Für die Bikepacker unter euch:
Das Riverside 920 gibt's gerade für knapp 1400 Euro - ganz guter Preis für ein Rad mit der Ausstattung.. falls jemand sowas sucht..
Für die Bikepacker unter euch:
Das Riverside 920 gibt's gerade für knapp 1400 Euro - ganz guter Preis für ein Rad mit der Ausstattung.. falls jemand sowas sucht..
Hallo zusammen,
Neulich hat mir der Algorithmus dieses Video eingespielt.
Was ich daran interessant finde ist nicht so sehr die elektrische Pumpe, da ich irgendwie nicht so gerne noch mehr Sachen mit Akku mit mir herum fahren möchte.
Was ich dagegen auf jeden Fall dieses Jahr noch testen werde ist der folgende Trick um einen tubeless Reifen unterwegs wieder auf die Felge zu bekommen. Das kann bei manchen Felgen/ Reifen Kombinationen unterwegs ohne Kompressor ja evtl wirklich eine Herausforderung sein.
Meine Vittoria Mezcals auf dem bisher für Bikepacking verwendeten Hardtail bekomme ich sicher wieder auf die Felge. Dafür habe ich die Lezyne Mini Floor Pump dabei. Die ist aber mit ca. 200g auch wirklich ziemlich schwer und vor allem sperrig.
Auf dem anderen Bike habe ich Schwalbe G One R Reifen und da habe ich auch mit der größeren Standpumpe Zuhause bisher immer verloren und dann zum Kompressor gegriffen - von daher habe ich durchaus Interesse an der Methode!
Hier also der Trick aus dem Video oben:
1. Beide Felgen erhalten die Muc Off Big bore Valves
2. Der zweite, intakte Reifen wird bis 3,5-4 bar aufgepumpt (Maximalwert beachten!)
3. beide Ventile werden mit einem Druckschlauch verbunden
4. Beide Ventile werden geöffnet
5. Der aus dem intakten "Spenderreifen" entweichende Luftstoß ist ausreichend um den reparierten Reifen auf die Felge zu setzen
Man spart sich also evtl das Verwenden eines Schlauches und fährt weiter tubeless - finde ich ziemlich genial!!
Die Muc Off Ventile sind zwar Schweine teuer aber vielleicht ist man damit dann ja auch das Problem mit den durch Dichtmilch verklebten Ventilen los...
Bitte beachtet, ich habe das bisher nicht selbst ausprobiert da ich noch nicht entsprechende Ventile nachgerüstet habe. Es könnte auch sein dass es bei manchen Felgen Reifen Kombinationen gar nicht funktioniert - wenn man aber mit einem wenige Gramm schweren Schlauch unterwegs problemlos die Reifen wieder drauf bekommen sollte, dann nehme ich in Zukunft einen solchen Schlauch in meine mobile Werkstatt auf und nehme eine kleinere Pumpe...
Wenn das jemand hier schon probiert haben sollte freue ich mich über einen Erfahrungsaustausch!
Gruß m
Mir kam unterwegs die Idee einen fürs Radfahren spezialisierten Pullover zu schneidern. Als Schnittmuster kann ich eine meiner Radjacken abpausen. Folgende Features kommen mir gerade in den Kopf:
Eng geschnitten mit langem Rücken.
Brust und Ärmel mit windabweisenden Stoff gelined
Mindestens 1/4, eventuell sogar Full Zip
Eher AD60 als 80 oder 90Beim Rücken bin ich mir unsicher ob ich ihn mit einem Netzstoff wie bei Windwesten line oder nur Alpha verwenden sollte.
Ich denke da auch drüber nach - ich werde das aber wahrscheinlich eher simpel lösen. Da eh eine Windweste mit soll, braucht das Alpha Teil diese Eigenschaft nicht. Das Alpha 60 ist sehr luftig da braucht es keinen extra Netzstoff (man sollte aber vielleicht etwas drunter tragen
)
An den Armen reicht mir meist ein langes Trikot oder Merino Teil oder Ärmlinge - daher wird es bei mir wohl einfach eine Weste zum drüber ziehen - auf RV direkt am Alpha hab ich nicht so Lust...
Ich habe Pullis aus 60er und 80er. Das dünnere habe ich deutlich lieber - das 80er ist mir oft sogar zu warm - v.a. bei Aktivität - eine Weste aus 60er wird so leicht da kann man den Schlafpullover trotzdem noch einpacken ![]()
Alcohol Etilico - Spanien - Supermarkt, Drogerieabteilung
oder Alcohol de quemar
(aber Vorsicht, es gibt da auch so blaues Zeug, das russt wie sau und wird nicht richtig heiß, auf KEINEN Fall kaufen, wenn man nicht mit Hiker hunger 1000 Jahre auf die Nudeln warten will)
Was außerhalb Norwegens kaum bekannt ist: Hurtigruten und Havila als die beiden staatlich beauftragten Kystrute Betreiber sind primär öffentlicher Nah und Fernverkehr. Bei Reisen bis ich glaube 24h braucht es keine Kabine und es ist vergleichsweise sehr günstig. So sieht man auf den Schiffen viele Studenten und co von Tromso auf die Lofoten fahren etc. wenn Zeit keine Rolle spielt, könntest du entsprechend mit mehreren Stops auf diese Weise günstig reisen.
Das Stichwort ist „Port to Port“.
Wir haben das vor einigen Jahren mal ab Bergen in Richtung Norden gemacht - ich weiß aber nicht mehr genau wo wir ausgestiegen sind. Es war auch spontan ohne große vorherige Reservierung.
Es waren auch mehr als 24 Stunden am Stück, denn ich weiß dass wir nachts im Salon die Matte ausgerollt haben.. ich denke wir hatten so die größte Luxuskabine auf dem Schiff mit Blick nach vorne über den Bug mit Sesseln vor dem Fenster.. es war glaube ich die MS Lofoten, ein traditionelles Schiff der Nachkriegszeit.. insgesamt war es ein interessanter Reiseabschnitt, tolle Aussicht über die Schären und Fjorde - aber wir waren auch froh wieder für uns zu sein und den vielen Menschen zu entgehen..
Für die ganze Anreise für deine Reise ist das Imho aber nichts - außer man hat wirklich sehr viel Zeit und fährt zwischendrin immer wieder einen Abschnitt mit dem Rad - auch das könnte ja spannend sein. Aber ich glaube die geplante Tour mit 7500 km ist auch so schon lange genug..
Zwischen Bodo und Narvik gibt es meines Wissens nach keine Bahnstrecke - da musste man früher schon in den Bus umsteigen. Die Strecke nach Narvik geht über Schweden, das ist Teil der Strecke Kiruna - Narvik (Eisenerz!) - diese Strecke über Stockholm war zumindest früher kein Problem (dauert halt einfach lang)
Analog zu den "Neuigkeiten" Fäden in den anderen Bereichen...
Ich fange mal an:
Evtl. für den einen oder die andere interessant, ähnlich dem System von Tailfin: Gepäckträger mit Befestigung auf der Steckachse und an der Sattelstütze. Dadurch passend für eine Vielzahl an Bikes auch ohne Anschraubpunkte für Gepäckträger. Auch für Carbon-Räder, da keine Teile des Gepäckträgers an Rahmenteile geflanscht werden. Flexibel durch leichte Demontierbarkeit. An den Seitenteilen Anschraubmöglichkeiten für Flaschenhalter, Cages oder Panniers, Plattform oben drauf, etc.
Der Restrap Switch Rack, demnächst auch in Deutschland verfügbar.
Gewicht lt. Hersteller: 395 g
Was das für ein Stoff ist kann ich vom Foto nicht erkennen. Meistens ist das ein Nylon Stoff. Ich würde mir bei extremtextil irgendwas PU beschichtetes zwischen 70-90 gr/m2 suchen (für den Kragen). Wahrscheinlich findest du was für 5-10 Euro/m. Ggf passender billiger Restposten/ 2. Wahl
Ich denke aber dass sich das eher nicht lohnt wenn die Naht am Rückenteil zu kompliziert ist. Versuch das doch einfach ein Stück aufzutrennen und dann leicht schräg mit ausreichend Nahtzugabe wieder zusammen zu nähen. Ggf neues Band drüber und fertig. Sieht ja keiner wenn da der Deckel zu ist... Ich würde das machen was mit vertretbarem Aufwand möglich ist. Einfach damit es irgendwie nutzbar bleibt. Die Decathlon Sachen sind gut und günstig - aber richtig viel Arbeit reinstecken? Weiß nicht...
Mein geliebter Laufbursche Rucksack war nach 12 Jahren am Ende auch an mehreren Stellen geflickt, teilweise unterwegs per Hand. Nicht schön aber noch ein bisschen länger nutzbar gewesen.
Tarp dann mit Ridgeline oder wie habe ich die -200g Stangen zu verstehen?
Ich würde dann halt doch notfalls eines oder beide Räder in den Shelter-Aufbau integrieren (wenn es lokal keine Bäume/Stöcke gibt - früher war ich auch mit Tarp unterwegs). Aktuell haben wir das xmid 2 mit carbonstangen. Aber du hast Recht, auf dem Camping ist das naja, suboptimal. Wir zelten oft wild und nehmen zum waschen/erholen einmal pro Woche ein Hotel - aber manchmal muss man halt doch auf den Camping...
Wenns nur um den morgendlichen Kaffee gehen würde wäre mein Esbit Setup von meiner Trekking-Packliste ideal und seeehr UL. Aber da ich es mir finanziell und zeitlich nicht leisten möchte jeden Tag 1-2 Mal einzukehren kommt da das minimale Setup an seine Grenzen. Trekkingnahrung würde theoretisch funktionieren, bekommt man aber im Balkan echt nur in den großen Städten.
Ich weiß gar nicht was unsere Küche genau wiegt. Cone ca 70g, Snowpeak 1400, Kaffeebecher, zwei Löffel, dosenkocher. Aber es braucht ja auch immer einen Brennstoffvorrat, zu kaufen meist in 1l Flasche, wovon wir mindestens 500-750 ml mitnehmen damit es nicht zu viel zu Verschwendung (äh meist Verschenkung
) ist. Wir waren zuletzt oft in Frankreich unterwegs. Mit der größeren Reichweite auf dem Fahrrad vs. Zu Fuß Versuchen wir das vielleicht mal no cook - Balkan sollte mit lokaler Kulinarik doch zumindest günstiger sein zum Einkehren ![]()
Bin seit mind. 15 Jahren überzeugter Quilt-Nutzer bzw viel häufiger Doppel-Quilt zu zweit (da lohnt es sich richtig einen Quilt zu verwenden). Muß man aber mögen, ist nicht für jeden was und insbesondere beim Einer-Quilt ohne Befestigungssystem brauchte es bei mir Eingewöhnung. Hab auch das Gefühl, dass die Wichtigkeit der Matte bei Quilt-Nutzung steigt (mir wird es zBim Einer-Quilt auf der Z-lite schneller kalt als im Schlafsack) - es ist also ein Gesamtsystem das für den Nutzer passen muss.
Für die Isolationsfähigkeit ist der Loft entscheidend. Und bei der Bauschfähigkeit (in Cuin angegeben) gibt es Unterschiede in der Daunenqualität. Dazu kommen unterschiedliche Rating-Systeme für die Cuin Angabe in EU und US - vielleicht kommen dadurch unterschiedliche Füllgewichte zustande? Zumindest die Cumulus-Schlafsäcke waren früher relativ schmal geschnitten, auch das könnte einen Gewichts/Füllunterschied erklären. Beim Quilt ist eine ausreichende Breite entscheidend, damit es nicht sofort reinzieht (unbedingt nicht zu schmal geschnitten nehmen! Lohnt die paar g Gewichtsersparnis vielleicht nicht)
Ich schlafe fast immer in langer Unterwäsche auch aus hygienischen Gründen, damit der Daunenkram möglichst nicht zu oft gewaschen werden muss. Eine Mütze oder Buff habe ich immer dabei, egal ob Schlafack oder Quilt. Wenn man den Quilt um den Hals gut zumachen kann, hat mir die Kapuze des Schlafsacks in den von dir genannten Temp-Bereichen nie gefehlt.
Ich habe bisher bei meinen Schlafsystemen immer etwas Reserve bei der Füllmenge, das ist meistens in der Summe leichter als zusätzliche Klamotten. Wenn das ganze zu knapp kalkuliert ist und die Daune mal nach ein paar Tagen Nebelwetter feucht ist wird es sonst unnötig kühl...
Allein durch den Umstieg auf Daune sparst du schon Gewicht, egal ob Quilt oder Schlafsack, im Gegensatz zu deiner Kufa-Tüte (bei gleicher Iso)
Sorry, wenn das zu allgemein ist - ich habe alle meine Quilts selbst gemacht und kenne daher die genannten Produkte nicht. Als Richtwert: uns als zwei eher Verfrorene hält ein Quilt mit Kammerhöhe von 7 cm mit guter Matte drunter zuverlässig warm bis etwa -5 bis -7°C. In langer Unterwäsche mit Mütze. Füllmenge ca. 750g 700er Daune bei 190 oben/160 unten x 220 Länge (also sehr luxuriös), Gewicht ca 1,1 kg (Maße und Gewichte vom Einer weiß ich nicht mehr)
Wenn ich das richtig sehe, ist der schwarze Stoff der "Verlängerungskragen" oben am Rucksack-Korpus. Solche "Ausrisse" passieren dann, wenn v.a. an dünnen Stoffen durch die Naht zu wenig Stoff gegriffen wird, also wenn die Nahtzugabe zu klein ist. Und das passiert gern, wenn die Naht innen mit diesen Bändern versäubert wird bzw. wenn das alles nur eine Naht durch das Band, den roten und den schwarzen Stoff ist. Wenn da unsauber gearbeitet wird, ist erst Recht die Nahtzugabe an manchen Stellen klein.
Wenn die Naht einmal runderhum geht, dann kannst du das auftrennen, den ausgefransten Bereich sauber gerade abschneiden und dann neu zusammen nähen. Vorausgesetzt, dir reicht der verbleibende Bereich schwarzer Stoff nach oben und roter nach unten (genug Platz /Abstand zur Befestigung der Träger o.ä.)
Du kannst das entweder als normale Naht machen und dann ein Band im zweiten Schritt aufnähen oder das ganze vielleicht mit einer französischen Naht machen. Wenn man den Überstand innen dann noch flach umklappt und mit einer weiteren Runde festnäht, hält das sicher. Braucht halt ausreichend Nahtzugabe aber so würde ich das machen und lieber die paar Kubikzentimeter Packvolumen opfern, wenn es irgendwie ausgeht.
Edit: im letzten Bild sieht man einen RV, wenn da irgendwie noch eine Innentasche in dem Bereich liegt, wird es kompliziert..
Bin "leicht" kurzsichtig, -1,5 Dioptrien oder so.
Ich nutze eigentlich nur noch Brillen. Auf Wander-Tour habe ich eine normale und eine Sonnenbrille in Sehstärke. Die jeweils nicht gebrauchte ist in einem festen Etui, nachts in der Netztasche im Zelt oder im Schuh wie bei den anderen auch. Im Regen wird die Schirmmütze unter der Kapuze getragen, das hilft etwas gegen die schlechte Sicht durch Regentropfen. Ersatz hab ich außer der Sonnenbrille bisher nicht dabei gehabt - bin ohne ja nicht komplett blind...
Eine Sonnenbrille ist für mich fast Pflicht (Berge, Wasser, Gravelstraßen...)
Meine Sehstärke hat sich über die Jahre kaum verändert, deshalb kann ich die ganzen alten Brillen die sich angesammelt haben immer noch nutzen. Ich habe immer eine oder zwei "Gute", die versuche ich zu schonen, die anderen dürfen Kratzer kriegen...
Seit ich wieder deutlich mehr mit dem Rad unterwegs bin habe ich seit 2 Jahren auch eine Sportbrille (Swisseye M-Cover) mit wechselbaren Scheiben (Schwarz, klar, orange) wobei ich die fast nur als Sonnenbrille benutze. Beim Radeln hatte ich sonst immer Probleme mit Luftverwirbelung hinter den Brillengläsern und dadurch rote Augen
Durch diese Sportbrille habe ich jetzt also doch eine vollwertige Zweitbrille (sieht halt doof aus).Weiterer Vorteil durch die großen Gläser der Sportbrille: in der Aeroposition auf dem Rad muss man den Nacken nicht so stark biegen. Mit der normalen Brille schaut man da sonst nämlich über die Gläser drüber. Die gebogenen, optischen Gläser für diese Sportbrillen sind leider relativ teuer aber für mich ist es das eindeutig wert gewesen.
Das Blödeste für mich ist eigentlich Regen beim Radfahren auf der Brille oder die Salzwasserkrusten beim Segeln - da braucht man aber eh oft eine Sonnenbrille, so what...
Seit ich mal die einzige Brille, die ich mit hatte beim Abbauen im Zelt vergessen hatte, habe ich eine Zeit lang immer Etuis benutzt - inzwischen siegt die Faulheit aber öfter mal. Die Titanbrille war damals trotz Kompressionsbeutel übrigens nicht mal verbogen!
Kontaktlinsen nutze ich fast gar nicht mehr, weil mir das zu viel Gefummel ist - dazu kommen die nicht immer ganz sauberen Pfoten unterwegs und Probleme mit Wind und Staub, beim Radfahren Zugluft (mit Linsen noch schneller rote Augen als so schon). Der beste Kompromiss für mich waren noch die weichen Monatslinsen. Harte habe ich nicht gut vertragen. Für alle Fälle habe ich immer ein paar Tageslinsen Zuhause liegen (Wasser-Sport o.ä.) - werden aber tatsächlich sehr selten genutzt...
Ich habe mich damit arrangiert, dass ich Brillenträger bin und freue mich einfach, dass sich bisher andere "Gebrechen" in Grenzen halten
Brillenträger oder nicht ist doch eigentlich ziemlich wurst beim Wandern...
Schön, dass du zufrieden bist. Aber so eine Bridge-Kamera wäre so gar nicht das gewesen, was ich mir zugelegt hätte, wenn ich unterwegs eine extra Kamera mitnehme. Diesen mega zoom Bereich brauche ich eigentlich nie für die Art wie ich fotographieren möchte und dann sind Lichtstärke und Auflösung dieser Linsen nicht so berauschend, keine Ahnung wie gut die Stabilisierung ist... Und das betrifft ja dann die Qualität jedes einzelnen Bildes, das man macht. Dazu ist so ein Ding im Verhältnis mächtig sperrig und schwer - wenn ich mir so ein dickes Teil einpacken würde, wäre es bei mir eher eine kompakte Systemkamera mit zwei Festbrennweiten.. Aber jeder Jeck ist anders und vielleicht landest du eh wieder beim Handy (wie ich, leider) oder du lernst mit so einer Kamera mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten rauszufinden was du wirklich brauchst und hast erstmal nicht so viel Geld ausgegeben... Danke auch für die Rückmeldung, ich finde es immer interessant, für was die Leute sich dann am Ende entscheiden (obwohl ja für dich entschieden wurde
) Viel Spaß beim Fotographieren jedenfalls!
Drei Anmerkungen von mir:
+1 für den Tailfin Träger. Ich hab den Aeropack mit einer selber gemachten Tasche, weil es damals noch nicht die Variante mit den Außentaschen gab. Oben drauf ein Gurt quer und ein Spanngummi. Was ich mag: größer als Arschrakete, bombenfest auf leichtem MTB Terrain, schnell abgemacht, kein Problem mit Carbon-Rahmen/Sattelstütze, kein Scheuern, praktisch zum packen, nicht im Weg wie Panniers beim Schieben oder Tragen. Anschraubmöglichkeiten für Cages, Flaschenhalter oder Befestigungen für zB die Zeltstangen seitlich. Ich finde etwas zusätzlichen Stauraum hilfreich, Rucksack mag ich nicht so.
Arschteuer leider.
Kram an der (Feder)Gabel:
Ich habe teilweise 950 ml Flaschen in normalen Flaschenhaltern dran gehabt, die fliegen auf raueren Abfahrten dauernd raus und brauchen zusätzliche Sicherung. Zu zweit transportiere ich für uns beide oft insgesamt 4 l und hatte dann vorne auch schon 2x1,5l Nalgene in Cages dran. Das hält Bombenfest. Insgesamt ist aber zu viel Gewicht an der Gabel meiner Meinung nach suboptimal, wenn man nicht ausschließlich auf Asphalt/Forstautobahn unterwegs ist. Das Fahrverhalten der Kiste ist bescheiden...
Gewicht:
Du schreibst ja das unbedingt zB eine Küche mit muss. Ich ticke eigentlich auch so. Schon allein wegen dem Kaffee am morgen und der Möglichkeit was warmes in den Bauch zu kriegen wenn man wild übernachtet. Ausreichend warmes Schlafsetup/Ersatzklamotten sind mir auch wichtig, wenn man auf längeren Touren das Wetter nicht so genau absehen kann oder man die Möglichkeit für Übernachtung in den Bergen haben möchte. Aber: ich werde das nächste Mal noch viel mehr auf das Gewicht schauen. Denn sobald viele Höhenmeter oder gelegentliche Tragepassagen dabei sind, viel Wasser transportiert werden muss - es macht sich einfach jedes kg mehr wirklich stark bemerkbar - hätte ich nicht gedacht, man denkt ja immer, man hat den Kram nicht auf dem Rücken wie beim Wandern...
Edit: Insgesamt bedeutet das für mich/uns, dass die nächste Tour auf jeden Fall spartanischer wird - vielleicht nicht ganz ultra-cycling-mässig aber auch nicht mehr mit Küche (locker -500g) und vielen Ersatzklamotten, leichterer Quilt -200, leichtere Matte -200, Tarp statt Zelt (= -200g Stangen), nur eine 10.000er power bank -300 usw...
Ich hoffe es gibt mal die "Big Sky Tube Steak" hier zu kaufen,
Guten Appetit!
Ist das nicht alles ein bisschen hypothetisch mit der Rechnerei? So viel sich zuführen, wie man eben verknusen kann und reinbekommt und sich noch damit wohlfühlt-?
Nein. Manche Dinge muss man sich vorher überlegen, weil man sonst irgendwann die Quittung bekommt.
Also. Ich habe ja oben geschrieben, dass ich mit 4500 kcal/Tag nicht abgenommen habe. Das war auf einigen ca 6 Wochen langen Wanderungen mit milder bis moderater Belastung. Keine extremen langen Tage, keine extremen km-Leistungen oder viele Höhenmeter. Irgendwas zwischen 20-35 km/Tag, irgendwas zwischen 700 und 2500 Höhenmeter Aufstieg. Ich habe auch einen Grundumsatz von ca. 2000-2200 kcal angenommen. Keine kcal-Messung. Wiege zwischen 70-75 kg.
Das bedeutet: jemand der Rad fährt und wirklich Druck auf das Pedal bringt, der braucht bedeutend mehr. Also so richtig viel viel mehr! Leistungsmässig im Sportklettern auf Geschwindigkeit in schwerem Grad, sicherlich auch (beim Klettern weiß ich das aber nicht und auch nicht wie genau diese kcal-Verbrauchs-Berechnungen sind!)
Das ist kein Problem, wenn man das nicht viele Tage hintereinander macht, weil man dann genügend Reserven hat (je nach Person mehr oder weniger). Bei mir ist es so, dass ich mich in den ersten Tagen zwingen muss, genug zu essen. Wenn ich das nicht mache, dann fühle ich mich nach spätestens ca. 7-10 Tagen schlapp und verbraucht. Die Beine sind Pudding. Gleichzeitig setzt ein fieser hiker-hunger ein. Das bedeutet, man kann einfach ständig irgendwas essen. Oder man hat eine Stinklaune...
Mit einer hohen Leistung auf dem Rad über lange Zeit habe ich nicht viel Erfahrung, weil ich einfach nicht so viel Watt auf das Pedal bringe und auch keine Lust habe, mehr als 8 oder 10 Stunden (max) pro Tag auf dem Rad zu hocken. Was ich aber von früher aus den Rennradzeiten noch weiß: wir haben geschaut, dass wir alle 15-20 Minuten etwas trinken und mindestens einmal in der Stunde etwas essen. Das waren Touren bis 220-230 km/Tag. Also nichts extremes. Mehr habe ich noch nicht gemacht. Wenn man essen und trinken hinbekommen hat, ging das eigentlich ganz gut damals. Wenn nicht, dann gab es den richtig üblen Hunger Ast, wo man sich manchmal wirklich geplagt hat oder auf den letzten km nochmal ne Tankstelle suchen musste wegen ein paar Snacks, manchmal wußte man nicht, wie man die letzten 20 km noch schaffen soll - ich hab da echt keinen Bock mehr drauf, das ist nicht schön! Außerdem ist die Erholungszeit zumindest bei mir gefühlt deutlich länger wenn ich so leer gefahren nach Hause komme..
Dann gab es Dinge, die hat man besser vertragen, andere weniger. Manche waren besser runter zu kriegen, andere weniger. Bei mir war unterwegs die Ernährung tatsächlich ziemlich kohlehydrat-lastig, weil es sich mit Cheeseburger und Doppelwopper im Ranzen einfach nicht gut radeln lässt. Gummibärchen sind einfach leichter verdaulich. Man kann einfach ständig was nachschieben und hat nicht einmal gefühlt drei kilo auf einmal im Magen. Man sollte den Magendarmtrakt wirklich nicht zu sehr überfordern, wenn man den Körper belastet, weil die Verdauung echt viel schlechter funktioniert und man Bauchweh, Blähungen, Übelkeit, Durchfall etc bekommt, wenn man nicht aufpasst. Fett ist aufwendig von der Verdauung (macht Bauchweh) und Protein, Ballaststoffe machen Blähungen (v.a. wenn zu viel). Ich kann schon mal ein paar Pommes unterwegs essen aber insgesamt bin ich mit diesen Dingen eher vorsichtig. Wir haben hauptsächlich mit Riegeln/Gel gearbeitet und halt noch Getränkepulver verwendet. Ich bin mir aber relativ sicher, dass wir damals nicht den gesamten Verbrauch direkt unterwegs ersetzt haben. Da wir das aber nur wenige Tage hintereinander ab und zu gemacht haben war es kein Problem. Wir waren in der Summe ja auch nur wenige Stunden/Tag auf dem Rad, da bleibt genug Zeit vorher und hinterher zum ordentlich was essen. Allerdings hatte ich da auch schon manchmal Probleme mit Sodbrennen nachts o.ä. durch die großen Portionen beim Abendessen.
Mein Bauch kann ziemlich problemlos 60-80g Kohlenhydrate pro Stunde aufnehmen - auch bei Belastung. Mehr habe ich noch nicht probiert. Im Leistungssport ist man mittlerweile glaub ich schon länger bei 100 oder 120 g - wobei dann oft wieder Fruktose mit benutzt wird und die Leute sich langsam daran gewöhnen müssen.
Ich habe es jetzt schon mehrfach geschrieben, aber Maltodextrin in der Trinkflasche sind für mich die am leichtesten aufgenommen kcal. Es geht einfach so. Man merkt es nicht, man muss nicht kauen, man hat keine trockenen Krümel im Mund, es schmeckt nicht furchtbar, es fährt einem nicht hinterher im Bauch rum usw. Dazu ist es billig. ABER: großer Disclaimer: ich habe das getestet ob ich es vertrage und verwende es nicht im Dauerbetrieb, weil ich noch nicht weiß, wie sich das gesundheitlich auswirkt. Aber ob jetzt die Snickers-Haribo-Diät so viel besser ist, weiß ich auch nicht... Protein esse /trinke ich abends und nicht unterwegs..
Das sind jetzt aber nur meine Erfahrungen mit moderater Belastung auf dem Rad oder zu Fuß...
Wenn man wirklich den gesamten Verbrauch während der Aktivität nachführen will, dann muss man sich wahrscheinlich bei den Leuten umsehen, die sowas wie das TCR oder ähnliche Ultra-Rennen fahren und sich daran orientieren (die müssen mit dem klar kommen was man unterwegs kaufen kann) oder man schaut bei den Profis der Tour de France, wobei ich glaube dass diese Leute trotzdem alle während solcher Veranstaltungen abnehmen...
Wenn man es schafft, dann nur mit extremer Disziplin und guter Planung. Wahrscheinlich muss man dann ständig essen, wenn man nicht schläft und man das auch gewöhnt sein. Ich könnte nie im Leben am Tag 6000-10000 kcal futtern! Schon gar nicht mit gesundem Essen, weil dann die Portionen echt riesig werden...
Was oben richtig gesagt wurde: Muskelaufbau und Regeneration braucht auch Energie - das bedeutet, das man zusätzliche kcal aus nicht Protein (also Fett+Kohlehydrate) braucht - on top. Ich denke aber auch, dass bei harter Dauerbelastung wie bei den genannten Rennen es eh nicht möglich ist, alle kcal direkt wieder aufzunehmen und auch gar nicht die Zeit für ausreichende Regeneration ist - aber das ist ein anderes Thema als das hier diskutierte...
Ich fände es auch interessant, hier mal von jemand zu lesen, der Erfahrung mit harten dauerbelastungen über einen sehr langen Zeitraum hat...
Allein darauf zu setzen, dass ich über Fettverbrennung dauerhaft gute Leistung erbringe, funktioniert für mich nicht. Joggen auf nüchternen Magen empfinde ich als unnötig anstrengend, zudem ist die Regeneration danach deutlich verlängert.
Den Fettstoffwechsel kann man durchaus trainieren - was aber nicht von heute auf morgen geht. Nüchterntraining macht man soweit ich weiß heute praktisch kaum noch, weil das die Qualität der Trainings-Session verschlechtert und eben die Regeneration verlängert. Also lieber auf die Trainingsqualität achten (außer in Ausnahmefällen vielleicht).
Wenn du sowas wie Malto in die Flasche machst, da kannst du locker 60 g in 750 ml auflösen - wenn du es dicker ansetzt und noch eine separate Wasserflasche benutzt, geht bestimmt noch mehr. Maltodextrin ist praktisch reine Glukose (als längere Kette von Glukose-Molekülen). Es ist leicht mitzunehmen, es schmeckt wirklich relativ neutral, ich habe keine Probleme das zu trinken. Es fällt mir so wirklich sehr viel leichter, die Kohlenhydrate aufzunehmen und vertrage es auch gut. Ich mache das aber nur, wenn ich kein oder nicht genug "normales" Essen runter kriege.
Orangensaft würde ich dafür jetzt nicht nehmen, falls du auch noch Fruktose-Probleme hast. Ich hab es jetzt nicht alles nachgerechnet. Du hast ja gesagt dass du nicht snacken bzw möglichst wenig kauen willst - das was du da jetzt aufführst, ist nicht gerade flüssig
Aber ich kann problemlos 4-6 Snickers am Tag essen
200g Schoki esse ich normalerweise nicht am Tag aber Nutella hat ähnlich viel Kohlehydrate wie Schokolade, nur so als Gedanke
Gummibären sollten in der Mischung auch nicht fehlen , wenn es vom Fruktose-Gehalt bei dir geht. Dazu verschiedene Riegel oder Gele ohne Fruktose testen...
Taste dich doch einfach mal ran, was für dich funktioniert. Unbedingt nicht auf der richtigen Tour alles auf einmal ausprobieren, nicht dass es Probleme mit der Verträglichkeit gibt - ich finde es macht schon Sinn, verschiedene Dinge einfach auszuprobieren, damit man weiß was für einen selbst gut funktioniert.
Ich habe bei mir mal grob einen Grundumsatz ausgerechnet und dann bei Langstreckenwanderungen 2500 kcal oben drauf geschlagen. Ich habe keine Sportuhr und weiß auch nicht wie genau die Messungen da sind. Aber so habe ich jedenfalls auch auf längeren Touren über mehrere Wochen mein Gewicht gehalten, dh ich hatte wohl kein relevantes kcal-Defizit.
Ich sag es nochmal: ich glaube wirklich nicht dass du diese extremen Mengen brauchst, wenn du nicht 6 Wochen am Stück jeden Tag diese Belastungen hast. Wenn es die gelegentlichen Touren sind, wirst du nicht die ganze Menge direkt nachführen müssen. Dann reicht es während der Aktivität einen Teil zu sich zu nehmen und sich an den Tagen vorher und hinterher gut vollzufuttern....
Es gibt Ultra Läufer die essen hat nichts während dem Wettkampf. Denen reicht die Energie aus dem Fett.
Mag sein. Aber dann hat man halt ein Kcal-Defizit. Wenn man abnehmen will, dann ist das ja schön und gut. Will ich aber nicht, weil ich das gegenteilige Problem habe ![]()
Ein Ironman sind 8 Stunden. Ich meinte eher, dass man bei den richtig langen Sachen das Defizit vermeiden muss und deshalb unter Zone 2 trotzdem viel Kohlehydrate braucht - weil man die Energiemengen eben leicht verdaulich zuführen muss - Richtig lang: sowas wie das Transcontinental Race o.ä. - womit ich aber keine Erfahrung habe!!
Aber haben wir es hier mit einem Elite Klettersportler zu tun ....
Pasta Party ist ja aus dem vergangenen Jahrtausend. Realistisch sind 50 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde in der Zone zwei. Das sind etwa 100ml Orangensaft, 100g Schoko Riegel oder ein halber Liter Cola. Alles kein großes Hindernis, oder?
Richtig. Habe ich ja auch mehrfach geschrieben, dass die Mengen um die es hier geht, eigentlich kein Problem darstellen sollten - gut, ich hatte 60g KH als Richtwert genommen ![]()
Hatte den Faden nur zum Anlass genommen nachzudenken - sorry wenn ich über das Ziel hinaus geschossen bin ![]()
Vielen Dank, für deine Ideen.
Gern.
ZitatIch habe über meine Wanderungen + Nahrungsaufnahme nachgedacht. Bei Touren mit etwas mehr als 2000 kcal, passt alles. Bei Touren bei denen ich auf ca. 3500 kcal laut Uhr komme, esse ich, wenn keine Hütte am Weg liegt zu wenig.
Ich muss auch aufpassen dass ich nicht zu wenig esse. Und ich nehme auf langen Wanderungen eigentlich immer ab, wenn ich nicht 4000-4500 kcal /Tag esse. Ich bin aber auch eher dünn mit 190cm/72-75kg. Ich bekomme diese kcal-Menge hin, ohne auf Spezialnahrung zu gehen. Wiegt dann ca. 1 kg/Tag.
Frühstück: Haferflocken, geriebene Mandeln, Erdnussbutter, ein bisschen Pflanzenöl, Nutella, Zucker, Honig (hängt ja auch davon ab was man unterwegs bekommt)
Snacks: M&M, Nüsse, Snickers, Haribos etc.
Mittag: Brot, Käse, Wurst, Wraps, Thunfisch in Öl etc pp, Schoggi
Snacks: s.o.
Abend: Tüte Trekkingmahlzeit, Doppelpack+ bisschen Öl+extra Nudeln oder bisschen Kartoffelpü usw als Nachtisch Schoggi. Ein Snickers oder zwei geht fast immer ![]()
Das funktioniert ganz gut.
Du könntest ja schauen, dass du morgens ein dickes Müsli wie beschrieben rein drückst. Ich kann damit eigentlich wirklich ganz okay wandern oder Radfahren und das hält auch gut längere Zeit vor. Da du ja eine Stunde Zustieg hast, sollte das doch passen. Dann kannst du ja meine Snacks zum Teil mit Gels und Malto im Getränk ersetzen und spätnachmittags/abends wieder ein gutes Abendessen - die von dir genannten Mengen müssten problemlos zugeführt werden können..
Biomediziner Johannes Steinhart von Science Fitness1 erklärt, dass der Körper bei moderatem Training 80 bis 90 Prozent der Energie aus Fett beziehe.
Für Frage ist, ob diese Leistung so erbringen kannst?
Also, ich habe das jetzt (noch) nicht gelesen. Fett ist ja schön und gut. Und Fett ist auch wunderbar vom Gewicht/kcal Verhältnis (s.o.) -
Aber bei höherer Leistung braucht es trotzdem nicht unerhebliche Mengen Kohlehydrate zusätzlich - jedenfalls nehmen Ultra-Sportler auch wenn sie Zone 2 fahren nicht wenig Kohlenhydrate zu sich. Ich denke das hängt damit zusammen, dass man einfach schauen muss, wie man nicht ins Kaloriendefizit kommt. Und wenn man kaum vom Rad absteigt dann fallen auch die großen Mahlzeiten weg und die entsprechende Verdauungszeit wo der Körper das in Ruhe aufnehmen kann - deshalb denke ich nicht, dass es möglich ist, bei höherer Leistung sehr fettlastig unterwegs zu sein...
Edith: Ich denke auch dass beim Thema Fett meistens die körpereigenen Reserven gemeint sind - nicht die Zufuhr. Wenn wir abends Pasta Party machen, dann füllen wir als erstes die Kohlehydratspeicher in Leber und Muskeln und mit dem Rest bauen wir Fettreserven auf weil das für die langfristige Speicherung effizienter ist.
Für die Fettverbrennung braucht es immer genug Sauerstoffzufuhr...
Ich fühle mich jedenfalls nicht wohl, wenn ich zu wenig esse und brauche dann auch viel länger um mich zu erholen. Deshalb ist das A und O: Genug Energie zuführen. Und bei mir zumindest sind die Fett-Mengen, die ich aufnehmen kann begrenzt. Ich kriege einfach irgendwann Bauchprobleme.
Und ich denke der TO wird in der Wand auch eher Kohlehydrat-lastige Ernährung bevorzugen, denn er will ja schnell Energie zuführen ohne lange zu mampfen - da bieten sich doch einfach irgendwelche Gels an denke ich mal.
Mir fällt gerade noch ein, habe es aber nie für den Sport getestet: hochkalorische Trinknahrung, zB Fresubin o.ä. - müsste man aber auch erst mal recherchieren ob das für den Zweck zweckentfremdet äh, verwendet werden könnte... Schmeckt nicht so toll aber wenn es nur drum geht, Kalorien und Nährstoffe möglichst einfach und ohne viel zu kauen zuzuführen why not?
klar, wird während sportlicher Betätigung mehr Fructose abgebaut als ohne. Leider, nicht genug für ein Stück Kuchen.
Das Problem ist nicht der Abbau der Fruktose sondern dass man sie im Magen-Darm Trakt nicht aufnehmen kann. Und wenn der Zucker dann im Dickdarm, am Wohnort ganz vieler Bakterie, ankommt weil er vorher nicht vom Körper aufgenommen wurde, dann hat man den Salat (ähh, die Blähungen, Durchfall etc). Unter höher Belastung ist der Magen-Darm Trakt noch weniger in der Lage seine Arbeit vernünftig zu machen und dann ist das Problem evtl noch größer. Man muss also testen wie viel Fruktose man selbst persönlich verträgt . Auch unter Belastung.
Der Vorteil der Beimischung von Fruktose ist, dass andere Transporter benutzt werden um die verschiedenen Zuckermoleküle aufzunehmen. Glukose und Fruktose nehmen also unterschiedliche Wege. Wenn der Glukose-Weg ausgelastet ist, kann man auf dem Fruktose-Weg noch mehr Kohlehydrate pro Zeiteinheit aufnehmen. Deshalb gibt es diese Gels u.ä. Zeug mit unterschiedlichen Glukose/Fruktoseverhältnissen - ob wir das hier brauchen? Ich glaube nicht
On topic:
Hier ist zB Mal ein Gel ohne Fruktose verfügbar und auch mit wenig Geschmacksstoffen. Eins davon pro Stunde und dazu noch Energie im Getränk sollte dich doch problemlos versorgen können - erst Recht wenn es nur um das Ende der Tour geht
(Ich nutze das nicht weil es mir eigentlich zu teuer ist und ich mit Malto in der Flasche und anderen kleinen Snacks gut hinbekomme - ich will keine Werbung machen nur sagen dass es für das Fruktose Problem Lösungen gibt)
Du kannst ja auch einfach mal versuchen Maltodextrin in einem Behälter warmes Wasser einzurühren und schauen ob du da etwas Gel-artiges hinbekommst - zumindest eine hochkonzentrierte Lösung sollte möglich sein - und dann vielleicht in solche wiederverwendbare Tuben für Marmelade o.ä. einfüllen - das wär vielleicht auch noch eine Möglichkeit..
(Ich bin immer für keep it simple - deine Rezepte am Anfang des Threads brauchen halt immer etwas mehr Vorbereitung vor jeder Aktion)
Gesund ist das alles wahrscheinlich nicht gerade aber du isst ja morgens und abends gescheite Sachen
Gams laut Wikipedia Gämse, Gams, oder Gamswild.
![]()
Aber die kommen mit Gras zurecht und zerbrechen sich nicht so den Kopf wie wir hier ![]()
Blöd ist wenns unterwegs oder generell mal ne neue SIM-Karte braucht (ok, da bietet sich ne eSIM an) oder die Debitkarte/Kreditkarte neu kommt wegen Defekt oder die Bank sie tauscht wegen Sicherheitsproblemen,
Es gibt doch diese Services wo man für jedes Land eigene kurz laufende Verträge machen kann und dann über die App eine E-Sim zugeteilt bekommt für den Zeitraum für den der Vertrag läuft. Für ausserhalb EU finde ich das durchaus interessant. Saily oder so ähnlich heißt ein Anbieter...
Für die Bank: wie ist das mit den virtuellen Kreditkarten auf dem Handy oder der Smartwatch, wie funktioniert das bzw hat da jemand Erfahrung? Kann man da dann alles über die Bank App unterwegs regeln? bei mir gibt es evtl. Ende des Jahres mal wieder etwas mehr Freiheit, mal sehen... Muss ich mich bei Gelegenheit mal schlau machen...
Ich ergänze, da die Plegeversicherung ja auch mit dazu kommt: Es sind (für Kinderlose) ~275€ aktuell.
Ach kagge... Hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm, dass das ja auch noch dazu kommt. Danke für den Hinweis. Aber es sind immer noch nicht knapp 800 Tacken...