nb: "faltbar" heisst für mich nicht, dass da vorgefaltete falze sein müssen, sondern nur, dass man so wenig matte hat, dass man sie gefaltetet im rucksack unterkriegt. die sarek gears waren in diesem sinn gut faltbar (und eher weiche leichte matten), rissen aber dauernd an möglichen stellen ein oder aus. fürs packmass und den mir ausreichenden guten schlaf nehme ich das hin.
Feedback-Aktion: Ultraleichte Isomatten aus Plastazote® (4mm & 8mm)
Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
-
-
Diese Anforderung würden ja alle dünnen Evazoten bzw. die hier besprochenen/getesteten plastazoten erfüllen.
-
-
nach 3 tagen wieder da Aber wenn fest und faltbar kein Kriterium ist, gibt der Markt doch einiges her, wie ich finde. Das hier müsste der Nachfolger der Sarek-Gear-Matte sein.
ZitatOur original sleeping mats were 5 mm thick but made from a low-density material, which meant they were both warmer and lighter, weighing just 70 grams. But they broke almost immediately. So we decided to switch to these thinner, but much more robust 3mm thick Gramlite mats, and they are fantastic. I've been using mine for over two years of constant use and it has only a few minor scratches and marks. This is why we have completely stopped using our previous mattresses. The 3mm thick mattresses are completely superior.
Das Teil von Nalehko sowie die Exped Doublemat sind der ziemlich ähnlich, mit Gewichten um die 120g für 200x50cm.
-
hat mal jmd LD29 ausprobiert?
Könnten die bei unwesentlich höherem Raumgewicht (29 kg/m³ statt 24 kg/m³) etwas fester sein?
nb: schwupps, ausprobiert: 200 x 120 x 0,5 kamen gefaltet (ohne Falze) statt gerollt im Karton, 274 Gr, vom haptischen Gefühl her fester als die doublemat und mindestens genauso sympathisch "warm". Für doublemat zeigt die Waage mit Beutel aktuell im Vergleich komischerweise nur 278 Gr an (im Netz stehen andere Gewichte), ohne Beutel 240 Gr aber ich habe sie noch nie ausgemessen (aber 100 pro nichts abgeschnippelt bisher, eher Zweifel an der Waage). Mehr kann ich nicht messen und (erstmal) nicht mehr sagen. Nun ja. Nicht superleicht.
Edit: die Gewichte mit frischer Batterie in der Waage gleich.
Die Masse nachgemessen:
197 x 98 x 04, abgerundete Ecken, eng gerollt d = 12,5 (frei 3 cm in der Mitte) die doublemat.
206,5 x 125 x 0,5, eckigere Ecken, eng gerollt d = 16,5 (frei 3 cm in der Mitte die LD29 vom Tontechniker-Versand (19,90). "Abdrücke" an belasteten Stellen sichtbar (Knie, Hand).
Die eine oder andere kommt zurechtgeschnippelt mit. Und damit bin ich durch mit "Nach der Tour ist vor der Tour".
-
1 mm dicker und breiter ... ? Ich weiß nicht mehr, was meine Doublemat ursprünglich gewogen hat, kräftig beschnibbelt (mindestens 30 cm in der Länge, ca. 20 in der Breite) liegt sie bei 210.
-
Meine Doublemat wiegt im unbeschnittenen Zustand auch nur 230g, obwohl Exped sie mit 260g führt. Dafür ist meine Flexmat Plus 30g schwerer als angegeben

-
OT: Die double mat schwankt seit jeher stark im Gewicht, gab mal eine Diskussion im blauen dazu, ist wohl produktionsbedingt.
-
Eines dieser neuen Materialien ist vielversprechend. Ein Schaumstoff, der bei gleicher hervorragender Wärmeleistung und gleichem geringen Gewicht wie das von euch getestete Plastazote LD24 eine Robustheit aufweist, die sowohl EVA als auch das LD24 deutlich in den Schatten stellt. Dieser alternative Schaumstoff wird zwar voraussichtlich etwas im Preis steigen, dafür aber eine deutlich längere Lebensdauer und bessere Widerstandsfähigkeit bieten (alleine die Zugfestigkeit liegt dreimal höher als bei EVA).
Für meine Kamerataschen arbeite ich ja auch viel mit Schaumstoffen für die Polsterung, bisher Evazote EV50 von Extremtextil. Viele von euch nutzen das sicherlich auch für eure MYOG-Projekte in Schulter- und Hüftgurten. Um die Verarbeitung zu testen, hat xfoil mir freundlicherweise je zwei seiner Musterstücke des neuen Schaumstoffs in 4- und 8mm zugeschickt. Ich kopiere euch mal 1:1 meine Rückmeldung:
"[...] was soll ich sagen: Ich bin begeistert!
Zur Einordnung, was ich bisher verwende: Evazote EV50 4mm, bezogen von Extremtextil.
In der Verarbeitung kann ich zwischen beiden Schaumstoffen keinen merklichen Unterschied feststellen. Schneiden mit dem Rollschneider geht super, ebenso das Verkleben mit Kontaktkleber. Genau wie bei der EV50 reißt eher der Schaumstoff als die Klebnaht selbst – also überhaupt kein Problem.
Die Haptik eures Schaumstoffs ist weitaus angenehmer. In meinem Fall zwar nicht sonderlich wichtig, aber es macht einfach mehr Spaß damit zu arbeiten. Und zum Schlafen natürlich ein Bonus.
Zur Reißfestigkeit, Rückstellfähigkeit etc. habt ihr ja eure eigenen Tests gemacht. Ich kann hier nur nach Gefühl berichten. Reißfestigkeit ist für mich relativ gleich (aber für mich auch nicht wirklich von Belang). Mein Eindruck ist, dass die EV50 eine etwas bessere Rückstellfähigkeit aufweist. Die EV50 springt nach dollem Zusammendrücken komplett zurück in Form, bei eurem Schaumstoff spüre ich mit den Fingerspitzen noch eine minimale Delle. Auch wirkt EV50 minimal steifer auf mich. Was ich stärker gemerkt habe: Wenn ich euren Schaumstoff verziehe, verzieht er sich stärker in seiner Form als die EV50. Allerdings scheint er sich nach ein paar Tagen wieder komplett erholt zu haben. Die Unterschiede sind insgesamt so gering, dass sie für mich wenig praktische Relevanz haben.
Das Gewicht – wow. Die kleine Testbox für meinen Scout aus EV50 mm wiegt 5,6g; die Testbox aus eurem 4mm Schaumstoff 2,9g. Eine Beispielseite meines größeren Ranger mit zwei zu 8mm verklebten 4mm-Scheiben wiegt 7,8g; die Beispielseite aus eurem 8mm-Schaumstoff wiegt 3,8g (hier spielt natürlich auch der Kleber eine Rolle).
Fazit: Für mich ein top Schaumstoff. Unterscheidet sich in seinen Fähigkeiten kaum von der EV50, ist dabei in der Haptik deutlich angenehmer und deutlich leichter. Fast halb so leicht?! Völlig abgefahren."
-
Meine Doublemat wiegt im unbeschnittenen Zustand auch nur 230g, obwohl Exped sie mit 260g führt. Dafür ist meine Flexmat Plus 30g schwerer als angegeben

Gewichtsabweichungen bei Schaumstoffmatten sind ein normales und erwartbares Ergebnis der industriellen Fertigung. Es ist in der Massenproduktion von Schaumstoffen praktisch unmöglich, jede Platte exakt mit dem gleichen Gewicht und der gleichen Dicke herzustellen. Der Grund dafür liegt im Produktionsprozess: Das Material wird in großen Blöcken geschäumt und anschließend maschinell auf die Zieldicke zugeschnitten ("gespalten").
Bei diesem mechanischn Prozess gibt es immer minimale Varianzen. Um jede Matte auf das Gramm genau zu produzieren, müsste ein Hersteller einen großen Teil der Produktion, der nicht exakt dem Zielwert entspricht, als Ausschuss aussortieren. Das würde nicht nur die Kosten für den Endkunden massiv erhöhen, sondern auch zu enormer Materialverschwendung führen.
Stattdessen arbeiten seriöse Hersteller mit definierten Toleranzbereichen. Typische industrielle Dickentoleranzen für dünne Schaumstoffe (z.B. 4 mm) liegen oft im Bereich von ± 0,50 mm. Das bedeutet, eine Matte mit einer Nenndicke von 4 mm kann tatsächlich zwischen 3,5 mm und 4,5 mm dick sein. Da das Gewicht direkt von der Dicke abhängt, erklärt dies die beobachteten Unterschiede: Eine Matte am unteren Ende der Toleranz ist spürbar leichter als die Herstellerangabe, eine am oberen Ende entsprechend schwerer. Diese Abweichungen sind also kein Qualitätsmangel, sondern ein fest einkalkulierter Teil eines effizienten und ressourcenschonenden Herstellungsprozesses.
-
Alles anzeigen
Hallo zusammen,
zuerst einmal ein RIESIGES Dankeschön an alle Testerinnen und Tester für eure extrem wertvollen und detaillierten Rückmeldungen zu den XFOAM Testmatten aus Plastazote LD24! Wir haben insgesamt 18 ausführliche Berichte erhalten (9 zur 4mm und 7 zur 8mm Variante).
Wir sind mit dem Ergebnis dieser Testaktion grundsätzlich sehr zufrieden und dankbar, denn euer Feedback hat uns nicht nur geholfen, unsere Erwartungen an das LD24-Material in der Praxis zu spiegeln, sondern auch unschätzbare Erfahrungen geliefert, wie sich theoretische Angaben aus Datenblättern im realen UL-Alltag bewähren. Genau das war ein wichtiges Ziel dieser ersten Testrunde – zu lernen, worauf es euch ankommt und wo die Grenzen des Materials liegen. Euer Input war also keinesfalls umsonst, sondern ein entscheidender Schritt für uns!
Die Essenz eures Feedbacks zum LD24:
- Stärken des LD24: Das geringe Gewicht und das sehr gute Verhältnis von Gewicht zu Isolation wurden durchweg gelobt. Auch die Möglichkeit zum Selbstzuschnitt einer großen 1x2m Platte kam super an, ebenso wie die gute Schneidbarkeit des Materials. Die Haptik und Flexibilität wurden überwiegend als angenehm empfunden.
- Der springende Punkt – Robustheit des LD24: Wie viele von euch detailliert beschrieben haben, und wie wir es bei einem so leichten Material auch erwartet hatten, ist die Robustheit von LD24 ein Kompromiss. Es ist merklich empfindlicher als schwereres EVA. Die häufig genannten Druckstellen sowie die Anfälligkeit für Kratzer, kleinere Einstiche und Risse haben uns aber gezeigt, dass hier für viele von euch ein wichtiger Punkt liegt.
Unser Fazit und die spannenden nächsten Schritte:
Euer detailliertes Feedback zum LD24 war also keinesfalls umsonst – im Gegenteil! Es hat uns eine klare Baseline und enorm wichtige Einblicke gegeben (auch was z.B. gewünschte Formate angeht – die große Platte zum Selbstschneiden ist klarer Favorit!). Obwohl das getestete Plastazote LD24 definitiv robuster ist als einfacher XPE-Schaum, hat uns euer Feedback darin bestärkt, dass es für eine wirklich lange und sorgenfreie Nutzung, die wir uns für unser Produkt vorstellen, wahrscheinlich nicht ganz unseren hohen Ansprüchen genügt, auch wenn die Ergebnisse unsere Erwartungen an das Material an sich getroffen haben.
Weil wir euch natürlich das bestmögliche Produkt anbieten wollen und eure Rückmeldungen ernst nehmen, haben wir in der Zwischenzeit – auch angestoßen durch weitere Materialrecherchen – parallel zwei weitere Schaumstoff-Alternativen (von Toray & Armacell) intensiv geprüft.
Eines dieser neuen Materialien ist vielversprechend. Ein Schaumstoff, der bei gleicher hervorragender Wärmeleistung und gleichem geringen Gewicht wie das von euch getestete Plastazote LD24 eine Robustheit aufweist, die sowohl EVA als auch das LD24 deutlich in den Schatten stellt. Dieser alternative Schaumstoff wird zwar voraussichtlich etwas im Preis steigen, dafür aber eine deutlich längere Lebensdauer und bessere Widerstandsfähigkeit bieten (alleine die Zugfestigkeit liegt dreimal höher als bei EVA).
Die ersten Muster dieses Materials sind bereits bei uns und werden intern auf Herz und Nieren geprüft. Euer Feedback zum LD24 hilft uns nun immens dabei, die Messlatte für dieses neue Material richtig zu legen und eure Wünsche bezüglich Handhabung und Formaten direkt zu berücksichtigen. Ihr seht also, euer Test war ein wichtiger Baustein.
Nochmals vielen, vielen Dank an alle TesterInnen! Ohne eure ehrliche und detaillierte Rückmeldung wären wir nicht an diesem Punkt. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten zu den Tests des neuen Materials und unseren weiteren Plänen gibt!
Ich habe auch für EVA immer mal wieder drüber nachgedacht den Schaumstoff zu kaschieren.
Ich hatte irgendwo mal kaschiertes EVA gefunden und getestet. Aber leider nur einseitig und mit einer Kaschierung die für den Zweck zu schwer war und zu viel Wasser aufnehmen konnte.
Wenn ihr euch weiter mit dem Thema beschäftigt wäre das vielleicht eine Überlegung wert denn meiner Erfahrung nach erhöht die Kaschierung die Haltbarkeit dramatisch. Und das schon bei nur einseitiger Kaschierung.
Ich würde mir ein leichtes PE oder PES Gewebe vorstellen mit dem die Plastazote beidseitig kaschiert wird. Ist dann allerdings nicht mehr wirklich günstig, sollte aber ziemlich haltbar sein. Auch der Druckverformungsrest sollte eigentlich besser werden wenn die Kaschierung wirklich fest verklebt ist.
-
Ich hätte da eine Frage : Ich hab den Kumo, wo man ja bekanntlich die Matte als Rückenpolster einschieben kann. Kriegt man das Plastazote auch ohne Falz so gefaltet, dass es reinpasst ? Am liebsten gerade die 8mm, wenn nicht geht auch die 4 mm, in der Länge von 185 cm, Breite ca. 50 cm (würde Sie hochkant einlegen).
Und würde das auch beim Evazote funktionieren ?
Danke !
-
Ich habe auch für EVA immer mal wieder drüber nachgedacht den Schaumstoff zu kaschieren.
Ich hatte irgendwo mal kaschiertes EVA gefunden und getestet. Aber leider nur einseitig und mit einer Kaschierung die für den Zweck zu schwer war und zu viel Wasser aufnehmen konnte.
Wenn ihr euch weiter mit dem Thema beschäftigt wäre das vielleicht eine Überlegung wert denn meiner Erfahrung nach erhöht die Kaschierung die Haltbarkeit dramatisch. Und das schon bei nur einseitiger Kaschierung.
Ich würde mir ein leichtes PE oder PES Gewebe vorstellen mit dem die Plastazote beidseitig kaschiert wird. Ist dann allerdings nicht mehr wirklich günstig, sollte aber ziemlich haltbar sein. Auch der Druckverformungsrest sollte eigentlich besser werden wenn die Kaschierung wirklich fest verklebt ist.
Grundsätzlich geht es für uns auch um das beste Verhältnis von Haltbarkeit zu Gewicht. Eine beidseitige Kaschierung mit einem leichten 20D Ripstop-Gewebe (ca. 30-35 g/m²) fügt der Matte (1m²) mindestens 60-70 Gramm hinzu, plus das Gewicht des Klebstoffs, und das ist fast eine Verdoppelung des Gewichtes, also Welten im UL-Bereich. EVA hat ja schon eine gute Haltbarkeit, XFOAM übertrifft es z. B. im Bereich Zugfestigkeit noch einmal um ca. 8 % (589 kPa vs 545 kPa). Auch die niedrige UV-Beständigkeit sorgt bei EVA über Jahre für eine Sprödigkeit / schnellere Alterung, und auch hier ist unser Material deutlich überlegen (falls konkrete Werte interessieren sagt Bescheid). Will sagen dass ich gerade nicht unbedingt sehe dass die Haltbarkeit ein Problem darstellt. EVA finde ich persönlich top, wenn es aber weitaus leichter geht, mit mindestens denselben Werten bei R-Wert, Haltbarkeit etc., dann nehme ich das. Aber evtl. ist unsere Einschätzung zur Haltbarkeit auch nicht eure, dann gern her mit euren Einschätzungen.
-
Ich habe auch für EVA immer mal wieder drüber nachgedacht den Schaumstoff zu kaschieren.
Ich hatte irgendwo mal kaschiertes EVA gefunden und getestet. Aber leider nur einseitig und mit einer Kaschierung die für den Zweck zu schwer war und zu viel Wasser aufnehmen konnte.
Wenn ihr euch weiter mit dem Thema beschäftigt wäre das vielleicht eine Überlegung wert denn meiner Erfahrung nach erhöht die Kaschierung die Haltbarkeit dramatisch. Und das schon bei nur einseitiger Kaschierung.
Ich würde mir ein leichtes PE oder PES Gewebe vorstellen mit dem die Plastazote beidseitig kaschiert wird. Ist dann allerdings nicht mehr wirklich günstig, sollte aber ziemlich haltbar sein. Auch der Druckverformungsrest sollte eigentlich besser werden wenn die Kaschierung wirklich fest verklebt ist.
Grundsätzlich geht es für uns auch um das beste Verhältnis von Haltbarkeit zu Gewicht. Eine beidseitige Kaschierung mit einem leichten 20D Ripstop-Gewebe (ca. 30-35 g/m²) fügt der Matte (1m²) mindestens 60-70 Gramm hinzu, plus das Gewicht des Klebstoffs, und das ist fast eine Verdoppelung des Gewichtes, also Welten im UL-Bereich. EVA hat ja schon eine gute Haltbarkeit, XFOAM übertrifft es z. B. im Bereich Zugfestigkeit noch einmal um ca. 8 % (589 kPa vs 545 kPa). Auch die niedrige UV-Beständigkeit sorgt bei EVA über Jahre für eine Sprödigkeit / schnellere Alterung, und auch hier ist unser Material deutlich überlegen (falls konkrete Werte interessieren sagt Bescheid). Will sagen dass ich gerade nicht unbedingt sehe dass die Haltbarkeit ein Problem darstellt. EVA finde ich persönlich top, wenn es aber weitaus leichter geht, mit mindestens denselben Werten bei R-Wert, Haltbarkeit etc., dann nehme ich das. Aber evtl. ist unsere Einschätzung zur Haltbarkeit auch nicht eure, dann gern her mit euren Einschätzungen.
Ich hatte mich damals nicht so mit den Gewichten der Kaschierung auseinander gesetzt. Danke für die Infos!
Also ich muss gestehen mir ist schon EVA eigentlich nicht haltbar genug. Da setzt mein Umweltbewusstsein einfach zu schnell ein.
Meine EVA Matten müssen meistens gerollt an den Rucksack geschnallt werden. Dabei schneiden die Gurte, insbesondere am Anfang der Tour wenn der Rucksack sehr voll ist, doch ziemlich in die Matte. Das sieht schon nach einer Tour nicht mehr schön aus.
Letztens habe ich beim Zuschnallen mit der Schnalle in die Matte gestochen und ein Stück heraus gestanzt. Das reißt jetzt auch immer weiter.
Alles in allem sieht eine EVA Matte bei mir schon nach einer Saison relativ mittgenommen aus und reparieren kann man da ja leider nicht viel. Ich hab einfach ein schlechtes Gefühl die Sachen dann nach 2-3 Jahren wegwerfen zu müssen...
-
Alles in allem sieht eine EVA Matte bei mir schon nach einer Saison relativ mittgenommen aus und reparieren kann man da ja leider nicht viel. Ich hab einfach ein schlechtes Gefühl die Sachen dann nach 2-3 Jahren wegwerfen zu müssen...
Wie stark ist denn die Eva-Matte, die Du verwendest?
Risse an Schaum-Matten aller Art lassen sich hervorragend mit „Tescon“ Bau-Klebeband reparieren.
Gibt es bei Ebay auch in Schwarz.(Man sollte immer eine Rolle Tescon, pro clima im Hause haben!)
-
Alles in allem sieht eine EVA Matte bei mir schon nach einer Saison relativ mittgenommen aus und reparieren kann man da ja leider nicht viel. Ich hab einfach ein schlechtes Gefühl die Sachen dann nach 2-3 Jahren wegwerfen zu müssen...
Wie stark ist denn die Eva-Matte, die Du verwendest?
Risse an Schaum-Matten aller Art lassen sich hervorragend mit „Tescon“ Bau-Klebeband reparieren.
Gibt es bei Ebay auch in Schwarz.(Man sollte immer eine Rolle Tescon, pro clima im Hause haben!)
Danke für den Tipp!
Haben wir hier eigentlich irgendwo eine Reparatur Sektion? Das wäre doch mal mega praktisch zum nachschlagen oder??
Ach so: 4 mm meistens da ich sie dann entweder doppelt nehme zum schlafen oder als Unterlage benutzen kann.
-
Auch Löcher lassen sich mit passenden kleinen Stücken und Kraftkleber hervorragend schließen. Ich wiederhole es immer gern: die Evazote reißt schneller als die Klebenaht (zumindest bei 4mm).
-
Ich hatte mich damals nicht so mit den Gewichten der Kaschierung auseinander gesetzt. Danke für die Infos!
Also ich muss gestehen mir ist schon EVA eigentlich nicht haltbar genug. Da setzt mein Umweltbewusstsein einfach zu schnell ein.
Meine EVA Matten müssen meistens gerollt an den Rucksack geschnallt werden. Dabei schneiden die Gurte, insbesondere am Anfang der Tour wenn der Rucksack sehr voll ist, doch ziemlich in die Matte. Das sieht schon nach einer Tour nicht mehr schön aus.
Letztens habe ich beim Zuschnallen mit der Schnalle in die Matte gestochen und ein Stück heraus gestanzt. Das reißt jetzt auch immer weiter.
Alles in allem sieht eine EVA Matte bei mir schon nach einer Saison relativ mittgenommen aus und reparieren kann man da ja leider nicht viel. Ich hab einfach ein schlechtes Gefühl die Sachen dann nach 2-3 Jahren wegwerfen zu müssen...
Danke dir für deine Einschätzung bzgl. der Haltbarkeit von EVA. Wenn man sich so stark mit einzelnen Materialien beschäftigt sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr bzw. ist manchmal unsicher ob die eigene "Meinung" etwas mit der Realität anderer zu tun hat (in dem Fall eben die Frage ob eine EVA-Matte jetzt eher eine Saison oder weitaus länger hält). Wir merken auch bei unseren Folien stark, dass die Haltbarkeit vor allem vom Umgang damit geprägt ist, und nicht unbedingt von den Spezifikationen. Manche erwarten Wunder und werfen die Folie auf jeden Untergrund, reinigen sie nie, flicken keine Löcher etc. (eine absolute Minderheit), was die Lebensdauer erheblich verkürzt. Andere hingegen trocknen sie jeden morgen penibel ab, flicken alles sofort, inspizieren den Untergrund, und haben so jahrelang Freude daran.
Natürlich ist die Dichte des Materials ebenfalls wichtig, und wie intensiv die Matte genutzt wird. Ich versuche neben den schon genannten Tipps von dermuthige und wilbo auf noch folgende Regeln zu beherzigen, um die Lebensdauer zu maximieren:
Unterwegs beginnt das bereits mit einem schnellen Überprüfen des Lagerplatzes auf spitze Steine, Dornen oder Äste. Um Einkerbungen durch Kompressionsgurte zu vermeiden, nutze ich breitere Packriemen, oder unterlege die Druckpunkte mit einem Stück Stoff oder was anderem. Zudem ist es mir wichtig, die Matte stets in sicherem Abstand zu Lagerfeuern oder Kochern zu halten. Sollte doch ein kleiner Riss entstehen, wird dieser sofort mit einem Tropfen flexiblem Urethan-Kleber versiegelt , um ein Weiterreißen zu stoppen. Nach der Tour lässt sich die Matte am besten sanft mit lauwarmem Wasser und milder Seife reinigen. Die Matte soll bei mir immer ungerollt und unbelastet aufbewahrt werden, beispielsweise flach unterm Bett, und dabei vor dauerhafter, direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, um das Material zu schonen.
-
Alles anzeigen
Ich hatte mich damals nicht so mit den Gewichten der Kaschierung auseinander gesetzt. Danke für die Infos!
Also ich muss gestehen mir ist schon EVA eigentlich nicht haltbar genug. Da setzt mein Umweltbewusstsein einfach zu schnell ein.
Meine EVA Matten müssen meistens gerollt an den Rucksack geschnallt werden. Dabei schneiden die Gurte, insbesondere am Anfang der Tour wenn der Rucksack sehr voll ist, doch ziemlich in die Matte. Das sieht schon nach einer Tour nicht mehr schön aus.
Letztens habe ich beim Zuschnallen mit der Schnalle in die Matte gestochen und ein Stück heraus gestanzt. Das reißt jetzt auch immer weiter.
Alles in allem sieht eine EVA Matte bei mir schon nach einer Saison relativ mittgenommen aus und reparieren kann man da ja leider nicht viel. Ich hab einfach ein schlechtes Gefühl die Sachen dann nach 2-3 Jahren wegwerfen zu müssen...
Danke dir für deine Einschätzung bzgl. der Haltbarkeit von EVA. Wenn man sich so stark mit einzelnen Materialien beschäftigt sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr bzw. ist manchmal unsicher ob die eigene "Meinung" etwas mit der Realität anderer zu tun hat (in dem Fall eben die Frage ob eine EVA-Matte jetzt eher eine Saison oder weitaus länger hält). Wir merken auch bei unseren Folien stark, dass die Haltbarkeit vor allem vom Umgang damit geprägt ist, und nicht unbedingt von den Spezifikationen. Manche erwarten Wunder und werfen die Folie auf jeden Untergrund, reinigen sie nie, flicken keine Löcher etc. (eine absolute Minderheit), was die Lebensdauer erheblich verkürzt. Andere hingegen trocknen sie jeden morgen penibel ab, flicken alles sofort, inspizieren den Untergrund, und haben so jahrelang Freude daran.
Natürlich ist die Dichte des Materials ebenfalls wichtig, und wie intensiv die Matte genutzt wird. Ich versuche neben den schon genannten Tipps von dermuthige und wilbo auf noch folgende Regeln zu beherzigen, um die Lebensdauer zu maximieren:
Unterwegs beginnt das bereits mit einem schnellen Überprüfen des Lagerplatzes auf spitze Steine, Dornen oder Äste. Um Einkerbungen durch Kompressionsgurte zu vermeiden, nutze ich breitere Packriemen, oder unterlege die Druckpunkte mit einem Stück Stoff oder was anderem. Zudem ist es mir wichtig, die Matte stets in sicherem Abstand zu Lagerfeuern oder Kochern zu halten. Sollte doch ein kleiner Riss entstehen, wird dieser sofort mit einem Tropfen flexiblem Urethan-Kleber versiegelt , um ein Weiterreißen zu stoppen. Nach der Tour lässt sich die Matte am besten sanft mit lauwarmem Wasser und milder Seife reinigen. Die Matte soll bei mir immer ungerollt und unbelastet aufbewahrt werden, beispielsweise flach unterm Bett, und dabei vor dauerhafter, direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, um das Material zu schonen.
Danke für die Pflegetipps!
Wenn ich das so lese kann ich mir dann auch eine Uberlight mitnehmen...
(Ist aber ein unfairer Vergleich weil man den monetären Aspekt natürlich auch betrachten muss).Wenn ich eine Feststoffmatte mitnehme, dann weil ich mich nicht drum kümmern müssen möchte...

Du schriebst ja, dass ihr froh seid Meinungen aus der Community zu bekommen daher schreibe ich das hier einfach hin. Nicht um rumzustänkern!
-
Danke für die Pflegetipps!
Wenn ich das so lese kann ich mir dann auch eine Uberlight mitnehmen...
(Ist aber ein unfairer Vergleich weil man den monetären Aspekt natürlich auch betrachten muss).Wenn ich eine Feststoffmatte mitnehme, dann weil ich mich nicht drum kümmern müssen möchte...

Du schriebst ja, dass ihr froh seid Meinungen aus der Community zu bekommen daher schreibe ich das hier einfach hin. Nicht um rumzustänkern!
Mein Dank ist absolut ehrlich gemeint, ich versuche auch den Spagat zu schaffen zwischen "was ist in meinem Kopf der ideale Umgang mit Ausrüstung" vs. "was ist auf Tour realistisch umzusetzen" bei meinen Kommentaren hier. Natürlich ist die Haltbarkeit von vielem abhängig, und ich will nicht den Eindruck erwecken dass es nur am Nutzenden liegt (und das sage ich als Uberlite-Nutzer
).Und wenn du als Nutzender EVA als nicht besonders haltbar wahrnimmst, dann ist das ein super wichtige Information - Produkte die nur im Kopf funktionieren gibt es schon genug auf dem Markt

Und so ist halt wieder jede Wahl eine Entscheidung zwischen einzelnen Aspekten. Wer sich nicht groß drum kümmern will, sollte zu Feststoffmatten aus XLPE (vernetztes Polyethylen) greifen, das ist der Champion in Sachen Formstabilität und Langlebigkeit gegen Kompression (z. B. Therm-a-Rest Z Lite SOL, ca. 410 g. Gilt als der absolute Goldstandard für eine Kombination aus Haltbarkeit und geringem Gewicht. Oder halt die Exped FlexMat,ca. 325 g. Etwas leichter, da Exped einen etwas anderen IXPE-Schaum verwendet.) Bei uns sind es knapp 100 g bei derselben Größe (4 mm Dicke)
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!