” das die Feuchtigkeit nicht so ein drastisches Problem darstellt. Gar nicht im Sinne von Komfort, mehr Platz/Raum oder Ähnliches. So einfach wie möglich, mit so wenig Feuchtigkeit wie möglich.
    Leider hat die Person noch nicht auf meine Rückfragen via E-Mail geantwortet.

  • Ich nenne meine Vision das EWMS “Biwak”. Offensichtlicherweise steht das für die Eierlegendewollmichsau als Biwak. Kann alles, keine Nachteile, Null Feuchtigkeit. Und Ultraleicht versteht sich. Man muss ja Träume und was zum Nachdenken haben.

  • so langsam bekomme ich das Gefühl die Materie doch immer besser zu durchdringen. Das hilft um über Lösungswege nachzudenken

    Nichts für ungut, aber irgendwie ist der ganze Thread sehr theoretisierend. An deiner Stelle würde ich mir mal einen Biwaksack besorgen (Leihen oder auf dem Gebrauchtmarkt und wenn es ein Militärteil ist, die Carinthias der Bw sind nicht schlecht, nur schwer) und einfach mal rausgehen, vielleicht siehst du die Sache nach einem Regenwochenende in so einer Tüte völlig anders.

  • Nichts für ungut, aber irgendwie ist der ganze Thread sehr theoretisierend. An deiner Stelle würde ich mir mal einen Biwaksack besorgen (Leihen oder auf dem Gebrauchtmarkt und wenn es ein Militärteil ist, die Carinthias der Bw sind nicht schlecht, nur schwer) und einfach mal rausgehen, vielleicht siehst du die Sache nach einem Regenwochenende in so einer Tüte völlig anders.

    Das ist ein vollkommen berechtigter Kommentar. Da spielen gewiss persönliche Makel eine Rolle. Der nächste große Tripp die Tage wird auf jeden Fall erstmal noch mit dem alt bewährten Zelt stattfinden.

    Trotzdem verstehe ich nochmal besser, wieso der Winkel von Außenwänden eine Rolle spielen. Wie die verschiedenen Taupunkte zusammenspielen. Wie Belüftung ein Lösungsaspekt ist, aber nur für ein Teil des Problems. 🤷

    Und wenn die Lösung so offensichtlich wäre, dann gäbe es das Produkt ja auch bereits.

    Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich hoch. Und ich habe bereits (mehrfach?) zum Ausdruck gebracht, dass mir das bewusst ist. Trotzdem hilft (mir) das darüber Nachdenken und im Kopf durchspielen oft Dinge tiefgründiger und besser zu verstehen. 🙃

    Nichtsdestotrotz gibt es immer Innovation und Wandel. Und schau dir nur was für beeindruckend “erfolgreiche” MYOG Projekte es in diesen und anderen Foren gibt. Es muss ja nicht Markt tauglich sein. In diesem Fall wird es wenn überhaupt nur eine einzigartige Lösung für sehr subjektive Bedürfnisse. Viel wahrscheinlicher passiert aber einfach nichts. 🫣

    Wie dem auch sei. Gute Einwände. 👍

  • Ich finde solche theoretischen Überlegungen auch immer ganz spannend. Ich lande gedanklich aber immer wieder bei einem Tarp :D

    Cowboycamping mit einem STS Nano Moskitonetz, bei Regen ein minimalistisches Tarp drüber. strathor Schau dir doch mal die Experimente mit Xfoil an. Oder aus DCF. Darunter sehe ich keinen Platz für gewichtsrelevante Alternativen. Mit wenig Mehrgewicht hat man dann auch schon ein doppelwandiges Zelt, zb das Stealth 1 oder Yama Cirriform. Der Footprint ist wirklich minimal, da sehe ich kaum einen Unterschied zu einem bivy. Oder, alternativ immerhin ein bivy in dem man sitzen kann, zb das Big Sky Wisp. Letzteres ist übrigens unbeliebt weil es eben das Kondensproblem nicht handhaben kann. Ich denke mit so einem Moskitonetz-Schlauch zum Boden (Perimeter net oder wie das heißt?) statt Bodenwanne wäre es sogar besser. Also quasi ein Tarp ^^

  • Biwaksack mit Abstand?

    Ich denke da ans Bristlecone Bivy, aber mit Membran.

    Ja, meine Gedanken kreisen u.a. um solche Ansätze. Was zeichnet das Bristlecone hier für dich aus? 😃


    Ein 3f ul Lanshan 1 Pro dürfte ähnlich schwer sein. Der Vorteil hier ist einfach der geringe Platzbedarf da die meisten Leinen entfallen, ggf sogar alle und somit Liegefläche gleich Aufbaufläche ist.

  • Was mir neben der ganzen Diskussion um Tau- oder Nichttaupunkt völlig unklar geblieben ist - wo soll denn der Reiz eines Biwaksacks bei weniger erfreulichen Bedingungen liegen? Bei schönem Wetter brauche ich keinen und wenns mies ist - also Spaß macht das nicht.

    Meine Erinnerungen an Übernachtungen im Biwaksack sind, nun mal freundlich ausgedrückt, sehr durchmischt. Also absichtlich i Biwak übernachten? Nö, nur wenns sein muß!

    Ich habe schon so viel aus meinen Fehlern gelernt. Ich gedenke noch weitere zu machen.

  • Lustig - 60 Beiträge zu diesem Thema... Mal wieder... Okay vielleicht premiere hier im neuen Forum...

    Kurz:

    Einfach machen: Sprich, bei richtigem Kack-Wetter mit dem Biwaksack draußen übernachten - Wahrscheinliches Outcome: Faszination Biwaksack=aus und vorbei.

    Lang:

    Es ist eigentlich ganz einfach. Man holt sich einen günstigen Biwaksack, wie er in den Bergen (je nach Tour) als Notfallausrüstung ohnehin in den Rucksack gehört. Dann geht man in den kommenden Herbstmonaten einige Tage raus, vielleicht ein paar kleine Mittelgebirgswanderungen im Umland (Harz, Schwarzwald, Vogesen whatever). Am besten wenn ein bisschen Regen angesagt ist... Idealerweise ist ein Unterschlupf für den Notfall in der Nähe. Eine Nacht, max. Zwei Nächte im Sch**Wetter im Biwaksack. Und vorbei ist es mit der "Faszination Biwaksack"... War zumindest bei mir so. Wenn man das durch hat, kann man sich nämlich das Geld für ein teures Ausrüstungsteil vielleicht ganz einfach sparen. Ich sags mal so: meine Erfahrung mit "wasserdichten" und "atmungsaktiven" Superduper-Ganz-Toll-das-gabs-noch-nie-Wundermateralien für einen ganzen Berg Euros ist, naja, vorsichtig gesagt, nicht so geil....

    Selbst wenn der Schlafsack im Biwaksack trocken bleiben würde - es fehlt trotzdem Platz zum Essen, Lesen, Kochen, Rucksackpacken, Umziehen oder auch einfach nur richtig schlechtes Wetter aussitzen, wenn man nicht weiter möchte oder kann... Teilweise sind bei uns die Etappen bei schlechtem Wetter auf längeren Touren einfach deutlich kürzer, weil wir keine Lust mehr haben - dann wird aber die Zeit im Camp automatisch länger...

    Ist ja nix dagegen zu sagen, dass man sich Gedanken macht - irgendwann ist ein Proof of concept aber sinnvoll. Ich würde dem TE einfach mal den Praxisversuch empfehlen, vielleicht ist das Thema ja dann auch durch (wie bei wahrscheinlich vielen von uns)...

    PS: für mich wäre der Biwaksack außerhalb der Notfallausrüstung nur für ganz spezielle Anwendungszwecke denkbar. ZB im Rahmen von Ultra-Rennen im Lauf- oder Bikepacking-Bereich. Oder auch Hüttentouren, wo man sich nur gelegentlich irgendwo hinlegen möchte, wenn es um die Übernachtung an ganz besonderen Stellen geht (zB Fotographie von Tieren oder Sternen). Da ich das aber alles nicht mache, bleib ich beim Zelt. Es findet sich eigentlich immer ein Platz irgendwo. Auch in den Alpen, Pyrenäen usw. Die Anlässe wo die Platzsuche echt schwierig war, waren echt die absolute Ausnahme. Wenn man das Zelt 6 Wochen lang jeden Abend aufbaut, geht das auch fix in wenigen Minuten von der Hand. Man kann ja das Nudelwasser parallel warm machen... Wenn ich (bei gutem Wetter) raus schauen will, mach ich die Seiten auf und liege (fast) wie unter einem Tarp. Nachts bin ich meistens einfach müde, da wird gepennt. Auf längeren Touren finde ich eine gute Erholung (=ein gewisser Komfort) essentiell, das spielt auch eine große Rolle beim Schlafsetup. Der Bock ist nämlich sonst nach ein paar Kack-Nächten ganz schnell alle - und die Stimmung untereinander leidet auch extrem (wenn man nicht alleine unterwegs ist). Sternekucken gibt's nur bei der "Pinkelpause" oder wenn man sowieso früh aufsteht. Gewichtsvorteile sehe ich keine wesentlichen beim Biwaksack - schon gar nicht wenn man was atmungsaktives mit einem Apex Quilt kombiniert.

    My two cents.

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